{"id":1162,"date":"2009-07-30T22:37:30","date_gmt":"2009-07-30T20:37:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1162"},"modified":"2009-08-07T01:04:42","modified_gmt":"2009-08-06T23:04:42","slug":"berlin-01082009-suicide-killekill-megarave-acid-ist-fertig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2009\/07\/30\/berlin-01082009-suicide-killekill-megarave-acid-ist-fertig\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 01.08.2009] suicide: killekill megarave &#8211; acid ist fertig"},"content":{"rendered":"<p>nach einer \u00fcberaus schwei\u00dftreibenden sause am gestrigen abend in der kantine (ich war spontan dort, daher kein gesonderter eintrag) mit einem bereits fr\u00fch am abend auf die tube dr\u00fcckenden cynthia stern,  einem sch\u00f6nen live-act von kettel und &#8211; am wichtigsten &#8211; vielen besuchern, geht es atemlos in den neuen r\u00e4umen des suicide weiter. in dem laden damals am hackeschen markt war ich nie, mir fehlen also die vergleichsm\u00f6glichkeiten. aus der ferne betrachtet macht der garten allerdings schon was her.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/killekill20090801.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1163\" title=\"killekill20090801\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/killekill20090801.jpg\" alt=\"killekill20090801\" width=\"600\" height=\"847\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/killekill20090801.jpg 600w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2009\/07\/killekill20090801-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>start: 24 uhr<br \/>\neintritt: 7 euro<\/p>\n<p>zuvor noch im garten:<br \/>\ncylob (rephlex)<br \/>\ncant\u00fcrk (d\u00f6nerlounge)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.suicide-berlin.com\/\" target=\"_blank\">suicide circus<\/a><br \/>\nwarschauer \/ revaler stra\u00dfe<br \/>\ns\/u warschauer stra\u00dfe<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1065218629'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1065218629\" style=\"display:none\">clubpremiere meinerseits, daher erstmal die ortsbegehung:<br \/>\nhabe zun\u00e4chst nur den garten kennengelernt, weil das wetter zum grillen einlud. gegen 22h war zwar kein tageslicht mehr \u00fcbrig, um auf die suche nach rissen im asphalt oder hausw\u00e4nden zu gehen, aber das w\u00e4re auch zu kleinkariert. stattdessen erwartet einen ein liebevoll gestalteter hinterhof, der im \u00fcbrigen nicht das riesige areal umfasst, was man von der warschauer br\u00fccke aus kommend sehen kann, sondern direkt hinter dem club liegt. dezentes licht, viele projektionen, containerwagen mit bar, jede menge liegest\u00fchle, eine empore, von der man einen ganz sch\u00f6nen \u00fcberblick hat, dj-pult unter einem pavillon und eine echt gut eingepegelte anlage.<br \/>\nder club wurde kurz nach mitternacht er\u00f6ffnet, und die gr\u00f6\u00dften (mitunter einzigen) kritikpunkte gibt es gleich zu beginn: vorteilhaft, dass man die toiletten von drau\u00dfen und drinnen gleicherma\u00dfen gut erreichen kann, allerdings befinden die sich halb im freien. hei\u00dft: der zugang zu ihnen wird durch eine wand aus holzpanelen vor regen gesch\u00fctzt, nicht unbedingt vor wind. im sommer kein problem, im winter wird man sich beeilen m\u00fcssen. mir ist allerdings auch klar, dass man vor der er\u00f6ffnung knapp kalkulieren musste, vielleicht tut sich im laufe des herbstes noch etwas. weiterhin ist die kasse zugleich die garderobe, was zu sto\u00dfzeiten in den k\u00e4lteren monaten auch knifflig werden kann, sofern da nur einer sitzt. der raum, der neben der tanzfl\u00e4che f\u00fcr den kicker genutzt wird, w\u00e4re daf\u00fcr eigentlich wie geschaffen. mit dem trick kann man die besucher schon wenigstens einmal durch den club schicken, so dass sie vielleicht eher an der tanzfl\u00e4che als an der bar verweilen. der kicker selbst w\u00e4re im \u00fcbrigen ideal f\u00fcr drau\u00dfen.<br \/>\nalso, aktueller aufbau folgenderma\u00dfen: kasse \/ garderobe, bar, tanzfl\u00e4che, raum 1 (links) mit kicker, raum 2 mit durchgang nach drau\u00dfen \/ zu den klos. der club ist angenehm schlicht gehalten, wei\u00dfe w\u00e4nde, projektionen an vielen w\u00e4nden, das dj-pult besteht aus \u00fcbereinandergestapelten tv-monitoren, waren allerdings nicht in aktion. der dj steht leicht erh\u00f6ht, hat zwei pioneer-cdj400, zwei technics, einen djm-600 und zwei monitorboxen zum arbeiten. sitzgelegenheiten durch podest am linken und hinteren ende, sonst vierpunkt-beschallung mit martin-audio-pa. klang ok, sch\u00f6ner bass, rest etwas schrill, aber das kann sich auch \u00e4ndern, wenn man den mixer austauscht. licht besteht aus blauen und roten spots, ein bis zwei strobos f\u00e4nde ich noch ganz passend. sonst habe ich mich auf anhieb wohlgef\u00fchlt, dazu trug auch das publikum bei, dessen altersdurchschnitt angenehm hoch war (was die gegenwart mancher fitnessclub-fanatiker nicht ausschloss, die aber in verschwindend geringer minderheit).<\/p>\n<p>musik \/ acts:<br \/>\ncgb-1 (drau\u00dfen): wer einige bei dubplates &amp; mastering geschnittene platten daheim im regal zu stehen hat, wird mit diesem k\u00fcrzel etwas anfangen k\u00f6nnen. famose auswahl an dem, was dub und reggae zu bieten haben.<br \/>\nhanno hinkelbein (drau\u00dfen): fing zur\u00fcckhaltend an, arbeitete sich schnell zum motto des abends vor, ohne dabei zu sehr zu \u00fcbertreiben. sp\u00e4ter um 4 uhr durften es dann auch hits sein (&#8222;circus bells&#8220; von robert armani im hardfloor-remix bspw.). dachte eigentlich, dass er drinnen spielen w\u00fcrde, aber auch drau\u00dfen waren bei sonnenaufgang einige leute am tanzen.<br \/>\ncant\u00fcrk (drau\u00dfen): disco, house, und auch &#8222;billie jean&#8220; lief. nicht das, weswegen ich gezielt weggehen w\u00fcrde, aber das bitte nicht pers\u00f6nlich verstehen &#8211;  reine geschmacksfrage.<br \/>\nfrank bean (drinnen): gewohnt gekonnt und geschmackssicher.<br \/>\nacid maria (drinnen): acid gr\u00f6\u00dftenteils alter schule, sp\u00e4ter gespickt mit neueren sachen aus den h\u00e4nden ben klocks oder sleeparchives, zwischendrin mit dramaturgischem und technischem h\u00e4nger, aber das war zu verschmerzen. volle tanzfl\u00e4che, angenehme atmosph\u00e4re, gute vorlage f\u00fcr flush, den ich dann nicht mehr mitbekommen habe, weil wir angesichts des ausflugs ins rechenzentrum noch etwas schlaf abbekommen wollten. soll aber auch gut gas gegeben haben.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nwie der horst eine \u00e4u\u00dferst angenehme bereicherung f\u00fcr das nachtleben, in der in den n\u00e4chsten monaten hoffentlich mehr klassisches techno-programm gefahren wird. das publikum daf\u00fcr war jedenfalls vorhanden, zumal die ecke laufkundschaft wie ein magnet anzieht, wovon das suicide sicher profitieren wird. wenn sich gut besuchte abende wie dieser in n\u00e4chster zeit \u00f6fter wiederholen, kann man sich mit dem angesammelten budget auch den schwachstellen widmen, die jetzt in den sommermonaten bestenfalls marginal sind.<br \/>\nhat in jedem fall potential, zu einer meiner hauptanlaufstellen zu werden. mit der kapazit\u00e4t von ca. 300 leuten (exklusive garten) sind gute voraussetzungen f\u00fcr eine famili\u00e4re, dennoch exzessive atmosph\u00e4re geschaffen.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nach einer \u00fcberaus schwei\u00dftreibenden sause am gestrigen abend in der kantine (ich war spontan dort, daher kein gesonderter eintrag) mit einem bereits fr\u00fch am abend auf die tube dr\u00fcckenden cynthia stern, einem sch\u00f6nen live-act von kettel und &#8211; am 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