{"id":2193,"date":"2011-08-15T16:53:03","date_gmt":"2011-08-15T14:53:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2193"},"modified":"2011-08-29T22:02:07","modified_gmt":"2011-08-29T20:02:07","slug":"berlin-15-21-08-2011-krake-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/08\/15\/berlin-15-21-08-2011-krake-festival\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 15.-21.08.2011] krake festival"},"content":{"rendered":"<p>nach den wintergames im januar folgt der gro\u00dfe rundumschlag. im gegensatz zum letzten jahr nicht &#8222;nur&#8220; auf den mittwoch in der berghain-kantine plus den freitag und samstag im suicide beschr\u00e4nkt. ich werde allerdings nicht jeden termin mitnehmen, die von mir ins visier genommenen stehen unterhalb des plakats (und alle restlichen <a href=\"http:\/\/krake-festival.de\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>). dank &#8222;recent updates&#8220;-plugin bleibt ihr auf dem laufenden, wenn sich da was \u00e4ndert oder die nachbetrachtung bereits geschrieben ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/08\/krake2011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2194\" title=\"krake2011\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/08\/krake2011.jpg\" alt=\"\" width=\"1196\" height=\"1689\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/08\/krake2011.jpg 1196w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/08\/krake2011-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/08\/krake2011-725x1024.jpg 725w\" sizes=\"auto, (max-width: 1196px) 100vw, 1196px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>montag, 15.08.2011: roter salon @ volksb\u00fchne<br \/>\n<\/strong>oval <em>special live performance<\/em><br \/>\nalexander spree* <em>live<\/em><br \/>\nklaus beyer <em>live<\/em><br \/>\nadam weishaupt<br \/>\nab 20 uhr<br \/>\n10 euro<\/p>\n<p>*: ihn kannte man in techno-kreisen als al.x.e, eine h\u00e4lfte von aeox oder tafkatafta. nun mit chansons inkl. berliner lokalkolorit &#8211; siehe mehr <a href=\"http:\/\/anderspree.wordpress.com\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1992814721'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1992814721\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\ngegen 20h30. meine adoption der typischen berliner versp\u00e4tung hat sich auch nicht ger\u00e4cht, da der beginn sich eh verz\u00f6gerte. oval fing um 21 uhr an.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\noval: musikalisch fand ich es erstaunlich rhythmisch, zug\u00e4nglich und organisch (samples von akustikgitarren bspw.). obwohl das publikum (inkl. mir) die stunde sitzenderweise genossen hat, kam keine langeweile dabei auf. seinem grinsen beim applaus am schluss nach zu urteilen war er selbst wohl erleichtert dar\u00fcber, dass musik und visuals anklang gefunden hatten. ach ja, visuals: in der ersten h\u00e4lfte von ihm (vertikale linien in variierenden farben und breiten), in der zweiten von einer jungen dame, die zeigte, was sich mit einer art taschenlampe und verschiedenen gegenst\u00e4nden aus koffern (draht bspw.) an eine leinwand projizieren l\u00e4sst. rundum positiver eindruck.<br \/>\nalexander spree: nat\u00fcrlich kann man sich seine youtube-videos ansehen und kennt damit alle lieder, die er in seinem programm vortr\u00e4gt. damit verpasst man nur sein faible f\u00fcr improvisationen, die von seinem lampenfieber abgelenkt und ihn selbst zunehmend sicherer haben wirken lassen. im vergleich zu oval war&#8217;s zwar zur h\u00e4lfte leerer, aber die anwesenden hatten mit und bei ihm ihren spa\u00df. falls so etwas wie ein album angedacht ist, sollte er lieber \u00fcber die produktion einer dvd nachdenken, das akustische erlebnis reicht bei ihm alleine nicht. gro\u00dfartiger entertainer, nach wie vor.<br \/>\nadam weishaupt: \u00fcberbr\u00fcckte kurz die zeit bis zum beginn von klaus beyer mit dadaistischem deutschen punk.<br \/>\nklaus beyer: wegen der verpflichtungen im so36 nur ca. eine halbe stunde mitbekommen. der mann hat tats\u00e4chlich alle beatles-alben ins deutsche \u00fcbersetzt, er\u00f6ffnete mit &#8222;sergeant peppers einsame herzen klub&#8220;, auch &#8222;while my guitar gently weeps&#8220; musste dran glauben. wer die grundvoraussetzung f\u00fcr ein geh\u00f6riges trash-faible mit sich brachte, wird einen heidenspa\u00df an der sache gehabt haben. als ich ging, besung er gerade die kreuzberger frauen &#8211; eine coverversion des gebr\u00fcder-blattschuss-gassenhauers. da sang das wieder zahlreicher vertretene publikum gerne mit.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nauftakt nach ma\u00df, die reihenfolge der acts h\u00e4tte ich auch genauso gew\u00e4hlt. obendrein noch mit so viel zuspruch vom anspruchsvollen publikum, der sicherlich ein wenig vom organisationsstress abgelenkt hat. auch sch\u00f6n, dass sie sich die m\u00fche mit den festival-b\u00e4ndchen gemacht haben.<\/div>\n&#8212;<br \/>\n<strong><br \/>\nfreitag, 19.08.2011: suicide circus<\/strong><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span>mika vainio <em>live<\/em><br \/>\nlegowelt <em>live<\/em><br \/>\nglobal goon <em>live<\/em><br \/>\neod <em>live<\/em><br \/>\nmixmaster morris<br \/>\nheadnoaks<br \/>\nultra deep field <em>live<\/em><br \/>\ndj flush<br \/>\nmissaw<br \/>\negoshooter<br \/>\nkrake boys<br \/>\nlasal <em>vj<\/em><\/p>\n<p>ab 24 uhr<br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ablaufplan f\u00fcr drinnen<\/span><br \/>\n00h00-01h00: missaw<br \/>\n01h00-02h00: mika vainio<br \/>\n02h00-04h00: headnoaks<br \/>\n04h00-05h00: legowelt<br \/>\n05h00-ende: dj flush<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ablaufplan f\u00fcr drau\u00dfen<\/span><br \/>\n00h00-02h00: egoshooter<br \/>\n02h00-03h00: eod<br \/>\n03h00-05h00: ultra deep field<br \/>\n05h00-06h00: global goon<br \/>\n06h00-09h00: mixmaster morris<br \/>\n09h00-ende: krake boys<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1271221290'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1271221290\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\ngegen 0h15. der club war auch noch nicht ge\u00f6ffnet (da der sound drau\u00dfen noch nicht funktionierte), aber die schlange davor bereits ansehnlich. drinnen wieder positive neuerungen: allem voran gibt&#8217;s wieder club mate in gro\u00dfen flaschen (kosten daf\u00fcr 3,50 euro), die subs im club stehen nicht l\u00e4nger nur auf der rechten seite vom dj-pult, sondern sind auf beide seiten verteilt. hinter dem dj gibt&#8217;s jetzt drei lampen, die in verschiedenen farben leuchten k\u00f6nnen. drau\u00dfen hat man die toiletten stark verbessert (gr\u00f6\u00dferer zugang, nicht mehr latent vorhandene container-atmosph\u00e4re) und vor allem den sound: im garten verrichtet jetzt eine kleine, feine anlage von kirsch audio ihre dienste. vollkommen ausreichend dimensioniert, druckvoll genug f\u00fcr die partyg\u00e4ste, ohne dabei aufst\u00e4nde der nachbarn zu provozieren. zu guter letzt in klanglicher hinsicht zu loben: die entscheidung f\u00fcr den xone:92 auch f\u00fcr drinnen. drau\u00dfen stand der eh seit ewigkeiten.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\negoshooter: aufgrund der tatsache l\u00e4nger mitbekommen als missaw, da ich es mir in guter gesellschaft in einem liegestuhl im garten bequem gemacht hatte. begann mit autechre und funkst\u00f6rung, was an sich schon tanzbar war. aber da sich wegen der versp\u00e4teten \u00f6ffnung der pforten alles um gut 20 minuten nach hinten verschoben hatte, dauerte es naturgem\u00e4\u00df eine weile, ehe sich drau\u00dfen gen\u00fcgend leute zum h\u00fcfteschwingen versammelt hatten. das hatte er vor der \u00fcbergabe an eon allerdings geschafft, als er u.a. mit studio 1 die k\u00f6lner schule anno 1996 zum besten gab.<br \/>\nmika vainio: ein drone-set erwartet, ein techno-set bekommen. rhythmisch zwar h\u00e4ufig vom sturen 4\/4-schema abweichend, aber daf\u00fcr sind solche festivals ja da. \u00fcberhaupt nicht klinisch-steril wie seine \u00f8-ver\u00f6ffentlichungen auf s\u00e4hk\u00f6, stattdessen das, was man in den letzten jahren so auf raster-noton von ihm h\u00f6ren konnte. grandioses set.<br \/>\neon: acid und melodie mit im vergleich zu egoshooter hoher bpm-zahl. kann man machen.<br \/>\nheadnoaks: astreines electro-set, tracks mit rauherer \u00e4sthetik, auch er \u00fcber konstanten 135 bpm.<br \/>\nultra deep field: dj-team, bestehend aus kungfoo und adam weishaupt. beruhigten den garten nach eod erstmal wieder mit ambient, und auch die &#8222;peel session&#8220; von autechre ward wieder zu h\u00f6ren.<br \/>\nlegowelt: da erwischte mich leider ein durchh\u00e4nger, was aber nicht dem set geschuldet ist. das bot n\u00e4mlich sch\u00f6ne basslines und acid und techno sowieso. also \u00e4hnlich wie in der panorama bar im m\u00e4rz, nur etwas d\u00fcsterer. passte super zu uhrzeit und ort.<br \/>\nglobal goon: hielt den garten mit 303-lastigen tracks ebenfalls gut bei laune.<br \/>\nmixmaster morris: der mann bewies mal wieder seine wandlungsf\u00e4higkeit und spielte housiges zum sonnenaufgang.<br \/>\ndj flush: bretterte mit herz und gewohnter auswahl, nachdem der organisatorische stress (jedenfalls f\u00fcr den freitag) \u00fcberwunden war.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nideale angelegenheit f\u00fcr diejenigen, die belege daf\u00fcr suchen, dass anspruch und partytauglichkeit sich nicht ausschlie\u00dfen m\u00fcssen. und dies auf beiden floors. mag aber auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass meinem eindruck nach der gro\u00dfteil der besucher wusste, worauf er sich einl\u00e4sst. daf\u00fcr spricht auch, dass sogar extra g\u00e4ste au\u00dferhalb deutschlands f\u00fcr das festival angereist waren. eine sch\u00f6nere best\u00e4tigung f\u00fcr ihre arbeit k\u00f6nnen die organisatoren fast gar nicht bekommen.<br \/>\neinziger kritikpunkt: mir war es insbesondere w\u00e4hrend des sets von dj flush im club mal wieder zu hell. dem sound h\u00e4tten mehr nebel und blaues anstelle rotem licht, und vielleicht hin und wieder mal ein strobo ganz gut getan. das h\u00e4ngt aber damit zusammen, dass das licht &#8211; abgesehen vom vj, der irgendwann auch feierabend machte &#8211; im suicide vom nachtmanager geregelt wird, der meistens mit anderen dingen besch\u00e4ftigt ist. vielleicht ergibt sich da irgendwann noch eine bessere l\u00f6sung, oder ich lasse mich in die wesentlichen bedienelemente des lichtpultes einweisen. das klappt auch in der berghain-kantine mittlerweile ganz ordentlich.<\/div>\n<\/p>\n<p>&#8212;<br \/>\n<strong><br \/>\nsamstag, 20.08.2011: suicide circus<\/strong><br \/>\njimmy edgar <em>live<\/em><br \/>\nbola <em>live<\/em><br \/>\nredshape<br \/>\nbill youngman <em>live<\/em><br \/>\nhubble<br \/>\nbleed<br \/>\narea boy<br \/>\nfeelaz<br \/>\ntransforma <em>vj<\/em><\/p>\n<p>ab 24 uhr<br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id2003629220'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id2003629220\" style=\"display:none\">analog zum berghain-res\u00fcmee mache ich&#8217;s auch hier mit uhrzeiten. sind zwei segmente.<\/p>\n<p>1. 00h40-02h40<br \/>\narea boy: auch bei ihm ist ableton live die tatwaffe, die er auch f\u00fcr stilistische offenheit zu nutzen wei\u00df. dubstep, electronica, industriell gepr\u00e4gter techno &#8211; das alles im set auch schl\u00fcssig verpackt. komischerweise kam das typische berliner ausgehverhalten an diesem samstag zum tragen. hatte ich aufgrund meines sp\u00e4ten aufbruchs sorgen wegen einer noch l\u00e4ngeren schlange als am abend zuvor, sah ich gerade mal drei leute vor mir, die vom t\u00fcrsteher jedoch wieder heimgeschickt wurden. fielen eher in die kategorie der zuf\u00e4llig vorbeikommenden g\u00e4ste (&#8222;was l\u00e4uft denn hier?&#8220;), damit zeigte sich jedoch, dass sich auch das suicide mittlerweile sein publikum aussucht.<br \/>\nbleed: nur am rande mitbekommen, wirkte aber stilistisch und technisch sicher. house zum einklingen eben.<br \/>\nbill youngman: spielte ab 2, wo sich der club schon sichtlich gef\u00fcllt hatte. sehr zwingendes (nicht gezwungenes) set im flotten tempo und interessanten rhythmen, ohne dass er die tanzbarkeit dabei aus den augen verloren h\u00e4tte. so blieb es bis zum aufbruch in richtung berghain sehr kurzweilig.<\/p>\n<p>2. 04h20-06h15<br \/>\nredshape: leider auch nur am rande mitbekommen. das ist aber auch stets ein dilemma, wenn man auf parties leute trifft. augen- und ohrenzeugen berichteten, dass er mit 132 bpm an bill angekn\u00fcpft und das tempo kontinuierlich verlangsamt h\u00e4tte. ich kehrte zu einem zeitpunkt zur\u00fcck, als er bei seinem gewohnten tempo um 125 bpm angekommen war. im nachhinein als \u00fcberbr\u00fcckung zu herrn edgar auch sehr richtig.<br \/>\njimmy edgar: die tracks seines letzten albums mit pop-appeal mischten sich mit veritablen techno-tracks in acid-house-tradition. erwartet man von ihm so eigentlich nicht, fand ich aber gerade deswegen gut.<br \/>\ndj flush: spielte drau\u00dfen nach bola chicago, daniel bell und konsorten im open-air-tempo. passte.<br \/>\nfeelaz: jedes mal, wenn ich wieder reinschaute, lief ein anderer stil. electro zu beginn, sp\u00e4ter &#8222;kameleon&#8220; von 2562 und ein knarzig, minimaler track von bj\u00f8rn svin. habe zu wenige teile des sets im zusammenhang mitbekommen, aber vielfalt bzw. offenheit sind sowieso grunds\u00e4tzlich positiv zu bewerten. vom eindruck her f\u00fcgte sich das set jedenfalls sch\u00f6n in den krake-kanon ein.<\/div>\n<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong>sonntag, 21. august 2011: chez jacki<\/strong><br \/>\nhecq <em>live<\/em><br \/>\nlars from mars <em>live<\/em><br \/>\nkarsten pflum <em>live<\/em><br \/>\nhuron <em>live<\/em><br \/>\naxiom<br \/>\ndead fader vs. devilman <em>live<\/em><br \/>\ndalglish <em>live<\/em><br \/>\nbadun <em>live<\/em><br \/>\nsofus forsberg <em>live<br \/>\n<\/em>sarge grafx<em> vj<\/em><\/p>\n<p>ab 18 uhr<br \/>\n8 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id128990016'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id128990016\" style=\"display:none\">ankunft:<br \/>\nmag gegen 0h15 gewesen sein. das chez jacki ist der teil der maria, in dem vor jahren zu einer transmediale der wasted-floor untergebracht war. einrichtung und licht sympathisch spartanisch, auch wenn die lichtr\u00f6hren mangels flackereigenschaften die musik nicht so akzentuieren k\u00f6nnen, wie man es von strobos her gew\u00f6hnt ist. aber die sehr guten visuals von sarge grafx haben f\u00fcr die n\u00f6tige atmosph\u00e4re gesorgt. dem club angegliedert, aber erst kurz vor schluss entdeckt, ist die terrasse, auf der hin und wieder afterhours laufen. ein sch\u00f6n ausgebauter streifen zwischen club und ufer, auf dem gef\u00fchlt die h\u00e4lfte der besucher platz genommen hatte.<\/p>\n<p>acts:<br \/>\nlars from mars: stilistisch schwer zu beschreiben, aber zun\u00e4chst sehr verglitcht und zum stillen genie\u00dfen geeignet. die zweite h\u00e4lfte \u00fcberaus tanzbar, klang aber beides sehr frisch. wer sich einen eindruck verschaffen m\u00f6chte, schaut bei <a href=\"http:\/\/www.pueblonuevo.cl\/\" target=\"_blank\">pueblo nuevo<\/a> vorbei.<br \/>\nhecq: dachte eigentlich, dass er live spielen w\u00fcrde, allerdings war&#8217;s ein ableton-set. da sind die grenzen ohnehin nicht so klar. hatte zerst\u00f6rerischen dubstep erwartet, doch zun\u00e4chst passte er sich an seinen vorg\u00e4nger an, schaffte aber nach 20 minuten den schlenker zu seinen eigenproduktionen.<br \/>\nkarsten pflum: wilde stilistische mixtur aus dubstep und drill&amp;bass. bin aber wegen m\u00fcdigkeit und reiz\u00fcberflutung der vergangenen tage w\u00e4hrend des sets gegangen. das ist ihm in keinster weise anzulasten.<\/p>\n<p>fazit:<br \/>\nein abend von liebhabern f\u00fcr liebhaber, an dem man merkte, dass einige die woche gediegen ausklingen lassen wollten und es daher auch kein problem war, lediglich zuh\u00f6rend am geschehen teilzunehmen. aufmerksam und aufgeschlossen zeigte sich das publikum, so wie man es sich organisationsseitig wahrscheinlich gew\u00fcnscht h\u00e4tte.<br \/>\nwar meinem eindruck nach der beste denkbare abschluss f\u00fcr die woche, in der berlin (erneut) gezeigt worden ist, dass derartige festivals dem clubleben verdammt gut tun.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nach den wintergames im januar folgt der gro\u00dfe rundumschlag. im gegensatz zum letzten jahr nicht &#8222;nur&#8220; 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