{"id":2310,"date":"2011-11-10T23:00:11","date_gmt":"2011-11-10T22:00:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2310"},"modified":"2011-11-14T23:19:30","modified_gmt":"2011-11-14T22:19:30","slug":"berlin-12-11-2011-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/11\/10\/berlin-12-11-2011-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 12.11.2011] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>mit den letzten ver\u00f6ffentlichungen hat sandwell district externe verst\u00e4rkung an bord geholt und sich stilistisch damit facetten verliehen, die dem label wirklich gut tun. einer dieser neuzug\u00e4nge spielt live, ansonsten die stammbesetzung &#8211; und rob hall, der schon eine halbe ewigkeit nicht mehr hinter den reglern in der kathedrale gestanden hat.<br \/>\noben gibt franz\u00f6sischen house und ab nachmittag (was ich dann nicht mehr mitbekommen werde) feiert cassy ihren geburtstag.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00-03h00: rob hall<br \/>\n03h00-06h00: sandwell district <em>live<\/em><br \/>\n06h00-07h00: rrose <em>live<\/em><br \/>\n07h00-09h30: silent servant<br \/>\n09h30-12h30: function<br \/>\n12h30-ende: marcel fengler<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00-04h00: soundstream<br \/>\n04h00-05h00: chateau flight <em>live<\/em><br \/>\n05h00-08h00: joakim<br \/>\n08h00-12h00: i:cube &amp; gilbr<br \/>\n12h00-15h00: quenum<br \/>\n15h00-24h00: dyed soundorom &amp; dan ghenacia &amp; shonky<br \/>\n24h00-ende: cassy<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n14 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1131113997'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1131113997\" style=\"display:none\"><em>(disclaimer f\u00fcr die fraktion, die sich an das ankunft-acts-fazit-schema gew\u00f6hnt hat: nachbetrachtungen gibt&#8217;s &#8211; wieder &#8211; im flie\u00dftext. nicht mehr so ausf\u00fchrlich, da regelm\u00e4\u00dfige leser sicherlich festgestellt haben werden, dass sich die beschreibungen der sets mit der zeit sehr \u00e4hneln. stattdessen eher auf den verlauf einer party fokussiert &#8211; dabei spielen die acts ohnehin die tragende rolle.)<\/em><\/p>\n<p>hatte mich aufgrund des sp\u00e4teren aufbruchs gegen 1 uhr auf eine l\u00e4ngere schlange eingestellt, war aber positiv \u00fcberrascht, dass sie lediglich bis zum beginn der gitter reichte. insofern hielt sich die wartezeit extrem im rahmen und ich bekam ab 1h45 noch einen guten teil des mal wieder exquisiten sets von rob hall mit. der arbeitete sich von detroitigen kl\u00e4ngen zu dem sound vor, wie ihn das berghain nebst dazugeh\u00f6rigem label repr\u00e4sentiert. hat den bogen dabei nicht \u00fcberspannt, die zu meinem eintreffen zur h\u00e4lfte gef\u00fcllte tanzfl\u00e4che um einige besucher bereichert, damit ein warm-up nach ma\u00df abgeliefert und meinen wunsch best\u00e4rkt, dass er irgendwann samstags zur prime-time zu h\u00f6ren sein wird (oder wieder zu einer leisure system).<br \/>\nder beginn der herren o&#8217;connor und sumner war mir etwas zu steril und trocken, aber die panorama bar war wieder einmal der ort, an dem sich ideal die zeit \u00fcberbr\u00fccken lie\u00df. soundstream hielt die leute mit disco-platten bei laune, und die gute alte &#8222;shades of jae&#8220; von\/auf kdj ist eh ein sicherer treffer.<br \/>\nnach dem gut halbst\u00fcndigen intermezzo wieder runter und festgestellt, dass die grenzen zwischen dj- und live-set beim sandwell-set verschwommen. hatten sie mit ableton live bereits mehrere male demonstriert, wirkte aber keinesfalls einstudiert, sondern spontan auf den jeweils anderen und das publikum reagierend. das wollte es treibend und bekam dies auch mit wohldosierten ruhepausen geliefert. fand&#8217;s jedenfalls sehr kurzweilig.<br \/>\nbei rrose hatte ich aufgrund des albums angenommen, dass er mit experimentielleren kl\u00e4ngen die tanzfl\u00e4che leeren w\u00fcrde, aber nichts dergleichen. qualit\u00e4tstechno mit wohldosiertem acid, weniger fordernd als bei den vorg\u00e4ngern, aber das hat erstens die leute gut bei laune gehalten und zweitens auch gut als vorspiel f\u00fcr silent servant gepasst. der gefiel mir musikalisch etwas besser im april, aber mit tooligen tracks, die mit drone-kl\u00e4ngen oder -fl\u00e4chen angereichert werden, werde ich einfach nicht warm. nichtsdestotrotz: das mixing ist einfach nur beeindruckend, auch wenn es zum teil etwas laut war. aber mal ehrlich: wer schaut bei drei-deck-mixing permanent auf die gains oder die db-anzeige?<br \/>\nbeim abstecher zu i:cube und gilbr gegen 9 uhr fr\u00fch den eindruck gewonnen, dass langgezogene \u00fcberg\u00e4nge nicht auf deren tagesordnung standen, aber daf\u00fcr hatten sie sich f\u00fcr die trockenere chicagoer schule entschieden, was der stimmung nicht geschadet hat. \u00fcber &#8222;french kiss&#8220; freue ich mich ja sowieso immer.<br \/>\nfunction unten mit startschwierigkeiten, was die richtigen einstellungen beim gain angeht. war erst zu leise, dann zu laut, schlie\u00dflich ertr\u00e4glich. gewann mixtechnisch bei fortdauer des sets an sicherheit, aber dennoch sind das alles gr\u00fcnde, bei denen ableton live (was er ja im zusammenspiel mit regis einsetzt) seine vorteile ausspielt. von der auswahl her war&#8217;s eigentlich eine neuauflage seines sets vom april, aber das bereitete seinerzeit schon viel freude, so dass ich es sch\u00f6n fand, die tracks wieder h\u00f6ren zu k\u00f6nnen. ende f\u00fcr ihn (und f\u00fcr mich, der die letzte halbe stunde von ihm im halbschlaf auf der couch verbrachte) um 13h10 mit der guten alten &#8222;altered states&#8220; von ron trent, dankenswerterweise ausgespielt. f\u00fcr mich ein sch\u00f6ner schlusspunkt eines \u00fcberaus soliden berghain-abends mit zwar nicht allzu exzessiver stimmung, aber daf\u00fcr vielen l\u00e4chelnden g\u00e4sten. positiv zu erw\u00e4hnen ist der angenehme f\u00fcllgrad, dank dem man ausreichend platz auf der tanzfl\u00e4che hatte, was einige nach dem vorangegangenen drumcode-gro\u00dfkampf-wochenende bestimmt begr\u00fc\u00dft haben werden.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mit den letzten ver\u00f6ffentlichungen hat sandwell district externe verst\u00e4rkung an bord geholt und sich stilistisch damit facetten verliehen, die dem label wirklich gut tun. einer dieser neuzug\u00e4nge spielt live, ansonsten die stammbesetzung &#8211; 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