{"id":1253,"date":"2009-09-09T22:03:02","date_gmt":"2009-09-09T20:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1253"},"modified":"2009-09-15T14:55:19","modified_gmt":"2009-09-15T12:55:19","slug":"berlin-12092009-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2009\/09\/09\/berlin-12092009-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 12.09.2009] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>letzter teil der wochenend-trilogie. mal schauen, wie weit die kondition reicht, dixon wollte ich schon gerne mitnehmen, herrn slater allerdings auch. vielleicht mit einer schlafpause zwischendurch.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00-03h00: nd_baumecker<br \/>\n03h00-07h00: luke slater<br \/>\n07h00-ende: marcel dettmann \/ ben klock<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar: made to play from 12 to 12<\/span><br \/>\n00h00-04h00: zombie disco squad<br \/>\n04h00-06h30: claude vonstroke<br \/>\n06h30-09h00: justin martin<br \/>\n09h00-12h00: jesse rose<br \/>\n12h00-15h00: dinky<br \/>\n15h00-18h00: dixon<br \/>\n18h00\u2013ende: cassy<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id44210071'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id44210071\" style=\"display:none\">teil 1 (3h30 bis 7h30):<br \/>\nstand schon um 3 uhr vor dem club, in der annahme, dass die schlange bei so einem line-up nicht allzu lang ausfallen w\u00fcrde. damit hatte ich mich aber gr\u00fcndlich geirrt. 70 meter, 30 minuten und ca. ein drittel an wieder weggeschickten gruppen sp\u00e4ter stand ich dann im laden, wo luke slater mich mit &#8222;emerge&#8220; von scion begr\u00fc\u00dfte. sch\u00f6ner beginn f\u00fcr den abend, dachte ich so bei mir, in der hoffnung, dass er diese spannung aufrecht erhalten w\u00fcrde.<br \/>\ndabei blieb es dann leider auch, jedenfalls \u00fcber weite strecken. hin und wieder kam eine veritable techno- oder acid-perle zum vorschein, auch einige planetary-assault-systems-tracks anno 1999 waren zu h\u00f6ren, aber mir kam es so vor, als ob er sich nicht so recht zwischen abfahrt und dahingleiten entscheiden k\u00f6nne. so bleibt der eindruck eines etwas zerfahrenen sets zur\u00fcck, mit dem sich f\u00fcr mich zwischen 5h30 und 6h30 am ehesten etwas anfangen lie\u00df.<br \/>\nclaude vonstroke konnte, mit einigem an vorschusslorbeeren ausgestattet, bei mir auch nicht wirklich punkten. zu trocken daf\u00fcr die gespielten tracks, um mich mehr als zehn minuten oben verweilen zu lassen. justin martin hat hingegen sp\u00e4ter mit alten franz\u00f6sischen house-platten gezeigt, wie es geht.<br \/>\nmarcel dettmann hat den anfang alleine bestritten, weil ben klock erst sp\u00e4ter eintraf. nahm das (viel zu verhaltene) ende von luke slater zum anlass, daran anzukn\u00fcpfen und aufzubauen, was ihm innerhalb einer viertelstunde auch schon ganz gut gelang. angesichts des aufgebots am nachmittag bin ich dann aber gegangen, um dem k\u00f6rper eine regenerationsphase zu g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>teil 2 (13h30 bis 22h30):<br \/>\nzweiter irrtum des tages:  vergangene berghain-abende im hinterkopf habend, nahm ich an, dass zu der zeit unten bestenfalls die letzten platten bei hellem licht laufen w\u00fcrden. weit gefehlt &#8211; die tanzfl\u00e4che war ungef\u00e4hr genauso gef\u00fcllt wie morgens, als ich den club verlie\u00df. dettmann und klock im pingpong, dabei mit technischen vorteilen f\u00fcr klock, die herr dettmann daf\u00fcr mit passendem geschmack ausgleichen konnte. gab zwar auch einige passagen mit f\u00fcr mich zwischen baum und borke stehenden platten, das fiel aber bei krachern wie &#8222;positive education&#8220; von slam (um 15h30) nicht weiter ins gewicht. schluss machten die beiden nach insgesamt neun stunden um 16h30.<br \/>\ndixon machte danach oben einen gewohnt guten job. auch wenn ich mir ankreiden muss, zu einem track mit spanischen vocals und flamenco-gitarre getanzt zu haben, bot er doch kleine \u00fcberraschungen wie &#8222;percolator&#8220; von cajmere. sch\u00f6n, dass er jetzt \u00f6fters dort zu h\u00f6ren ist.<br \/>\nbei cassy war es eigentlich eine halbe ewigkeit her, dass ich sie geh\u00f6rt habe, und bewusst war das eigentlich auch nie, sondern h\u00f6chstens im vorbeigehen, wenn ich vom berghain eine pause brauchte. begann \u00fcberraschend treibend, nahm das in der zweiten h\u00e4lfte des sets aber deutlich zur\u00fcck. im nachhinein blieb dabei zwar kein track h\u00e4ngen, was die qualit\u00e4t des sets aber nicht mindern sollte &#8211; das war f\u00fcr zeit und ort definitiv passend, zumal ich bislang selten so lange (und wenn, dann nur zu besonderen anl\u00e4ssen) in der panorama bar geblieben bin. auch dort kommt man irgendwann zu einem ende, und das habe ich tats\u00e4chlich das erste mal miterlebt, wenn auch zum schluss hin an der bar sitzend. die jalousien gingen bei den letzten tracks wieder nach oben und der gr\u00f6\u00dfte teil der beleuchtung an, bevor f\u00fcr manche unten an der garderobe die diskussionen um verlorene garderobenmarken begann.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nder abend bewies mal wieder, dass man die haupt-acts eigentlich \u00fcberspringen und erst morgens richtung wriezener bahnhof aufbrechen kann, was sich sowohl musikalisch als auch stimmungstechnisch mehr lohnt. wenn schon das zeitgef\u00fchl dort quasi aus den angeln gehoben wird, scheint das auch f\u00fcr die fixierung auf gro\u00dfe namen zu gelten, die f\u00fcr manche zwingend notwendig sind, aber wirklich authentisch wird der laden durch die residents. sollte ich mir als faustregel f\u00fcr die nun nahenden grauen sonntage immer wieder ins ged\u00e4chtnis rufen, die sich in gesellschaft liebgewonnener menschen so einfach besser verbringen lassen.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>letzter teil der wochenend-trilogie. mal schauen, wie weit die kondition reicht, dixon wollte ich schon gerne mitnehmen, herrn slater allerdings auch. vielleicht mit einer schlafpause zwischendurch. berghain 00h00-03h00: nd_baumecker 03h00-07h00: luke slater 07h00-ende: marcel dettmann \/ ben klock panorama bar: made to play from 12 to 12 00h00-04h00: zombie disco squad 04h00-06h30: claude vonstroke 06h30-09h00:&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-1253","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1253"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1263,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1253\/revisions\/1263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}