Aug 162018
 

ich glaube, egal wo man in westeuropa musikalisch sozialisiert worden ist: „respect“ hat man bestimmt gehört, bevor man nominell zum teenager wurde. und ganz sicher trifft das attribut der wegbereiterin auch auf sie zu.

unter bauchspeicheldrüsenkrebs litt sie bereits länger, den kampf dagegen hat sie mit 76 leider nun verloren. das riesen-vermächtnis und eine unsterblichkeit im kollektivgedächtnis bleibt aber.

r.i.p.

 Posted by on 16.08.2018 at 21:35
Mrz 192018
 

klar, ein weiterer puzzlestein in der promo zu seinem unlängst erschienenen berghain-mix. aber interviews können neben der konzeptidee hinter dem mix auch noch in die tiefe gehen. wenn dabei aspekte aus dem privaten und der (musik)sozialisation beleuchtet sowie aktuelle entwicklungen rund um die szene kommentiert werden, die ich allesamt so unterschreiben würde, packe ich mir das als lesezeichen gerne hierher.

„das bin ich, das mache ich nachts.“

Jan 072018
 

erste begegnung in den 1980ern im radio: „ella, elle l’a“. ihre hits aus den 1960ern lernte ich danach kennen. ehrlicherweise aber auch nicht mehr als dies.

sie ist leider nun mit nur 70 jahren an krebs verstorben.

r.i.p.

 Posted by on 07.01.2018 at 14:59
Dez 072017
 

es sollte sich herumgesprochen haben, dass ich mittlerweile erklärter fan bin. zwei beachtliche whitelabels auf ilian tape, dann mal eben mit „shred“ eines der alben 2016 veröffentlicht und nun mit quasi eigenem sublabel bei den zenkers. noch dazu diese „alles geht, was mir gefällt“-attitüde in seinen sets.

jedenfalls hat sich residentadvisor seiner angenommen und mit ihm geplaudert. die info, dass er an einem neuen album arbeitet, sieht (wie seine sets auch) fast schon nach planübererfüllung aus. ich fände es erstaunlich, wenn er die qualität beibehält.

herbal jams

Okt 262017
 

den einen kennt man weitläufig, den anderen aus dem spiral-tribe-kontext als „expressilon“ und den dritten mit seiner band „the heartbreakers“ oder den travelling wilburys.

mr domino wäre nächstes jahr 90 geworden, hat also eine ähnliche strecke absolviert wie der dieses jahr ebenfalls verstorbene chuck berry.

bei reno gay bin ich mir recht sicher, dass er die 80 noch nicht mal ansatzweise in sichtweite hatte, auch wenn ich mit seinen veröffentlichungen wie mit denen von spiral tribe im allgemeinen in den letzten jahren nicht mehr viel zu tun hatte.

mir ist bewusst, dass tom petty bereits vor gut drei wochen viel zu früh mit 66 jahren verstorben ist und es ist eher meiner bequemlichkeit sowie anderen organisatorischen dingen geschuldet, dass er noch nicht erwähnt worden ist. das soll hiermit nachgeholt werden, wenn bereits die beiden erstgenannten kurz hintereinander von uns gehen.

r.i.p.

 Posted by on 26.10.2017 at 04:43
Okt 232017
 

„superlative fatigue“ ist seit kurzem veröffentlicht, was nicht nur sein erstes album seit 13 jahren, sondern darüber hinaus auch noch im vergleich zum früheren material ziemlich leichtfüßig, ja: geradezu beschwingt ist. das bedeutet auch, dass die promo-maschine läuft, daher sind die üblichen verdächtigen mit interviews dabei – einmal fact, einmal (wie immer) residentadvisor. beide mit der gleichen stoßrichtung: eklektischer ansatz, produktionsmittel, hintergrund für’s programmieren von synthesizern für native instruments.

Sep 072017
 

scheinbar soll kein monat ohne derartige meldungen vergehen. nach jaki liebezeit noch ein can-mitglied, kurz nach seiner frau bereits gestern verstorben – mit gerade mal 79. seine pionierleistungen kann ich mangels kenntnissen des can-katalogs immer noch nicht würdigen. das ist alles auf phasen verschoben, in denen ich die zeit und muße für krautrock habe.

bis dahin erst einmal natürlich: r.i.p.

 Posted by on 07.09.2017 at 21:07
Aug 292017
 

nein, der gründer des illuminatenordens ist damit nicht gemeint – dessen ableben ist schon ein paar jahrzehnte her.
vielmehr geht es um denjenigen, der sich den namen als alter ego für das auflegen und auch online zugelegt hatte. die große prominenz oder bekanntheitsgrad hatte er nie, wollte er auch nie. mich traf heute vor wenigen stunden auf arbeit vielmehr, dass mit ihm einer aus dem erweiterten bekanntenkreis gegangen ist.
die erste „begegnung“ erst online über das alte no-future-board und auch das technoforum, dann 2003 in köln kennengelernt und aufgrund der gleichen musikalischen vorlieben schnell einen draht zueinander gefunden. der blieb zwar nicht heiß, will heißen: die begegnungen waren anschließend immer mal wieder zufällig und beinhalteten meistens, dass er irgendwo auflegte. nichtsdestoweniger erkannten wir uns gegenseitig und plauschten kurz. dabei war er stets der quirlige, immer mit dem schalk im nacken und vor allem einer, der mit seinem umfassenden geschmack in sets nicht hinter dem berg hielt und nie müde wurde, nach den acts und tracks zu suchen, die abseits des allgemeinen radars stattfinden. so war es auch nur konsequent, dass er mit dj flush zusammen das krake-festival initiierte und organisatorisch begleitete, bis er aus berlin weggezogen ist.

am wochenende ist er völlig überraschend verstorben.

r.i.p.

 Posted by on 29.08.2017 at 21:26
Aug 282017
 

die drei herren werden am kommenden samstag in der wuhlheide spielen. das ist berlinweit bislang ihr größtes konzert im rahmen einer tour (festivalauftritte außen vor gelassen) und bereits tatsächlich ausverkauft. dabei sein kann ich leider nicht (der grund dafür folgt alsbald), aber dafür kam mir in meiner timeline dieser artikel eines magazines unter, das sich exklusiv mit festivals beschäftigt. die haben genau die fragen gestellt, die man als (angehender oder lediglich hoffender) musikprofi lesen möchte – und die antworten darauf sind so ehrlich wie bodenständig.

ein abend mit moderat