{"id":1070,"date":"2009-06-10T15:03:30","date_gmt":"2009-06-10T13:03:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1070"},"modified":"2009-06-23T21:35:59","modified_gmt":"2009-06-23T19:35:59","slug":"berlin-13062009-mikz-schaltstufe-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2009\/06\/10\/berlin-13062009-mikz-schaltstufe-13\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 13.06.2009] mikz: schaltstufe 13"},"content":{"rendered":"<p>das <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/mikzberlin\" target=\"_blank\">mikz<\/a> hat nach l\u00e4ngerer umbaupause wieder ge\u00f6ffnet, und nichts ist einladender als eine der besten techno-partyreihen der stadt mit einem line-up, welches keine w\u00fcnsche offen lassen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_front500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1071\" title=\"schaltstufe_2009_jun_front500\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_front500.jpg\" alt=\"schaltstufe_2009_jun_front500\" width=\"500\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_front500.jpg 500w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_front500-300x216.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_ruck500.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1072\" title=\"schaltstufe_2009_jun_ruck500\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_ruck500.jpg\" alt=\"schaltstufe_2009_jun_ruck500\" width=\"500\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_ruck500.jpg 500w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/06\/schaltstufe_2009_jun_ruck500-300x216.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id46251941'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id46251941\" style=\"display:none\">da es meine premiere dort war, folgt erstmal die verbale ortsbegehung. kenne zwar den vorherigen zustand nicht, habe mir aber versichern lassen, dass sich dort einiges getan hat (was scheinbar nicht viel geholfen hat, da die t\u00fcren am vergangenen wochenende um den 20. juni wieder verschlossen bleiben mussten). wer das raw-gel\u00e4nde kennt, dem wird die hallenarchitektur nicht fremd sein. beinahe acht meter h\u00f6he, entsprechend auch die akustik, die aber f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfe des raumes dicke ausreichte (tops stammten vom mikz, subs hatten die jungs von der schaltstufe beigesteuert). wenn der club einmal regelm\u00e4\u00dfig ge\u00f6ffnet hat und somit regelm\u00e4\u00dfige einnahmen flie\u00dfen, kann man da immer noch ausbessern.<br \/>\neintritt: tats\u00e4chlich mit t\u00fcrstehern, kurzer check, ob irgendwas am k\u00f6rper verborgen wird, dann der eingangsbereich. links die kasse, rechts eine garderobe (neuerung). anschlie\u00dfend ein gang: links eine t\u00fcr richtung &#8222;garten&#8220;, geradeaus geht es zu den toiletten (neuerung, selbst mittags noch den umst\u00e4nden entsprechend sauber), rechts weiter zur tanzfl\u00e4che, bzw. bar.<br \/>\ndort fand ich die entscheidung f\u00fcr den bauzaun als raumtrenner etwas ungl\u00fccklich &#8211; da k\u00f6nnte man zwei fliegen mit einer klappe schlagen, wenn man solche verschl\u00e4ge wie im ostgut (die jetzt im berghain unten in der s\u00e4ulenhalle die darkrooms begrenzen) hinstellt, was als nebeneffekt f\u00fcr bisher nicht vorhandene sitzpl\u00e4tze am rand der tanzfl\u00e4che sorgen k\u00f6nnte. andererseits kann ich durchaus verstehen, dass man die besucher nicht zum unabl\u00e4ssigen rumsitzen animieren m\u00f6chte. au\u00dferdem auch hier: budgetfrage. wenn sich da noch was tut: umso besser.<br \/>\nder barbereich ist toll geworden: ein gro\u00dfer raum mit theke, stets gen\u00fcgend platz, um sich durchschl\u00e4ngeln zu k\u00f6nnen, und dank fenstern in der decke indirektes tageslicht. dann noch ein nebenraum mit bequemer sitzliegegruppe, in h\u00f6rweite zur tanzfl\u00e4che, so dass man innerhalb von zehn sekunden wieder mitten im get\u00fcmmel ist.<br \/>\nkapazit\u00e4t: f\u00fcr locker 300 leute, wenn nicht sogar 500, etwas kleiner als der fast benachbarte raw-tempel.<br \/>\nalso: definitiv einen besuch wert, hat eine menge potential, sich zu einer festen gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr diejenigen zu entwickeln, die es gerne etwas h\u00e4rter, aber nicht stumpf m\u00f6gen. mal schauen, wie es sich mit den f\u00e4lligen genehmigungen und dem programm in den n\u00e4chsten monaten entwickelt. die ex-tresor-riege (jetzt als &#8222;robot army&#8220; unterwegs) hat dort jetzt ihr domizil, was am 20. juni auch h\u00e4tte zelebriert werden sollen.<\/p>\n<p>und nun zur party.<br \/>\nankunft: sp\u00e4t, gegen 4h45.<br \/>\nacts:<br \/>\nmascon: wenigstens noch die letzten 20 minuten mitbekommen. hat nichts verlernt, wobei er etwas zaghaft zu werke ging, als ich den laden betrat, aber das kann auch eine ruhepause nach sonstigem dauerfeuer gewesen sein. gab recht schnell ein break, spontaner einsatz der dicken kickdrum, er hat also absolut nichts verlernt.<br \/>\nkriek: ich find&#8217;s gut, dass er es nach wie vor beizubehalten scheint, filigranere tracks zu spielen, wobei das der tanzbarkeit alles andere als schadet. bringt etwas mehr abwechslung rein, daher mal schauen, ob die entwicklung von dauer ist.<br \/>\nbeni: nur im battle mit mascon und herr schneider geh\u00f6rt, bei dem sie sich nach jeweils zwei platten abwechselten. klarer fall: sichere bank.<br \/>\nherr schneider: dem \u00e4rmsten fiel nicht nur ein gro\u00dfer anteil an aufbau und organisation, sondern auch noch der schluss zu, den er auch gekonnt mit einer sch\u00f6nen mischung aus techno und dubstep gestalten konnte, bis ihm gegen 10 uhr fr\u00fch der faden riss. das ist keineswegs als vorwurf gemeint: nach so vielen stunden auf den beinen geht irgendwann jeder stehend k.o., abgesehen davon h\u00e4tte es sich f\u00fcr die f\u00fcnf leute auf der tanzfl\u00e4che auch nicht mehr so wirklich gelohnt.<br \/>\npublikum: gewohnte schaltstufen-mischung aus verr\u00fcckten oder einfach nur gestandenen techno-veteranen. nur trat wieder das ph\u00e4nomen zutage, was man aus der metallwerkstatt oder der weberei kennt: dank des famili\u00e4ren charakters bleiben die meisten leute an der bar oder eben im garten, finden aber h\u00f6chstens zu den haupt-acts den weg auf die tanzfl\u00e4che, was bei kleineren locations nicht negativ auff\u00e4llt. da das mikz etwas gr\u00f6\u00dfer ist, war die abtrennung mit dem bauzaun sicher nicht verkehrt, so dass man sich um 9 uhr fr\u00fch mit zehn anderen auf der tanzfl\u00e4che nicht alleine vorkam.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\ntrotz gr\u00f6\u00dferem club hat man den urigen charakter bewahrt und eine location an der angel, der ich den erfolg und ein authentisches, stressfreies publikum sehr g\u00f6nnen w\u00fcrde. sicherlich w\u00e4ren mehr besucher bei den n\u00e4chsten malen nicht verkehrt, andererseits war es auch bei den letzten schaltstufen so, dass es sich ab 6 uhr in der fr\u00fch schlagartig leerte und man danach bis zum schluss unter sich blieb. in den wintermonaten bietet sich bestimmt die chance, gimmicks wie das pong-spiel von drau\u00dfen nach drinnen und somit das geschehen etwas zu verlagern. da das wetter an dem sonntag sowas von gestimmt hat, war es nur verst\u00e4ndlich, dass einige es sich drau\u00dfen an der tischtennisplatte gem\u00fctlich gemacht hatten.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das mikz hat nach l\u00e4ngerer umbaupause wieder ge\u00f6ffnet, und nichts ist einladender als eine der besten techno-partyreihen der stadt mit einem line-up, welches keine w\u00fcnsche offen lassen d\u00fcrfte. review zeigen da es meine premiere dort war, folgt erstmal die verbale ortsbegehung. kenne zwar den vorherigen zustand nicht, habe mir aber versichern lassen, dass sich dort&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-1070","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1070"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1070\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1074,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1070\/revisions\/1074"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1070"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}