{"id":1435,"date":"2010-01-02T15:29:14","date_gmt":"2010-01-02T14:29:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1435"},"modified":"2012-04-01T19:41:47","modified_gmt":"2012-04-01T19:41:47","slug":"berlin-02012010-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2010\/01\/02\/berlin-02012010-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.01.2010] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>jawohl, richtig &#8211; den neujahrstrubel in der pilgerst\u00e4tte am wriezener karree habe ich mir dieses jahr gespart. da ich bei solchen aktivit\u00e4ten nicht vor den mittagsstunden aus dem haus komme, meine favorisierten residents allerdings (wie in den jahren zuvor) unten im berghain bis 16 uhr dran waren und ich nicht wie in den jahren zuvor in die verlegenheit geraten wollte, die sets zwar ganz nett, aber nicht wirklich weltbewegend zu finden, nehme ich lieber den termin unmittelbar nach dem gro\u00dfkampftag. auch aus reiner neugierde heraus, ob zwischen neujahr und heute \u00fcberhaupt eine pause gemacht worden ist.<br \/>\ndie panorama bar wird renoviert und ist erst ab dem 22. januar wieder ge\u00f6ffnet, daf\u00fcr springt das lab.oratory ein. die <a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">berghain-website<\/a> ist bereits kurz nach weihnachten im neuen gewand online gegangen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00-05h00: don williams<br \/>\n05h00-06h00: snuff crew <em>live<\/em><br \/>\n06h00-10h00: neville watson<br \/>\n10h00-15h00: phonique<br \/>\n15h00-ende: boris &amp; nd_baumecker<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">lab.oratory<\/span><br \/>\n00h00-04h00: daniel wang<br \/>\n04h00-08h00: i-f<br \/>\n08h00-ende: jeffrey sfire<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id938981497'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id938981497\" style=\"display:none\">den gedanken im hinterkopf, mit ein paar anderen den silvester-hedonisten ein schnippchen zu schlagen und den kurz auf neujahr folgenden samstag zur nachtr\u00e4glichen begr\u00fc\u00dfung des neuen jahres zu gebrauchen, machte ich mich gegen 1 uhr auf den weg &#8211; nur um vor der t\u00fcr festzustellen, dass mindestens 50 leute den gleichen gedanken hatten wie ich. so viele standen bis ungef\u00e4hr zur h\u00e4lfte des weges, und die schlange ebbte auch recht schnell nicht ab.<br \/>\ndrinnen hing noch die silvester-dekoration: viel lametta, gerade im treppenhaus, und led-reihen an der berghain-decke zur erg\u00e4nzung der ohnehin schon \u00fcppigen beleuchtung. habe den laden vor 2 uhr selten so gut gef\u00fcllt erlebt.<\/p>\n<p>zu den acts:<br \/>\ndon williams: wie immer geschmackssicher. anfangs dubbig, etwas housig, vom aufbau tadellos, wieder ein paar robert-hood-platten, am ende (bei den letzten drei, vier platten) passten die \u00fcberg\u00e4nge nicht so recht, kann den eindruck eines sch\u00f6nen warm-up-sets aber nicht tr\u00fcben.<br \/>\ndaniel wang: disco war angesagt, garniert mit alten dance-mania-\/chicago-sachen. die tanzfl\u00e4che im lab.oratory ist zwar recht \u00fcberschaubar, daf\u00fcr ist es der rest im erdgeschoss nicht. das meiste geschehen konzentrierte sich jedenfalls dort, was auch f\u00fcr den dj spricht.<br \/>\nsnuff crew: stehen mit beiden beinen in der festen tradition von trax records, dj international und allem anderen, was chicago vor 1990 ausgezeichnet hat, nur mit heutigen produktionsstandards. man hat gemerkt, dass die beiden sich vorab gut abgestimmt hatten, so blieb nach der &#8222;flashback&#8220;-coverversion als geste in richtung laurent garnier zum schluss der eindruck eines in sich schl\u00fcssigen mit viel spielfreude garnierten sets zur\u00fcck.<br \/>\ni-f: kam p\u00fcnktlich zu &#8222;space invaders are smoking grass&#8220; runter, der rest italo-disco, f\u00fcr mich kein sound, dem ich als k\u00e4ufer hinterherrenne, aber dennoch macht ihm in der beziehung so schnell niemand was vor. au\u00dferdem passte es perfekt zur umgebung, gibt also auch hier nichts zu meckern.<br \/>\nneville watson: die \u00fcberraschung, weil er lupenreinen acid-house spielte, und das konsequent \u00fcber drei stunden. passte zu den snuffs zuvor, und ins berghain sowieso. war hoffentlich nicht zum letzten mal dort zu h\u00f6ren.<br \/>\njeffrey sfire: etwas housiger als i-f zuvor, die tanzfl\u00e4che im lab wollte sich auch dabei partout nicht leeren.<br \/>\nphonique: im berghain war&#8217;s zu dem zeitpunkt schon etwas entspannter, was den f\u00fcllgrad angeht. er hat einfach das gespielt, was er sonst oben in der panorama bar auf die teller packt &#8211; also house. kann sich aber der eine oder andere denken, wie das \u00fcber die funktion one klingt. bin dennoch konditionsbedingt um 11 uhr heim.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nim nachhinein die wohl richtige entscheidung, das neue (feier-)jahr so zu begr\u00fc\u00dfen. musikalisch durchg\u00e4ngig gro\u00dfes tennis in den jeweiligen sparten, das publikum gottseidank schon gut erholt von silvester und entsprechend gel\u00f6ster. und auch wenn die gay-community berlins lieber unter sich bleibt, f\u00e4nde ich es ein bis zwei male im quartal ganz schnieke, wenn das lab.oratory zum parallelbetrieb im berghain (meinetwegen ohne panorama bar, wenn man bedenken hat, dass es nicht voll genug wird) ge\u00f6ffnet w\u00fcrde.<br \/>\nohne wenn und aber: ein durchweg sch\u00f6ner abend.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>jawohl, richtig &#8211; 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