{"id":1103,"date":"2009-07-27T12:27:40","date_gmt":"2009-07-27T10:27:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1103"},"modified":"2009-08-05T00:08:25","modified_gmt":"2009-08-04T22:08:25","slug":"berlin-30072009-berghain-the-debug-maschine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2009\/07\/27\/berlin-30072009-berghain-the-debug-maschine\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 30.07.2009] berghain: the de:bug maschine"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/debugmaschineneuflyer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1140\" title=\"debugmaschineneuflyer\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/debugmaschineneuflyer.jpg\" alt=\"debugmaschineneuflyer\" width=\"500\" height=\"705\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/debugmaschineneuflyer.jpg 500w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/debugmaschineneuflyer-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>eintritt: 12 euro<\/p>\n<p><strong>timetable<\/strong><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<br \/>\n<\/span>23h00 &#8211; 23h45: klein &amp; meister<br \/>\n23h45 &#8211; 00h35: emika <em>live<\/em><br \/>\n00h35 &#8211; 01h30: tim exile <em>live<\/em><br \/>\n01h30 &#8211; 03h30: umfeld<br \/>\n03h30 &#8211; 07h00: carl craig<br \/>\n07h00 &#8211; ende: camea<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<br \/>\n<\/span>23h00 &#8211; 01h00: alphazebra<br \/>\n01h00 &#8211; 03h00: bassdee<br \/>\n03h00 &#8211; 05h00: efdemin<br \/>\n05h00 &#8211; 06h00: nerk \/ dirk leyers <em>live<\/em><br \/>\n06h00 &#8211; 08h00: matt didemus<br \/>\n08h00 &#8211; 10h00: ji-hun kim<br \/>\n10h00 &#8211; ende: bleed<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1452265141'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1452265141\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\nin erwartung einer riesigen schlange gegen 23h15, um erstaunt festzustellen, dass man an der t\u00fcr direkt h\u00e4tte durchgehen k\u00f6nnen. die g\u00e4stelistenschlange f\u00fcr die angestellten von native instruments und de:bug war zu der zeit sogar l\u00e4nger. f\u00fcllte sich aber erstaunlicherweise ansehnlich bis 1 uhr.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\nklein &amp; meister: mit traktor und maschine kredenzter minimal. technisch lie\u00df sich da nicht viel verkehrt machen, musikalisch spannend sind andere sachen.<br \/>\nalphazebra \/ bassdee: tolle house-platten, viel zu schade f\u00fcr&#8217;s warm-up.<br \/>\nemika: elektronische musik in verschiedenen tempi (normaler techhouse, downbeat, typischer snare-auf-die-drei-dubstep) mit gesang. ist eine solo agierende dame, stimmlich nicht allzu sicher.<br \/>\ntim exile: hielt sich im vergleich zur fusion zur\u00fcck, wobei zu seiner rechtfertigung zu sagen ist, dass technische probleme zu st\u00e4ndigen begleitern seines sets geh\u00f6rten. so war er einmal kurz vor abbruch, weil die drums nicht so wollten wie er, den rest hat er dennoch routiniert \u00fcber die b\u00fchne bekommen und somit mal wieder alle an die wand gespielt.<br \/>\numfeld: musikalisch ist mir da nur ein remix vom &#8222;klang der familie&#8220; in erinnerung geblieben. der rest war klinisch rein produzierter, minimaler techno, vergleichbar zu dem, was in letzter zeit auf electric deluxe passierte. mir zu k\u00fchl, um dauerhaft auf der tanzfl\u00e4che zu bleiben. immerhin: es gab etwas zu sehen &#8211; schlie\u00dflich verstehen sich die beiden als multimedia-projekt, und anstatt die aushilfsprojektionsfl\u00e4che am linken ende der tanzfl\u00e4che zu bem\u00fchen, waren dieses mal sechs (schleichwerbung galore) samsung-tft-fernseher \u00fcber der tanzfl\u00e4che montiert. vier vorne, zwei hinten, au\u00dferdem noch eine riesen-projektion auf die wand in richtung treppe &#8211; auf allen das gleiche bild. auch wenn ich von visuellen konzeptionen gar keinen schimmer habe, h\u00e4tten flackerndere motive dem charakter der musik besser entsprochen. der lichtmann im berghain hielt sich \u00fcber die dauer des sets n\u00e4mlich angenehm zur\u00fcck. \u00fcberzogen eine halbe stunde, das noch f\u00fcr die statistik.<br \/>\nefdemin: nur kurz mitgekriegt, solide leistung.<br \/>\ncarl craig: ist von serato auf traktor umgestiegen, was er mit timecode-cds kontrolliert. hin und wieder streute er eine platte ein, sonst zeigte er, dass man tracks auch live mit der maschine remixen kann. mit gewohnt viel eigenem material und endlich mit viel soul. ein meister-dj ist an ihm immer noch nicht verloren gegangen (von 180 auf 100 in einem \u00fcbergang bspw., was f\u00fcr den aufbau tempor\u00e4res gift war), aber dennoch geschmackssicher.<br \/>\nnerk \/ dirk leyers: sagten mir bis dato nur als de:bug-autoren etwas, aber den live-act fand ich \u00fcberraschend gut. quirlige basslines und sounds, zugleich funky, w\u00e4ren durchaus etwas f\u00fcr einen samstag, die beiden.<br \/>\nmatt didemus: bei ihm habe ich nur kurz vorbeigeschaut, bevor ich nach 7 uhr gen heimat aufbrach. carl craig war unten noch zugange, deshalb direkte konkurrenz, bei der mr craig hoffnungslos \u00fcberlegen war. hei\u00dft im klartext: tanzfl\u00e4che unten mindestens zur h\u00e4lfte gef\u00fcllt, oben dagegen g\u00e4hnende leere. d\u00fcrften vielleicht insgesamt 20 leute im gesamten oberen stockwerk gewesen sein. da kann man dem dj keinen vorwurf machen (auch wenn es eher discoider house war, nicht meine wellenl\u00e4nge).<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nauch wenn es etwas ketzerisch klingt, hatte ich den eindruck, dass man den erfolg mit richie hawtin, ricardo villalobos und apparat letztes jahr zu sehr \u00fcbersch\u00e4tzt hat. sicher, voll genug war es, zumal sich das berghain wie an einem gewohnten samstag pr\u00e4sentierte (die s\u00e4ulenhalle war bspw. nicht abgesperrt). eine wirklich riesige schlange entwickelte sich vor der t\u00fcr jedoch zu keinem zeitpunkt, wirkliche stimmung kam unten auch erst bei carl craig auf, wohingegen oben zumindest von 2 bis 6 immer gen\u00fcgend leute waren, die zwar nicht unbedingt immer ausgelassen, aber dennoch vergn\u00fcgt feierten.<br \/>\nmeiner meinung nach war es etwas zu optimistisch, den zeitplan unten bis weit nach 7 uhr zu strapazieren, wo es sich freitags zur sub:stance oder leisure system ab 6 uhr, wenn alle haupt-acts ihre sets hinter sich gebracht hatten, deutlich geleert hat. da ist es logisch, dass ein hochkar\u00e4ter wie carl craig an einem donnerstag so gut wie alle besucher auf einen floor zieht. kann nur hoffen, dass sich nach dessen feierabend einige wieder nach oben begeben haben, so dass die beiden f\u00fcr&#8217;s line-up vorgesehenen noch etwas party abbekamen.<br \/>\nfalls man sowas wiederholen m\u00f6chte (die rechnung &#8222;de:bug + native&#8220; ist ja nicht die schlechteste), w\u00e4ren drei gro\u00dfe namen im line-up wahrscheinlich das bessere mittel, wobei hier unbedingt hervorzuheben ist, dass die absage von luciano ca. eine woche im voraus eine l\u00fccke gerissen hat, die von camea alleine nicht h\u00e4tte gef\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nh\u00e4tte, w\u00e4re, wenn &#8211; hinterher kann man immer schlaue texte schreiben. festzuhalten ist, dass tim exile f\u00fcr manche immer noch zu anstrengend ist, auch wenn er seinen spieltrieb reduziert. hoffentlich bewahrt er sich die experimentierfreude, ohne sich beim pop anzubiedern.<br \/>\ndie variante mit den sechs monitoren sollte unbedingt wiederholt werden, so hat irgendwie jeder auf der tanzfl\u00e4che was davon. f\u00fcr einen besseren effekt bei den projektionen auf die mauer k\u00f6nnte man vielleicht leinw\u00e4nde \u00fcber die fenster spannen, was einen ziemlich guten effekt erg\u00e4be, weil das bild automatisch in fragmente unterteilt wird. ist aber nur ein gedankenspiel, ohne das ergebnis \u00fcberhaupt absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eintritt: 12 euro timetable berghain 23h00 &#8211; 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