[berlin / 19.10.2019] griessmühle: mother’s finest

die kombination aus afrodeutsche und shed gab’s ja vor zwei monaten schon mal an anderer stelle. da war aber noch nicht raus, dass letzerer mit dem nächsten album zu ostgut ton zurückkehrt. dann noch die nachricht, dass der nächste wunschkandidat für ein album auf ilian tape auch ernst gemacht hat, aber da weiß ich noch nicht, ob ich bis zu ihm durchhalte.
wird also aller voraussicht nach auf zwei schichten hinauslaufen, aber da das direkt in die wax treatment übergeht, ist das auch vernünftiger.

mother’s finest

silo
22h00 mars leder
01h00 miriam schulte & franklin de costa
04h00 stenny

halle
00h00 kaletta
01h00 afrodeutsche
04h00 shed live
05h00 bjarki live
07h00 mareena

wintergarten
09h00 franklin de costa
10h00 anja zaube
14h00 kaletta

[berlin / 14.-16.09.2019] about blank: warning 1902

ich baue meine zweit- oder gar drittkarriere als künstlerbetreuer aus. und da so etwas gerne mal ein schönes laufpensum mit sich bringt und konzentration auch nicht die schlechteste idee ist, bin ich daher nicht bei der staub, die direkt davor stattfindet. dafür zu deren ende, so dass ich den übergang und vor allem auch ein stück von mars leder abbekomme.

ablauf

lobby
22h00 mars leder
00h00 aki aki
02h00 tolouse low trax live
03h00 philipp otterbach & frank d’arpino
05h00 giraffi dog live
06h00 ece özel
pause
22h00 dj fart in the club
00h00 init live
01h00 no moon
03h00 spekki webu & woody ’92

mdf
01h00 rvds live
02h00 ludwig a.f. röhrscheid
04h00 nasty king kurl live
05h00 dj gigola
07h00 mcr-t aka mcnzi live
08h00 marie montexier

zelt
00h00 uta
03h00 dokia
06h00 brick
08h00 sinh tai & carmel
pause
22h00 robert audien
00h00 f.b. wibe

garten
11h00 menqui b2b benedikt frey
15h00 bufiman live
16h00 casa voyager showcase (kosh & ocb)
21h00 your planet is next live

hütte
02h00 bakläxa
04h30 booty buster

eintritt
16 euro

[berlin / 14.07.2019] griessmühle: mother’s finest weekender

das läuft zwar schon seit freitag und ich habe kaliber wie surgeon, dj bone oder gesloten cirkel verpasst. aber das geht aus gründen einfach nicht früher und der große pate des dubstep ist eh mein hauptgrund, dort hinzugehen.

garten
10h00 ccl
14h00 titonton duvante
18h00 carista
22h00 ende

halle
14h00 mars leder
17h00 darwin
20h00 mala
23h00 ben ufo
03h00 batu
08h00 ende

silo
21h00 gigsta
01h00 miriam schulte
04h00 ende

eintritt
16 euro

[berlin / 20.-22.04.2019] about blank: warning 1901

das wird meinerseits ein bericht aus einer anderen perspektive, da ich die erste artist care-schicht bis sonntagfrüh übernehme und den rest wegen feiertagsentspannung sehr wahrscheinlich verpassen werde. aber das line-up verdient kein geringeres prädikat als „couragiert“.

lobby
23h00 douala
02h00 gnork live
03h00 kaletta
05h00 dj 1985
08h00 pause
22h00 sultan shakes
00h00 voicedrone
02h00 credit 00 live
03h00 lux
05h00 elena sizova

mdf
00h00 uta
03h00 erik jäähalli live
05h00 dj bs
07h00 textasy
09h00 mars leder
12h00 pause
23h00 dj tabledance
02h00 schmerzlabor
04h00 kuldaboli live
05h00 syd woz
07h00 credit 00

garten
10h00 philipp otterbach
13h00 gnork
15h00 rudolf c
17h00 reptant live
18h00 shedbug
20h00 lucas croon live
21h00 rude 66 live
22h00 pause
08h00 castro & nemo

zelt
01h00 oko dj
04h00 marlene stark
07h00 ernestas sadau
10h00 pause
23h00 the phaser boys live
00h00 dj ungel
02h00 kaschiel
04h00 in-security
06h00 aki aki & rasputin

hütte
01h00 frinda di lanco & jochen discomeyer
04h00 riccardi schola
07h00 pause
02h00 lisaweta

eintritt
15 euro

nachbetrachtung / schichtbericht
aus der sicht des partygängers mit ein wenig erfahrung oder verständnis für die veranstalterperspektive kann ich nichts negatives über die zeit von 23 bis 10 uhr sagen. musikalisch gab es für mich keinen einzigen ausfall, eher entdeckungen: darunter dj 1985, der die lobby mit alten dance mania-sachen von traxmen erst aufwärmte, um sie dann später mit hartem, schnellen acid der 1990er auseinanderzunehmen sowie dj bs, der auf dem mdf keine scheu hatte, von electro zu jungle zu gehen. auch mars leder, der zuvor schon einiges an vorschusslorbeeren hatte, hörte ich endlich einmal im clubkontext. dabei technisch und geschmackssicher, jedenfalls habe ich die meisten tracks bei ihm notiert:
off the meds – belter
agents of time – east coast
ténèbre – axe nord-sud (bezeichnend für meine aktuelle gedächtnisleistung, dass ich die ep schon vor geraumer zeit auf bandcamp gekauft habe)
overmono – daisy chain (auch bezeichnend, weil schon mehrere male per shazam gesucht und auf der bandcamp-wunschliste)

mich hat sonst immens die schlange um kurz nach mitternacht sowie die stets gut gefüllten tanzflächen gefreut, weil das bei so einem line-up für mich keine selbstverständlichkeit ist. vielleicht spielte da noch das lange osterwochenende mit entsprechendem touristenandrang hinein.

aus sicht der artist care gab es bis 5/6 uhr ordentlich zu tun und für alle seiten den lerneffekt, dass man dies am besten zu beginn eines abends mit mehreren floors zu zweit macht. da die lobby erst eine gute halbe stunde später eröffnete und der mdf gleich kurz danach dran war sowie noch kleine dinge wie anbringen des ablaufplans zwischendurch erledigt werden wollten, war das sportlich, aber auch ein schöner kontrast zum sonst bei mir herrschenden großraumbüroalltag.
das gleiche nochmal in leichter um 1 uhr wegen hütte und zelt zugleich. aber da kam es sehr entgegen, wirklich pflegeleichte djs (was fast ausnahmslos auf alle während meiner schicht zutrifft) zur betreuung zu haben, die sich selbst ganz unaufgeregt vorbereiten konnten und den rest mit der technik abklärten. da griff auch alles super hand in hand.

einzige herausforderungen: den trolley von dj 1985 rechtzeitig aus dem büro bekommen, weil der trolley vor ihm gebracht worden war, textasy fünf minuten vor dem set vom garten über backstage (dort lag der kopfhörer) zum mdf zu bekommen und bei riccardi schola (das italo/disco-alias eines bekannten pudel-residents) über den umweg über das blank-büro hoffen, dass ein taxi vor dem club steht, damit er seinen zug bekommt. hat alles geklappt.

auch wenn das gerade am anfang ziemlichen stress bedeutete (den ich mir aber komischerweise ganz gern gemacht habe), wurde das ab 5/6 uhr merklich entspannter und ab 8 uhr konnte ich das auch richtig genießen, weil dann für mich feierabend war. da ging zwar tanzenderweise nicht mehr viel, aber mars leder hörte ich mir auch so gerne hinten beim mdf richtung bar sitzend an.

von daher: sowohl als gast als auch als artist care jederzeit wieder. toll, dass dieses liebhaber-line-up auf so viel akzeptanz gestoßen ist.