{"id":2112,"date":"2011-06-07T21:01:33","date_gmt":"2011-06-07T19:01:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2112"},"modified":"2011-06-11T13:06:47","modified_gmt":"2011-06-11T11:06:47","slug":"berlin-10-06-2011-berghain-leisure-system-rush-hour-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/06\/07\/berlin-10-06-2011-berghain-leisure-system-rush-hour-nacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 10.06.2011] berghain: leisure system \/ rush hour nacht"},"content":{"rendered":"<p>(aktueller status: 63 von 60 seiten. davon allerdings eine menge bruchst\u00fccke im fazit, die als ged\u00e4chtnisst\u00fctze dienen sollen. noch dazu eine erst zur h\u00e4lfte vorhandene einleitung, die &#8211; wie bei jeder vern\u00fcnftigen wissenschaftlichen arbeit &#8211; erst zum schluss vervollst\u00e4ndigt wird. am dringlichsten ist das entflechten des stichpunktwirrwarrs bei der legalisierung der besetzten h\u00e4user nach 1982. das wird alles nichts an der tatsache \u00e4ndern, dass so einiges der entfernen-taste zum opfer fallen wird.<br \/>\netwas ablenkung kann daher nicht schaden.)<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: leisure system<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/05\/leisure20110610.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"718\" \/><\/p>\n<p>00h00-01h00: barker<br \/>\n01h00-01h45: pixelord<br \/>\n01h45-02h45: eprom <em>live<\/em><br \/>\n02h45-03h45: richard devine <em>live<\/em><br \/>\n03h45-04h45: chris clark <em>live<\/em><br \/>\n04h45-06h00: bok bok<br \/>\n06h00-07h30: jackson<br \/>\n07h30-ende: area boy<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar: rush hour nacht<\/span><br \/>\n00h00-03h00: cool chris<br \/>\n03h00-06h00: gene hunt<br \/>\n06h00-07h00: tom trago <em>live<\/em><br \/>\n07h00-ende: cosmin trg<\/p>\n<p>ab 24 uhr<br \/>\n12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1912966378'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1912966378\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\ngegen \/ kurz nach 0h30, moderate schlange bis zum anfang der gitter. in der panorama bar war es noch dunkel und der bass wummerte noch nicht durch das gem\u00e4uer, \u00e4nderte sich kurz vor 1h jedoch. unten war&#8217;s daher schon erstaunlich gut gef\u00fcllt, oben verst\u00e4ndlicherweise noch \u00fcbersichtlich.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\npixelord: hat mit der maschine von native instruments gespielt, wobei ich nicht wei\u00df, welche software er damit gesteuert hat. die tracks klangen stellenweise sehr nach dem 8-bit-sound von zomby, der auf dauer nichts f\u00fcr mich ist. hat mich dieses mal aber komischerweise nicht gest\u00f6rt.<br \/>\neprom: wieder mal eine alte regel best\u00e4tigt bekommen &#8211; unbedarft reingehen, anh\u00f6ren, sich im besten fall positiv \u00fcberraschen lassen. klarer dubstep-einschlag inkl. wobble-einsatz, was im gegensatz zu hatcha bei der letzten sub:stance aber keinen aggressiven, sondern humoresken beigeschmack hatte. interessante beats auch. hat jedenfalls so gute werbung f\u00fcr sich gemacht, dass ich seine ver\u00f6ffentlichungen einer n\u00e4heren betrachtung unterziehen werde.<br \/>\nrichard devine: immer wieder erstaunlich, wie er sich den grenzen einer pa in stets ansteigenden wellen n\u00e4hert. kann im \u00fcbrigen auch gut dubstep produzieren (scorn d\u00fcrfte als referenz reichen), verlor in der mitte ein paar leute wegen des tempowechsels von 140 auf 180 bpm (gesch\u00e4tzt), was stellenweise auch etwas wirr und ziellos wirkte. aber die letzte viertelstunde war ein techno-\/industrial-inferno, das sich gewaschen hatte.<br \/>\nchris clark: hatte mir bislang nicht vorstellen k\u00f6nnen, dass man mit zwei mpcs ein dj-set bestreiten kann, bin aber nun eines besseren belehrt. wie immer vielseitig mit stetigem anstieg des tempos, angefangen bei warp der alten schule, weiter mit lupenreinem techno (surgeon &#8211; muggerscum out oder jeff mills &#8211; time and space), eigenproduktionen gab es eher zum schluss. fand ihn vom aufbau her selten so schl\u00fcssig.<br \/>\ngene hunt: insgesamt vielleicht zehn minuten mitbekommen, daher kein repr\u00e4sentativer eindruck. war aber die art von house, die mich nicht auf der tanzfl\u00e4che halten konnte &#8211; also vocals und die mitte der 1990er \u00fcblichen synthlines.<br \/>\nbok bok: zielsicher zwischen chicago, electro (boddika) und der eher am durchg\u00e4ngigen 4\/4-takt orientierten dubstep-spielart wechselnd. spielte mit serato und das auch noch technisch sicher, nur kam da meine schw\u00e4chelnde kondition ins spiel, weshalb es f\u00fcr cosmin trg beim besten willen nicht mehr gereicht h\u00e4tte. allerdings hatte ich auch alles f\u00fcr mich relevante gesehen.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nes mag an meiner vierw\u00f6chigen party-abstinenz oder auch an der gebotenen qualit\u00e4t gelegen haben, aber das war echt ein abend, an dem ich nichts auszusetzen habe. gewinner ist die troika, bestehend aus eprom, devine und clark. zum positiven gesamtbild wird auch beigetragen haben, dass es auf beiden floors stets gut gef\u00fcllt blieb, ohne dass dabei die gefahr bestanden h\u00e4tte, dass man irgendeinem selbstdarsteller im wege stehen k\u00f6nnte. damit fiel erhebliches nervpotential weg.<br \/>\nkurzum: einer der f\u00fcr mich besten leisure-system-abende.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(aktueller status: 63 von 60 seiten. davon allerdings eine menge bruchst\u00fccke im fazit, die als ged\u00e4chtnisst\u00fctze dienen sollen. noch dazu eine erst zur h\u00e4lfte vorhandene einleitung, die &#8211; 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