Jun 222018
 

dankbarerweise eine woche vor der fusion. startet gleich freitagnacht und geht dann 22 stunden. tagsüber mit poly|motion-floor.

eintritt
10 euro

start
24h00

ablauf
lobby
00h00 john barera
03h00 zesknel
04h00 brachland
07h00 fadi mohem
poly|motion
10h00 hks97
13h00 ahu
17h00 kvrt

mdf
01h00 fr. jpla
03h00 elad magdasi
06h00 shredder
07h00 silva rymd
10h00 templeton
14h00 caleb esc
18h30 sebastian kökow
22h30 irakli / sebastian kökow

garten
08h00 i.nez
10h00 modschi & r. spinner
13h00 erik jäähalli live
14h30 emika
17h00 sven von thülen
20h00 irakli

nachbetrachtung
wo die mai-ausgabe musikalisch nicht meine baustelle war, hat dieses mal wieder so einiges gepasst – schön war’s. ein paar grad mehr hätte ich draußen ganz gut gefunden, aber damit wären wir wieder beim haar in der suppe suchen und es auf gedeih und verderb finden.
ganz klarer favorit: sven von thülen. housiger grundrhythmus, der aber auch ausflüge zu techno gestattete, wo er mich mit neil landstrumm („takks“) und erst recht tobias schmidt („easier“ – die „french revolution“ ist immer noch meine lieblingsplatte von ihm) so richtig abholen konnte. „pressure“ von gilb:r im garnier-remix passt jetzt auch nicht so schlecht in den garten und das schön zwischen chicago (relief) und brighton wildernde „gangbang’n“ von co-jack kannte ich bis zu dem set noch nicht. „kaotic harmony“ von derrick may hat das set zum schluss perfekt gemacht. (ich meine mich zu erinnern, dass savas pascalidis damit bei einer der letzten ausgaben auch schon den mdf geschlossen hat.)
emika hat aufgrund ihres zurückgenommenen breakbeat-lastigen sets auch überzeugt. darunter mit „call“ von lynx, „nucleus“ von orson & skratch, „junt“ von skee mask, „vicodin“ von instra:mental direkt danach, und da anthony shakir ja immer geht: „frictionalized“.
von irakli noch in erinnerung geblieben: „fear of music“ im chancellor-remix sowie die zugabe, wobei man mit prince bei mir eh immer offene türen einrennt – und erst recht, wenn es der „purple rain“-soundtrack ist. in dem fall „i would die 4 u“.
sebastian kökow treibend und auch mit schicker-tracks wie „horrormone“ im horrorist-remix, im original von dave tarrida, oder „riot control“ von rebekah. außerdem notiert: die b1 der rukma vimana sowie „go“ von robert hood (der ja gefühlt momentan monatlich etwas veröffentlicht, wovon beileibe nicht alles an die qualität aus den 1990ern herankommt, daher fällt so ein track schon mal durch das raster). zugabe zum schluss auf dem mdf: „raver“ von burial.
doch, es passte einiges. auch das warm-up-set von gigsta in der lobby zur anschließenden oscillate bot perlen wie „noontide“, geremixt von max loderbauer (findet man auf arjunamusic), „elephant’s easy moonwalk through the night“ von manos tsangaris und „talk louder“ von paleman (mit dank an gigsta und shazam gleichermaßen). auch simo cell ließ sich zur wiedereröffnung des mdf gut an, aber da war mir nach beinahe 12 stunden eher nach was essbarem und schlaf.

Jun 152018
 

die warning gab es schon einmal im about blank, die fiel nur auf die nachtdigital 2017. die nächste in berlin ist im september und die wirklich nächste morgen im golden pudel club der hansestadt. den habe ich eh noch nie gesehen und gerade nach den turbulenten letzten jahren kann ein wenig unterstützung nicht schaden.

Jun 082018
 

die herren von ilian tape machen wieder einmal station, und da wird gleich aus naheliegenden gründen der anfang mitgenommen.

berghain
00h00 skee mask
04h00 andrea live
05h00 stenny
09h00 zenker brothers
13h00 oliver deutschmann
17h00 answer code request
21h00 dax j
01h00 ron albrecht

panorama bar
00h00 lawrence
04h00 efdemin
08h00 nick höppner
12h30 pause
20h00 virginia
00h00 hannah holland

garten
12h00 eris drew
16h00 justin cudmore b2b mike servito

eintritt
16 euro

Jun 072018
 

jawohl, richtig gelesen. killekill erreicht das zweistellige alter und fährt dafür in der griessmühle wie folgt auf.

swarm intelligence live
cassegrain & tin man live
the mover live
monya live
alienata
dj flush
hanno hinkelbein
fist van odor
tcmf
tigerhead
merimell
purita d.
sebastian kökow
púca
the29nov films visuals

eintritt
12 euro

Jun 032018
 

der alternative vorverkauf hat mal wieder seine qualitäten ausgespielt, so dass ich meine unangefochtenen helden aus der achten klasse erleben kann – zumindest axl und slash. aktuell spielen noch die manic street preachers.

nachbetrachtung

was sich bei den manic street preachers angedeutet hatte, nach dem konzert durch die presse ging und sogar in einer petition gipfelte, kann ich hier nur wiederholen: der sound hat maßstäbe gesetzt. also im negativen. snares, die mit dem versatz einer viertelsekunde doppelt zu hören waren, eine insgesamt viel zu mittenlastig ausgesteuerte anlage, die im mittelbereich des innenraumes eigentlich noch die hinteren tribünen (= mein sitzplatz) beschallen sollte und ohne ohrenstöpsel quasi nicht auszuhalten war, was wahrscheinlich die meinem eindruck nach viel zu schwach dimensionierten line-arrays in der mitte ausgleichen sollte. so gab es einen brei aus dem sound von der hauptbühne und dem in der mitte, inklusive übersprecheffekten.

axls ansagen: kaum zu verstehen, gesangstechnisch dürfte er auch vor 25 jahren besser in form gewesen sein. ließ sich aber auch nicht so genau beurteilen, weil slashs gitarre ihn stetig übertönte, das mikrofon dank digitaltechnik auch stellenweise ausfiel und der gesang bei höheren tonlagen hörbar übersteuerte (übrigens auch schon bei den manic street preachers).
gegen slash ist nichts zu sagen, der schüttelt die soli immer noch lässig aus dem ärmel. duff mckagan macht einen sehr fitten eindruck und durfte bei „attitude“ auch ans mikrofon. ansonsten war die setlist sehr von den beiden „use your illusion“-teilen geprägt. „you could be mine“ fehlte zwar, dafür gab’s „november rain“ sowie „estranged“.
die zugabe bestand aus „patience“ (nicht damit gerechnet, jedoch darauf gehofft, aber was hilft es, wenn sich der gesang im rund des stadions verliert) und „paradise city“.

am ende haben sie mehr als zweieinhalb stunden gespielt, was schon eine ordentliche leistung ist. im direkten vergleich zu depeche mode letztes jahr war das sound- und damit stimmungstechnisch nichts. ich kann den ärger derjenigen, die dreistellige beträge für das ticket bezahlt haben, mehr als verstehen und deswegen zum teil vorzeitig den heimweg angetreten hatten. ich kann einen haken dahinter machen, sie gesehen zu haben, als sie noch etwas spielfreude hatten, muss ich jetzt aber nicht zwingend nochmal haben – es sei denn, es gibt ein clubkonzert.

 Posted by on 03.06.2018 at 18:04
Mai 302018
 

in diesem jahr mal nicht am ostersonntag, stattdessen als auftakt in ein langes wochenende. die generation olganitz schließt sich direkt ab samstag um 15 uhr an, es kann also jeder bleiben, der möchte. aufgrund anderweitiger verpflichtungen werde ich ab 7/8 uhr früh am samstag jedoch eine menge verpassen.

lobby
00h00 finn johannsen
03h00 cinthie
05h00 kim brown

mdf
22h00 one day today theater
23h00 pause
01h00 juho kusti
03h00 blind observatory
05h00 the lady machine
07h00 s ruston b2b golden medusa

garten
08h00 frinda di lanco
10h00 miriam schulte
12h00 max graef b2b christopher rau

hütte
01h00-07h00 quotenpudel + m hoelz

zelt
21h00 antinational embassy konzert
00h00 wearebornfree radio
06h00 dorryz

eintritt
von 20 bis 0 uhr: 5 bis 10 euro (+ spende)
ab 0 uhr: 12 euro (+ spende)

Mai 262018
 

auch die staub eröffnet die gartensaison.

ablauf

garten
10h00 gandalf
13h00 reka zalan
16h00 barbie williams live
16h45 refracted
19h30 mony

mdf
14h00 verboten
18h00 loud neighbor live
20h00 p.e.a.r.l.
adel akram visuals

nachbetrachtung
musikalisch für mich dieses mal mittelmäßig. lag aber auch mit daran, dass ich in der nacht zuvor noch organisatorisch bei einer gemeinsamen (nach-)geburtstagsfeier in der else eingespannt war und die staub als station zwischen der elsenbrücke und der am sonntag anberaumten „afd wegbassen“-demo nutzen wollte. die sozialen qualitäten des about blank und erst recht der staub wurden hier ja schon ausreichend gelobhudelt, insofern kommt da auch nie langeweile auf.

toll war die idee mit den visuals auf dem mdf mit fünf röhrenfernsehern vor dem dj-pult. barbie williams electroclashig, sang auf der bassbox im garten. bei refracted blieb mir „maze“ von actress hängen (der wie burial für mich zu den produzenten gehört, dessen tracks sich schwer unterbringen lassen), loud neighbor drinnen funktional, mony zum schluss draußen melodisch-hypnotisch und dabei technisch makellos. passt aber einfach nicht in mein beuteschema beim kaufen / auflegen, kann dafür also absolut nichts. bei p.e.a.r.l. waren „marks and emblems“ von leiras sowie „993“ von blawan (was eh ein hit ist) die höhepunkte.

Mai 182018
 

aller guten dinge sind drei (mal den laden im mai besucht zu haben). zu meiner verteidigung kann ich eigentlich nur den einzigen act in der säule und weite teile des restlichen line-ups vorbringen. und ja, ich habe mir vorgenommen, mal wieder seit langer zeit ein schluss-set mitzunehmen.

klubnacht

berghain
00h00 somewhen
04h00 octave one live
05h30 anthony parasole
10h00 peverelist
14h00 martyn
18h00 steffi
22h00 luke hess
03h00 don williams

panorama bar
00h00 aybee
04h00 tama sumo
08h00 rahaan
12h00 pause
21h00 gerd janson
00h30 virginia
04h00 âme

garten
12h00 avalon emerson
16h00 lil‘ tony

säule
20h00 phuture live

eintritt
16 euro

Mai 182018
 

vor einem halben jahr war ich nicht da, als er in der panorama bar spielte (wenn auch als convextion) – da besteht also nachholbedarf. ovatow ist als clone-instanz von einer electromotive force eine etage höher auch noch sehr gut in erinnerung.

frustrated funk
00h00 crushed soul
02h00 e.r.p. live
03h00 ovatow
05h00 adapta live
06h00 pametex

eintritt
12 euro

Mai 112018
 

an sich hatte ich vor, mich hier aufzuwärmen und dann ins gretchen weiterzuziehen, weil dort heute mala gastiert, der gleich vier stunden spielen wird. beiden clubs ist gemein, dass ich sie noch nie besucht habe.
da mir der sinn momentan aber nicht nach dem tanz auf mehreren hochzeiten steht und im zweifel lieber den fortbestand einer sympathischen non-profit-bar in neukölln sichere (den der gelegenheiten, deren 12. geburtstag hier gefeiert wird und denen die eintrittsgelder zugute kommen), bleibe ich gleich da, anstatt nur für drei stunden.

ablauf
upstairs
00h00 kaletta
03h00 rvds
06h00 resom & finn johannsen
09h00 dunkelmeyer
downstairs
01h00 s ruston & golden medusa
03h00 ioth live
04h00 dolphins (benedikt frey & menqui)

eintritt
10 euro