Aug 182017
 

den monatstermin habe ich bewusst auf eine woche nach der ostgut ton-nacht verlegt. schade, dass ich weite teile von blawan verpassen werde, aber ich bin sehr gespannt darauf, wie objekt mit dem allgemeinen publikumsandrang sonntagabend umgehen wird.

klubnacht

berghain
00h00 nihad tule
04h00 stanislav tolkachev live
05h00 blind observatory
09h00 abe duque
12h00 claire morgan
16h00 young male
20h00 objekt
00h00 blawan

panorama bar
00h00 kornél kovács
04h00 âme live
05h30 shanti celeste
09h30 chris cruse
13h30 anthony naples
17h30 midland
21h30 gerd janson
01h30 scuba

garten
12h00 jo nathan
16h00 honey dijon

eintritt
16 euro

Sep 292015
 

das wird meinerseits eine richtig kurze visite, aber der grund für diese party ist eben frappierend aktuell und mir beim spenden sowieso wohler, wenn ich genau weiß, wo es hinfließt.

refuge20150930

nachbetrachtung

am start war ich gegen 23:30 uhr, womit ich zwar leider barker & baumecker verpasst hatte (spielten von 21-23 uhr auf dem mdf), aber neben dem guten zweck war eh objekt das ziel, und der war von 23-1 uhr in der lobby zugange.

was mich im positiven sinne überraschte, war der füllgrad zu der uhrzeit, bei der man sich üblicherweise auf der tanzfläche beobachtet fühlen könnte, weil man der einzige ist. aber stattdessen reges treiben und ausgelassen gefeiert wurde auch noch.
objekt kriegte mich auch recht zeitnah, als ich ca. zehn minuten im club war. geht mit „do da doo“ im plastikman-remix auch sehr leicht, zugegeben. bis ca. 0:30 blieb es auch techno mit ausflügen zu electro, und mit hilfe eines ambient-tracks drosselte er das tempo um geschätzte 10 bpm, um mit house der eher rauheren sorte weiterzumachen. auch wieder schön hierbei, dass die leute das mitmachten.

bin ganz diszipliniert nach seinem set gegangen. hätte zwar gerne noch sachspenden dabei gehabt, aber zur inventur des kleiderschranks blieb einfach keine zeit. so eben nur finanziell, aber auch das müsste sich gelohnt haben – dem füllgrad und der ganz kleinen schlange vor dem eingang nach zu urteilen. zeigt, dass mit solidarität doch einige erreicht werden können – auch bei den beteiligten musikunterhaltern, die wahrscheinlich selbst großzügig verzichtet haben, um ein line-up zu ermöglichen, das mancher club gerne an einem wochenende hätte. angesichts der politischen lage nehme ich sehr stark an, dass dies nicht das letzte mal gewesen ist und man in absehbarer zeit mit trittbrettfahrern rechnen muss, die den solidaritätsgedanken eher dazu nutzen, sich selbst eine goldene nase zu verdienen. beim blank mache ich mir jedoch keine sorgen, dass sie sich schon die richtigen organisationen heraussuchen.