{"id":1925,"date":"2011-01-12T01:08:55","date_gmt":"2011-01-12T00:08:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=1925"},"modified":"2011-01-31T19:29:42","modified_gmt":"2011-01-31T18:29:42","slug":"berlin-14012011-berghain-substance-finest-friday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/01\/12\/berlin-14012011-berghain-substance-finest-friday\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 14.01.2011] berghain: sub:stance \/ finest friday"},"content":{"rendered":"<p>nun war ich tats\u00e4chlich zwei monate nicht mehr dort, jedoch wird aller voraussicht nach noch im januar ein weiterer besuch folgen. der februar verhei\u00dft mit ein paar freitagen und einem samstag auch so einiges (surgeon ist bspw. f\u00fcr den 12. februar angek\u00fcndigt, somit endlich solo an einem samstag), aber so weit kann und will selbst ich nicht im voraus planen.<br \/>\njetzt erstmal die pflicht-partyreihe.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: sub:stance<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-front.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1927\" title=\"substance20110114-front\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-front.jpg\" alt=\"substance20110114-front\" width=\"512\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-front.jpg 512w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-front-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-back.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1926\" title=\"substance20110114-back\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-back.jpg\" alt=\"substance20110114-back\" width=\"516\" height=\"720\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-back.jpg 516w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/01\/substance20110114-back-215x300.jpg 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px\" \/><\/a><\/p>\n<p>zeitplan:<br \/>\n00h00-00h30: paul spymania<br \/>\n00h30-01h30: hops<br \/>\n01h30-03h00: roska<br \/>\n03h00-04h00: slugabed<br \/>\n04h00-05h30: instra:mental<br \/>\n05h30-06h30: distance<br \/>\n06h30-ende: scuba<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar: finest friday<\/span><br \/>\n00h00-04h30: levon vincent<br \/>\n04h30-08h30: ben klock<br \/>\n08h30-ende: dj deep<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id911140405'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id911140405\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\n0h05, t\u00fcr allerdings erst zehn minuten sp\u00e4ter offen. wird schon fast zur regel, dass die leute direkt vor mir weggeschickt werden, traf dieses mal eine sechser-gruppe.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\npaul spymania: er\u00f6ffnete &#8211; wie man es von ihm gew\u00f6hnt ist &#8211; mit dub \/ reggae. sch\u00f6n, mal &#8222;black wa-da-da-da&#8220; von burning spear \u00fcber die funktion one zu h\u00f6ren.<br \/>\nhops: intro mit &#8222;?&#8220; von mark pritchard, so wie es mala auch gerne zelebriert. innerhalb einer stunde mit einem bogen von minimaleren dubstep-t\u00f6nen, wie man sie von loefah oder pinch kennt hin zu wobble (&#8222;goblin&#8220; von coki bspw.) und juke \/ footwork (oder wie man das auch immer momentan nennt) zum schluss. damit liefen fr\u00fchzeitig ein paar hits und einige wurden zum tanzen motiviert, was schon positiv zu vermerken ist. meiner meinung nach w\u00e4re etwas zur\u00fcckhaltung eher angebracht gewesen, andererseits ist es schon verst\u00e4ndlich, dass man in der einen stunde hinter den berghain-decks m\u00f6glichst aus dem vollen sch\u00f6pfen m\u00f6chte, um einerseits einen guten eindruck zu hinterlassen und andererseits m\u00f6glichst viele favoriten \u00fcber die anlage zu h\u00f6ren. die ankommenden besucher blieben meinem eindruck nach eher im berghain, das gibt eher seiner linie recht.<br \/>\nroska: nichts erwartet, schon gar keine musikalische erleuchtung, weil ich mit uk-funky schlicht und ergreifend nicht warm werde. jedoch gleich zu beginn positiv \u00fcberrascht worden, nicht stilistisch, aber technisch &#8211; der herr kennt die tracks auf seiner festplatte (spielte mit serato) aus dem effeff, daher sa\u00dfen die cuts auch punktgenau, ohne dass er es damit \u00fcbertrieben h\u00e4tte. musikalisch ging&#8217;s in der zeit, in der ich unten war, auch in ordnung, wollte jedoch auch der panorama bar eine chance geben.<br \/>\nlevon vincent: stellte sich mir mit ausblendung des einen und einblendung des anderen tracks vor, was allerdings auch eine \u00e4ltere disco-platte war. sonst hatte er leider das los, dass bis 2h00 nur vereinzelt oben leute am tanzen waren, was nach mehr als zwei stunden hinter den technics etwas frustrierend werden kann. das besserte sich aber bis 3h00 deutlich, bei seiner sch\u00f6nen mixtur aus deepen (jawohl, hier passt das adjektiv) house-tracks allerdings auch mehr als zu recht. sch\u00f6ne warme, pulsierende bassdrums, sonst wenig unn\u00f6tiger schn\u00f6rkel, kann mir daher durchaus vorstellen, dass einige extra deswegen in die panorama bar pilgern. sowas passt bei der jetzt sehr basslastigen anlage doch sehr gut dahin.<br \/>\nslugabed: im gegensatz zu roska doch ein wenig mehr erwartet, aber nach 30 minuten doch wieder ern\u00fcchtert nach oben gegangen. fing mit 8-bit-sound \u00e0 la zomby an, das ging noch klar. irgendwann kam der versuch, zu &#8222;windowlicker&#8220; von afx zu mixen, was (das kann ich mit der erfahrung des kopfzerbrechens, was der track mir beim vergeblichen versuch, es in ableton zu warpen, sagen) von vornherein zum scheitern verurteilt ist (auch mit traktor scratch). von da aus \u00fcber einen drum&amp;bass-track zu hiphop, da ist er dann auch geblieben. musikalisch ohne frage wertvoll, von der darbietung her aber weit unter seinen m\u00f6glichkeiten. mr vincent hat die zeit f\u00fcr mich oben jedoch bestens \u00fcberbr\u00fcckt.<br \/>\ninstra:mental: legten jeweils nacheinander auf. zun\u00e4chst alex, dann damon. alex dachte sich wohl, die party wieder in schwung bringen zu m\u00fcssen, daher im geraden 4\/4-takt unterwegs, jedoch mit tracks, die ich nicht kannte. in jedem fall ziemlich bassline-lastig, hat seine wirkung damit auch nicht verfehlt. damon dann etwas breakiger unterwegs, ohne dass das ziel des sets damit aus den augen verloren ging. mission erf\u00fcllt, kann man dazu sagen. vom anspruch her jedoch unter dem, was ihre produktionen im letzten jahr noch ausgezeichnet hat, allerdings w\u00e4ren drum&amp;bass-experimente zu der zeit eher riskant f\u00fcr die stimmung gewesen.<br \/>\ndistance: eine messe, anders kann man&#8217;s wohl nicht bezeichnen. kann zwar seinen tracks mit r&amp;b-vocals weniger etwas abgewinnen, denen mit metal-riffs umso mehr, und davon gab&#8217;s zur zweiten h\u00e4lfte reichlich. sein remix von &#8222;changes&#8220; (im original von mala) fehlte auch nicht, und man merkte richtig, dass die leute genau auf sowas gewartet hatten. war jedenfalls das erste mal, dass ich an dem abend arme in der luft mit der forderung nach rewinds gesehen habe. scuba lie\u00df ihn auch gleich eine viertelstunde l\u00e4nger machen.<br \/>\nscuba: war auf der technoideren schiene unterwegs, auf der er mir immer besser gef\u00e4llt. schien sichtlich erleichtert, dass auch das so gut ankam.<br \/>\ndj deep: noch zum ausklang des abends \/ morgens mitbekommen. mehr als \u00fcberzeugende leistung, sehr sicheres mixing, auch \u00e4ltere kms wie von chez damier kamen zum einsatz. in frankreich nicht umsonst eine gr\u00f6\u00dfe, uneingeschr\u00e4nkt empfehlenswert. dennoch: aufbruch um kurz nach 9h, da war scuba unten noch am werk.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\ndie sub:stance kam noch sp\u00e4ter als gewohnt in schwung, daf\u00fcr aber richtig. slugabed w\u00e4re fr\u00fcher platziert (zwischen paul spymania und hops) wohl besser dran gewesen, jedoch w\u00e4re man damit auf nummer sicher gegangen und einige experimente w\u00e4ren zu fr\u00fch verpufft. dennoch: den spagat zwischen anspruch und abfahrt haben einige der vergangenen ausgaben besser hinbekommen, mir kam pers\u00f6nlich der typische dubstep-anteil zu kurz.<br \/>\ndie panorama bar war jedoch stets ein sicherer hafen, wenn man zu sch\u00f6ner house-musik das tanzbein schwingen wollte. auch wenn ich zu herrn klock nur wenig sagen kann, haben die anderen beiden herren auf dem line-up schon gen\u00fcgend zu \u00fcberzeugen gewusst. unten war distance f\u00fcr mich der abr\u00e4umer des abends, scuba allerdings auch in ganz guter form, mal sehen, was die april-ausgabe so bietet.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nun war ich tats\u00e4chlich zwei monate nicht mehr dort, jedoch wird aller voraussicht nach noch im januar ein weiterer besuch folgen. der februar verhei\u00dft mit ein paar freitagen und einem samstag auch so einiges (surgeon ist bspw. f\u00fcr den 12. februar angek\u00fcndigt, somit endlich solo an einem samstag), aber so weit kann und will selbst&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-1925","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1925"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1925\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1945,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1925\/revisions\/1945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}