{"id":2324,"date":"2011-12-21T18:19:15","date_gmt":"2011-12-21T18:19:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2324"},"modified":"2016-05-14T23:37:25","modified_gmt":"2016-05-14T21:37:25","slug":"berlin-30-12-2011-horst-new-monsters-on-acid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2011\/12\/21\/berlin-30-12-2011-horst-new-monsters-on-acid\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 30.12.2011] horst: new monsters on acid"},"content":{"rendered":"<p>ok, dieses ist nun wirklich das letzte mal in diesem jahr. zu meiner verteidigung kann ich nur vorbringen, dass dies einige tage nach dem gastspiel im saal9 zustande kam. freue mich aber sehr darauf, da das letzte gastspiel im horst schon 15 monate zur\u00fcckliegt und mittlerweile die kirsch-audio-anlage aus dem rechenzentrum dort installiert ist. die klingt schon als gast sehr fein, nun also der test auf der anderen seite des pultes.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/12\/horst20111230.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2325\" title=\"horst20111230\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/12\/horst20111230.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"707\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/12\/horst20111230.jpg 500w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2011\/12\/horst20111230-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n10 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">start<\/span><br \/>\n24 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">abfolge<\/span><br \/>\nanfang: stype <em>ableton-set<\/em><br \/>\npeaktime-dj-set: boddika<br \/>\nlive-act-slot: snuff crew<br \/>\nfinale: king cannibal<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1892223650'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1892223650\" style=\"display:none\">das war so einer dieser abende, an denen sich eine sorge quasi von selbst erledigt, wodurch jedoch automatisch eine neue (ungleich gr\u00f6\u00dfere) entsteht: da berlin um die silvestertage herum eine starke anziehungskraft auf rucksack- und \/ oder andere touristen aus\u00fcbt, die extra zum zwecke der mega-party anreisen, braucht man sich eigentlich keine sorgen zu machen, dass ein gut etablierter club mit gut zusammengestelltem line-up am vorabend des gro\u00dfen datums leer bleibt. insofern f\u00e4llt die sorge weg, ob irgendwann gen\u00fcgend leute zum tanzen da sind. neue sorge: die tanzwilligen bei laune halten und keine massenflucht verursachen.<br \/>\nes konnte also nur auf zwei arten ausgehen: entweder die leute stehen kollektiv herum oder dr\u00e4ngeln sich am rand, weil es einfach nicht passt mit der verbindung zwischen musikdarbieter und publikum, weil ersterer meint, seine experimente ohne r\u00fccksicht auf verluste mal laut h\u00f6ren zu wollen. im schlimmsten falle versagt der laptop seinen dienst und es sind keine cds als backup dabei. andererseits kann der darbieter sich auch auf den umstand einstellen, dass die leute nicht mehr und nicht weniger als spa\u00df haben wollen.<\/p>\n<p>hatte im vorfeld angenommen, vor der snuff crew zu spielen und das set so konzipiert, dass ich nicht \u00fcber 127 bpm lande, was zumeist das tempo ist, bei dem ich anfange. beim pre-warm-up beim italiener am spreewaldplatz erfahren, dass a) mein slot auf zweieinhalb stunden verl\u00e4ngert wurde und b) boddika nach mir dran ist. hab mich \u00fcber beides gleicherma\u00dfen gefreut, da sets doch erst ab zwei stunden spa\u00df bereiten (wenn es denn l\u00e4uft). kleiner wermutstropfen war, dass boddika gerne einen djm-800 statt des xone:92 haben wollte. auch wenn der besser als seine vorg\u00e4nger klingt, schl\u00e4gt allen&amp;heath den klanglich immer noch um einiges.<\/p>\n<p>trotz der \u00e4nderungen blieb ich beim groben fahrplan, neueren, minimalen house mit alten acidhouse-sachen kombinieren zu wollen, die ersten 20 minuten wollte ich dennoch den experimenten vorbehalten und war erstmal angesichts der qualit\u00e4ten der kirsch-audio-anlage sehr erstaunt. sicher ist man als dj irgendwann mal darauf vorbereitet, dass die b\u00e4sse im club etwas anders zur geltung kommen, aber \u00fcber die w\u00e4rme und wucht, ohne gleich penetrant zu wirken, war ich sehr erfreut. so lie\u00dfen sich im sp\u00e4ten verlauf des sets \u00e4ltere chicago-tracks, die nicht gerade f\u00fcr ihren ausgefeilten mixdown bekannt sind, mit einer von sweet exorcist (wenige jahre sp\u00e4ter entstandenen) geborgten bassdrum aufh\u00fcbschen.<br \/>\nausrei\u00dfer gab es nach oben wie nach unten. zum beispiel hatte ich eigentlich gedacht, dass &#8222;s.t.f.u.&#8220; von theo parrish die meute zumindest gut anf\u00fcttert (jedenfalls wollte ich den track in der ersten stunde genau deswegen einsetzen), jedoch nutzten einige die \u00fcppig bemessene spieldauer f\u00fcr einen gang zur bar, andere blieben interessiert stehen, aber als tanzfl\u00e4chenf\u00fcller eignete er sich zumindest an diesem abend nicht. kann in anderen clubs zu anderen gelegenheiten komplett anders sein &#8211; wird zu gegebener zeit getestet.<br \/>\nauf der anderen seite entpuppte sich &#8222;vertigo&#8220; von kaay alexi als joker: zun\u00e4chst ist die platte f\u00fcr damalige verh\u00e4ltnisse schon so dick produziert, dass die bassdrum keine anderweitige unterst\u00fctzung braucht und die sch\u00f6nen analogen, dreckigen sounds der 303 alleine ausreichen, um beim publikum einzuschlagen. gab darauf jedenfalls die lautst\u00e4rksten reaktionen, da war es auch schon recht sp\u00e4t.<\/p>\n<p>lange rede, kurzer sinn: es trat der idealfall ein. die hardware arbeitete problemlos mit sowie dj und publikum so gut zusammen, dass es f\u00fcr mich am ende extrem kurzweilige 150 minuten waren und boddika eine sch\u00f6ne arbeitsgrundlage hatte. wenn man es als qualit\u00e4tsmerkmal heranziehen m\u00f6chte: es kam niemand ans dj-pult, um nach paul kalkbrenner zu fragen, sondern nur jemand fremdes, der sich per handschlag bedankte. insofern: herausforderung gemeistert und bei boddika noch den eindruck eines geradlinigen, kompromisslos partytauglichen sets gewonnen, ehe es f\u00fcr mich zwangsweise um kurz vor 4 uhr hie\u00df, den heimweg anzutreten, da die nicht-dj-arbeit am silvestertage auch zu ihrem recht kommen wollte.<\/p>\n<p>als neuerung f\u00fchre ich, sofern es sich um f\u00fcr meine begriffe so gelungene sets handelt, dass die nachwelt auch etwas davon mitbekommen sollte, unter den reviews noch den punkt &#8222;mitschnitte&#8220; ein. der gr\u00f6\u00dfere plan dahinter ist, auf einer page alle hier hochgeladenen mixe zu b\u00fcndeln, sind ja mittlerweile doch so einige.<br \/>\n<\/div>\n<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">mitschnitt<\/span><br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2324-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_newmonstersonacid-20111230.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_newmonstersonacid-20111230.mp3\">http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_newmonstersonacid-20111230.mp3<\/a><\/audio><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_newmonstersonacid-20111230.mp3\">download<\/a><br \/>\nlob, kritik, verrisse gerne in den kommentaren hinterlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ok, dieses ist nun wirklich das letzte mal in diesem jahr. zu meiner verteidigung kann ich nur vorbringen, dass 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