stype

Apr 222018
 

da will ich seit ewigkeiten mal hin, und dann fällt das gleich hiermit zusammen. eine partyreihe, die viele stile vereinbaren möchte und auf der ich mich daran versuchen darf, techno und drum & bass miteinander zu verweben. mal schauen, ob das was wird.

humboldthain club
hochstraße 46
s-bhf humboldthain

eintritt
10 euro, davon wird ein teil an das kinder- und jugendheim „heinrich zille“ in ludwigsfelde gespendet.

Mai 182018
 

aller guten dinge sind drei (mal den laden im mai besucht zu haben). zu meiner verteidigung kann ich eigentlich nur den einzigen act in der säule und weite teile des restlichen line-ups vorbringen. und ja, ich habe mir vorgenommen, mal wieder seit langer zeit ein schluss-set mitzunehmen.

klubnacht

berghain
00h00 somewhen
04h00 octave one live
05h30 anthony parasole
10h00 peverelist
14h00 martyn
18h00 steffi
22h00 luke hess
03h00 don williams

panorama bar
00h00 aybee
04h00 tama sumo
08h00 rahaan
12h00 pause
21h00 gerd janson
00h30 virginia
04h00 âme

garten
12h00 avalon emerson
16h00 lil‘ tony

säule
20h00 phuture live

eintritt
16 euro

Mai 182018
 

vor einem halben jahr war ich nicht da, als er in der panorama bar spielte (wenn auch als convextion) – da besteht also nachholbedarf. ovatow ist als clone-instanz von einer electromotive force eine etage höher auch noch sehr gut in erinnerung.

frustrated funk
00h00 crushed soul
02h00 e.r.p. live
03h00 ovatow
05h00 adapta live
06h00 pametex

eintritt
12 euro

Mai 112018
 

an sich hatte ich vor, mich hier aufzuwärmen und dann ins gretchen weiterzuziehen, weil dort heute mala gastiert, der gleich vier stunden spielen wird. beiden clubs ist gemein, dass ich sie noch nie besucht habe.
da mir der sinn momentan aber nicht nach dem tanz auf mehreren hochzeiten steht und im zweifel lieber den fortbestand einer sympathischen non-profit-bar in neukölln sichere (den der gelegenheiten, deren 12. geburtstag hier gefeiert wird und denen die eintrittsgelder zugute kommen), bleibe ich gleich da, anstatt nur für drei stunden.

ablauf
upstairs
00h00 kaletta
03h00 rvds
06h00 resom & finn johannsen
09h00 dunkelmeyer
downstairs
01h00 s ruston & golden medusa
03h00 ioth live
04h00 dolphins (benedikt frey & menqui)

eintritt
10 euro

Mai 092018
 

wie ein jeder weiß, dürfen die heteros zwei mal im jahr in das labyrinth. einmal an neujahr, das andere mal zu himmelfahrt. zudem passt das nach four tet ganz gut.

revolting
00h00 nd_baumecker
04h00 mount palomar live
04h45 bwana
08h45 massimiliano pagliara

eintritt
12 euro

nachbetrachtung

es war eher eine party zum herumlaufen, wie es eigentlich auch zu silvester schon der fall ist, wenn das lab offen hat. musikalisch habe ich mich von jedem gut unterhalten gefühlt, aber es war die meiste zeit auf der (zugegeben kompakten) tanzfläche einfach zu voll.

die mit edding auf dem oberarm geschriebene garderobenmarkennummer sollte aber schule machen – würde so einige szenen ersparen. überhaupt erinnerte der vorraum mit seinen umkleidemöglichkeiten etwas ans kitkat.
drinnen dann gleich zwei überraschungen:
die säule ist offen. nicht als separater floor mit eigenem line-up – die pa übertrug die sets aus dem lab in gedämpfter lautstärke. im vergleich zu den klubnächten aber wesentlich mehr pritschen und damit eine erweiterte spielwiese. dachte bei mir, dass das mit diesem grundriss / layout auch sonntags angebracht wäre. wenn man nun noch das licht von oben etwas mehr dimmen könnte, wäre es perfekt.
wer sich immer gefragt hat, was die anzahl an containern neben dem berghain-garten für einen zweck haben: das lab hat einen eigenen garten. keine tanzfläche, stattdessen in zwei etagen übereinandergeschichtete container, die wiederum als darkroom dienen können.

die drei komponenten (lab, säule, garten) boten also sehr gute gründe für expeditionen, aber der soundtrack dazu passte auch.

nd spielte im vergleich zu sonst etwas düsterer mit hellen nuancen. wie so stets: nichts erkannt, nur „illumination“ vom neuen (hervorragenden) dj koze-album.

mount palomar mit analogen synthesizern (kein modular-setup, soweit ich das gesehen habe), der mich vom stil her an legowelt erinnerte – nur etwas knarzender. ziemlich gut, bleibt auf dem schirm.

bwana zuweilen hittig: „dem young sconies“ von moodymann geht aber auch immer, direkt danach „vicious games“ von yello. später „pornoactress“ von dopplereffekt, aber auch wiederum poppig mit „left to my own devices“ von den pet shop boys.

massimiliano melodisch wie immer, damit nicht mein beuteschema, aber „blue“ von latour (ja genau, der track, der in der clubszene bei „basic instinct“ läuft) stach heraus.

bin um 9h30 mit dem wie schon zu silvester herrschenden gefühl gegangen, dass das lab der panorama bar locker den rang ablaufen kann. stimmung, musik, ausschweifungen – es passte alles an zutaten. der andrang sprach dafür, dass bei jeglichem geschlecht sowie orientierung bedarf herrschte, die atmosphäre genießen zu wollen. daher passte es zur entspannung der lage nur zu gut, dass garten sowie säule als rückzugsorte verfügbar waren.
ich denke, ich habe damit wohl einen weiteren jährlichen pflichttermin.

Mai 082018
 

die nachbetrachtung zu alva noto vor zwei monaten steht zwar noch aus, aber ich weiß bereits jetzt, dass das morgige konzert mein letzter besuch im funkhaus sein wird. das liegt nicht daran, dass der ort nichts bieten könnte – im gegenteil: die akustik sucht ihresgleichen und das ganze setting ist wie gemacht für diejenigen, die nach mehr als 20 jahren im club auch mal erleben wollen, wie sich elektronische musik in einem kontext macht, der dem von konzerthäusern durchaus nahekommt.
dies geht zwar im funkhaus sehr gut hand in hand, aber bringt alleine durch die preispolitik vor ort einen mehr als schalen beigeschmack. ich sage ja nicht mal etwas gegen eintrittsgelder, wobei auch die auf dem mietpreis für diesen oder jenen saal basieren dürften. aber wer dort bereits ein getränk geordert hat, wird wissen, was ich meine. nimmt man noch das gebaren des investors hinzu (auch und gerade gegenüber den mietern, die bis zu seiner übernahme des areals vor drei jahren noch ihre proberäume dort hatten), kommt für mich eine mischung zustande, die interessierte hörer sowie musikschaffende am rande des prekariats (und derer gibt es in berlin mehr als genug) ausschließt. klar, dinge kosten geld. profite sollen auch gerne erwirtschaftet werden, aber das geht auch in einem gemäßigten rahmen, anstatt die zahlungswilligen so offensichtlich melken zu wollen. sowas kann ich nicht weiter unterstützen – so schade es um das programm auch ist.

zum anlesen:
tagesspiegel
berliner zeitung

eintritt
18h30

beginn
20h30

nachbetrachtung
wäre der rahmen bzw. dessen hintergrund nicht: ich würde das genau so nochmal erleben wollen.

es war nicht so voll wie bei alva noto, was aber auch sicher daran lag, dass es sich hierbei um den zusatztermin handelte. kein herumsitzen auf den treppenstufen bei den rängen inklusive durchschlängeln – und sogar unten im auditorium blieb noch platz.
das war aber eh hinfällig, bevor auch nur eine einzige note gespielt war. herr hebden schlenderte ganz unprätentiös durch das publikum an seinen arbeitsplatz in der mitte des rundes: hoodie, kurze hosen und gleich vorab die leute heranwinkend. damit war gleich klargestellt, dass der sinn ihm nicht nach frontalunterricht bzw. einer klassischen konzertatmosphäre stand. stattdessen sollten die leute spaß haben, und wer schauen wollte, was er wie macht, kam erst recht auf seine kosten. ich würde sogar behaupten, dass dies in dem ausmaß nicht mal bei der akademie eines bekannten brauseherstellers möglich ist.
da ich mit dem oeuvre bis auf seine sachen mit burial und dem „pink“-album (was ja „nur“ eine zusammenstellung der vorherigen maxis ist) nicht so recht vertraut bin, kann ich keine tracks benennen. es kann gut sein, dass ich sie irgendwann mal als clips gehört habe. auch nicht weiter wichtig, das resultat ging eigentlich permanent in die beine – trotz tempiwechseln und pausen zwischen den tracks. aber wie souverän er ableton live, wav-editor, delay, model 1 und modularsystem beherrschte und dabei die glitches via surround durch den raum wandern ließ, hatte etwas leichtfüßiges. da mussten auch die anwesenden auf den rängen mitwippen, meinem eindruck nach saß nur ein drittel der leute. unnötig zu erwähnen, dass der applaus am ende – wo er gute zwei stunden gespielt hatte – tosend ausfiel.

die entscheidung contra funkhaus wurde also während des konzertes nicht wirklich leichter gemacht, allerdings am ende nochmal bestätigt. da meine tasche zu groß war, musste ich sie abgeben. weiter kein problem, zwei schlangen für zwei angestellte an der garderobe – die sache war also innerhalb von 10 minuten erledigt.
man mag mich idealistisch oder kontrollversessen nennen, aber als organisator wäre es für mich nur logisch, am ende der veranstaltung wenigstens zwei, wenn nicht gar drei leute für die garderobe abzustellen. es war beinahe 23 uhr, die anbindung der tramlinie 21 ist nun auch nicht unbedingt ideal zu nennen (da sie nur alle 20 minuten fährt), also möchten die leute gerne recht zügig zur haltestelle, um sich nicht in die letzten plätze im zug zu quetschen.
stattdessen: zwei schlangen, ein angestellter. noch dazu sieht die garderobensituation so aus, dass sie sich selbst organisieren müssen. es gibt keine regale zum ablegen der taschen, die man noch dazu mit nummern beschriften könnte, damit das finden einfacher geht. stattdessen kommt alles auf den fußboden und wird der chronologie nach sortiert. das ist den angestellten absolut nicht anzulasten – vielmehr im gegenteil. ich war erstaunt, dass der junge herr pro stück nicht mehr als eine minute zum erfolgreichen auffinden brauchte und würde ihn damit für vergleichbare stresssituationen wärmstens empfehlen. mir will aber nicht ganz in den kopf, warum man betreiberseitig nicht auf die idee gekommen ist, in zwei, drei kallax-regale à 5×5 zu investieren, um wenigstens keine weiteren hindernisse bei der arbeit zu schaffen. den jungen herrn dort alleine schuften zu lassen (gut, leute können spontan krank, aber auch genauso gut spontan angerufen werden), finde ich gelinde gesagt fahrlässig. um die wartezeit ging es mir nicht, sondern vielmehr darum, dass so ein kleines detail zeigt, dass bei dem ort ausschließlich auf profite geschaut zu werden scheint. das hat meinen entschluss zum ende hin also bekräftigt.

schade, dies. sofern sich da etwas ändert, bin ich gerne wieder vor ort. im auge behalten werde ich’s.

 Posted by on 08.05.2018 at 20:07
Apr 282018
 

und der dritte folgt sogleich. breakcore ist für mich seit jahren nur noch randerscheinung, daher passt das jährliche fest mit spiral tribe zusammen ganz gut, um mich im eh zu selten von mir besuchten mensch meier davon zu überzeugen, ob und was da noch so geht.

sick 23

mainfloor
01h00 schurkensound
03h00 ruby my dear
04h30 asphalt pirates
07h00 ixindamix
09h00 crystal distortion

theater
01h00 briaian
03h00 karsten pflum
07h00 unprofessional
08h00 toecutter

räuberhöhle
00h00 sick picnic
02h30 sir gax
05h30 crouds
07h00 sumo acid

eintritt
10 euro

Apr 262018
 

station numero zwei nach dem anstoßen im about blank.

ablauf
00h00 golden medusa
02h30 machine woman live
03h30 djrum
05h30 konx-om-pax b2b beckett

eintritt
12 euro

nachbetrachtung

ich werde mir mal bis auf weiteres angewöhnen, das fazit an den anfang zu stellen: die leisure system machte ihrem eklektischen ruf mal wieder alle ehre. einzig machine woman blieb für mich hinter den erwartungen zurück, dafür hat djrum sie übertroffen. golden medusa spielte eine couragierte premiere und beckett sowie konx-om-pax betrieben schönes stylehopping zum schluss, wobei ich weit vor dem putzlicht gegangen bin.

gegen 1 uhr nachts war ich da und erstaunt / froh darüber, dass die schlange länger als bei der letzten leisure system war. drinnen auch schon wenigstens halbvoll. golden medusa mit vinyl, sichtlich angespannt (wer wäre das nicht bei der premiere?), dabei technisch nicht immer auf den punkt, konnte dies aber gut kaschieren. habe mir sagen lassen, dass sie mit vinyl noch nicht allzu lange spielt, und dafür ging das in ordnung – erst recht in bezug auf ihre auswahl. kostprobe:
zeigen


bleibt damit auf dem radar.

von machine woman hatte ich ihre veröffentlichung auf peder mannerfelts label im hinterkopf und war entsprechend enttäuscht, dass sie ein ziemlich statisches techno-set spielte. für mich wäre also vor dem hintergrund ihrer produktionen weitaus mehr drin gewesen, zumal experimente in dem rahmen auch locker möglich, wenn nicht gar erwünscht sind.

djrum machte dafür von anbeginn an klar, dass vielfalt, experimentierfreude und tanzbarkeit sehr schön hand in hand gehen können und war beim setaufbau logischer als beim letzten mal im ohm.
auswahl (bis auf den ersten track musste shazam helfen):
zeigen

konx-om-pax und beckett fingen erst einmal mit drum&bass an, was nicht nur oben im berghain toll klingt, sondern dank der einige zentimeter dicken betonwände auch in der säule ganz schön massiv. der gewollte tempibruch zurück auf techno war auch dabei. ob sie das noch ein weiteres mal getan haben, vermag ich nicht zu sagen, da ich bereits um 7 uhr gegangen bin. gefreut habe ich mich jedenfalls über „beep street“ vom für mich immer noch besten squarepusher-album sowie modeselektors „raveanthem“.

die nächste ausgabe ist dann ende august, was dann auch gleich das zehnjährige jubiläum wird. da hoffe ich einfach mal darauf, dass sie es wieder eine nummer größer begehen.

Apr 252018
 

da wird einer der schönsten orte berlins schon acht jahre alt und trotzt nach wie vor dem geschehen drumherum am ostkreuz. auf dass dies noch lange so bleiben möge. werde mehrere male vorbeischauen, die gründe dafür folgen in den nächsten tagen.

der ablauf

eintritt
für das gesamte wochenende: 25 euro
tageweise: 15 euro