{"id":1038,"date":"2009-05-11T19:08:34","date_gmt":"2009-05-11T17:08:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1038"},"modified":"2009-05-28T15:00:51","modified_gmt":"2009-05-28T13:00:51","slug":"berlin-20052009-berghain-kantine-killekill-femalepressure","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2009\/05\/11\/berlin-20052009-berghain-kantine-killekill-femalepressure\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 20.05.2009] berghain-kantine: killekill &#8211; female:pressure"},"content":{"rendered":"<p>schon wieder eine ansprechende kombination&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.killekill.com\/\" target=\"_blank\">killekill &#8211; female:pressure<\/a><br \/>\nelectric indigo (female:pressure \/ wien)<br \/>\nhanno hinkelbein (null records \/ berlin)<br \/>\nfrank bean (killekill \/ berlin)<br \/>\nstype (dissonanzstudien \/ berlin)<\/p>\n<p>berghain-kantine<br \/>\nam wriezener bahnhof<\/p>\n<p>ab 23 uhr<br \/>\n5 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">spielplan<\/span><br \/>\n23h00-01h00: frank bean<br \/>\n01h00-02h30: stype<br \/>\n02h30-04h30: electric indigo<br \/>\n04h30-ende: hanno hinkelbein<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1520637112'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1520637112\" style=\"display:none\">ehe man sich unn\u00f6tig abhetzt und wom\u00f6glich noch zu sp\u00e4t zum dienst erscheint, bricht man lieber fr\u00fcher auf, was in meinem fall dazu f\u00fchrte, dass ich schon vor 0h30 vor ort erschien. wie zu erwarten, begehrten schon einige leute zur spex-rundumversorgung auf allen etagen einlass. auch beim bierhof r\u00fcdersdorf sa\u00dfen wegen der lauen witterung einige leute, ebenfalls vor der kantine, vor der ein lagerfeuer das temperament w\u00e4rmt.<br \/>\ndrinnen jedoch g\u00e4hnende leere. ein bis zwei g\u00e4ste sa\u00dfen am rand, dazu das barpersonal. schon schade, weil frank bean sich zun\u00e4chst minimal, dann electroid nach kr\u00e4ften m\u00fchte, die g\u00e4ste von drau\u00dfen nach drinnen zu locken.<\/p>\n<p>ich selbst hatte mich aus gr\u00fcnden der \u00fcber die jahre gewachsenen routine daf\u00fcr entschieden, mit platten und cds anstatt mit ableton live zu spielen. auch wenn es angesichts der menge an digital zur verf\u00fcgung stehenden tracks paradox klingen mag: die beschr\u00e4nkung auf 70 bis 80 platten gew\u00e4hrleistet mir tats\u00e4chlich eine h\u00f6here spontaneit\u00e4t und l\u00e4sst das set vorab wesentlich besser planen. hinzuzuf\u00fcgen ist allerdings, dass der arbeitsfluss unter ableton bei mir mangels einer soundkarte mit zwei stereo-ausg\u00e4ngen, und somit der fehlenden vorh\u00f6r-funktion, (noch) unn\u00f6tig erschwert ist. sobald dieser missstand beseitigt ist, wird sich die arbeit darauf konzentrieren m\u00fcssen, die dekonstruktion der tracks und die anzahl der parallel laufenden loops und \/ oder tracks so zu beschr\u00e4nken, dass der besucher im club nicht davon erschlagen wird. wer dem beiwohnen m\u00f6chte: werde es bei k\u00fcnftigen gigs so handhaben, dass ich hier erw\u00e4hnen werde, ob es ein set alter oder neuer schule wird.<\/p>\n<p>damit wieder einmal erfolgreich abgeschweift, und weil&#8217;s so viel spa\u00df macht, gleich noch einmal: ein neuer mixer erwartete mich. in der kantine steht mit dem ff-6000 von formula sound der gleiche wie im berghain. nicht weniger als sechs kan\u00e4le, jeder frei dem crossfader zuzuweisen (kann man blind recht leicht mit dem cue-knopf verwechseln), drei sauber voneinander getrennte eqs, kleine led-kette pro kanal (ganz praktisch, um sehen zu k\u00f6nnen, ob ein signal anliegt, grobes anpassen des gains ist ebenfalls locker m\u00f6glich), zwei aussteuerungsanzeigen: master und cue, getreu dem rodec-vorbild. mich hat erstaunt, wie leichtg\u00e4ngig fader und potis sind. der weg bei den line-fadern ist f\u00fcr meine arbeitsweise genau richtig, nicht so langgezogen wie bei den xone-mixern. wirkt auf bildern vielleicht erstmal un\u00fcbersichtlich, aber wenn man sich auf das pure mixing ohne effektschleife beschr\u00e4nkt, braucht man nicht lange, um sich daran zu gew\u00f6hnen. kurzum: einer der besten mixer, an denen ich jemals gearbeitet habe.<\/p>\n<p>wenn schon die rede davon war, ein set mit platten vorzubereiten: ich hatte mir tats\u00e4chlich vorab einen groben stilistischen plan zurechtgelegt und dabei etwas auf die electro-ader von frank bean spekuliert &#8211; und das ging auch auf.<br \/>\nbeginn mit filigraneren dubstep-tracks, weiter mit electro aus holland oder detroit, anschlie\u00dfend minimaler und knarziger, zum schluss hin richtiger techno. dank mitgereistem fanclub war auch st\u00e4ndig jemand auf der tanzfl\u00e4che, die am ende zu meinem erstaunen tats\u00e4chlich voll war. auch wenn ich in der mitte des sets das gef\u00fchl hatte, dass mir der faden gerissen sei, schien wohl doch ein wenig richtig gelaufen zu sein. die meute hatte lautstark ihren spa\u00df, die anlage klang aus meiner perspektive auch sehr gut &#8211; ergo: ein sehr kurzweiliges set, zugleich futter f\u00fcr das dj-ego, welches nat\u00fcrlich nichts gegen eine wiederholung am gleichen ort einzuwenden h\u00e4tte.<\/p>\n<p>electric indigo hatte also eine gute arbeitsgrundlage und in den n\u00e4chsten zwei stunden auch keine m\u00fche, die tanzfl\u00e4che gut gef\u00fcllt zu halten. anfangs fordernder, zum schluss raus minimaler, da hat hanno mit der ihm eigenen mischung gekontert, so dass um 7 uhr (nicht wie sonst um 5) eine schwei\u00dftreibende, stimmungstechnisch sehr angenehme feier zu ende gehen konnte.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>schon wieder eine ansprechende kombination&#8230; 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