stype – nix geht mehr (acapella version) [haushaltsware sprache 003]

tja, nun ist es passiert. mein erstes (und hoffentlich einziges) net-release.
zur entstehungsgeschichte: es war ein bereits ziemlich kalter nachmittag im november 2004, wo wir uns bei d versammelten, um ein projekt für ein geburtstagsgeschenk zu realisieren. details des projekts: jeder sucht sich einen gassenhauer der letzten jahre und bearbeitet ihn mit primitivsten mitteln (am besten a capella) nach. heraus kamen schön trashige versionen diverser väth-kracher, oder meine leicht geflügelte variante des konsenshits, den man nur einmal pro abend hören möchte. sozusagen eine lizensierung des geschenks von damals, hilfsmittel: mund, hände (claps) und so ein pfennigcentartikel, der aufheult, wenn man reinpustet.
mindestens die hälfte der credits gebühren d, weil er es so zurechtgebogen und -komprimiert hat, dass daraus ein in schlimmsten fällen sogar mixbarer track entstand. wer zum original eine gewisse hassliebe pflegt, wird daran bestimmt seinen spaß haben.

download

sativae vor neustart, farewell mosquito!

die frage habe nicht nur ich mir gestellt, was nach dem tarrida-album (apropos, muss ich noch rezensieren. habe ich erst seit dem vergangenen mittwoch…) eigentlich los ist. die website war eh nie der ort, wo man informationen finden konnte. dementsprechend selten habe ich dort mal vorbeigeschaut, und wenn, wurde die „still under construction“-meldung zum ständigen begleiter, dessen bart irgendwann mal so lang wurde, dass es fast schon wieder lustig war.

nun aber – man lese und staune – mit einer discographie und einer news-abteilung, welche verlautbaren lässt, dass ein neuer vertrieb gefunden wurde und der back-katalog demnächst per online-stores (bleep? läge nahe.) erhältlich ist, womit der ebay-wahnsinn bei den rosinen zwar kein ende finden, der handel mit den dateien sich aber für einige hoffentlich zur brauchbaren alternative entwickeln wird. das alles – und der anvisierte online-shop – mit dem vermerk versehen, dass spätere informationen folgen. aber selbst das ist schon mal besser, als wenn man aus reiner ungewissheit behaupten muss, dass aus der ecke nichts mehr kommt. die site darf damit endlich (obwohl beim besten willen noch nicht vollständig) in die links.

(mit bestem dank an tekkhead beim ostcode.)

ganz anders sieht es hingegen bei mosquito aus. wie die chefetage höchstselbst verlauten lässt, war die (exzellente) ep von tim exile die letzte veröffentlichung des labels. bill youngman stand noch in den startlöchern, aber die pleite seitens just music als vertrieb hat ihnen dabei einen gewaltigen strich durch die wohl eh auf kante genähte kalkulation gemacht, so dass die ep schließlich auf tresor landete (berichten zufolge ist auf der auslaufrille noch „msq 024“ als katalognummer eingeritzt, aber durchgestrichen und durch die tresor-nummer ergänzt worden.). eigentlich ein jammer, dass ein label mit einem qualitativ derartig hohen standard nach zwölf jahren aufgeben muss, andererseits auch gut, dass sie seltenst versuchten, sich mit weniger anstrengender ware beim publikum anzubiedern und uns sonst mit (nicht nur, aber hauptsächlich) den quirligsten, oft unbequemen, aber auch häufig genug in die beine gehenden techno-tracks versorgt haben.
trostpflaster 1: am backstock kann man sich (aktuell leider nur zum teil) digital erfreuen.
trostpflaster 2: sleep debt ist das neue ziehkind von herrn vogel unter kompakt-fittichen, dessen erste drei katalognummern mich bisher zwar nicht überzeugen konnten, aber immerhin wird nicht resignierend die flinte ins korn geworfen.

einkäufe vom 18. und 21. märz 2006

hardwax am 18., space hall heute, wenig überraschungen.

sleeparchive
radio transmission ep
[sleeparchive zzz 05]

nachdem „infrared glow“ erstmals zeigte, dass der name mehrere verschiedene produzenten unter sich vereint und nicht auf ihn alleine beschränkt ist, kriegt man ihn höchstselbst wieder zu hören. immer noch die gleichen bleeps und die fetten bässe, aber es ist eben auf höchstem niveau gleichbleibend gut. neu: doppel-vinyl, sechs tracks, sechs endlosrillen, das titelstück ist der hit, und wer die anderen vier eh schon hat, wird an der nicht vorbeikommen.

modeselektor
hello mom! (the remixes)
[bpitch control bpc 121]

kaum hat man das album verdaut, kommt schon der nachschlag, und schon wieder sleeparchive. diesmal aber nicht mit verspul-melodien, sondern mit amtlichem techno, der nach dem break zu absoluter höchstform aufläuft. wenn jemand eine referenz für das perfekte tool inkl. hohem anspruch sucht: voilà. wird in den mehr als zehn minuten einfach nicht langweilig.
eine hohe messlatte für die remixer auf der b-seite, und die überspringt von ihnen auch keiner. siriusmo belassen das „silikon“-original beim wesentlichen und fügen noch einiges an melodien dazu, dabrye geizt bei „fake emotion“ nicht mit dubbigen bässen, was auch am ehesten passt, und das finale vom unbekannten grime-remixer gerät u.a. ganz schön kurz und auch nicht ganz nach meinem geschmack.
wegen der a-seite allerdings pflicht.

omar-s
in side my head
[fxhe aos-010]

wie immer recht lo-fi produzierter house, funky wie hölle, schöne sich herausbildende melodie, die lust auf den frühling macht und trotzdem fällt das ganze durch unkalkulierbare betonungen im groove aus dem rahmen. merke: simpel gebaute tracks müssen nicht gleich einfalls- oder seelenlos sein. detroit macht’s wieder mal vor, und nach ganz alter schule von innen nach außen geschnitten.

pantytec
maybe / moriomelo
[perlon 53]

und wieder mal perlon, wo ich bei der vorgänger-ep von cassy noch überlege, ob ich sie mir hole. sonst aber tatsächlich ihr erstes lebenszeichen seit ihrer lp (den live-mitschnitt auf der post office 2 klammere ich mal aus) und das vereint mal eben alle qualitäten, weswegen ich perlon so schätze. die a-seite beginnt mit dem fast schon typischen groove inkl. zurückhaltender bassline, der durch an akufen erinnernde samplefetzen ergänzt wird und ca. ab der hälfte in ein schön verpeiltes trompetenspiel gipfelt. bin gespannt, was sich damit alles anrichten lässt.
auf der b-seite wird auf solche „schockmomente“ verzichtet und einfach nur etwas für den ausklang eines abends kredenzt. wer die alten perlon-sachen schätzt, wird bei der hier auch nicht zögern. die lp von matt john steht bereits in den startlöchern, aber die werde ich definitiv auslassen, da sie leider nicht mal halb so spannend ist wie diese hier.

omen’s jot
annulus out ep
[ampoule amp006]

am mittwoch des 15. tresor-(exil-)geburtstages gehört, nicht gedacht, der so schnell zu begegnen. ist sonst wohl ein ambient-label, aber davon ist hier absolut nichts zu merken. schnittstelle zwischen brighton und birmingham, könnte man so sagen. klingt schon sehr industriell im hintergrund, aber die beats nehmen ihren über die jahre liebgewonnenen nicht immer sturen 4/4-verlauf, sondern brechen auch mal zwischendurch aus, um sich kurz darauf wieder reumütig einzureihen. mehr als eine verlegenheitsplatte, und wenn das weiterhin mode wird, funktionale platten mit anspruch (ohne über alle maßen anstrengend werden zu wollen) zu veröffentlichen, ist techno wieder auf einem sehr guten weg fernab der beiden extreme.

filter fedde
#1
[bunker 3052]

kann mir eigentlich jemand sagen, weshalb ich bunker bisher immer so vernachlässigt habe?
acid in allen variationen. nach alter schule blubbernd oder schnell-verballert wie zu hardcore-zeiten. extremst kurzweilig, obwohl man hier mehr als eine halbe stunde musik geboten bekommt. die anderen beiden teile werden dann wohl in nächster zeit ebenfalls im regal auftauchen.
(anhören geht bei clone.)

v.a.
stalingrad vol. 1
[bunker 3040]

und bunker zum zweiten, wofür mal eben ein paar propz an den todd_e gehen, da er den rude-66-track im januar hier gespielt hatte.
teil 1 einer zweier-compilation, wobei der erste ganz klar gewinnt und mich die limitierung auf 200 stück dann doch nicht reizt, beide mein eigen nennen zu wollen.
dem titel entsprechend düstere kost, nur in verschiedenen variationen: entweder ambient oder electro und gerne auch mal noise. die tracknamen machen den weg durch kreuzberg auch spannender, und wenn ich es nicht besser wüsste…
lest die einfach bei discogs nach, ehe ich hier unerwünschte gäste durch google-recherchen anlocke 😉
(anhören geht wieder bei clone.)

discogs-sammlungen (hoffentlich nur) im urlaub [update]

was heise kann, mache ich gerne nach 🙂

es funktioniert wieder alles. schuld war ein über nacht aufgetretener fehler in der tabelle der datenbank, siehe dazu den eh bereits erwähnten thread. damit einmal kollektiv durchatmen und die „save to excel“-variante fortan als wöchentliches backup wahrnehmen. habe selbst dank doppelter buchführung (führe tatsächlich seit beginn meiner einkäufe eine tabelle, die sogar aktueller ist als die discogs-sammlung) gut lachen, aber bei einigen anderen wird der blutdruck heute sicherlich in ungeahnte höhen gestiegen sein.

discogs-sammlungen (hoffentlich nur) im urlaub

der tag begann schon recht verheißungsvoll, als unser router trotz guten zuredens einfach nicht ins netz gelangte. der einkauf beim aldi unseres vertrauens brachte wenigstens klarheit, weil der verteilerkasten eine ecke weiter von technikern belagert wurde, und somit ist seit einer stunde wenigstens der bedarf an informationen oder kurzweiliger unterhaltung gedeckt.

die krönung folgte eben bei der täglichen discogs-recherche, wo ich mich zunächst wunderte, dass niemand diese hier besitzt, und ich mich schon fragte, ob ich die nicht schon längst hinzugefügt hatte – bis mir die idee kam, mal in meiner sammlung nachzuschauen, die auf ganze null platten geschrumpft ist. immerhin: die probleme haben auch andere, die wantlists sind auch noch da, und ansonsten einfach abwarten, was passiert. wendet sich hoffentlich zum guten, ein update gibt’s jedenfalls, wenn sich was ändert.

einkäufe vom 05. märz 2006

was? am sonntag einkaufen? wo das? der flohmarkt am boxhagener platz birgt so ein paar perlen, die den geldbeutel nicht allzu sehr belasten. der gesamtpreis, um das ego aufzupolieren: 16 euro. dazu ein schon längere zeit geöffnetes ebay-paket, 7,50 euro. wie beim letzten mal auf den platzhalter achten.

neil landstrumm
bedrooms & cities
[tresor 82]

bei der kann ich ohne schlechtes gewissen behaupten, dass die lücke seit geraumer zeit schon gefüllt ist, und zur musik will ich eigentlich nicht viel sagen (die spielt durchweg auf oberstem niveau), daher nur anekdoten gepaart mit evtl. nützlichem wissen.
keine ahnung, in welchem jahr es war – kann sogar im herbst / winter 2000 gewesen sein, als ich diese hier bei einem tresor-warehouse-sale (damals noch im café aurora, was direkt vorne an der straße noch vor dem globus lag) gekauft und mich zuhause etwas geärgert habe, weil die tracks auf der c- und d-seite identisch waren. erstmal egal, weil das für mich wesentliche eh vertreten war. einige jahre und mehrere vinyl-nerds im bekanntenkreis später erfuhr ich, dass das nicht nur mein problem ist und auch noch schlimmere missgeschicke passiert waren. der grund liegt darin, dass nilz bei the exchange beim mastern keine katalognummer eingeritzt hatte und das chaos damit seinen lauf nehmen konnte. nun endlich auch in bester ordnung in meinem sortiment, und da bleibt sie auch. doppelt.

supreme truth
the supreme truth
[ongaku 011]

die herren wuttke/flügel braucht man wohl nicht mehr vorzustellen, und unter diesem alter ego (das nenn ich mal wortwitz!) gibt es auch nichts anderes als das hier, aber es hat immerhin gereicht, tracks abzuliefern, die auch nach zehn jahren noch ohne bedenken auf partygänger mit gehobenerem anspruch (sprich: alles, was sich mit distortion auf dem mastersignal nicht mehr länger zufriedengeben will) losgelassen werden kann. an ihrem rezept hat sich auch seitdem nichts verändert, nur dass man kein mitgröhl-motiv braucht, sondern sich auf die wesentlichen zutaten (dicke bassdrum, sparflammen-sequenz, heruntergepitchte stimme) konzentriert. da wird nicht lange gefackelt, sondern einfach alles daran gesetzt, jeden zum tanzen zu motivieren. mehr braucht techno nicht.

archetype
obscure model ep
[ongaku 022]

die fiel schon in die zeit, in der man lieber leicht zu mixende platten mit mindestens ebenso leichten ansprüchen in stetig wachsender zahl auf die käuferschaft losließ. gehört habe ich die das erste mal im schon lange geschlossenen 12/34 irgendwann 2003, und da ich für sequenz-techno eh immer ein offenes ohr hatte, habe ich die zumindest mal unter beobachtung gestellt. nun fiel sie mir heute im „für 2 euro“-wühlkasten entgegen, drei von vier tracks sind ohne schlechtes gewissen genieß- und spielbar (auch / gerade in momenten der ratlosigkeit) und die platte wird wohl damit zu denen gehören, die von mir ab und an hervorgeholt werden, wenn ein set mal nicht nur aus hits oder obskurem material, sondern auch aus bodenständigen tracks bestehen soll.

surgeon
muggerscum out
[soma 037]

ich fasse mich kurz: jeder, der mit ihm auch nur ansatzweise etwas anfangen kann, oder sich nur dem schnörkellosen techno verschrieben hat, ist gut beraten, sich diese nachträglich anzuschaffen. hart und irgendwo funky zugleich, lässt jedes „stumpf auf die 12“-erzeugnis locker im schatten stehen.

freon
lecktroshock ep
[scandinavia scan 007]

neils faible für hiphop war bereits 1997 nichts neues, aber das hier ist die erste scandinavia, die sich dem thema widmet. die a-seite komplett im downbeat, gerade das titelstück ist so schön schleppend und spart dabei nicht mit dicken bässen und rauher atmosphäre. auf der b-seite dann der geschätzte 4/4-takt, auch keineswegs glattgebürstet, sondern so wie der hausherr es auch selber gerne angehen lässt.
(anhören kann man sich das in voller länge bei bleep.)

das leben in takten und / oder noten

kein kettenbrief oder ähnliches, dafür von lame (und seinerseits von supercluster eingesammelt) und die chance dazu genutzt, in den tiefen der erinnerungen herumzuwühlen – das schon seit sonntag. das ergebnis gibt’s immerhin heute schon.

1. ein lied aus deiner frühesten kindheit
supertramp – it’s raining again. das müsste mit diversem ndw- und 80’s-kram zu dem gehören, was ich heute noch so weit zurückverfolgen kann.

2. ein lied, das du mit deiner ersten großen Liebe assoziierst
1997/98: lutricia mcneal – ain’t that just the way

3. ein lied, das dich an einen urlaub erinnert
mc solaar – obsolete (an irgendeinen frankreich-urlaub in der ersten hälfte der 1990er. war diverse male dort, und der herr ist in dem lande ein verdienter dauerbrenner im radio.)
the fugees – fu-gee-la (bornholm-klassenfahrt 1996. es gab dieses tape, was wirklich jeden tag lief, und komischerweise mochte ich es danach mindestens noch genauso gerne.)

4. ein lied, von dem du in der öffentlichkeit nicht so gerne zugeben möchtest, dass du es eigentlich ganz gerne magst
rednex – cotton eye joe (stellvertretend für einigen mehr als grenzwertigen mid-90’s-dance-trash)
oder die noch bessere steilvorlage: take that – back for good. lässt man das teddybären-image der fünf mal außen vor, bleibt imho echt gute popmusik übrig. kann man ausgleichen, indem man sich das von der bullyparade ziemlich originalgetreu abgekupferte video („back für ruth“) anschaut.
mein ungebrochener hang zu erzeugnissen des david hasselhoff ist allgemein bekannt…

5. ein lied, das dich – geplagt von liebeskummer – begleitet hat
siehe 2. – von einer glücklichen liebe hat schließlich niemand was gesagt 😉
es lief eben zu der zeit ständig im radio, und obwohl der rhythmus zum mitwippen einlädt, war der song doch leicht wehmütig.
gute dienste leistete auch the other people place – you said you want me (hervorragende platte im übrigen) vier jahre später.

6. ein lied, das du in deinem leben vermutlich am häufigsten gehört hast
nena – 99 luftballons
war btw die schwierigste frage von allen. empirisch belegen könnte ich das ganze absolut nicht, ist aber die schnittmenge zwischen zufall und absicht, weil es in meiner kindheit gewiss einige male im radio lief und ich es gerade deswegen auch heute noch gerne freiwillig höre. ist also definitiv häufig durch den gehörgang gewandert.

7. ein lied, das dein liebstes instrumental ist
den ganzen elektronischen kram spare ich besser mal aus, und am ende bleibt vielleicht herbie hancock – cantaloupe island, obwohl ich zugeben muss, dass elton john mit „song for guy“ auch eine gewisse klasse hat. oder david bowie zusammen mit brian eno bei „sense of doubt„.

8. ein lied, das eine deiner liebsten bands repräsentiert
sex pistols – pretty vacant
(bei den beatles gibt’s einfach zu viele, und dann steht man auch schon wieder vor der gewissensfrage, ob man was aus dem lennon/mccartney-repertoire nimmt oder harrison / starr als hinsichtlich ihrer beigesteuerten kompositionen unterrepräsentierte bandmitglieder bevorzugt, und schließlich, welche ära man sich aussucht, weil beim white album von bandgefüge nicht mehr wirklich die rede sein konnte. ich weiß, ich hab sorgen…)

9. ein lied, in dem du dich selbst wiederfindest oder in dem du dich auf eine gewisse art und weise verstanden fühlst
das ist wieder leicht: björk – all is full of love (funkstörung remix)

10. ein lied, das dich an eine spezielle begebenheit erinnert (& welche das ist)
final exposure – vortex, und zwar an meinen zweiten besuch überhaupt im tresor. nahestehende werden die anekdote sicher schon kennen, aber hier gerne nochmal: es war der donnerstag vor der love parade 1997, unten im keller spielten jonzon und dj rolando (ur), und letzterer brachte es fertig, das publikum inkl. mir so mitzureißen, dass ich für zwei stunden nicht anders konnte, als mit dem körper im takt zu bleiben. der track (von dem ich erst vier jahre später an selber stelle von rok erfuhr, wer und was das ist) ließ das publikum und mich mit seiner schrillen sequenz ausrasten, war für mich der höhepunkt des sets und der grundstein, weshalb der club in meiner ewigenliste ganz weit vorne steht.

11. ein lied, bei dem du am besten entspannen kannst
rhythm & sound – smile

12. ein lied, das für eine richtig gute zeit in deinem leben steht
air – all i need
1999, meine zeit als zivi im 19. stockwerk der charité. insofern wichtig, als dass der track immer im radio meiner fensterlosen küche lief und ich trotzdem den ausblick aus dem pausenraum oder den patientenzimmern auf das sommerliche berlin irgendwie damit verbinde. auch damit, dass ich zwischendienstbedingt (arbeitszeit von 11h30 bis 20h) von einigen wirklich heißen sommertagen nicht viel mehr als patiententransporte oder sonstige botendienste hatte. auf der anderen seite stehen diverse abende bei freunden im garten oder heimfahrten nach endlich bestandenem führerschein im ford fiesta meiner mutter, wo ich zwar nicht beschwören würde, dass der song bei jeder dieser gelegenheiten lief, aber seine rolle als stellvertreter ist ideal. zwar eine beruflich stressige zeit (man wächst mit seinen aufgaben, und ich kann behaupten, in den ersten monaten als zivi – ab november 1998 – eine lektion in sachen „stressbewältigung“ erteilt bekommen zu haben), aber trotz einigen wenig erbaulichen ereignissen eine schöne.
und das dazugehörige video tat natürlich sein übriges.

13. ein lied, das momentan dein lieblingssong ist
fettes brot – soll das alles sein?
womit der beweis erbracht wäre, dass man hierzulande doch noch imstande ist, wirklich gute musik für eine hoffentlich große käuferschaft zu produzieren. muss an dieser stelle aber zugeben, dass ich fettes brot sehr / zu lange skeptisch gegenüberstand.

14. ein lied, das du deinem besten freund widmen würdest
moby – go

15. ein lied, bei dem du das gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört
wham! – last christmas 😀
wirklich mein voller ernst. im laufe der jahre scheine ich es irgendwie geschafft zu haben, meine ab der adventszeit fehlende rührseligkeit wenigstens dahingehend auszugleichen, mich über die nicht gerade seltenen gelegenheiten zu freuen, wenn es im radio läuft. an meiner textsicherheit muss noch gefeilt werden, aber das müsste in dieser saison auch erledigt sein. und den beiden vorzeige-poppern sei ihr 13. monatsgehalt wegen der jährlichen neuauflage der single (ganz zu schweigen von den gema-einnahmen) gegönnt. selbst schuld, wer es nochmal kauft, wo man durch geschicktes senderhopping ca. alle halbe stunde in den „genuss“ kommt.

16. ein lied, das du vor allem aufgrund seiner lyrics magst
john lennon – imagine
damit er wenigstens hier zu ehren gekommen ist und ich mir nicht länger (umsonst) den kopf zerbrechen muss.

17. ein lied, das weder deutsch- noch englischsprachig ist und dir sehr gefällt
france gall – ella elle l’a

18. ein lied, bei dem du dich bestens abreagieren kannst
oder auch „spezialgebiet“. nur als auswahl:
karl marx stadt – optime prior – lux nigra
electric kettle – dogmindball – combine
venetian snares – where’s bill? – coredump
otto von schirach – la sangre del dedo intelectro – schematic
public enemy feat. anthrax – bring tha noize – def jam
squarepusher – chin hippy – warp

19. ein lied, das auf deiner beerdigung gespielt werden sollte
auf der trauerfeier bitte aphex twin – on – warp.
aus dem leichenschmaus wird gefälligst eine party gemacht. bis dahin wird das archiv genug für eine woche nonstop-exzess hergeben. eine veranstaltung mit heruntergezogenen mundwinkeln wäre jedenfalls nicht in meinem sinne. hmmm, ich sollte dem programmverantwortlichen mal einen link hierzu schicken, wenn es soweit ist.

20. ein lied, das du zu den besten aller zeiten rechnen würdest
massive attack – unfinished sympathy – wild bunch

netaudio im februar 2006 – zum zweiten

damit ich es wenigstens einmal zu einem zweiten monatlichen beitrag geschafft habe. etwas wenig, da die sendung (siehe einen beitrag weiter unten) gerade läuft, aber gerade die stadtgruen soll nicht länger vorenthalten werden.


sgnl_fltr
atrum
[stadtgruen gruen015]

danny kreuzfeldt (bereits bekannt von autoplate / thinner) auf neuen pfaden und mit einer der veröffentlichungen, die mich auf anhieb überzeugen können. für die ruhigere stadtgruen-sparte sehr düstere und auch schwierige kost, aber klasse, dass der clubeinsatz eine option unter vielen bleibt. massive soundwände und bässe, welche viel raum und auch zeit (kein track dauert unter sieben minuten) beanspruchen. wohl dosiert einsetzen, weil es die laune des publikums auf die gesamte distanz eher betrübt als animiert – aber gegen „quanta 1“ im warm-up oder gegen „polar (remix)“ zum schluss eines abends hätte ich beileibe nichts einzuwenden. einzig „quanta 2“ strapaziert meine geduld mit seiner sehr kratzigen soundästhetik etwas über, der rest braucht den vergleich mit monolake und ruhigeren zhark-experimenten nicht zu scheuen.


schubert
don’t believe the chord-pop-hype
[instabil 09]

(link führt nicht direkt zum release, sondern auf die hauptseite. direktlinks sind dank flash nicht drin, sorry.)
ihn kennt man evtl. von statik entertainment, wo bereits drei tracks vorab erschienen sind und das netrelease wohl als bonus dazu dienen soll. „s5“ schwebt sehr dubbig umher, bleibt mir dabei aber trotz netter sequenz wirklich zu schwammig. „s6“ kommt wesentlich griffiger daher. hier sorgt ausnahmsweise mal die fläche für’s schweben, nicht das rauschen. baut sich nach und nach auf, bleibt aber trotz des immer vertrackter werdenden beatgerüsts ruhig genug, um die leute auf den heimweg zu schicken oder hoffentlich bald wärmere tage auf dem balkon zu untermalen.

[-]
v.a.
strategic sounds vol. 2
[stratagem stmnet002]

die erste hatte ich im januar am wickel und auch hier bekommt man wieder einen sampler, diesmal allerdings kleiner. vier tracks, drei davon mäßig interessanter techhouse, der sich im derzeitigen minimaldschungel sicherlich bald verlieren wird, der letzte track von liam o’leary und gregor heyden (letzterer im übrigen berliner) rechtfertigt mit einem hauch von oldschool-reminiszenzen (synth-sequenz) allerdings den download.

[-]
v.a.
strategic sounds vol. 3
[stratagem stmnet003]

hierfür sieht die quote schon deutlich besser aus. jedenfalls kann ich jedem track irgendwas abgewinnen. bei „encrypted“ bspw. als opener im set, beim dub-technique-remix des duke-tracks von der stmnet001 kommen erinnerungen an „from disco to disco“ wieder hoch (obwohl er die whirlpool-liga bei weitem nicht erreicht), die acid-line bei o’leary/heyden (jawohl, genau die von eben) ist auch nicht von schlechten eltern und zu guter letzt der verglitchte schaffel von stefanos kourtis. geht doch.

einkäufe in der ersten hälfte des februar 2006

hat sich in den letzten wochen hier angesammelt, beteiligt waren: space hall, ebay, discogs. in der reihenfolge abgehandelt (auf kleine platzhalter achten), obwohl größtenteils mal wieder backstock.

s-max
wake up to ape-like perfection ep
[boogizm 011]

die jungs bleiben irgendwie stets im hintergrund, und alle halbe jahre taucht (wie diese hier bereits im vergangenen november) eine neue platte auf, und die bestätigt ihren standpunkt im verschroben-schrägen minimal immer wieder auf’s neue. auch wenn sich an den zutaten seit anbeginn wenig geändert hat, gelingt es ihnen dennoch immer wieder, daraus immer wieder neuen ohrenschmaus (und ja, mit der metaphorischen ebene hatte ich es nie so) in hartwachs zu pressen.
eine menge netter details (so wie das zitat eines alten landstrumm-tracks gleich zu beginn), für’s warm-up leider zu schade, und auch immer noch mit dem gewissen anspruch, unbequem bleiben zu wollen.
das boogizm-abo wird daher ohne zu zögern verlängert – die 012 steht eh schon parat.

tobias schmidt
monkey tennis ep
[input-output-inc i-o-i010]

schön zu wissen, dass die durststrecke ihr ende gefunden zu haben scheint, auch wenn er sich hier schützenhilfe mit ins boot holt. zunächst bill youngman und dave tarrida (und man hört deutlich, wer wo was mitzureden hatte), dann einen gewissen mat davies, der bisher nicht weiter in erscheinung getreten ist. zustande kommt dann ein aber recht unspektakulärer track mit einer ziemlich paranoiden melodie.
die b-seite überzeugt völlig. „ping pong“ trifft einfach mitten in die magengrube und erinnert sich an die zeiten mit sugar experiment station (obwohl, die erfahren gerade eh ein revival). der cynthia-stern-remix von „royal klunk“ (das original ist lustigerweise bisher noch nicht veröffentlicht) ist recht simpel arrangierter electro mit einem bereits in heimlichen gefilden amtlichen subbass. im club dann wahrscheinlich das monster.

dave clarke
before i was so rudely interrupted
[icrunch 001]

mr clarke war nach der misere mit bush/deconstruction natürlich nicht mehr zu scherzen aufgelegt und verkaufte diese 12″ über die icrunch-plattform über das netz in eigenregie. dementsprechend selten habe ich die seinerzeit hier im plattenladen, und später für leicht erhöhte preise bei ebay weggehen sehen, so dass ein repress nicht zur schlechtesten zeit kam.
die tracks sind clarke-typisch: dicker bass, schneidende hats, tighte snares – egal, ob er techno oder electro macht. es zielt eben stur auf die tanzfläche und schlägt dort mit einer so hohen sicherheit ein, dass man schon beinahe eine garantie darauf geben könnte. „give ‚em what they want“ eben.
aber macht euch nicht die mühe, die adresse auf dem label zu besuchen…

thomas brinkmann
ekkehart / friedrich
[max max.3]

und die max-reihe damit komplett (immerhin ganze drei).
„ekkehart“ ist stellenweise fast modernist-mäßiger techhouse mit einer ordentlichen portion funk, die sequenzen sind in der ersten hälfte allerdings wesentlich darker.
„friedrich“ kann als schnittmenge zwischen 4/4 und shuffle dienen, aber lieber vorher daheim ausprobieren, weil das im club mal schnell durcheinandergeraten kann. wesentlich knarziger und kantiger als die a-seite.

andreas dorau
so ist das nun mal
[ladomat 2049]

damit dem faible für kölner adaptionen neuartiger in liedform transformierter prosa genüge getan ist, oder auf deutsch: die lado-sammlung an dorau-remixen brauchte diesen lego-stein noch.
mike ink zwischen studio 1 und profan, forever sweet lassen das vocal wie von ganz weit weg her erklingen, der happy-sundays-mix ist schöner bassline-pop, und der grungerman bedient wieder mal die dubbige seite.

the wise caucasian
night fever ep
[mosaic 001]

1996 erschienener label-erstling, gleich vom inhaber steve o‘ sullivan.
die a-seite (hit!) mit dem flair von robert-hood-tracks, und für minimal-verhältnisse atemberaubendem tempo, so dass die heutzutage wohl konsequent im weiten minus-bereich gespielt wird.
die rückseite etwas gemäßigter, immer noch minimaler techno (ja, tatsächlich. der bassbereich wird nämlich nicht stiefmütterlich behandelt), der sich in der nähe von ruhigeren kanzleramt-gefilden sicherlich wohlfühlen wird.

blue arsed fly
knackered ep
[tresor 60]

die herren vogel und landstrumm mit einem 3-tracker.
„bucket“ stolpert etwas wirr mit dezenter unheimlicher hintergrundmelodie durch die erste hälfte der a-seite, wohingegen „tired ears“ wesentlich zielsicherer den tinnitus kitzeln darf.
„big ron“ macht dort auch gleich weiter und erinnert sehr an die darke seite von herrn landstrumm.
kratzig charmant, auch nach bald zehn jahren. in 2016 bitte nochmal fragen.

joey beltram
dance generator
[trax tx5022]

1993, acid allerorten, auch hier. und damals konnte mr beltram eigentlich machen, was er wollte – es war wenigstens gut. hier zum teil außerordentlich gut (mucho acid, voyager, 252), nur dummerweise liegt der großteil auf der b-seite, welche dem ruf der trax-pressungen alle ehre macht. also lieber die nachpressung besorgen, mein sammlerherz freut sich über die hier trotzdem.

super_collider
raw digits
[rise robots rise rrr002]

„wie? die hattest du noch nicht?!“
kann ich mir selber nicht erklären. kamen irgendwie andere platten dazwischen, und die „messagesacomin“ hatte mir erstmal gereicht. tut der qualität trotzdem unrecht, und gehört rückblickend immer noch zum besten, was 2002 – eigentlich das letzte jahrzehnt – zu bieten hatte.

jason leech
univiris
[feis 005]

kann man als vorbote zu house of fix sehen, weil sich hier alles im downtempo-bereich abspielt, und gerade der titeltrack ist eigentlich ein song im klassischen sinne – aber was für einer. „dreckig“ und „rauh“ sind allerdings adjektive, die im zusammenhang mit subhead nicht wirklich neu sind, daher verkürze ich hier einfach und lege sie fans / sammlern und couragierten plattendrehern ans herz.

tube jerk
shift
[sativae tiva023lp]

hatte ich bisher auf die lange bank geschoben, weil mir die „blackout ep“ eigentlich reicht. ist aber nicht nur der vollständigkeit halber schön, tracks wie „god damn fish for having bones“ oder „don’t open“ im regal zu wissen. beim rest zeigen sich (rave-)dave tarridas vorlieben für basslinelastige tracks, aber auch das ist besser, als die leute mit wittekind zu quälen.

tube jerk
dirty black discotheque
[sativae tiva023]

die begleitmaxi zum album mit dem original (echt gut), hakan-lidbo-remix (überraschend gut, aber seine vielseitigkeit hat er spätestens seit der „clockwise“ unter beweis gestellt) und einem bonus-track, den man aus spaß an der freude mal auf einem techhouse-floor ausprobieren könnte.

netaudio im februar 2006 – zum ersten

ein streifzug durch den de-bug-podcast und schon länger schlummernden resten auf meiner festplatte – gepaart mit der ewigen absicht, in dieser rubrik mehr als einen eintrag pro monat zustande zu bringen. schauen wir mal…


daniel andréasson
nackmyalgi
[candy mind candy018]

(link führt zum zip-archiv bei archive.org)
die perle des monats kommt aus schweden, und zwar z.t. mit lupenreinem breakcore, der mit so lieblichen melodien versetzt ist, dass er als ep auch gut auf rephlex gepasst hätte. es könnte manchen etwas sauer aufstoßen, dass er einen guten teil der tracks immer auf die selbe art der verlangsamung beendet – ich finde es lediglich schade, dass das vergnügen so schnell vorbei ist (kein track überschreitet drei minuten).
alleine wegen seines musikpolitisch korrekten statements im outro muss man die ep einfach mögen (wobei ich eminem gewisse mc-skills nicht absprechen will und einige gassenhauer von dr. dre aus meiner jugend heute immer noch positiv nachhallen). sowohl produzent als auch label bleiben unter beobachtung.


masaya sasaki
picnic plan ep
[-n mn008]

die haben mittlerweile auch ihren stammplatz hier und besetzen das feld mit harscher electronica auch mit dieser ep quasi aus dem handgelenk.
alleine aus neugierde wüsste ich schon gerne, ob sich der morsecode in „meron“ tatsächlich entschlüsseln lässt (wenn es denn überhaupt einer ist). „vacillate“ ist sehr unbequemer ambient – da ist nix von wegen harmonie, auch die hochfrequenzen kommen zu ihrem recht. der titeltrack ist schon ruhiger (von störungen allerdings auch nicht befreit), jedenfalls kann der subbass zur entspannung beitragen. „motion8“ ließe sich wegen eines tatsächlich vorhandenen 4/4-taktes sogar mixen, ist mir aber im vergleich zum rest der ep zu überladen und mit beinahe siebeneinhalb minuten zu lang geraten. macht aber nichts – der rest liefert genügend gründe, bei den nächsten veröffentlichungen keine sekunde zu zögern.


v/a
soundtrack for your wedding
[aerotone aer002]

(link zum release als zip bei aerotone)
der titel legt den feldversuch natürlich nahe, aber die gelegenheit bietet sich sowohl im bekanntenkreis oder auch erst recht bei mir in naher zukunft nicht. es würde ebenfalls zu weit führen, die 14 tracks jetzt einzeln auseinanderzupflücken, daher als grobe orientierung: ambient – zwischen melancholisch (the royal horse gala) und verspielt (aligning minds), electronica – mal ruhiger (renniac, muhr), mal mit distortion (ecoplan), aber meist melodiös (am besten bei planet boelex – neben renniac übrigens mein favorit), und auch richtige songs (cloinc, leander).
in sich absolut stimmiges release, wo nicht mal eben demo-reste unter einem pseudo-emotionalen anlass zusammenkompiliert wurden, damit man es endlich draußen hat. wird sicher noch einige male in meiner playlist landen (müssen), habe nämlich das gefühl, dass die compilation einer der kandidaten ist, die ihre wirkung mehr und mehr entfalten, je öfter man sie hört.


nights in ural
situations
[stadtgruen gruen014]

die ambient-seite des dataman, auch wenn man ihn darauf nicht festnageln sollte. das fazit muss man nach den gut 68 minuten ziehen, da auch die beats nicht zu kurz kommen – wenn auch im tempo von 70-100 bpm. da herbeigezerrte interpretationen zu instrumentalmusik absolut nicht zu meinen stärken gehören und die funktionalität hier absolut nicht zur debatte steht, muss ich auch nicht weiter ausholen oder mit noch mehr füllwörtern arbeiten. garantiert kein easy listening für kopf und bauch, acid blitzt an einigen ecken und enden durch, und stadtgruen hat damit einen guten start ins neue jahr erwischt.


egotopia
formeasakid
[legoego lego004]

wo ich gerade schon beim label-halbchef war: fast die selbe baustelle, allerdings ausschließlich ambient. wird einem zweijährigen jungen gewidmet (wer von den beiden ist denn der glückliche?), und damit bekommt man 20 minuten schönste wiegenmusik mit stimmaufnahmen (würde mich wundern, wenn die nicht von dem kleinen stammen) geboten. eines der schönsten geschenke, die ein vater seinem kind machen kann und auch den nicht-eltern ans herz gelegt.