[berlin / 24.08.2019] about blank: oscillate extended

wäre die robot army nicht, würde ich nach der staub einfach im blank bleiben. bislang habe ich das feste vorhaben, pessimist morgens mitzunehmen. in jedem fall kommt danach für mich nichts mehr, das wird dann dicke gereicht haben.

mdf
01h00 rachel lyn
04h30 karen gwyer live
06h00 pessimist

lobby
23h30 j. wiltshire
03h00 toma kami
06h30 kate miller

zelt
02h00 smith & davis quintet (mark [unterton] + wilted woman)

garten
10h00 dj fart in the club
13h00 lauren hansom
16h00 andy garvey
19h00 fit siegel

eintritt
15 euro

nachbetrachtung
das war alles so ein bisschen wie bestellt. kurz vor 7 dort, pessimist wechselt von techno auf drum & bass und bleibt bis zum schluss dabei. kate miller spielt bei kurzausflügen entweder tracks aus den eigenen einkäufen oder welche, bei denen ich reflexartig zu shazam greifen muss. kommt dann auch zum schluss bei drum & bass an – und die leute feiern es, auf beiden floors.
zugegeben, bei pessimist hatte ich den eindruck, dass er sich erst gegen 8 uhr warmgespielt hatte. da wechselte er jedenfalls auf die düstere, reduziertere schiene mit vielen eigenproduktionen, aber ab da blieb er bis zum schluss sehr schön im fluss.

draußen dann endlich einmal dj fart in the club mitbekommen, die ganz locker zwischen house, breaks, leicht technoiden tracks sowie einer kurzen drum & bass-einlage zum schluss hin und her sprang, ohne dabei zerfasert zu wirken. bei lauren hansom musste ich auf meine kondition hören, aber bis dahin hatten mich die drei sets von den qualitäten überzeugt, wie ich sie bei der oscillate bislang nur andeutungsweise zum warm-up nach der staub mitbekommen habe. hat potential dazu, dass ich öfter vorbeischauen sollte.

trackauswahl:
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[berlin / 24.08.2019] mensch meier: 10 years robot army

ich habe ja noch gar nicht erwähnt, dass die crowdfunding-kampagne des mensch meier erfolgreich war. daher wird an diesem wochenende dort das ende der funktion-one-ära auf dem meinfloor eingeläutet. es übernimmt studt akustik, die auch schon seit geraumer zeit die panorama bar erklingen lassen.

das line-up liest sich fast wie aus dem schaltstufe-bilderbuch und bei den robotern war ich ohnehin zu selten in letzter zeit, was aber auch an meinem suicide-boykott liegt.

start
24 uhr

eintritt
10 euro

[berlin / 24.08.2019] about blank: staub

vor der tür steht erneut eines dieser wochenenden, bei denen mensch vor lauter optionen nicht weiß, wohin zuerst. da ist der monatliche pflichttermin in der autonomendisko der ankerpunkt zum durchstarten.

ablauf

garten
10h00 the mony
12h00 banu
14h00 savas pascalidis
16h00 seb bayne
18h00 tempre
20h00 dj skull

mdf
14h00 drowned live
15h00 christian marras
18h00 axkan
20h00 nur jaber

nachbetrachtung
in anbetracht des restpensums (robot army / oscillate) war ich erst recht spät da – gegen 17h30. stand die juli-staub noch im zeichen meiner rastlosigkeit, war die august-ausgabe ein beweis dafür, dass djs sich anno 2019 definitiv wieder vermehrt trauen, geschichten zu erzählen, anstatt nur auf funktionalität oder berechenbarkeit zu setzen. auf dem mdf war ich witterungsbedingt aber kaum und auch vor mitternacht wieder aus dem club, um mich für die nacht noch zu stärken.

tempre geht als mein favorit durch’s ziel, dicht gefolgt von dj skull, der zwischen durchaus discoidem house und techno wechselte. „southside“ von dave clarke konnte da nicht fehlen, abgeschaut habe ich mir „househaus“ von chimale.
sein vorgänger war nach der techno-vorlage von sebastian bayne couragiert, indem er mit dubsteppigen tracks anfing, tracks wie „derelict“ von trevino zum anlass nahm, zu trance und artverwandtem zu wechseln (dadurch auch mal wieder „decompression“ von mathew jonson gehört) und dann von härteren techno-tracks (tatsächlich „shuttlecock“ von neil landstrumm sowie dem joey beltram-remix von damon wilds & tim taylors „bang the acid“, was selbst auf dem mdf schon eine ansage wäre) zu hits wie „movin‘ thru your system“ von jark prongo (natürlich in der version von dave clarke) und „marauder“ von dj hmc direkt darauf zu kommen.
klar war das gerade zum schluss hin auch auf sicherheit gespielt, nachdem die leute den dubsteppigen anfang durchaus zum anlass nahmen, sich an den bars oder im garten umzusehen. aber eintönig war es nicht und für mich anlass genug, endlich mal wieder länger an einem ort zu bleiben.

[olganitz / 02.-04.08.2019] nachtdigital mint

ein jahr ausgesetzt, in diesem jahr offengehalten, ob ich hinfahre. trotzdem im januar kein ticket gekauft, weil: bekommt man ja spontan vorher. dann die nachricht, dass es die finale ausgabe wird. der psychologische effekt hat bei mir gewirkt: verabschieden wollte ich mich schon gerne. dann die sorge, dass die ticketinhaber*innen sie horten werden und der sekundäre markt nichts übrig lässt. beim hochladen des sets der letzten bewegungsfreiheit anfang letzter woche zufällig auf den offenen firefox-reiter geklickt, der in den tagen zuvor keine bei tixforgigs zum wiederverkauf verfügbaren nachtdigital-tickets angezeigt hatte. auf einmal war dort eins und ich tatsächlich schnell genug, mir das auch zu sichern.

seitdem steigt die vorfreude auf das übernächste wochenende. alles an informationen sowie das line-up steht auf der website, die ich gleich verlinke. wer sich spontan ein ticket gönnen möchte, schaut entweder bei tixforgigs oder residentadvisor (mutige bei kanal blau-weiß oder bei ticketswap). die schlagwörter verwende ich als notizzettel für diejenigen, bei deren spielzeit ich mir sogar den wecker stellen würde.

nachtdigital mint

[berlin / 30.07.2019] festsaal kreuzberg: sunn o))) / caspar brötzmann

die herren sind auf tour, um das erste von zwei alben für 2019 zu bewerben. im vorprogramm: caspar brötzmann, der mit seinem massaker den einstürzenden neubauten anno 2011 im kraftwerk berlin bei berlin live (eine sendung auf zdf.kultur, als es das noch gab) für meine begriffe ein bisschen die show gestohlen hat.

eintritt
30 euro

einlass
19 uhr

nachbetrachtung
die blähe ich nicht unnötig auf, weil meine kenntnisse nicht so tiefgehen, als dass ich songs bzw. stücke wiedererkennen könnte.

hab das konzert auf der empore im sitzen genossen, dadurch zwar nichts gesehen, aber das wäre bei sunn o))) auch nur etwas weiter vorne gegangen, wo der nebel wahrscheinlich nicht so dicht war.
caspar brötzmann hat die rolle des anheizers sehr gut ausgefüllt und auch lauteren sprechgesang gab es im letzten stück.

sunn o))) spielten gut 100 minuten ohne pause durch, zwischendrin mit trompeter, aber beneidenswert flüssig zwischen den einzelnen stücken, ohne dass sich ein übergang bemerken ließ. wie gesagt: nichts wiedererkannt, hätte auch alles genauso gut improvisiert sein können. in jedem fall hat es sich gelohnt – für beide. würde jederzeit wieder hin.

[berlin / 27.07.2019] berghain: csd klubnacht

teil zwei des konditionstrainings, während draußen und drinnen tropische verhältnisse zu erwarten sind. der ablauf wird nachgereicht, sobald er online ist.

berghain
00h00 avalon emerson
04h00 mount palomar live
05h00 massimiliano pagliara
09h00 nd_baumecker
13h00 partok
16h00 roi perez
20h00 midland
23h00 steffi
03h00 boris

panorama bar
00h00 luigi di venere
03h00 ouissam
06h00 tama sumo
09h00 jeffrey sfire
12h00 justin cudmore
15h00 chris cruse
18h00 carlos valdes
21h00 eris drew
00h00 kim ann foxman
03h00 virginia

garten
12h00 gideön
16h00 cormac

säule
20h00 hercules and love affair live

eintritt
18 euro

[berlin / 27.07.2019] about blank: staub xxl

das wird ein schweißtreibendes wochenende, eingeläutet mit einem der monatlichen pflichttermine im schönsten clubgarten der stadt.

ablauf

mdf
14h00 dan shazelle live
15h00 stas zotov
18h00 oliver deutschmann
21h00 caleb esc
00h00 auspex
03h00 projekt gestalten
06h00 lego

garten
10h00 amer & modschi
12h00 neurobic
14h00 carsten jost
16h00 verboten
18h00 sissys reiterstaffel
20h00 elad magdasi

lobby
22h00 tina303 & mad eaz
00h00 motram
03h00 fr jpla
06h00 qiu

nachbetrachtung

die ausgabe geht für mich als eine mit der größten rastlosigkeit auf parties überhaupt in die tagebücher ein. es kam selten vor, dass ich mich mehr als zehn minuten auf ein set einlassen konnte. dann gab’s noch eine vielzahl an bekannten gesichtern, mit denen ich geplauscht habe, und schon war wieder ein nachmittag / abend vorbei.

hervorzuheben sind (einmal mehr) carsten jost, bei dessen zweiter hälfte ich aufgeschlagen bin. er erweist sich immer mehr als idealbesetzung zum ineinander verweben von housigen tracks mit technoidem einschlag im garten („quetzal“ von los hermanos rennt bei mir aber auch immer offene türen ein). drinnen oliver deutschmann, der schön trocken und fordernd zugleich spielte und einen stetigen kern auf dem mdf vor sich hatte, was bei dem klassischen gartenwetter nicht zu selbstverständlich war. von dem set noch im gedächtnis: ben klock – subzero. mit amtshilfe von shazam: „procyon“ von pfirter.

ansonsten sehr solider durchschnitt. bei tina303 & mad eaz habe ich mich später über „blam the target“ von neil landstrumm gefreut. tina303 nachvollziehbar mit einer in den 1990ern verwurzelten auswahl, mad eaz etwas neuer, mixtechnisch aber nicht unbedingt auf der höhe. „crispy bacon“ von monsieur garnier gab es bei verboten und bei elad magdasi sogar etwas trance für die großen bühnen: grace – not over yet (perfecto mix), „for an angel“ von paul van dyk und mit „vbs.redlof.b“ von afx den track für die techno-puristen zum schluss im garten.

gegangen bin ich erst nach mitternacht, als auspex den mdf fest im griff hatte (und eine beispielhafte motivation an den tag legte, um bei der staub zu spielen: er nahm extra den motorisierten weg aus london auf sich, nachdem die fluglinie seinen flug am freitag storniert hatte.). vor der tür bekam ich die für mich bis dato längste schlange vor dem blank mit, die bis zur kurve richtung ostkreuz reichte. was das für die nacht hieß, konnte man sich ausmalen.

[berlin / 14.07.2019] griessmühle: mother’s finest weekender

das läuft zwar schon seit freitag und ich habe kaliber wie surgeon, dj bone oder gesloten cirkel verpasst. aber das geht aus gründen einfach nicht früher und der große pate des dubstep ist eh mein hauptgrund, dort hinzugehen.

garten
10h00 ccl
14h00 titonton duvante
18h00 carista
22h00 ende

halle
14h00 mars leder
17h00 darwin
20h00 mala
23h00 ben ufo
03h00 batu
08h00 ende

silo
21h00 gigsta
01h00 miriam schulte
04h00 ende

eintritt
16 euro

[berlin / 05.07.2019] about blank: bewegungsfreiheit #15

fünf jahre sind es schon, vor vier jahren durfte ich das erste mal dabei sein, seit anderthalb jahren mische ich auch auch hinter den kulissen mit. und auch wenn basisarbeit anstrengend ist: sie ist immer noch notwendig und am ende einer party auch stets belohnend.
um fragen vorzubeugen: samstag ab 17 uhr geht die blank generation los, und ja, man kann bleiben (und ja, den zeitplan gibt es anfang nächster woche).

bewegungsfreiheit #15

mdf
01h00 stype
03h00 pete
06h00 savas pascalidis
09h00 sabine hoffmann b2b hórnberg

lobby
23h00 philipp otterbach
02h00 marie montexier
05h00 syker

zelt
21h00 fünf jahre bewegungsfreiheit – probleme und chancen
00h00 fennypenny
02h00 liesa
05h00 woony

garten
08h00 dj eternal
11h00 edward b2b arno schäfer
15h00 mila stern

hütte: raving lebanon
01h00 double a battery team
04h00 dj trigger mode
06h00 ayse pervers

eintritt
von 20 bis 22 uhr: spende
von 22 bis 9 uhr: 15 euro (plus spende)
ab 9 uhr: 10 euro (plus spende)