{"id":1917,"date":"2011-01-11T03:04:48","date_gmt":"2011-01-11T02:04:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1917"},"modified":"2016-05-14T23:16:06","modified_gmt":"2016-05-14T21:16:06","slug":"berlin-15012011-suicide-acid-ist-fertig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/01\/11\/berlin-15012011-suicide-acid-ist-fertig\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 15.01.2011] suicide: acid ist fertig"},"content":{"rendered":"<p>der bass ist im suicide p\u00fcnktlich zum (oder sogar vor dem) jahreswechsel zur\u00fcckgekehrt, also k\u00f6nnen neue tracks neben der widerstandsf\u00e4higkeit der festplatte erprobt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/acidistfertig20110115.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1918\" title=\"acidistfertig20110115\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/acidistfertig20110115.jpg\" alt=\"acidistfertig20110115\" width=\"425\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/acidistfertig20110115.jpg 425w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/acidistfertig20110115-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a><\/p>\n<p>wer sich denkt, dass auf einmal pop-ikonen der 1980er-jahre auf dem zweiten floor aufgefahren werden: das ist ein dj von des wahnsinns fette beute. sagt mir bisher auch nichts, es ist eine art m\u00e9lange aus acid und disco angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>eintritt: 8 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">zeitplan<\/span><br \/>\n0-2: stype <em>-ableton-set-<\/em><br \/>\n2-4: hanno hinkelbein<br \/>\n4-5: bill youngman <em>live<\/em><br \/>\n5-ende: dj flush<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id68030787'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id68030787\" style=\"display:none\">die vorbereitung lie\u00df die vorfreude steigen: erst st\u00fcrzte live auf dem macbook ab, als ich lediglich eine datei im browser angeklickt habe, um sie mir unten in der kleinen vorschau anh\u00f6ren zu k\u00f6nnen. da der stand des sets dank regelm\u00e4\u00dfigem abspeichern ganz aktuell war, habe ich in einer mischung aus \u00e4rger und prophylaxe erstmal den cache mit den auslagerungs-wav-dateien gel\u00f6scht und das set wiederhergestellt. dann lediglich ein bisschen warten, bis die frischen waveformen auf der festplatte sind. im anschlie\u00dfenden verlauf regelm\u00e4\u00dfig gesichert, obwohl live artig das mitmachte, was mir so vorschwebte: n\u00e4mlich ein set zu entwerfen, welches mit abtrakteren rhythmen beginnen sollte, wobei ich auch wieder lust auf no-future-artige sachen hatte, um dann \u00fcber sparsam, aber massiv arrangiertem dubstep die kurve zu techno mit wie auch immer nummerierten roland-maschinen zu kriegen. in der hinsicht f\u00fchlte ich mich gegen 22h30 gut gewappnet.<br \/>\nkurz vor dem aufbruch noch das kunstst\u00fcck vollbracht, frisch in der bialetti aufgebr\u00fchten espresso statt in die tasse durch unachtsamkeit oder motorisches koordinationsunverm\u00f6gen quer \u00fcber den herd zu ergie\u00dfen. eine seltene gelegenheit, mich kurzzeitig laut fluchend und anschlie\u00dfend leiser keifend zu erleben, allerdings blieb noch genug zeit, das malheur zu beseitigen und eine neue aufzusetzen, hat dann zwar nicht mehr f\u00fcr die tram richtung warschauer stra\u00dfe gereicht, aber zu fu\u00df lie\u00df sich das noch locker p\u00fcnktlich schaffen.<\/p>\n<p>soviel also zum plan, nun zur umsetzung: im suicide angekommen, war bill noch am soundcheck. mir blieben noch ca. zehn minuten zum aufbau, bei dem ich noch nicht mal meinen mitgebrachten laptop-st\u00e4nder bem\u00fchen musste, da im suicide mittlerweile \u00fcber dem mixer ein fest installierter steht. dann noch anschlie\u00dfen und starten, das lief aber alles in der mittlerweile gewohnten leichtigkeit ab. p\u00fcnktlich zu mitternacht das startsignal, und da es sich auch an diesem abend bewahrheitete, dass sich vor 1 uhr nur wenige auf den weg ins suicide machen, war es auch in ordnung, erstmal das zu spielen, was man daheim nicht so h\u00f6ren kann und f\u00fcr den normalen clubg\u00e4nger evtl. anstrengend sein kann. entsprechend auch das bild auf der tanzfl\u00e4che: der fanclub blieb und h\u00f6rte es sich brav an, beim dubstep-teil (so kurz vor 1h bis 1h20) stieg der zustrom an neuen besuchern, die jedoch gleich den weg richtung lounge antraten. keine ahnung, weshalb ich da nicht in die sonst gern bem\u00fchte gedankenachterbahn eingestiegen und einfach bei der linie geblieben bin, aber wahrscheinlich war die neugierde einfach gr\u00f6\u00dfer, das experiment zu wagen, das tempo anhand solch vermeintlich langsamer musik so zu erh\u00f6hen, dass den neuen g\u00e4sten ab dem zeitpunkt, wo es geradlinig zur sache gehen sollte, keine andere wahl blieb als auf der tanzfl\u00e4che zu bleiben. so war ich also schon gegen 1h30 bei 133 bpm unterwegs, den umschwung gab&#8217;s mit scuba (twitch) auf unit moebius (pantha rei), und entweder war&#8217;s gl\u00fccklicher zufall oder es kamen tats\u00e4chlich einige aus der lounge zur\u00fcck &#8211; egal, innerhalb einer viertelstunde war die tanzfl\u00e4che jedenfalls gut gef\u00fcllt und blieb es auch, bis hanno um kurz vor 2h30 \u00fcbernahm. so machen sets definitiv spa\u00df, beschwert hat sich im anschluss auch niemand.<br \/>\nhanno selbst weniger flippig und mit weniger distortion als sonst, tats\u00e4chlich hatte er in seinem harthouse-fach gest\u00f6bert und artverwandtes gesellte sich dazu, ich war zu der zeit eher in der lounge, wo tats\u00e4chlich eher disco ohne 303 lief, was aber auch gut passte.<br \/>\nbill hatte zwar eine 303 im setup, die jedoch keinen ton von sich geben wollte, weshalb er mit maschine, machinedrum und live auskommen musste. fiel beim resultat auch nicht weiter ins gewicht &#8211; de facto hat er das beste set der letzten vier jahre hingelegt. ohne basslines, ohne mc-einsatz, generell nicht so massives arrangement, klang alles sehr aufger\u00e4umt, steht ihm sehr gut zu gesicht, sowas.<br \/>\nflush blieb konstant unter 130 bpm, inhaltlich eher der alten schule verpflichtet (alte paul johnson auf trax, &#8222;fantasie m\u00e4dchen&#8220; von bodo elsel durfte auch nicht fehlen), gegen 8 uhr mit einem potpourri der &#8222;constant chaos&#8220; von green velvet. nach bill waren zwar bereits einige gegangen, aber zum schluss bleiben ohnehin die leute, mit denen es sich am angenehmsten aushalten l\u00e4sst (mag in manchen clubs und zu manchen partyreihen anders sein, bei killekill regelt das der anspruch).<\/p>\n<p>summa summarum eine rundum angenehme festivit\u00e4t mit gewohntem musikalischen niveau und eine der seltenen gelegenheiten, bei denen ich direkt nach einem set und sogar noch beim korrekturh\u00f6ren so zufrieden mit der leistung war, dass das resultat direkt auf soundcloud landete. wer es dort noch nicht mitbekommen hat, soll hier die chance bekommen. wer dann noch seine meinung mitteilen m\u00f6chte, kann das gerne in den kommentaren tun &#8211; lob und kritik sind gleicherma\u00dfen willkommen.<\/div>\n<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">mitschnitt<\/span><br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-1917-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_acidistfertig_20110115.mp3?_=1\" \/><a 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