{"id":2009,"date":"2011-04-09T22:42:21","date_gmt":"2011-04-09T20:42:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2009"},"modified":"2011-04-12T21:35:42","modified_gmt":"2011-04-12T19:35:42","slug":"berlin-09-04-2011-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/04\/09\/berlin-09-04-2011-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 09.04.2011] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>mr sutton habe ich auch noch nie gesehen, und er zusammen mit mr o&#8217;connor am anfang sch\u00fcrt hoffnungen auf einen unkonventionellen beginn. der rest des line-ups ist gewohnterweise auch nicht von schlechten eltern, wird sich nur zeigen, ob mr slater einen guten tag erwischt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: sandwell district nacht<\/span><br \/>\n00h00-04h00: regis &amp; female<br \/>\n04h00-07h00: silent servant<br \/>\n07h00-10h00: luke slater<br \/>\n10h00-13h00: function<br \/>\n13h00-ende: marcel dettmann<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00-04h00: tama sumo<br \/>\n04h00-12h00: loco dice<br \/>\n12h00-17h00: steffi<br \/>\n17h00-22h00: cassy<br \/>\n22h00-ende: ryan elliott<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1164064917'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1164064917\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\ndank rechtzeitig erwischtem bus zur gewohnten zeit um ca. zehn minuten nach mitternacht, t\u00fcr noch nicht offen, schlange bis ca. 30 meter (in jedem fall staute es sich schon vor den gittern). stellenweise wurden zehn leute am st\u00fcck weggeschickt, ausnahmsweise traf es mal nicht diejenigen vor mir, scheine also kein schlechtes omen darzustellen. drinnen um ca. 0h30.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\nregis &amp; female: beide mit identischem setup (schwarze macbooks, evolution uc33e, ableton live, bei den soundkarten muss ich passen), anfang dubbig-dronig, machten aber kein langes federlesen, sondern forcierten fr\u00fchzeitig mit satten kickdrums &#8211; mit erfolg: die tanzfl\u00e4che war um 1h30 schon wenigstens zu zwei dritteln gef\u00fcllt. setzten live kreativ statt als blo\u00dfes werkzeug f\u00fcr nahtlose \u00fcberg\u00e4nge ein, was dem ganzen eine art vorbildcharakter verlieh. fand&#8217;s jedenfalls sehr kurzweilig, bitte unbedingt wiederholen.<br \/>\ntama sumo: litt bis 2 uhr etwas darunter, dass ein gro\u00dfteil der leute erstmal unten verblieb, aber das hatte sich eine halbe stunde sp\u00e4ter bereits gr\u00fcndlich ge\u00e4ndert. chicago und detroit waren in der zeit, in der ich sie mitbekommen habe, die zwei fixpunkte, aber das kann in der \u00fcbrigen zeit auch anders ausgesehen haben. gewohnt guter job, w\u00fcrde ich sagen.<br \/>\nloco dice: gab ja gen\u00fcgend zeit, sich ihn zu gem\u00fcte zu f\u00fchren und ich hab&#8217;s auch insgesamt eine stunde lang versucht. technisch ohne zweifel \u00fcberaus sicher, aber warum man mit traktor (inklusive kontrol x1) plus redsound cycloops immer noch auf l\u00e4ngst \u00fcberstanden geglaubte untugenden wie das alte bass-raus-bass-rein-spiel als dramaturgisches hauptelement setzen muss, hat sich mir nicht so erschlossen. wenn der eq auf null war, gab&#8217;s wenigstens satte kicks, aber inhaltlich war das alles so derma\u00dfen beliebig, dass es f\u00fcr mich wie eine aneinanderreihung von minimaleren tool-klonen wirkte. den anwesenden schien&#8217;s zu gefallen, ich blieb lieber unten.<br \/>\nsilent servant: mal abgesehen von ein paar wenigen verhasplern beim mixing war seine leistung ansprechender, aber auch hier fehlten die wirklich pr\u00e4gnanten momente. hatte aber sichtlich spa\u00df an seinem set, und er werkelt wirklich permanent, was die vorbereitung f\u00fcr oder die durchf\u00fchrung des \u00fcbergangs angeht.<br \/>\nluke slater: es bewahrheitet sich immer wieder. nichts erwarten, alternativpl\u00e4ne zurechtlegen (in dem fall kurze schlafpause daheim, um dann zu function zur\u00fcckzukehren) oder \u00fcberrascht werden. astreines techno-set mit vielen eigenproduktionen, was mich von einer notwendigen rekreationsphase unten in der s\u00e4ulenhalle um 7h15 wieder direkt nach oben bef\u00f6rderte und auch zu weiten teilen auf der tanzfl\u00e4che hielt.<br \/>\nfunction: spielte mit vinyl, was allein technisch zwar zeigte, dass seine entscheidung, bei anderen sets ableton zu benutzen, die richtige war, jedoch bot die auswahl an zwei dritteln techno-\/acid-geschichte vor 1997 keinen grund f\u00fcr tadel. frage mich allerdings, weshalb man den djs den dezibelmeter zur seite stellt, darauf mit 110 db eine maximalgrenze definiert und die anlage dennoch konstant bei ca. 115 db gefahren wird. das tat trotz musicsafe stellenweise weh, weshalb ich schon vermutete, dass die funktion one in den letzten wochen neu eingestellt und der sch\u00f6ne, umfassend satte klang dabei verhunzt worden sei. egal, gab jedenfalls einiges an tracks f\u00fcr die discogs-wantlist.<br \/>\nmarcel dettmann: war ein halbes jahr her, dass ich ihn geh\u00f6rt habe (zur &#8222;f\u00fcnf&#8220;-release-party). bemerkenswert war, dass es vor beginn seines sets sp\u00fcrbar voller wurde. da scheinen stellenweise eher die residents leute zu ziehen als die headliner, und in seinem fall hat man jemanden vor sich, der mit der anlage umzugehen wei\u00df (auch wenn da eher 112 db angezeigt waren). musikalisch gem\u00fctlich startend, arbeitete er sich schnell zum ihm eigenen schn\u00f6rkellosen, \u00e4sthetisch-rauhen, raumausf\u00fcllenden techno vor. nach wie vor neben pete die konstanteste gr\u00f6\u00dfe im resident-zirkel.<br \/>\nsteffi: spielte gegen 15 uhr vor einer vielleicht mit 40 leuten gef\u00fcllten panorama-bar-tanzfl\u00e4che f\u00fcr mich irgendwie komischen house unter 125 bpm, w\u00e4hrend an der bar so einige darauf warteten, dass sich daran etwas \u00e4ndert. andererseits auch verst\u00e4ndlich, dass manche einfach den sonnigen tag drau\u00dfen genie\u00dfen wollten &#8211; da wirft die gartensaison (wo augenblicklich auch gro\u00dfr\u00e4umig umgebaut, bzw. expandiert wird) ihre schatten voraus.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nrund 15 stunden techno in vielen facetten mit house-prise. favoriten ganz klar regis &amp; female, marcel dettmann und luke slater teilen sich den zweiten platz. an function ergeht einfach die bitte, n\u00e4chstes mal wieder den laptop mit den gleichen tracks zur hilfe zu nehmen und dass ein techniker ihm \u00fcber die schulter schaut, was den roten bereich am mixer angeht.<br \/>\ndas publikum verdient mal wieder ein lob, jedenfalls erfreulich wenig selbstdarsteller, aber ich war ja auch eher unten. dort f\u00fcllt der bass mittlerweile den ganzen raum aus, so dass man auch neben der treppe nach unten unweigerlich ins mitwippen ger\u00e4t. w\u00e4re (mit blick auf mein geh\u00f6r) stellenweise auch besser gewesen, mehr zeit dort anstatt direkt auf der tanzfl\u00e4che zu verbringen, das als notiz f\u00fcr mich f\u00fcr das n\u00e4chste mal &#8211; die sub:stance ruft.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mr sutton habe ich auch noch nie gesehen, und er zusammen mit mr o&#8217;connor am anfang sch\u00fcrt hoffnungen auf einen unkonventionellen beginn. der rest des line-ups ist gewohnterweise auch nicht von schlechten eltern, wird sich nur zeigen, ob mr slater einen guten tag erwischt. klubnacht berghain: sandwell district nacht 00h00-04h00: regis &amp; female 04h00-07h00: silent&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-2009","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2009"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2009\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2018,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2009\/revisions\/2018"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}