stype

Nov 162018
 

vorweggenommen: es werden wieder drei male in diesem monat. ich halte mir offen, ron albrecht und karenn mitzunehmen, ganz sicher aber den mittag / nachmittag mit josh wink und das intermezzo abends in der säule.

klubnacht

berghain
00h00 ron albrecht
04h00 karenn live
05h30 vatican shadow
08h30 etapp kyle
12h30 fiedel
16h30 ben klock
21h00 veronica vasicka
01h00 dr. rubinstein

panorama bar
00h00 luigi di venere
04h00 stefan goldmann
08h00 oskar offermann
12h00 cashu
16h00 josh wink
20h00 roman flügel
00h00 margaret dygas

säule
19h00 oren ambarchi, konrad sprenger, phillip sollmann live

eintritt
18 euro

Nov 142018
 

es ist ja allgemein bekannt, dass sich detroit erst mit dem „movement“ als jährlichen termin seiner vorreiterrolle bewusst wurde. nicht, dass die belleville three und eine ganze reihe anderer ab ende der 1980er-jahre keine anerkennung dafür bekommen hätten. jedoch geschah dies nicht in ihrer heimatstadt, die zugegebenerweise andere sorgen hat(te) als den bahnbrechenden musikalischen leistungen zu huldigen. wie so häufig passiert dies über umwege – im falle der usa über edm, also dem mainstream mit djs, deren gagen bereits nach wenigen jahren in den ligen spielen, von denen selbst ein derrick may heutzutage nur träumen kann.
es ist also an der zeit, die wurzeln der bewegung auch mal filmisch zu dokumentieren und dabei diejenigen zu wort kommen zu lassen, die als miterfinder bzw. urväter des ganzen nicht wirklich etwas davon hatten – außer der anerkennung des europäischen publikums, das (und da kommt mir die berliner sozialisation besonders entgegen) detroit nach wie vor als mekka begreift. (in meinen augen zurecht – sollte man wirklich wenigstens einmal gesehen haben.)

für die post-produktion sowie dem klären von musikrechten benötigen jennifer washington und kristian hill noch 30.000 dollar. am ende soll „god said give ‚em drum machines“ stehen, der nach den detroiter stadtvätern (die sich der rolle von techno in den letzten jahren endlich mal bewusster geworden sind) auch einem mainstream-publikum eine für uns westeuropäer, die in den letzten 20, 30 jahren mit der musik aufgewachsen sind, selbstverständliche tatsache vor augen führen soll: es dreht sich bei den anfängen um afroamerikanische musik, die aus einem bedingungslosen glauben an eine bessere zukunft entstanden ist. damit trug sie gerade vor dem sozialpolitischen hintergrund der stadt ab den ausgehenden 1960er-jahren eine deutlich politische botschaft, ohne dabei zwingend texte zu benutzen. ich hoffe einfach mal, dass der niedergang detroits im film thematisiert wird und nicht ausschließlich die musikindustrie als buhmann ins zentrum der aufmerksamkeit rückt. schließlich haben die letzten 30 jahre gezeigt, dass man die majors nun wirklich nicht dafür braucht, um eine musikalische revolution anzuzetteln. man erreicht die leute viel besser, wenn man dinge selber in die hand nimmt und sich nichts gefallen lässt (man denke nur an ur vs. sony im zuge des „jaguar“-plagiats).
aber das kann ich ja in einer rezension verpacken, sobald ich den film gesehen habe.

kampagne läuft bis: 21. november 2018
aktueller stand: 13.070 us-dollar
ziel: 30.000 us-dollar
link: kickstarter

Nov 052018
 

der beitrag ist dafür gedacht, anderen etwas lebenszeit für die fehlersuche zu sparen. letztlich hat die dazugehörige apple-support-seite den hinweis geliefert, wenn aber auch nur äußerst indirekt.

szenario:

  • macbook pro (2014) sowie mac mini (2011), beide mit mac os 10.13.6. war nicht das damit ausgelieferte system, updates erfolgten stets über den app store, darunter auch itunes.
  • itunes-version nach diversen updates: 12.8.0.150, iphone (se) wurde bereits vor monaten erfolgreich damit in betrieb genommen und die synchronisierung über wlan aktiviert. sprich: es erschien prompt beim start. wird später wichtig.
  • frisches generalüberholtes ipad der 5. generation. wiederherstellung des backups eines ipad mini über icloud klappte blendend, apps waren heruntergeladen und der verbliebene speicherplatz wollte mit musik befüllt werden. es führte also kein weg daran vorbei, das gerät itunes vorzustellen.
  • für kurze zeit lief alles vertraut: kabel ans macbook angeschlossen, das ipad meldet sich und fragt nach der vertrauenswürdigkeit des computers, anschließend der pin. itunes erkennt, dass ein neues gerät angeschlossen werden soll und wartet darauf, dass die eingabe dort bestätigt wird. problem nur: trotz richtiger pin passiert danach nichts. der ladebalken, dass die verbindung zum ipad hergestellt wird, bleibt stehen und das gerätesymbol erscheint nicht.

es begann also die fehlerbehebung, inklusive zurücksetzen der netzwerkeinstellungen und des standortes auf dem ipad. um die werkseinstellungen machte ich einen bogen, weil das nochmal zwei stunden wartezeit bedeutet hätte, bis alles wieder halbwegs nutzbar war. die netzwerkeinstellungen löschen „nur“ die bisherigen wlan-netzwerke, der standort nur die berechtigung für die apps, denen man bisher die erlaubnis erteilt hat und beide wiederum setzen die erlaubnis an itunes zurück.
diverse eingaben des wlan-passwortes, hard resets sowie der pin nach der vertrauensfrage später, aber dem gleichen verhalten seitens itunes: wechsel auf den mac mini, mit dem gleichen resultat. iphone erschien, ipad nicht. damit war schon mal sicher, dass es nicht am ipad liegen konnte.

ein blick in die konsole. es fällt diese fehlermeldung auf: itunes[x]: tid:(y) – unable to query device capabilities (wobei x eine vierstellige zahl ist und y eine weitere). die suchresultate brachten im vergleich zu vorher auch nur den vorschlag, mal im sicheren modus zu starten. gemacht – gleiches ergebnis. sicherheitssoftware von drittanbietern kann ich ausschließen, nicht mal filevault ist aktiviert.
vorletzter test: iphone vom wlan getrennt und per usb angeschlossen bzw. es versucht. auch hier festgestellt: das klappt nicht (mehr), was nur noch das synchronisieren über wlan ermöglicht hätte. damit war klar, dass mich die exklusive wlan-verbindung auf die falsche fährte gelockt hatte und es evtl. mit den kumulierenden software-updates der letzten monate zu tun hatte.

damit genug spannung aufgebaut, die lösung:
ladet itunes erneut herunter und installiert es drüber. natürlich der sicherheitshinweis: bringt vorher alle playlisten und eure mediathek ins trockene (habe ich schon erwähnt, dass eine der ersten amtshandlungen bei der inbetriebnahme von itunes darin bestehen sollte, den haken bei „itunes-medienordner automatisch verwalten“ zu deaktivieren, wenn man eine bereits schön gepflegte und getaggte sammlung hat?). war meine größte sorge, ob alle einstellungen, dateien und playlisten endgültig verschwunden sind, aber nichts dergleichen ist passiert. unter mac os x schien das also wie unter windows zu laufen, dass eine defekte installation repariert wird.
damit schon mal die erste erleichterung. die zweite: ipad angeschlossen, vertrauensfrage, itunes reagierte, aber dieses mal anders. es musste zusätzliche software heruntergeladen werden, damit die verbindung zum gerät hergestellt werden konnte. das habe ich akzeptiert und anschließend ungeduldig beim ungefähr nach zwei dritteln festgefahrenen ladebalken gewartet. der macht nach gefühlt fünf, aber wahrscheinlich tatsächlich ein bis zwei minuten weiter. danach braucht es nicht mal einen neustart von os x oder itunes und sowohl ipad als auch iphone erscheinen in der liste.

Nov 042018
 

nachtrag, 14. november 2018, 22:30 uhr: link zum crack-magazine hinzugefügt, da das interview wenigstens gleich gut ist.

das wird mein einziger beitrag zur euphorie / aufregung rund um sein gastspiel vergangene woche hier. um der frage vorzubeugen: ja, ich war einmal konsequent und habe den weg richtung funkhaus nicht angetreten. nach dem, was man im blau-weißen vermeintlichen meinungsmonopol so liest, war das wohl auch ok so – nicht wegen der schlechten musikalischen darbietungen (da konnte nur wenig schiefgehen), wohl aber wegen der organisation.

der musikexpress hat den auftritt jedenfalls zum anlass für ein interview genommen. das verdeutlicht erstens, dass mr james trotz seines status ganz schön bodenständig ist und zweitens eine gesunde auffassung zu perfektion hat, die jede*n kunstschaffende*n gerne mal in den wahnsinn treibt oder zumindest dinge gerne bis zur letzten minute aufschieben lässt.

hier geht’s lang zum musikexpress.
hier geht’s lang zum crack magazine.

Nov 032018
 

ausnahmsweise mal nicht als vorankündigung, sondern als nachlese. war mir gestern noch nicht zu 100% sicher und hab mir heute früh kurz vor dem losgehen schon die frage gestellt, ob es das wert wäre. koffein ist aber nach wie vor eine große motivationshilfe. und vorweggenommen: gelohnt hat sich’s.

erstmal der reihe nach…

panorama bar 07
00h00 nd_baumecker
02h30 falty dl
04h30 duplex live
05h30 dave aju
07h30 gen ludd

eintritt
14 euro

ehe ich daheim aus dem knick kam, war es 3h30, als ich im laden war. nd habe ich damit verpasst, der an seinem (runden) geburtstag, der eigentlich zugleich auch veröffentlichungsdatum seines panorama-mixes sein sollte (was nun wiederum anlass für die party war), das pech hatte, dass die lizenzen für manche tracks aus dem set nicht erteilt worden sind.
dem kann man auch was positives abgewinnen: erstens betraf es wenigstens nicht nur einen track, zweitens gibt es die exklusiv-tracks auf ostgut ton seit gestern zu kaufen (womit das mit der release-party durch die hintertür wieder hinhaut) und drittens hatte er leute im line-up, die diversität in ihren sets großschrieben und damit (so hoffe ich) den selbst gesetzten anspruch erfüllt haben.

wenn man nach besucheranzahl geht, muss man sich schon fragen, warum falty dl und auch duplex bzw. das gesamte line-up nicht mehr leute gezogen haben. der füllgrad war bei bestenfalls zwei dritteln, brachte aber für mich einen großen positiven nebeneffekt: es war alles so unaufgeregt. kein warten vor der tür, drinnen kein durchschlängeln bei leuten und kein risiko, jemanden auf der tanzfläche anzurempeln oder umgekehrt. dem entspannten gesichtsausdruck einiger anderer nach zu urteilen, ging wohl nicht nur mir das so.

noch dazu verspürte ich in fünf stunden keine musikalische langeweile. auch wenn falty dl gute tracks auswählte („deep burnt“ von pepe bradock oder „aftermath“ von nightmares on wax), fehlte mir der faden. duplex in detroit-tradition, also melodisch, zum schluss fordernder. dave aju wechselte mühelos zwischen techno und house, so dass neben „take me back“ von herbert auch mal minuten zuvor „lancia delta integrale 16 v“ von neil landstrumm (unter seinem navario sauro-alias) oder auch „compass“ von dave clarke zu hören waren. merke ich mir.
bei gen ludd wurde es zum schluss sehr breakig, was als filter für das publikum seine wirkung nicht verfehlte. dabei „do your do (prod neane)“ von bryte oder „dengue drums“ von superficie. auch für die beiden gilt das alte ebay-prinzip: gerne wieder.

Okt 262018
 

dritte und letzte station des wochenendes, das dürfte dann auch reichen. die aussicht auf drum&bass in der halle der griessmühle ist zugegebenermaßen verlockend.

climate of fear

halle
22h00 gramrcy
03h00 source direct
05h00 peverelist b2b kowton

silo
00h00 baseline
02h00 laurel halo
04h00 relaxer live
05h00 mama snake

wintergarten
08h00 tasker

Okt 242018
 

ein weiterer getränkekonzern schickt sich an, seine fußabdrücke in den clubs zu hinterlassen. da hierbei aber scheinbar dem tresor-booking freie hand gegeben worden ist, soll mir das recht sein. wird auftakt eines ambitionierten wochenendes.

tresor
00h00 zadig
04h00 surgeon
07h30 hector oaks

globus
00h00 axiom
03h00 moritz von oswald live
04h00 anna haleta
06h30 vco

eintritt
12 euro