{"id":1849,"date":"2010-11-12T23:54:54","date_gmt":"2010-11-12T22:54:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1849"},"modified":"2011-01-07T12:55:41","modified_gmt":"2011-01-07T11:55:41","slug":"berlin-13112010-horst-killekill-megahorst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2010\/11\/12\/berlin-13112010-horst-killekill-megahorst\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 13.11.2010] horst: killekill megahorst"},"content":{"rendered":"<p>der horst hat sich angeblich eine pa von kirsch audio geg\u00f6nnt &#8211; ein netter nebenaspekt, hinzugehen. hauptgrund ist das line-up, welches dem laden gut zu gesicht steht und sich hoffentlich bei m\u00f6glichst vielen leuten herumsprechen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-front.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1851\" title=\"megahorst20101113-front\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-front.jpg\" alt=\"megahorst20101113-front\" width=\"300\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-front.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-front-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-back.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1850\" title=\"megahorst20101113-back\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-back.jpg\" alt=\"megahorst20101113-back\" width=\"300\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-back.jpg 300w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2010\/11\/megahorst20101113-back-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n10 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">der ablauf<\/span><br \/>\n00h00-02h00: n&gt;e&gt;d<br \/>\n02h00-04h00: clark<br \/>\n04h00-05h00: jimmy edgar<br \/>\n05h00-ende: dj flush<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1402724670'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1402724670\" style=\"display:none\">ankunft: gegen 1 uhr, club bereits gut gef\u00fcllt. gleich inspektion der neuen anlage, deren hoch- und mittelt\u00f6ner sich diskret an der decke integrieren und deren subs im raum nicht weiter auffallen. klanglich (und da lasse ich mich hinrei\u00dfen) ein quantensprung im vergleich zum vorherigen standard. sehr pr\u00e4sente b\u00e4sse, die geh\u00f6rsch\u00e4digenden frequenzen sind dem untergeordnet, war alleine deswegen schon ein wahrer genuss.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\nn&gt;e&gt;d: house mit stellenweise discoidem einschlag, zu clark hin mit bleeps &amp; clonks. da standen wenige beine still.<br \/>\nclark: wer (so wie ich) annahm, dass er sich im horst m\u00e4\u00dfigen w\u00fcrde, sah sich im letzten drittel des sets eines besseren belehrt. da gab&#8217;s die drill&amp;bass-breitseite. hinterlie\u00df bei mir einen insgesamt etwas wirren eindruck, aber das ist bei ihm beinahe schon stilmittel und daher auch nicht negativ wertend, sondern die schiere vielfalt seiner ideen anerkennend gemeint.<br \/>\njimmy edgar: electro mit pop-einschlag erster g\u00fcteklasse, punkt.<br \/>\ndj flush: spielte als erster des abends mit vinyl. in berlin an sich noch keine weltbewegende tatsache, wo man im ausland scheinbar vertraglich regeln muss, dass neben dem pult noch technics stehen, deren nadeln jedoch seit l\u00e4ngerem nicht gewechselt worden sind. umso \u00fcberraschter war ich, dass genau das problem sich von beginn seines sets an durch verwaschene h\u00f6hen und mitten bemerkbar machte. anstatt erstmal die nadeln zu tauschen, wurde der mixer ausgewechselt (xone92 =&gt; djm-800), ohne dass dies zu einer verbesserung f\u00fchrte. schlie\u00dflich kam der nachtmanager mit einem alten satz ortofon-nadeln an, die prompt unverzerrten klang lieferten. ungef\u00e4hr ein drittel der leute war da schon gegangen (reine spekulation, ob es auf die klangliche verzerrung oder die absolvierten headliner zur\u00fcckzuf\u00fchren ist), entsprechend die laune bei flush, dem musikalisch mal wieder nichts vorzuwerfen ist. manch einer mag meinen tick bel\u00e4cheln, zu vinyl-sets meine shure-systeme mitzunehmen, aber im zuge der fortschreitenden digitalisierung des djings wird die pflege der technics und der clubeigenen systeme wahrscheinlich eine zunehmend stiefm\u00fctterliche rolle einnehmen, so dass man besser beraten ist, wenn man selber vorsorgt.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nmusikalisch ein wie erwartet vielf\u00e4ltiger abend mit jimmy edgar (und eigentlich auch dj flush, jedenfalls bis 5h30, das war der zeitpunkt f\u00fcr den beginn des heimwegs) als musikalischem h\u00f6hepunkt. die kirsch audio z\u00e4hlt f\u00fcr meine begriffe nun zu einer der referenzanlagen der stadt, womit noch ein weiterer, nicht zu untersch\u00e4tzender anreiz gegeben ist, den club \u00f6fter zu besuchen, wenn das line-up stimmt.<br \/>\neine kleine schwachstelle bleibt immer noch das licht, wobei ich es als angenehm empfand, dass der laser vom september wieder abmontiert war. aber die led-reihen an der decke k\u00f6nnen die gesetzten musikalischen akzente nicht so recht widerspiegeln. bin ja immer noch f\u00fcr zwei, drei strobos, aber sowas muss auch erstmal finanziert werden, und da hat man mit der anlage schon goldrichtig investiert.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der horst hat sich angeblich eine pa von kirsch audio geg\u00f6nnt &#8211; 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