wer sich gefragt hat, was eigentlich aus meinem versuch geworden ist, einen weiteren wissenschaftlichen grad zu erreichen, soll nicht länger auf die folter gespannt werden.

um es mal zu rekapitulieren: am 17. märz 2011 zur master-arbeit angemeldet, am 30. juni 2011 nachmittags im prüfungsamt abgegeben. damit war ich zwei wochen vor der frist fertig, zeigte aber vergleichbare symptome wie diejenigen, die kurz vor der deadline noch alles fertigkriegen müssen. in den zwei, drei tagen vor der abgabe wurden noch die anregungen der korrekturleser beherzigt – davon war die wichtigste, dass die sätze gekürzt werden müssen. führte dazu, dass ich die arbeit in den paar tagen fünf oder sechs mal durchlas, in der nacht vom 29. auf den 30. juni genug hatte und nach nicht mal drei stunden schlaf entschied, es beim aktuellen status zu belassen.
mit einer seltsamen mischung aus aufregung und übermüdung gegen mittag zum kopierladen in der frankfurter allee gelaufen, dort drei ausgaben ausgedruckt und binden lassen, von da aus richtung u-bahnhof stadtmitte (wo die historische fakultät wegen der gerade stattfindenden umbauten im hauptgebäude der humboldt-uni ihren sitz hat). die abgabe war dann nur eine sache von fünf minuten. erleichtert fühlte ich mich danach nicht unbedingt – zu groß war die sorge, große fehler gemacht zu haben und natürlich die zweifel, ob das ganze überhaupt dem standard wissenschaftlichen arbeitens entspricht. wurde dadurch befeuert, dass mir zwei tage nach der abgabe ein fehler in einer zitation bei einer tragenden quelle auffiel.

schnellvorlauf auf mitte oktober: aufgrund des bislang ausbleibenden gutachtens hatte ich bereits anfang des monats im sekretariat meines profs nachgefragt, keine antwort erhalten. am ende des colloquiums kam er schließlich auf mich zu und entschuldigte sich. das gutachten sei seit anfang september 2011 fertig, nur hätte ich die mail dazu wohl nicht erhalten. dazu noch die information, dass ich bestanden hätte. also gemeinsam mit ihm ins büro, dort den 3. november 2011 als termin zur verteidigung festgelegt. die note der arbeit sollte ich bis zu dem termin nicht erfahren und das gutachten ebenfalls nicht zu gesicht bekommen.

lange rede, kurzer sinn: schriftlich ist es eine 2,0, mündlich eine 2,3 geworden. gewichtet mit 80 zu 20%, auf dem zeugnis steht dafür eine 2,0.

da das thema sicherlich von allgemeinem interesse ist und weil einige sie ohnehin lesen wollten, habe ich die arbeit hier unter beseitigung der meisten fehler hochgeladen. lässt sich dank integriertem google-doc-code direkt eingebettet lesen oder nach dem öffnen in einem neuen fenster herunterladen.
wer mir fachidiotie unterstellen möchte, liegt sicherlich richtig. zu meiner verteidigung ist zu sagen, dass der detailreichtum zu beginn sogar noch größer war und einige anekdoten dabei auf der strecke geblieben sind. so zum beispiel mein erklärter favorit mit den truppenübungen der amerikaner in den verfallenden, aber zum teil noch bewohnten altbauten in der skalitzer straße, von denen heute nur noch die nummer 114 steht.
mir kam es primär darauf an, die besonderheit kreuzbergs in den jahren herauszustellen, die dem bezirk bis heute sein gewisses etwas verleihen. man sollte in der aktuellen gentrifizierungsdebatte definitiv berücksichtigen, dass die bereitschaft für politische und kreative avantgarde im ehemaligen randbezirk eine mischung hervorgebracht hat, die unbedingt bewahrt werden sollte.

wer sich die 60 textseiten (das war die grenze, über die es nicht gehen durfte) durchgelesen hat und kritik, lob oder nachfragen loswerden möchte, kann das gerne in den kommentaren erledigen.

 

auf den punkt zwei wochen nach dem letzten clubeinsatz heißt es einmal mehr, leute vom rand der tanzfläche auf selbige zu befördern. die tatsache, das für einen meiner techno-helden erledigen zu dürfen, sorgt bereits jetzt für wohliges grummeln im bauch, was sich aber unmittelbar vor dem start wohl penetranter äußern wird.
die tatsache ist, dass die sechste killekill-ep von ihm stammt und deren veröffentlichung gefeiert wird. drei tracks, für ihn größtenteils ungewohnter stil – electro nämlich (2x), der eine downbeat-track dürfte diejenigen nicht überraschen, die mit älteren mosquito-sachen oder vereinzelten stücken der tresor-alben vertraut sind. bin gespannt, wie sich sein wandel zwischen den genres im set niederschlägt.

eintritt
10 euro

start
24 uhr

ablauf
club
anfang: stype ableton-set
mitte: neil landstrumm live
schluss: dj flush
lounge
im ständigen wechsel: adrian friedrich / moritz glashauser

 

eine kategorie, die seit dem “baader meinhof komplex” nicht aktualisiert wurde und nun ihre wiederbelebung erfährt. dies aus zweierlei gründen, daher auch auf zwei hauptschauplätze verteilt.
die kritik am film fällt eher kurz aus, die am verhalten cinestars umso länger.

der gott des gemetzels

inhalt
schnell erzählt. die ehepaare longstreet und cowan treffen sich zum gespräch, weil der filius der cowans (zachary) dem sprössling der longstreets (ethan) in einem streit mit einem stock zwei schneidezähne ausgeschlagen hat. beide elternpaare beratschlagen die konsequenzen sowie ursachen des konfliktes und scheitern grandios an dem versuch, auf möglichst zivilisierte weise eine lösung herbeizuführen.

umsetzung
mal ganz davon abgesehen, dass ich aufgrund der vermeintlichen sexuellen entgleisungen polanskis aus der vergangenheit schon überlegt habe, ob er die monetäre unterstützung durch den eintritt verdient, bleibt nach dem film nur noch der eindruck zurück, dass der mann schlicht und ergreifend nach wie vor ein verdammt guter regisseur ist.
nein, er obliegt nicht der versuchung, die theatervorlage mit bombast aufzupeppen, und nein, er hat beim casting auch auf nicht authentische charaktere verzichtet. jodie foster habe ich das letzte mal im (ziemlich guten) panic room wahrgenommen und mich schon richtig auf ein wiedersehen gefreut. bei kate winslet habe ich zugegebenermaßen einiges in der zwischenzeit verpasst. john c. reilly zählt zu denjenigen, die man in mainstream-produktionen irgendwann mal gesehen hat, ohne dass er weiter aufgefallen wäre. und christoph waltz hat durch beihilfe tarantinos wohl mehr als einen fuß in hollywoods tür.
da der fokus also weniger auf effekthascherei und aufwändigen kulissen liegt, sind die schauspieler gefragt. und da hat mich kein einziger enttäuscht. die vier gestalten die 80 minuten und die dynamik des konfliktes sowie der sich ständig wandelnden zwischenmenschlichen zerwürfnisse so dermaßen kurzweilig und unterhaltsam, dass ich den film ganz klar für einen spontanen kinobesuch oder zu einer pflichtausleihe aus der videothek empfehlen muss. alleine christoph waltz sticht in seiner rolle als berufszyniker heraus.

nun also zu cinestar. da ich noch einen gutschein meiner eltern von ostern 2011 übrig hatte, von dem sich einer im übrigen noch anfang november zu “melancholia” einlösen ließ, fiel die wahl erneut auf das kino in der kulturbrauerei.
als ich gestern abend dort nun den zweiten der gutscheine einlösen wollte, erklärte mir ein irgendwie genervter herr an der kasse, dass dessen gültigkeit abgelaufen sei. hierzu sei bemerkt, dass es sich zwar um die “hollywood”-aktion cinestars vom vergangenen frühjahr handelte, jedoch wird auf dem gutschein nicht kommuniziert, wie lange dessen gültigkeit bemessen ist. das ist jedenfalls die tatsache, die einen an der kasse primär stutzig werden lässt. wenn man nur kurz im netz recherchiert, kommt man schnell zu dem ergebnis, dass eine gültigkeitsdauer unterhalb eines jahres ohnehin unzulässig ist und ein gutschein ohne angabe von fristen wenigstens drei jahre eingelöst werden kann.
also habe ich das kontaktformular auf der cinestar-website bemüht. das bietet immerhin die möglichkeit zum upload von jpg- und pdf-dateien bis zu 2 mb. ich habe auch einen relativ sachlichen text dazu verfasst, der aber für das nachrichtenfeld auf der cinestar-seite zu lang ist und kann nur darüber spekulieren, ob man seitens des unternehmens damit rechnet, dass ein entnervter kunde seine anfrage nach drei gescheiterten versuchen doch lieber nicht stellt. ihnen sollte man aber vielleicht erklären, dass derjenige sich den nächsten besuch in einem ihrer kinos dann lieber zwei mal überlegt.
daher als tipp für diejenigen in einer vergleichbaren situation: verfasst euer anschreiben lieber in libreoffice oder mit word, macht ein pdf daraus und fügt das mit einem scan des gutscheines zusammen. so war ich immer noch bei 189 kb.

anbei das anschreiben (aufgrund der förmlichkeit mit groß- und kleinschreibung) und die gescannte vorderseite des gutscheins, die selbstverständlich im anhang der mail an cinestar enthalten ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ostern im vergangenen Jahr bekam ich zwei Exemplare des im Anhang mitgeschickten Gutscheines von meinen Eltern als Geschenk überreicht.

Aufgrund des nicht meinem Gusto entsprechenden Filmangebotes kam ich erst im November (genauer: am 5. November 2011 zu “Melancholia” um 22:40 Uhr) dazu, den ersten dieser Gutscheine einzulösen.

Meine weitere Freizeitplanung ließ einen erneuten Besuch Ihres Kinos leider erst am gestrigen Abend, den 5. Januar 2012 zu. Die Entscheidung fiel zugunsten “Der Gott des Gemetzels” von Roman Polanski aus, dessen Eintrittspreis ich an der Kasse gerne mit dem Gutscheinexemplar aus dem Anhang begleichen wollte.

Der Herr an der Kasse teilte mir daraufhin mit, dass dessen Gültigkeit abgelaufen sei, da es sich um eine befristete Aktion handelte. Ein Versuch, den Gutschein zu scannen, brachte ebenfalls keinen Erfolg. Meinen Eltern und mir war diese Tatsache nicht bewusst, ansonsten hätte ich versucht, diesen Gutschein zeitnah an eine Person auszuhändigen, damit diese in den Genuss Ihres Angebotes kommen kann.

Ich möchte diese Gelegenheit lediglich nutzen, um mich zu erkundigen, bis wann eine reelle Chance bestanden hätte, diesen Gutschein gegen die Dienstleistung “Abspielen eines Kinofilms nach Wahl des Kunden” einzulösen. Wie Sie auf der gescannten Version erkennen können, ist lediglich das Kauf-, jedoch weder auf Vorder- und Rückseite ein Ablaufdatum vermerkt (oder meine Sehkraft reicht nicht dafür aus, diese ausfindig zu machen – für diesen Fall bitte ich vorab um Entschuldigung). Ich brauche Sie sicherlich nicht darauf hinzuweisen, dass Gutscheine ohne Angabe von Ablauffristen eine Gültigkeit von drei Jahren besitzen und kürzere Fristen als einem Jahr unzulässig sind.

Trotz allem Verständnis für die Notwendigkeit, sich durch solcherlei Aktionen im harten Wettbewerb mit der Konkurrenz kurzfristig mit Kapital zu versorgen, ist diese Art von Geschäftsgebaren gegenüber dem Kunden meiner Meinung nach höchst unseriös. Bislang habe ich Ihre Gutscheine gerne verschenkt sowie Ihre Kinos aufgrund der guten Erreichbarkeit gerne besucht. Aufgrund der Erfahrung des gestrigen Abends ziehe ich jedoch den Besuch anderer, kleinerer Lichtspielhäuser in Betracht.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Greger

 

ok, dieses ist nun wirklich das letzte mal in diesem jahr. zu meiner verteidigung kann ich nur vorbringen, dass dies einige tage nach dem gastspiel im saal9 zustande kam. freue mich aber sehr darauf, da das letzte gastspiel im horst schon 15 monate zurückliegt und mittlerweile die kirsch-audio-anlage aus dem rechenzentrum dort installiert ist. die klingt schon als gast sehr fein, nun also der test auf der anderen seite des pultes.

eintritt:
10 euro

start:
24 uhr

abfolge (prognose, sicher bin ich nur bei mir):
anfang: stype ableton-set
live-act-slot: snuff crew
peaktime-dj-set: boddika
finale: king cannibal

 

letzte gelegenheit in diesem jahr, das können unter beweis zu stellen. doppelt spannend, weil ich mich dazu entschieden habe, vinyl mitzunehmen. ist eine geburtstagsparty, von daher kann’s etwas hittiger werden.

der ablauf:
18h00-20h00: dj anfänger
20h00-22h00: stype dj-set
22h00-00h00: abelha supersónica live
00h00-01h30: a. wolf
01h30-03h00: chris rock
03h00-04h30: farbig
04h30-06h00: herr und frau musik
06h00-08h00: äpfel hornig
08h00-10h00: audio is guilty
10h00-12h00: ulrich nicolas lissé
12h00-14h00: hubertus schacht
14h00-16h00: por.no
16h00-19h00: anja zaube
19h00-ende: dj rausschmeißer

 

mit den letzten veröffentlichungen hat sandwell district externe verstärkung an bord geholt und sich stilistisch damit facetten verliehen, die dem label wirklich gut tun. einer dieser neuzugänge spielt live, ansonsten die stammbesetzung – und rob hall, der schon eine halbe ewigkeit nicht mehr hinter den reglern in der kathedrale gestanden hat.
oben gibt französischen house und ab nachmittag (was ich dann nicht mehr mitbekommen werde) feiert cassy ihren geburtstag.

berghain
00h00-03h00: rob hall
03h00-06h00: sandwell district live
06h00-07h00: rrose live
07h00-09h30: silent servant
09h30-12h30: function
12h30-ende: marcel fengler

panorama bar
00h00-04h00: soundstream
04h00-05h00: chateau flight live
05h00-08h00: joakim
08h00-12h00: i:cube & gilbr
12h00-15h00: quenum
15h00-24h00: dyed soundorom & dan ghenacia & shonky
24h00-ende: cassy

eintritt
14 euro

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das könnte vielleicht auch einige interessieren, die wegen der berlin music days in der stadt sind.

eintritt
10 euro

ablauf
club
anfang: stype ableton-set
mitte: woody mcbride
ende: dj flush
lounge
im ständigen wechsel: grizzly / peter

 

meine zweite anlaufstation für den abend, die letzte sub:stance für dieses jahr und laut facebook-eintrag auch die abkehr vom gewohnten drei-monats-rhythmus im berghain. das ist kein anzeichen von resignation (würde mich bei der schlange vom juli auch schwer wundern), sondern vielmehr eine vorsichtsmaßnahme, weil sich die reihe zu einem exportschlager entwickelt. weltweit gesehen kommt der geneigte jetsetter also häufiger in den genuss der bassmassage, die nicht so reisefreudigen berliner bekommen im märz und oktober sowohl im berghain als auch in der panorama bar die rundum-versorgung.
trotzdem schade, allerdings bieten wax treatment, diverse nächte im horst und nicht zuletzt die leisure system ganz gute alternativen.


berghain: sub:stance
00h00-00h30: paul spymania
00h30-01h30: skratch b2b robotic
01h30-03h00: adrian sherwood
03h00-04h00: kuedo
04h00-05h00: martyn* live
05h00-06h30: untold
06h30-ende: scuba

panorama bar: get perlonized**
portable live
thomas melchior
sammy dee
zip

eintritt
12 euro

*: er wird auch nochmal am sonntagabend in der panorama bar spielen, dann aber als dj.
**: bevor nachfragen kommen – bei perlon hat es nie einen zeitplan gegeben. mit portable kann man gegen 3 oder 4 uhr rechnen, alles andere obliegt der spontaneität.

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die erste station für den abend, wobei ich sicherlich nicht jeden act mitbekommen werde.

eintritt
10 euro

zeitplan
drinnen
00h00-02h00: axiom
02h00-04h00: s-max
04h00-05h00: carl a. finlow live
05h00-ende: frank bean
draußen
00h00-06h00: mareena sonderbar / adrian friedrich

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die zuständigkeiten sind klar verteilt: auf dem crazy-language-floor soll alles außer techno laufen, die roboterarmee sorgt für den rest.

robot army floor
00h00-03h00: dash & dry
03h00-04h00: ancient methods live
04h00-05h30: mack
05h30-07h00: kriek
07h00-ende: robot army allstars

crazy language floor
00h00-02h00: huron
02h00-04h00: janoshi
04h00-06h00: stype ableton-set
06h00-ende: axiom

eintritt
8 euro

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schon erstaunlich, wie sich das mikz entwickelt hat. ich bin zugegebenermaßen aber auch zu selten da.
der abgewinkelte zugang zum mainfloor ist jetzt jedenfalls gemauert, an strobo wurde im laufe des abends dort auch nicht gespart, einzig die bar erweist sich als nadelöhr, aber das ist zu vernachlässigen.
der zweite floor hat die größeren umwandlungen mitgemacht. es gibt jetzt tatsächlich eine bühne und im hinteren teil emporen, die gut als sitzgelegenheiten dienen. der sound war schon beim gastspiel von marcel und ren.db gut tauglich, aber da ist auch zu berücksichtigen, dass man dem mainfloor damit nicht die butter vom brot nehmen will.

huron machte die begrüßung mit melodischer electronica, was auch vollkommen in ordnung so war, da die leute nur sporadisch vorbeischauten. dash&dry zeigten unten einmal mehr ihre qualitäten als sich blind verstehendes und gut ergänzendes tag-team, was sie bereits zu tresor-zeiten auszeichnete. ancient methods hätte ich gerne länger genossen, aber wie das nun mal mit steigendem lampenfieber so ist, habe ich von ihnen nur eine halbe stunde mitgenommen, in der ich aber eher schon mit mir selbst beschäftigt war. dennoch faszinierend, wie sie ihre bassdrums komprimieren, so dass es nur erbarmungslos treibt.
janoshi hatte im vorfeld mit mir getauscht, was meine pläne, zur hälfte electro, bzw. breakiges und zur anderen dubstep zu spielen, über den haufen warf. letzteres genre bediente sie sehr gekonnt und bei einem zügigen tempo. habe jedenfalls bei 148 bpm übernommen, das aber umgehend auf 137 verlangsamt und von da aus mit dem herumexperimentiert, was zwar tanzbar, aber abseits der 4/4-pfade liegt. electro war da nur eine der facetten, ich wollte es mir aber auch nicht nehmen lassen, wenigstens einmal irgendwo bogdan raczynski zu spielen (was auch prompt eine junge dame auf den plan rief, die sich danach erkundigte, ob ich nicht was von booka shade oder wenigstens nicht ganz so hart spielen könne). komischerweise tanzten dazu einige, aber mit “whistle while you jerk” von lfo änderte sich auch dies. da war es aber auch schon nach 5 uhr und wie ich das nach ende meines sets so gesehen habe, war auch der mainfloor schon gegen 6 schon leerer als noch drei stunden zuvor.
axiom ließ den morgen dann mit electro à la electrochord oder skam gekonnt ausklingen, so dass gegen 7 uhr schluss war.

denke, der verlauf war für alle zufriedenstellend. für mich jedenfalls so, dass ich das set für die nachwelt konserviert habe. lässt sich im hiesigen player nachhören und ggf. herunterladen. bitte in den kommentaren nicht mit kritik oder lob sparen.

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