{"id":2015,"date":"2011-04-12T21:34:32","date_gmt":"2011-04-12T19:34:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2015"},"modified":"2011-04-20T00:02:02","modified_gmt":"2011-04-19T22:02:02","slug":"berlin-15-04-2011-berghain-substance-vidab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/04\/12\/berlin-15-04-2011-berghain-substance-vidab\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 15.04.2011] berghain: sub:stance \/ vidab"},"content":{"rendered":"<p>auf zum viertelj\u00e4hrlichen pflichttermin (aktueller stand der dinge: 51 von 60 seiten).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/04\/substance20110415.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2016\" title=\"substance20110415\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/04\/substance20110415.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"639\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/04\/substance20110415.jpg 450w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/04\/substance20110415-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: sub:stance<\/span><br \/>\n00h00-00h30: paul spymania<br \/>\n00h30-01h30: necta selecta<br \/>\n01h30-03h00: illum sphere<br \/>\n03h00-04h30: hatcha<br \/>\n04h30-06h00: scuba<br \/>\n06h00-07h00: shackleton <em>live<\/em><br \/>\n07h00-ende: pete<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar: vidab<\/span><br \/>\n00h00-04h00: shed<br \/>\n04h00-05h00: oliver deutschmann <em>live<\/em><br \/>\n05h00-08h00: newworldaquarium<br \/>\n08h00-ende: stephan hill \/ koljah<\/p>\n<p>12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id425130961'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id425130961\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\npunkt mitternacht, schlange begann bei den gittern und wuchs auch den rest des abends \u00fcber nicht nennenswert an. vor mir wurden sechs leute (teilweise in getrennten gruppen unterwegs) weggeschickt. ist mal was anderes, alleine in den kassenbereich zu treten, um den bodycheck zu absolvieren.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\npaul spymania: bin mit &#8222;aftermath&#8220; von tricky begr\u00fc\u00dft worden und wiederhole mich bei ihm gerne: auf seine geschmackssicherheit kann man sich verlassen. da w\u00e4re mal wieder ein ausgedehnteres warm-up-set f\u00e4llig.<br \/>\nnecta selecta: h\u00e4tte mit seinem set auch locker auf einen samstag in der panorama bar gepasst, was keineswegs negativ gemeint sein soll. dominante gerade bassdrum, ungef\u00e4hr vergleichbar mit dem, was von den holl\u00e4ndischen protagonisten wie 2562 \/ a made up sound und martyn in den letzten monaten so kam. lockte einige auf die tanzfl\u00e4che, technisch sicher, mission erf\u00fcllt.<br \/>\nillum sphere: wilder musikalischer parforceritt mit serato. innerhalb einer stunde radiohead (idiot\u00e8que), pixies (where is my mind &#8211; ja, genau das aus &#8222;fight club&#8220;), den wu-tang clan und fleetwood mac (dreams) unterzukriegen, ohne dass es zu wirr klingt, ist schon eine leistung. fand&#8217;s jedenfalls angenehm anstrengend, bzw. unterhaltsamer als bei slugabed in der ausgabe zuvor, kann aber auch daran liegen, dass es zwischen 2 und 3 noch fr\u00fch genug f\u00fcr solche experimente ist.<br \/>\nshed: bei ihm wiederholt das leidige problem, wenn berghain und panorama bar zugleich an einem freitag ge\u00f6ffnet sind. bis 2 uhr ist es sehr \u00fcberschaubar, keiner traut sich so recht, sich tanzenderweise vorzuwagen, aber das hatte er mit seinen von dicken bassdrums gepr\u00e4gten und von detroit beeinflussten tracks bis 4 uhr locker ins gegenteil verkehrt. passte meiner meinung nach sehr gut dorthin.<br \/>\nhatcha: skream habe ich letztes jahr im april ja verpasst, aber nach dem, was ich dar\u00fcber geh\u00f6rt habe, muss das ungef\u00e4hr \u00e4hnlich gewesen sein. ich will&#8217;s mal diplomatisch formulieren: w\u00e4re ich 10-12 jahre j\u00fcnger, h\u00e4tte man mich bei der geballten ladung an akustischem testosteron zwischen den vier boxent\u00fcrmen hin und herspringen sehen. nur dummerweise liegen bald 14 jahre cluberfahrung hinter mir, und da bringt&#8217;s die s\u00e4gezahn-wobble-breitseite bei beinahe permanenter \u00fcberschreitung der 115db-marke auf einem extra georderten djm-800 nicht mehr. seinen f\u00fcr mich besten moment hatte er gegen 3h30, als er die vip-version von malas &#8222;eyez&#8220; und danach noch eine nicht ganz so krawallige nummer spielte. kurzum: mein fall war&#8217;s nicht.<br \/>\noliver deutschmann: mit korg electribe und korg-synthesizer sowie ableton live. gute m\u00f6glichkeit zur \u00fcberbr\u00fcckung, dazu lie\u00dfen sich jedenfalls gut rhythmisch die beine vertreten, dennoch war mir das ergebnis bis 4h30 etwas zu trocken, bzw. mir fehlten die wiedererkennungsmerkmale.<br \/>\nscuba: und da kann man beinahe schon das von den samstagen gewohnte loblied auf die residents anstimmen. sch\u00f6n das publikum abholen und vor allem die funktion one im ertr\u00e4glichen bereich halten. die erste halbe stunde mit neuerem drum&amp;bass (instra:mental und dbridge auf nonplus sowie exit records anno 2009\/10 d\u00fcrften anhaltspunkte genug sein), danach eher melodisch ohne halfstep unterwegs, was aber nach hatcha auch komplett in ordnung ging.<br \/>\nshackleton: mal wieder wahnsinnig gut mit nicht langem spannungsaufbau, aber dennoch gen\u00fcgend ruhepausen nach den abfahrtsmomenten, so dass sein set (auch im techno-bereich wohlgemerkt) ein musterbeispiel abgab. keine \u00fcbertriebene percussion, stattdessen sehr an techno orientierte beats &#8211; klar, dass er mich mit sowas kriegt.<br \/>\nnewworldaquarium: leider nur kurz mitbekommen, trockene tracks mit vocals aus detroit und chicago, keine ahnung, ob der rest des sets \u00e4hnlich war. notiz f\u00fcr mich: beim n\u00e4chsten mal l\u00e4ngere zeit f\u00fcr ihn einplanen.<br \/>\nkoljah \/ stephan hill: ebenfalls nicht so lange geh\u00f6rt, nur f\u00fcr ca. zehn minuten oben von der galerie aus beobachtet, melodischer techhouse mit druck und ordentlichem tempo. passte.<br \/>\npete: perfektes set zum ausklang. wer auf halfstep mit anspruch gewartet hatte, bekam ihn hier. war bis zum schluss um kurz nach 9h fr\u00fch jedenfalls sehr kurzweilig.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nfavoriten des abends waren f\u00fcr mich eindeutig shackleton und pete, scuba und shed jedoch auch nicht von schlechten eltern. f\u00fcr musikalischen wahnwitz ginge der sonderpokal an illum sphere.<br \/>\naus veranstaltersicht nat\u00fcrlich etwas \u00e4rgerlich, dass es bei manch vergangenen ausgaben voller war, aber dazu wird die konkurrenz (bass the world in der maria) ihren teil beigetragen haben. ich fand&#8217;s pers\u00f6nlich angenehm, nicht st\u00e4ndig auf fremde ellenbogen achten zu m\u00fcssen und alleine war man nun beileibe nicht.<br \/>\nvom dramaturgischen verlauf her fand ich die sub:stance nach der januar-ausgabe definitiv um einiges besser, wobei die stammbelegschaft die f\u00fcr mich beste arbeit abgeliefert hat. die n\u00e4chste ausgabe ist der dritte geburtstag, da kann man schon mal gespannt auf etwaige g\u00e4ste sein.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>auf zum viertelj\u00e4hrlichen pflichttermin (aktueller stand der dinge: 51 von 60 seiten). berghain: sub:stance 00h00-00h30: paul spymania 00h30-01h30: necta selecta 01h30-03h00: illum sphere 03h00-04h30: hatcha 04h30-06h00: scuba 06h00-07h00: shackleton live 07h00-ende: pete panorama bar: vidab 00h00-04h00: shed 04h00-05h00: oliver deutschmann live 05h00-08h00: newworldaquarium 08h00-ende: stephan hill \/ koljah 12 euro review zeigen ankunft: punkt mitternacht,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-2015","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2015","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2015"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2015\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2038,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2015\/revisions\/2038"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2015"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2015"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2015"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}