Jul 222017
 

damit auch aufgelöst ist, was es mit der anstrengenden woche auf sich hat. letztes jahr hat es sich leider nicht ergeben, dabei sein zu können. dabei waren sich alle einig, dass es in der griessmuehle einfach passt. für den 2017er-jahrgang anvisiert: montag, freitag, sonntag. ich poste trotzdem das komplette line-up.

krake festival 2017

montag, 24.07.2017
day 1 – festival opening
these hidden hands live
anika live
phurpa live

silent green
gerichtstraße 35 (s-bhf humboldthain/wedding)
von 19 bis 24 uhr


mittwoch, 26.07.2017
day 2 – krake meets lunchmeat
shxcxchcxsh + pedro maia live a/v
søs gunver ryberg + cycles live a/v
hrtl + oxoo live a/v
citty + aeldryn live a/v
lofn + gabriela prochazka live a/v
kredenc
nina pixel
dash

griessmuehle
ab 22 uhr


freitag, 28.07.2017
day 3 – undertow
adult. live
group a live
beta evers live
kamikaze space programme + geso live a/v
alienata
newclear waves aka alessandro adriani
max durante
ian max mauch live
christian guntermann
ekserd
manuel münster
ezuri
marc ash
samuel gieben
luna violenta
misanthrop
elzo durt

+ labelboutique

urban spree
warschauer straße / revaler straße
labelboutique: ab 14 uhr
party: ab 22 uhr

 


samstag, 29.07.2017
day 4-5 – the kraken
ancient methods
luke vibert
radioactive man live
subhead live
clouds
dot product + renate knaup live
trepaneringsritualen live
sunil sharpe
emmanuel
charlton
rhyw
kondaktor
romance disaster live
how live
cem
mcmlxxxv
kate miller
mannella
kirsti
rifts
towlie
victor
tigerhead
talla
cristian marras
signal deluxe
cindy looper
uri

griessmuehle
workshop: ab 18 uhr
party: ab 22 uhr

Jun 192016
 

am anderen ufer der spree direkt gegenüber der renate liegt deren open-air-ableger: die else. die habe ich vor kurzem als biergarten kennengelernt, als der sie unter der woche geöffnet ist. nun mit diesem line-up und mit größerer lautstärke, wegen der das geschehen ab 22 uhr in die hütte verlagert wird.

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ablauf

else: 10 years hypercolour

12h00 samuel rodd
14h00 edmondson
16h00 cedric maison
19h00 luke vibert
20h00 matthew herbert
22h00 mark henning
01h00 cedric maison b2b lukas wigflex

renate: after
grüner raum
20h00 rydim
23h00 ricardo esposito
03h00 floyd lavine
07h00 michael nadjé
roter raum
22h00 shingo suwa / mr ties

nachbetrachtung

tja, wer eine bis ins detail ausgearbeitete protokollierung der sets der herren vibert und herbert erwartet, wird leider enttäuscht. meine prioritäten lagen dann doch anders, so dass ich nicht mal mehr pünktlich zu herberts letzter platte, sondern schon nach einer guten halben stunde kam, in der mark henning spielte. wenn ich mich nicht verhört habe, könnte er in der zeit sogar etwas von der killa bite 1 gespielt haben, klang jedenfalls verdächtig danach. insgesamt aber geht der besuch in der else an einer meiner kürzesten clubbesuche in meine biographie ein, da die gruppendynamik nach nicht mal 20 minuten in richtung renate führte.
dort (und hier beginnt der interessantere teil mit angedeutetem szenetratsch) fand die kurzfristig anberaumte „after“ statt – initiiert von mr ties, der bis vor kurzem wenige hundert meter den markgrafendamm richtung ostkreuz herunter im about blank mit der homopatik dem club und auch sich selbst einen gewissen popularitätsschub gab. ich hatte mir zwar vorgenommen, mir das auch zu gegebener zeit anzuschauen, aber dann kam doch die staub als stammreihe in die quere, und jetzt ist es zu spät: die homopatik gibt es so nicht mehr, der rest der mannschaft rief (von freitag bis sonntag am vergangenen wochenende) im about blank die erste „buttons“ ins leben, mr ties startete in der renate einen testlauf. der war um 1 uhr, als für mich der aufbruch angesagt war, auch ganz annehmbar besucht. halbvoll ungefähr, jedenfalls genug, um sich nicht alleine zu fühlen und ausreichend platz, ohne dass man sich sorgen um ellenbogen in den rippen machen musste – also ziemlich unaufgeregt. ricardo esposito war dabei techhousig-fordernd, aber für mich hat shingo suwa in der kurzen zeit ganz schön viel richtig gemacht. disco lässt sich aufgrund der unquantisierten rhythmen und dann noch den harmonien schwer mixen, aber das machte er echt bravourös.
mehr bekam ich musikalisch nicht mit, da auch ein guter teil beim plaudern im innenhof oder an der garderobe verbracht wurde. das passte aber alles zu meinem vorhaben, das wochenende auch mal unaufgeregt zu verbringen.