{"id":1831,"date":"2010-10-29T12:21:05","date_gmt":"2010-10-29T10:21:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1831"},"modified":"2010-11-19T15:17:51","modified_gmt":"2010-11-19T14:17:51","slug":"berlin-30102010-berghain-funf-part-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2010\/10\/29\/berlin-30102010-berghain-funf-part-2\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 30.10.2010] berghain: f\u00fcnf &#8211; part 2"},"content":{"rendered":"<p>p\u00fcnktlich zum f\u00fcnfj\u00e4hrigen bestehen von ostgut ton erscheint beim <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/der-klang-der-nacht\/1968860.html\" target=\"_blank\">tagesspiegel<\/a> ein artikel \u00fcber zu clubs geh\u00f6rigen labels, die ihren g\u00e4sten (oder denen, die es werden wollen) das gef\u00fchl einer party bei sich entweder konservieren oder n\u00e4herbringen wollen. unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen, dass sowas als sprungbrett f\u00fcr residents nicht zu untersch\u00e4tzen ist und musikalische trends sp\u00e4ter sehr gut nachvollzogen werden k\u00f6nnen, wenn man sich den katalog der popul\u00e4rsten vertreter zu gem\u00fcte f\u00fchrt (so wie sich beim tresor-repertoire der ersten zehn jahre gut nachvollziehen l\u00e4sst, welche str\u00f6mungen wann ihren widerhall im club gefunden und in andere teile der republik ausgestrahlt haben).<br \/>\nbei der &#8222;f\u00fcnf&#8220;-zusammenstellung hat man also den club selbst zum instrument werden lassen, aber das wird eh griffig genug von ihnen selber erkl\u00e4rt (einfach auf den namen der party \u00fcber dem line-up klicken). zu dem anlass kommen konsequenterweise die residents zum einsatz, kompakte vermittlung der musikalischen idee also. das in einem ausma\u00df, dass man schon fast von einer vor\u00fcbung f\u00fcr silvester (f\u00e4llt dieses jahr idealerweise auf einen freitag, den rest kann sich jeder denken) sprechen kann.<br \/>\nalle zeiten nach sommerzeit, mit mir ist ab 7 uhr zu rechnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/berghain.de\/event\/138\" target=\"_blank\">f\u00fcnf &#8211; part 2<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00-04h00: ben klock<br \/>\n04h00-07h00: marcel fengler<br \/>\n07h00-08h00: barker &amp; baumecker <em>live<\/em><br \/>\n08h00-11h00: pete<br \/>\n11h00-14h00: fiedel<br \/>\n14h00-17h00: marcel dettmann<br \/>\n17h00-ende: norman nodge<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00-04h00: shed<br \/>\n04h00-05h00: paul brtschitsch <em>live<\/em><br \/>\n05h00-09h00: margaret dygas<br \/>\n09h00-10h00: dinky <em>live<\/em><br \/>\n10h00-14h00: ryan elliott<br \/>\n14h00-18h00: boris<br \/>\n18h00-22h00: nick h\u00f6ppner<br \/>\n22h00-ende: andr\u00e9 galluzzi<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1718637627'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1718637627\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\ngegen 07h10, die schlange begann dennoch erst ab den gittern. die zweite t\u00fcr war nicht (mehr) ge\u00f6ffnet, also warten mit ca. 50 anderen, stellenweise sch\u00f6n kost\u00fcmierten leuten. wenigstens in deren welt spielt halloween eine bedeutendere rolle.<br \/>\nauff\u00e4llig war der anteil an nach hause geschickten leuten. d\u00fcrfte stellenweise um 50% gelegen haben. schlussendlich um 7h45 drinnen.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\nbarker &amp; baumecker: nur den letzten track mitbekommen, aber das war eine sch\u00f6ne reminiszenz an uk-hardcore anfang der 1990er-jahre inklusive rave-bassline. verinnerlichte r&amp;s-schule quasi. da sie am ende des sets applaus einheimsten, wird der rest wohl auch ok gewesen sein.<br \/>\npete: gewohnte klasse mit gewohnten platten. ungew\u00f6hnlich von ihm, nitzer ebb zu spielen (&#8222;murderous&#8220; im remix von phil kieran), leider kein dubstep, aber daf\u00fcr eine sch\u00f6ne techno-abfahrt.<br \/>\nfiedel: technisch souver\u00e4ne arbeit, aber dennoch f\u00fcr meine begriffe ein irgendwie statisches set ohne wirkliche h\u00f6hepunkte bzw. \u00fcberraschungselemente, wobei es mal wieder sch\u00f6n war, die &#8222;decompression&#8220; von mathew jonson zu h\u00f6ren.<br \/>\nryan elliott: der neuzugang unter den residents, der bereits letztes jahr zur ver\u00f6ffentlichung des klock-albums im berghain eine gute figur machte. kann \/ sollte man als universell einsetzbaren joker im auge behalten, da er zur mittagszeit ein f\u00fcr obige verh\u00e4ltnisse zackiges tempo vorlegte. schn\u00f6rkelloser house neuer schule, dabei satt groovend.<br \/>\nmarcel dettmann: spielte leider nicht so hart wie ende august, daf\u00fcr melodischer, deeper. h\u00e4tte zu dem zeitpunkt zwar durchaus forderndere tracks bevorzugt, andererseits tanzten auch so gen\u00fcgend leute. und es spricht f\u00fcr seine qualit\u00e4ten, nicht das gleiche set zu wiederholen, zumal pete die auf-die-zw\u00f6lf-fraktion schon bedient hatte.<br \/>\nboris: \u00e4hnlich hohes tempo wie ryan elliott, technoidere sounds. hat sich in der zeit, in der ich ihm zugeh\u00f6rt habe (ca. 16h15) auf sicherheits\u00fcberg\u00e4nge beschr\u00e4nkt, aber daf\u00fcr eine rappelvolle tanzfl\u00e4che vor auge gehabt, weshalb ich mir das treiben lieber von der galerie aus angesehen habe.<br \/>\nnorman nodge: bretterte kurz nach beginn seines sets mit &#8222;voodoo&#8220; von planetary assault systems los, was in dem augenblick einen schalter in meinem hirn umlegte. war auch sonst nicht zimperlich, dennoch sch\u00f6n abwechslungsreich. bin kurz vor 19 uhr los, als er den guten alten &#8222;jaguar&#8220; von der leine lie\u00df.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nmusikalisch ohne gro\u00dfe \u00fcberraschungen. \u00fcberhaupt l\u00e4sst sich der gesamte abend &#8211; naja, eher tag &#8211; mit &#8222;guter berghain-durchschnitt&#8220; bezeichnen, was sets, publikum, stimmung und licht angeht.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>p\u00fcnktlich zum f\u00fcnfj\u00e4hrigen bestehen von ostgut ton erscheint beim tagesspiegel ein artikel \u00fcber zu clubs geh\u00f6rigen labels, die ihren g\u00e4sten (oder denen, die es werden wollen) das gef\u00fchl einer party bei sich entweder konservieren oder n\u00e4herbringen wollen. unn\u00f6tig zu erw\u00e4hnen, dass sowas als sprungbrett f\u00fcr residents nicht zu untersch\u00e4tzen ist und musikalische trends sp\u00e4ter sehr&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-1831","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1831","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1831"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1831\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1863,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1831\/revisions\/1863"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}