[berlin / 19.12.2009] horst krzbrg: killekill megahorst
das abschluss-booking für dieses jahr, und - mit verlaub - einer der besten flyer, auf denen jemals mein name zu lesen war.
eintritt
8 euro
review
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streng genommen habe ich die originale horst-anlage nur einmal erlebt, was bei aril brikha im vergangenen märz war. klang dort ganz ok, etwas schrill für meinen geschmack. seitdem kam ich nur in den genuss der killasan bei der wax treatment, allerdings ist auch die hauseigene anlage mittlerweile erneuert. klingt definitiv satter als zuvor und bei meinen streifzügen über die tanzfläche (hin und wieder muss man ja nachhören, ob das temperament nicht mit einem durchgegangen ist und man die leute nicht mit überproportional lauter musik foltert) ausgewogener. somit dort ebenfalls ein fortschritt. barpersonal zügig und selbst in stresssituationen freundlich - wer es auf einen nenner gebracht haben möchte: dort tut man alles, damit sich gäste und djs gleichermaßen wohlfühlen. der techniker kam irgendwann in meiner zweiten stunde zu mir und meinte ganz unaufgeregt, dass irgendwas beim klang klirren würde, aber das war wohl nur auf den einen track beschränkt.
mir selbst machte es jedenfalls richtig viel laune, auch wegen der stetig volleren tanzfläche und der in ableton vorbereiteten loops, wodurch man mit wenig aufwand galante überblendungen zwischen verschiedenen stilen oder harmonien hinbekommt. natürlich lerne ich dabei immer noch dazu: beschränkung auf eine vorauswahl an tracks, wie man sie im plattencase auch trifft, nutzt dem roten faden im set massiv. mit dem vertikalen statt horizontalen aufbau kann man das set quasi von anfang bis ende so aufbauen, als wenn man eine buchseite liest. wegen verspätung von alec empire gab es auch ein wenig überlänge, deren überbrückung mit loops und klassikern wie “quo vadis” von g-man aber nicht zur allzu schwierigen aufgabe geriet. sonst habe ich schon versucht, auf das angekündigte acid-house-set vom atari-teenage-riot-mitbegründer hinzuarbeiten. muss wohl nach dem füllgrad der tanzfläche auch ganz gut geklappt haben.
bei alec empire muss ich leider meine meinung bestätigen, die ich von ihm als dj aus dem tresor seinerzeit hatte: house war quasi fehlanzeige, dafür ward eine sähkö zu hören (die “aste”). wenn jemand die wahl hat, ihn als live-act oder dj zu erleben: unbedingt ersteres bevorzugen.
sven weisemann wie immer im volleinsatz, da war dynamik im set, die den leuten gerade recht kam. jedenfalls hatte ich auf meinem weg durch die meute, um meine sachen zu holen, gut zu tun, mir den weg zu bahnen.
also? eine überaus angenehme festivität, nach der man als dj wieder lust auf mehr bekommt. bei dem horst-personal und dem publikum wurde es mir aber auch echt leicht gemacht, insofern: gerne wieder.
This entry was posted on Thursday, December 10th, 2009 at 14:52 and is filed under stadtleben, terminkalender, werbung. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

12.12.2009 um 23:15
schaut janosch montags so aus?
18.12.2009 um 18:38
Bis morgen Stype
20.12.2009 um 15:48
war extrem spaßig! wobei der alec nur 1-2 wirkliche acidhouse-platten gespielt hat zwischen den ganzen 303 geballer, aber nun gut - die volle tanzfläche hat ihm recht gegeben.
21.12.2009 um 20:44
“dein leben ist die angst vor dem tod” von wem war das noch? Ansonsten haben mich “das Sushi” und die vielen Redbull Vodka beeindruckt
04.01.2010 um 09:30
alle waren da, und ich hab verpennt :-(((