[berlin / 01.-03.01.2020] berghain: silvester klubnacht

und hier ist der übliche pflichttermin. aufgrund der vorherigen verpflichtungen werde ich erst am 2. januar im laufe des tages hinkommen, aber dann ist immer noch genügend rest von allen räumen übrig. verpassen werde ich aber dennoch eine menge.

das berghain hat sich zum jahresausklang übrigens eine neue website gegönnt. sie ist responsiv, was schon mal gut ist, nur das flyerarchiv muss man suchen. dazu das programm aufrufen, alle monate, den jeweiligen monat (mit dem dazugehörigen jahr) auswählen, da lässt sich der flyer finden. etwas weniger intuitiv als zuvor, aber für eine schlankere navigation besser.
neue anziehsachen (plus neuem fanschal) gibt’s seit dem geburtstag. lässt sich jetzt auch alles online bestaunen.

silvester klubnacht

berghain
01.01.2020
01h00 marcel dettmann
04h30 answer code request
08h00 terence fixmer
11h00 phase fatale
14h00 barker
17h00 fiedel
20h00 boris
23h00 dr. rubinstein
02.01.2020
02h00 freddy k
05h00 volvox
08h00 somewhen
11h00 norman nodge
14h00 efdemin
17h00 kobosil
20h00 len faki
23h00 luke slater
03.01.2020
02h00 etapp kyle

panorama bar
01.01.2020
01h00 tama sumo b2b lakuti
04h00 nitam
08h00 francois x
11h00 steffi
15h00 muallem
19h00 nd_baumecker
23h00 roi perez
02.01.2020
03h00 jennifer cardini
07h00 ryan elliott
11h00 nick höppner
15h00 virginia
19h00 gerd janson
23h00 avalon emerson
03.01.2020
03h00 massimiliano pagliara

elektroakustischer salon
01.01.2020
12h00 jenus
16h00 alessandro adriani live
20h00 chris ssg
02.01.2020
00h00 i:cube live
01h00 deadbeat
05h00 rødhåd
09h00 valentino mora
13h00 rabih beaini
17h00 mxwhd
21h00 pom pom

lab.oratory
01.01.2020
05h00 cormac
09h00 skatebård
13h00 chris cruse
17h00 soundstream
21h00 oracy
02.01.2020
01h00 i-f
05h00 midland
09h00 paramida
13h00 nemo b2b castro

eintritt
38 euro

[berlin / 11.05.2019] berghain: klubnacht

aufmerksame leser*innen haben sicher bemerkt, dass der april-eintrag fehlt und können damit annehmen, dass ich den gesamten monat über nicht da war. stimmt auch nur fast – anfang april gab es eine gemeinsame hörprobe für das (sehr gute) neue sunn o)))-album in der säule, aber das war mir keinen eigenen eintrag wert.
nun also wieder richtig nach gut zwei monaten. plan: anfang bis wenigstens shackleton. herrn kerridge werde ich leider sehr wahrscheinlich verpassen und mich abends in der panorama bar von mir bisher unbekannten namen (ausgenommen roi perez, aber zu der zeit wäre ich schon gerne zuhause) überraschen lassen.

berghain
00h00 don williams
04h00 shackleton live
05h15 blawan
09h00 samuel kerridge
13h00 rrose
17h00 len faki
21h00 etapp kyle
01h00 oliver deutschmann

panorama bar
00h00 sybil jason
04h00 zombies in miami live
05h00 omer
09h00 or:la
13h00 radio slave
16h00 kevin saunderson
19h00 urulu
22h00 chida
02h00 roi perez

eintritt
18 euro

nachbetrachtung
zwei schichten: 1 bis 8 und 20 bis 1 uhr. war beide male besuchertechnisch auch ziemlich entspannt, was insbesondere sonntagabend keine selbstverständlichkeit ist. das ganze kombiniert mit musikalischen qualitätsgaranten (don williams, shackleton) sowie überraschungen (etapp kyle) ließ die klubnacht aus meinem „soliden berghain-durchschnitt“ definitiv hervorstechen.

bei der ersten schicht bekam ich oben nicht so viel mit: sybil jason sehr fahrig, was wahrscheinlich der nervosität geschuldet war. u.a. neuen track reinmixen und erst dann pitchen, noch dazu um 2 uhr technoider als mr. mojuba unten („the storm“ von dave clarke bspw.). bei omer war es halbvoll, als ich ging.
don williams für mich klar nach punkten vorn, der als wunderbare überleitung den t++-remix von shackletons „death is not final“ spielte, was dem touri-publikum rhythmisch zum teil zu komplex war.
shackleton folgt dicht dahinter, war hypnotisch-mystisch wie immer, allerdings geradliniger als gewohnt und löste seine tracks in sich soweit auf, dass zumindest ich nur „asha in the tabernacle“ erkannt habe. kam aber nicht an den monolith von einem set vor vier jahren heran.

in der zweiten schicht hat sich etapp kyle bei mir mal eben nachdrücklich für erneute besuche empfohlen. bislang lief er für mich eher so am rande mit, aber das war wirklich große klasse, wie er zwischen 4/4-kick und electro bzw. sogar dubstep-artigen tracks hin und her sprang. shazam hat mir bei ihm auch verdeutlicht, dass ich reeko wirklich unterschätzt habe, und einen ausflug nach detroit gab es mit „human nt“ von random noise generation auch noch. hab ihn jedenfalls gegenüber chida vorgezogen, der eine etage weiter oben einen kontrast zum sonstigen sonntagabendprogramm geboten hat. heißt: anfangs unter 120 bpm und auch sonst nicht mit blick auf erfüllung der erwartungen nach bedingungsloser abfahrt gespielt. dafür deep(housig) und auch mit ausflügen nach uk, wovon „analogue bubblebath“ von afx hervorstach. fand ich angenehm anders, so wie es ohnehin für mich etwas überraschend kam, dass es auch abends draußen keine schlange gab und man drinnen selbst im berghain ohne wirkliches gedrängel platz zum tanzen hatte.
dort bot oliver deutschmann solide funktionalität, nicht mehr und nicht weniger.

notierte tracks (°: shazam)
don williams:
sonate – living on a star°
vril – omniverse
love inc – r.e.s.p.e.c.t.
trus’me – somebody° (nicht zum ersten mal in shazam identifiziert)
roberto & jamie anderson feat. robert owens – broken (instrumental)°
shackleton – death is not final (t++ remix)

sybil jason:
mikeq & dj sliink feat. miss jay – the bitch°
polarius – choochoo track°
dave clarke – the storm

etapp kyle:
surgeon – transparent radiation
reeko – the gravedigger and his bitch°
reeko – the funeral°
random noise generation – human nt
skee mask – cylo

chida:
afx – analogue bubblebath