r.i.p. andre janizewski / birol ünel / uli stein

das gab es auch noch nicht in der anzahl, passt aber zu den „qualitäten“ von 2020.

andre janizewski hat sich um einige orte auf der gastronomischen landkarte berlins (zur fetten ecke, zum böhmischen dorf) und erst recht als mitbetreiber der pyonen-parties sowie der nation of gondwana als deren aushängeschild verdient gemacht. das alles macht ihn zwar irgendwie unsterblich, aber für die hinterbliebenen ist und bleibt es nur ein trost. der krebs war am ende leider stärker.

birol ünel wurde manchen (zumindest mir) wegen fatih akin bekannt. insbesondere bei „gegen die wand“, aber auch bei „soul kitchen“ bin ich nach wie vor überzeugt, dass er sich selbst spielte. als es das caminetto in der sonntagstraße noch gab, war er diverse male vor dem lokal sitzend anzutreffen. nun mit nur 59 jahren verstorben – auch am krebs.

knollennasen, knopfaugen, mäuse – uli steins markenzeichen, an denen jede*r zeitungsleser*in irgendwann in den letzten zwei, drei jahrzehnten vorbeigekommen sein muss. bei ihm war es parkinson, auch mit 73 jahren zu früh.

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