{"id":1501,"date":"2010-02-04T23:18:50","date_gmt":"2010-02-04T22:18:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1501"},"modified":"2010-02-04T23:22:57","modified_gmt":"2010-02-04T22:22:57","slug":"einkaufe-vom-12-januar-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2010\/02\/04\/einkaufe-vom-12-januar-2010\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 12. januar 2010"},"content":{"rendered":"<p>auch wenn es sich wie ein weiteres zusammenschrumpfen des im oktober 2008 formulierten ziels liest, sich in den kritiken nur noch auf wesentliche dinge zu beschr\u00e4nken, so ist das angesichts der menge an aufgelaufenem material eine schiere notwendigkeit. die tatsache ist (und das k\u00f6nnen sich die damen und herren bei den major-labels bitte hinter die ohren schreiben, obwohl mir klar ist, dass es hier eine andere baustelle ist): durch den umstieg auf digitale hilfsmittel bei der musikalischen darbietung (&#8222;dj-set&#8220; kann man dazu nicht mehr wirklich sagen) sind die eink\u00e4ufe nicht weniger geworden &#8211; eher ist das gegenteil der fall.<br \/>\nsch\u00f6n, nun ist der prozess des einkaufens das eine, und da hat sich in den letzten 12 jahren eine gewisse routine entwickelt, dank der entscheidungen \u00fcber kauf oder nichtkauf innerhalb von sekunden getroffen werden k\u00f6nnen. aufw\u00e4ndig wird&#8217;s danach: zun\u00e4chst m\u00fcssen die dateien (bzw. deren tags) sich meiner anpassungs-prozedur unterziehen, damit sie sich im rest der sammlung heimisch f\u00fchlen (oder damit ich den \u00fcberblick behalte). l\u00e4uft dankenswerterweise mittlerweile auch halbautomatisiert ab.<br \/>\nanschlie\u00dfend die auslese: was l\u00e4sst sich denn im hinblick auf die stilistischen vorlieben so verwenden? sicher ist der track im gesamtbild nach wie vor entscheidend f\u00fcr den kauf, aber es gibt auch in vermeintlich uninteressanten st\u00fccken manche elemente, die f\u00fcr sich allein genommen wiederum andere sch\u00f6n erg\u00e4nzen k\u00f6nnen. dank der loop-funktion in ableton sind einzelne takte oder sogar nur bassdrums in wenigen augenblicken isoliert. daher lohnt es sich schon, oberfl\u00e4chlich mittelpr\u00e4chtig erscheinende tracks nicht gleich unter den tisch fallen zu lassen.<br \/>\nnun bin ich mir also dar\u00fcber im klaren, was potentiell als kandidat f\u00fcr k\u00fcnftige sets gedacht ist, das muss nur noch ableton mittels warpen und das setzen von markern an loopbaren stellen beigebracht werden. der so gut wie immer auftretende idealfall eines ohne takt- und tempowechsel durchmarschierenden tracks kommt da mindestens genauso gelegen wie das digitale ausgangsmaterial, weil das im gegensatz zum vinyl-rip keine gleichlaufschwankungen kennt.<br \/>\ndas also aus dem n\u00e4hk\u00e4stchen, was so passiert, nachdem die leitung zum server gegl\u00fcht hat. f\u00fcr die retrodigitalisierung der platten gilt weitestgehend das gleiche, nur dass die (ja, auch beim technics 1210er auftretenden) gleichlaufschwankungen beim warpen alle 32 takte ausgeglichen werden m\u00fcssen. ach ja, backups gibt es auch noch.<\/p>\n<p>um es endlich mal auf den punkt zu bringen: nachdem schon ein guter teil des tages so ein verwaltungsaufwand betrieben wird, parallel noch sets vorbereitet werden wollen (es ist immer noch so, dass ich die auswahl am rahmenprogramm ausrichte, anstatt immer und \u00fcberall aus einer standard-vorlage zu sch\u00f6pfen), und das privatleben auch andere aktivit\u00e4ten zu bieten hat, kommt dem bloggen \u00fcber neuerwerbungen eine ganz sch\u00f6n geringe priorit\u00e4t zu. gleichzeitig soll die leserschaft aber nicht im dunkeln tappen, was mich musikalisch \u00fcberzeugt hat.<\/p>\n<p>wie also damit umgehen? nun, der wegfall der monatlichen suchbegriff-charts und deren ersetzung durch dj-charts ist der erste (kleinere) schritt. der zweite, und damit bin ich bei der oben angedrohten schrumpfkur, ist die reduzierung der kritiken auf einkaufslisten mit einzeilern, nat\u00fcrlich mit links zu den ver\u00f6ffentlichungen auf jeweiligen portalen, wie bei den letzten besprechungen auch.<br \/>\nals ausgleich (und da kommt wieder mal die digitalisierung, bzw. die ableton-interne aufnahmefunktion entgegen) bem\u00fche ich mich um regelm\u00e4\u00dfige mitschnitte der club-auftritte. sicher, das ist abh\u00e4ngig von meiner tagesform, weshalb die sets im anschluss nochmal kurz durch die qualit\u00e4tskontrolle m\u00fcssen, aber f\u00fcr manche sicher interessant, da man f\u00fcr die killekill-parties in der berghain-kantine unter der woche nicht immer die zeit findet. einen audio-player f\u00fcr wordpress habe ich gestern installiert, und der wird demn\u00e4chst in der praxis erprobt. er bringt sogar von haus aus die funktion mit, rss-feeds mit links zur audio-datei auszustatten &#8211; damit kann man schon fast von &#8222;podcast&#8220; reden. so haben die anh\u00e4nger was zum sammeln, wenn dadurch mehr leute auf den geschmack kommen, ist mir das auch sehr recht.<\/p>\n<p>so, nun zum wesentlichen. am 12. januar 2010 via boomkat eingekauft:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/Martyn-Great-Lengths\/release\/1734508\" target=\"_blank\">martyn<br \/>\ngreat lengths<br \/>\n[3024 3024-005cd]<\/a><br \/>\n2009 richtig durchgestartet, album mit ma\u00dfgeblichem anteil daran, bedient eine weite palette von interessen, so dass sowohl house- als auch garage- oder dubstep-freunde auf ihre kosten kommen. sch\u00f6n melodisch gerade ist &#8222;elden st.&#8220;, &#8222;vancouver&#8220; in einer hervorragenden version ohne die vocal-loops.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=172766\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/F-Epilogue\/release\/1819362\" target=\"_blank\">f<br \/>\nepilogue<br \/>\n[7even recordings 7even09]<\/a><br \/>\ndas original ist eigentlich lupenreiner dubtechno und mit das beste, was mir in dem genre in den letzten jahren begegnet ist &#8211; traumhafter track. ramadanman nutzt die mittlerweile bekannten zutaten, setzt die beats aber so sparsam ein, dass die stimmung des originals nicht zerst\u00f6rt wird.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=184837\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/F-The-Untitled-Dub\/release\/1577141\" target=\"_blank\">f<br \/>\nthe untitled dub \/ phantom<br \/>\n[7even recordings 7even06]<\/a><br \/>\ndie a-seite treibt mehr als gr\u00fcndlich, w\u00e4hrend die r\u00fcckseite sich dem hall widmet.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=149252\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/Planetary-Assault-Systems-Temporary-Suspension\/release\/1820014\" target=\"_blank\">planetary assault systems<br \/>\ntemporary suspension<br \/>\n[ostgut ton ostgutcd09]<\/a><br \/>\nherr slater kann, wenn er nur will. techno, der einsatz und schwei\u00df fordert. klingt manchmal wie die tool-schule anfang des jahrtausends, tracks wie &#8222;sticker men&#8220; oder &#8222;hold it&#8220; wiederum taufrisch.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=192680\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/Planetary-Assault-Systems-Remixes\/master\/201065\" target=\"_blank\">planetary assault systems<br \/>\nremixes<br \/>\n[ostgut ton o-ton31]<\/a><br \/>\nal tourettes und appleblim als klare gewinner, h\u00e4tte genauso gut von surgeon stammen k\u00f6nnen. deuce sind mir als als alleinstehender track betrachtet zu statisch.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=237631\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/Wax-Dub-Shed-Sessions-I\/release\/1922684\" target=\"_blank\">wax<br \/>\ndub shed sessions 1<br \/>\n[subsolo records sub005]<\/a><br \/>\nshed remixt sich selber, auf der a-seite mit gro\u00dfz\u00fcgigen chords und massivem schub, die r\u00fcckseite ist das pure gegenteil davon, ist in ihrer reduktion fast schon meditativ. gewohnte klasse.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=246985\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/Monolake-Silence\/master\/202417\" target=\"_blank\">monolake<br \/>\nsilence<br \/>\n[monolake \/ imbalance computer music ml 025]<\/a><br \/>\ndavon ist &#8222;avalanche&#8220; am ehesten im set-kontext denkbar. aus der perspektive des h\u00f6rers handwerklich nat\u00fcrlich wieder perfekt produzierte electronica f\u00fcr daheim, auch wenn manchen tracks der z\u00fcndende funke fehlt. daf\u00fcr bieten die wiederum material zum jonglieren mit rhythmen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=241976\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/Gez-Varley-Shon-EP\/release\/695120\" target=\"_blank\">gez varley<br \/>\nshon<br \/>\n[keys of life life12in-15]<\/a><br \/>\n&#8222;purge&#8220; h\u00e4tte genauso gut auf s\u00e4hk\u00f6 mitte der 1990er platz gefunden, alleine die dreckige kickdrum fl\u00f6\u00dft ehrfurcht ein. auch mit dem rest macht der g-man vor, wie das mit minimal eigentlich geht.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=248971\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/James-Ruskin-The-Outsider\/master\/192016\" target=\"_blank\">james ruskin<br \/>\nthe outsider<br \/>\n[blueprint bp027]<\/a><br \/>\nmr ruskin h\u00e4lt sich mit percussion mittlerweile zur\u00fcck und empfiehlt sich mit den ravesignalen des originals f\u00fcr len-faki-sets. luke slater betont in seinem remix die d\u00fcstere note, w\u00e4hrend ruskin selbst mit &#8222;solution&#8220; und seinem auf der vier stolpernden beat alles klarmacht.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.boomkat.com\/item.cfm?id=226144\" target=\"_blank\">boomkat-link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>auch wenn es sich wie ein weiteres zusammenschrumpfen des im oktober 2008 formulierten ziels liest, sich in den kritiken nur noch auf wesentliche dinge zu beschr\u00e4nken, so ist das angesichts der menge an aufgelaufenem material eine schiere notwendigkeit. die tatsache ist (und das k\u00f6nnen sich die damen und herren bei den major-labels bitte hinter die&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-1501","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1501"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1505,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1501\/revisions\/1505"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}