{"id":1904,"date":"2011-01-07T12:25:42","date_gmt":"2011-01-07T11:25:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1904"},"modified":"2011-01-31T17:23:45","modified_gmt":"2011-01-31T16:23:45","slug":"berlin-08012011-about-blank-get-deep-futura-night-in-motion-and-homopatik-present-marshall-jefferson","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/01\/07\/berlin-08012011-about-blank-get-deep-futura-night-in-motion-and-homopatik-present-marshall-jefferson\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 08.01.2011] about blank: get deep, futura, night in motion and homopatik present marshall jefferson"},"content":{"rendered":"<p>hatte mir schon l\u00e4nger vorgenommen, mir den nicht mehr ganz neuen laden direkt am ostkreuz anzuschauen. habe im juli auf einer kurzen visite nur den sehr sch\u00f6nen garten, aber nicht das innere kennengelernt, da bietet sich der legendenbesuch f\u00f6rmlich an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/aboutblank20110108.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1905\" title=\"aboutblank20110108\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/aboutblank20110108.jpg\" alt=\"aboutblank20110108\" width=\"726\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/aboutblank20110108.jpg 726w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/aboutblank20110108-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px\" \/><\/a><\/p>\n<p>eintritt: 8 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id888459675'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id888459675\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\ngegen 0h30, noch keine schlange, es waren auch tats\u00e4chlich acht euro an der kasse. zur typischen berliner sto\u00dfzeit ab 2 uhr war die t\u00fcrsituation schon unentspannter, habe ich mir berichten lassen.<br \/>\ndie erste ortsbegehung hinterlie\u00df einen nicht unsympathischen eindruck, jedenfalls kann man lange suchen, um clubs ausfindig zu machen, die derma\u00dfen eloquent auf ma\u00dfnahmen gegen r\u00fcpelhafte g\u00e4ste hinweisen. mir leuchtete jedoch nicht ganz ein, weshalb man den mainfloor ausgerechnet in das areal zwischen bar und der t\u00fcr zu den toiletten (links vom eingang) platziert. mittlerweile soll das wohl dahingehend ge\u00e4ndert worden sein, dass die \u00f6rtlichkeiten nunmehr ausschlie\u00dflich in der oberen etage bei der garderobe zu finden sind, aber bei weniger vollen parties wie diesen wurde der status quo wahrscheinlich zu einem potentiellen \u00e4rgernis.<br \/>\nunverst\u00e4ndlich auch deshalb, weil der zweite floor (rechts vom eingang) gr\u00f6\u00dfer, dunkler und in seiner aufteilung einfach viel besser ist, jedoch muss hier relativiert werden: der club hat eigentlich mit seinem garten er\u00f6ffnet und sich damit (zu recht) auch einige sympathien erworben. bei begrenztem budget \u00fcberlegt man sich dann schon, ob man gleich in die vollen geht, insofern ist es sympathisch, dass man erstmal kleinere br\u00f6tchen backt, damit das risiko minimiert und den club lieber f\u00fcr ein paar leute weniger auslegt, die daf\u00fcr per mundpropaganda kommunizieren k\u00f6nnen, dass es auch drinnen klein und gem\u00fctlich ist, so dass man sich bei weniger als 100 leuten im club nicht einsam f\u00fchlt. au\u00dferdem: sch\u00f6n platzierte und ausgestattete dj-kanzel und guter sound auf dem mainfloor, das sind noch offene baustellen f\u00fcr den zweiten (wobei dort wiederum das licht besser war).<br \/>\ndenke, da ist noch einiges in bewegung, an ideen mangelt es dort sicherlich nicht. wird sich daher sicher lohnen, in ein paar monaten wieder vorbeizuschauen &#8211; in den sommermonaten erst recht.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\nnano: house um 120 bpm auf dem mainfloor, schn\u00f6rkellos, zum ankommen das richtige.<br \/>\nmoritz: verkauft sonst unter der woche im power park recordstore in der niederbarnimstra\u00dfe platten. wusste nicht, dass er auch auflegt, hat aber ab 1 uhr auf dem zweiten floor eine derma\u00dfen \u00fcberzeugende visitenkarte abgegeben, dass an einen ausflug richtung mainfloor nicht zu denken war. sch\u00f6ne steigerung \u00fcber house bis zu neueren acid-sachen von dj skull (h\u00e4tte nicht gedacht, dass der anno 2010 noch so \u00fcberzeugende tracks zustande bringt) und garniert mit \u00e4lteren trax-sachen. toller aufbau, technisch solide, mit sichtlichem spa\u00df bei der sache &#8211; gerne wieder.<br \/>\nmarshall jefferson: l\u00e4uft bei mir fortan als &#8222;mr flanger&#8220;, weil man beinahe die uhr danach stellen konnte, wann der effekt kommt. dazu eigentlich acht-takt-sicherheits\u00fcberg\u00e4nge und stellenweise arg pianolastiger house, jedoch durfte auch sein &#8222;move your body&#8220; nicht fehlen. spa\u00df konnte man aufgrund des f\u00fcllgrades (ca. 3 leute pro quadratmeter) auch nur bedingt haben, jedoch hatte der club reagiert und die zwei t\u00fcren zum garten ge\u00f6ffnet, so dass man an der tanzfl\u00e4che vorbei zu den toiletten konnte. dort war vom sound noch genug zu h\u00f6ren.<br \/>\nmakarov: jedenfalls glaube ich, dass er nach moritz auf dem zweiten floor dran war. sch\u00f6ner kontrapunkt zu marshall jefferson, wenn einem der sinn nach techno stand. ging schon ordentlich nach vorne, stilistisch eng an den der berghain-protagonisten klock oder dettmann angelehnt, aber mir passierte da soundtechnisch zu wenig, bzw. mir stand nicht der sinn nach rhythmusloop-hypnose. vielleicht h\u00e4tte ich einfach nur l\u00e4nger als f\u00fcnf minuten dort verweilen sollen oder es war nur meine tagesform, gab so einige, die dazu ihren spa\u00df hatten. gegangen bin ich dennoch recht fr\u00fchzeitig gegen 6 uhr.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nsympathischer club, die f\u00fclle war zu erwarten, also musste man nur irgendwie damit umgehen. ist f\u00fcr mich eher eine adresse f\u00fcr den sommer, bei passendem programm aber auch gerne wieder fr\u00fcher. gewinner des abends durch stilistische vielfalt und geschmackssicherheit ganz klar moritz f\u00fcr ein warm-up nach ma\u00df, an marshall jefferson k\u00f6nnen sich entweder die geister scheiden oder nur ein \u00fcberma\u00df an anspr\u00fcchen erhoben werden. vielleicht bin ich durch techno auch einfach zu sehr vorbelastet, weshalb ich mit seinem stil \u00fcber weite strecken nur wenig anfangen konnte, das soll aber den gesamteindruck einer sch\u00f6nen party nicht schm\u00e4lern.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>hatte mir schon l\u00e4nger vorgenommen, mir den nicht mehr ganz neuen laden direkt am ostkreuz anzuschauen. habe im juli auf einer kurzen visite nur den sehr sch\u00f6nen garten, aber nicht das innere kennengelernt, da bietet sich der legendenbesuch f\u00f6rmlich an. eintritt: 8 euro review zeigen ankunft: gegen 0h30, noch keine schlange, es waren auch tats\u00e4chlich&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-1904","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1904","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1904"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1904\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1943,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1904\/revisions\/1943"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}