{"id":2069,"date":"2011-05-28T14:52:34","date_gmt":"2011-05-28T12:52:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2069"},"modified":"2011-06-16T12:42:33","modified_gmt":"2011-06-16T10:42:33","slug":"ein-neuer-anlauf-zur-aufwertung-des-portals-nach-friedrichshain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/05\/28\/ein-neuer-anlauf-zur-aufwertung-des-portals-nach-friedrichshain\/","title":{"rendered":"ein neuer anlauf zur aufwertung des portals nach friedrichshain"},"content":{"rendered":"<p>eine vielleicht etwas hochtrabend ausgedr\u00fcckte \u00fcberschrift, aber dem gel\u00e4nde begegnet man nun mal zwangsl\u00e4ufig, wenn man sich \u00fcber die (an sich wenig einladende) warschauer br\u00fccke richtung simon-dach-kiez bewegt und dort abends auf den wenig prominenten eingang richtung suicide sowie einigen obdachlosen auf der wiese, und den rest der zeit auf &#8222;haste mal n paar cent&#8220;-punks, mittlerweile zwei fotoautomaten, den saray-d\u00f6nerstand und zuweilen aktivisten von amnesty international oder dem wwf trifft.<\/p>\n<p>das raw-gel\u00e4nde hat sich seinen aktuellen status in den letzten jahren hart erk\u00e4mpfen m\u00fcssen. geplant waren eine reihenhaussiedlung sowie einkaufsm\u00f6glichkeiten &#8211; also das totale gegenteil dessen, was mit raw-tempel, skatehalle, cassiopeia, astra, und eben dem suicide mittlerweile dazu beigetragen hat, dass im szeneinternen jargon gerne vom &#8222;revaler technostrich&#8220; die rede ist. ein neuer plan der agentur platoon m\u00f6chte direkt am ende der warschauer br\u00fccke eine containerhalle f\u00fcr subkulturelle kunst errichten, der verst\u00e4ndlicherweise ambivalente reaktionen hervorruft:<br \/>\nauf der pro-seite kann man argumentieren, dass das dort bereits bestehende angebot dadurch ideal erg\u00e4nzt wird und das raw-gel\u00e4nde sich dadurch noch professioneller darstellen kann. das birgt nat\u00fcrlich auch chancen, \u00fcber 2019 hinaus bestehen bleiben zu k\u00f6nnen.<br \/>\nentgegnen l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich, dass so ein bau zu kosten der bereits bestehenden lokalit\u00e4ten gehen k\u00f6nnte. wenn es die eher improvisierte strandbar trifft, spricht eigentlich nichts dagegen. es w\u00e4re zudem noch zu kl\u00e4ren, inwieweit das projekt den multifunktionalen orten wie dem astra oder auch dem suicide nicht das wasser abgraben k\u00f6nnte. ideal w\u00e4re nat\u00fcrlich eine kollaboration zwischen allen beteiligten, wobei diese halle &#8211; analog zu der auf der museumsinsel geplanten eingangshalle &#8211; als portal in den subkulturellen kosmos friedrichshains dienen k\u00f6nnte. allerdings k\u00f6nnte f\u00fcr manche l\u00e4den der professionalisierungsdruck noch weiter ansteigen, die aufgrund dessen auf der strecke bleiben k\u00f6nnten. von der weiteren aufwertung des direkt angrenzenden wohnviertels gar nicht erst zu sprechen &#8211; die ist eh im gange.<\/p>\n<p>erstmal die weitere debatte dar\u00fcber verfolgen. prinzipiell schlecht ist die idee in keinem fall.<\/p>\n<p>(via <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/berlin\/artikel\/1\/kistenweise-subkultur\/\" target=\"_blank\">taz<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>eine vielleicht etwas hochtrabend ausgedr\u00fcckte \u00fcberschrift, aber dem gel\u00e4nde begegnet man nun mal zwangsl\u00e4ufig, wenn man sich \u00fcber die (an sich wenig einladende) warschauer br\u00fccke richtung simon-dach-kiez bewegt und dort abends auf den wenig prominenten eingang richtung suicide sowie einigen obdachlosen auf der wiese, und den rest der zeit auf &#8222;haste mal n paar cent&#8220;-punks,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[11,5],"tags":[],"class_list":["post-2069","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-notizen","category-stadtleben"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2069"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2130,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2069\/revisions\/2130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}