{"id":2556,"date":"2012-06-21T15:28:57","date_gmt":"2012-06-21T13:28:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2556"},"modified":"2012-06-21T15:33:31","modified_gmt":"2012-06-21T13:33:31","slug":"projekt-holzmarkt-und-die-mediaspree","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/06\/21\/projekt-holzmarkt-und-die-mediaspree\/","title":{"rendered":"projekt holzmarkt und die mediaspree"},"content":{"rendered":"<p>das ist doch eine interessante wende, die sich auf dem ehemaligen gel\u00e4nde der bar 25 ergeben hat und welche die berliner zeitung (stand 21.06.2012, 15:08 uhr) als titelmeldung auf der website bringt.<\/p>\n<p>zugegeben: das musikalische und hedonistische selbstbild der bar 25 hat mich davon ferngehalten, aber es scheint tats\u00e4chlich nicht zu verleugnen, dass sie nicht nur in den hirnen der easyjet-touristen, sondern sogar in den amtsstuben spuren hinterlassen hat. seit dienstag, dem 19. juni 2012, wird der seit mehr als zehn jahren f\u00fcr das gel\u00e4nde geltende bebauungsplan grunds\u00e4tzlich ge\u00e4ndert. dieser sah (welch \u00fcberraschung) weitere b\u00fcro- und hotelbauten vor, die laut bezirksb\u00fcrgermeister von f&#8217;hain-kreuzberg franz schulz nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df sind, da diesbez\u00fcglich bereits gen\u00fcgend angebot herrschen w\u00fcrde. wer zwischen jannowitzbr\u00fccke und ostbahnhof den blick durch die fenster der s-bahn schweifen l\u00e4sst, d\u00fcrfte diese ansicht schnell teilen.<br \/>\nder meinung war auch die bezirksverordnetenversammlung, die diese \u00e4nderung am gestrigen abend billigte. der grundst\u00fcckseigent\u00fcmerin (die bsr) wird durch diese entscheidung ein nicht unbetr\u00e4chtlicher finanzieller schaden entstehen, da das gel\u00e4nde nicht mehr so dicht wie urspr\u00fcnglich geplant bebaut werden darf und daher von der wirtschaftlichen seite etwas unattraktiver wird.<\/p>\n<p>das bieterverfahren ist gerade vorbei, es bleibt also spannend, wer seine wie auch immer geartete kulturelle vision dort ausbreiten darf. dabei ist zu hoffen, dass diese nicht der verflachung anheim f\u00e4llt, aber mit der nutzung des gel\u00e4ndes f\u00fcr studentenwohnungen, einer kita und einem club habe ich erstmal wenig bedenken.<br \/>\nbemerkenswerter ist vielmehr, dass die bvv f&#8217;hain-kreuzberg sich damit den b\u00fcrgerentscheid von 2008 zu herzen genommen hat und die personellen \u00e4nderungen im senat daf\u00fcr nutzt, dass (wieder einmal &#8211; zugegeben, ich bin durch meine master-arbeit immer noch voreingenommen) von dem bezirk ein signal f\u00fcr die k\u00fcnftige stadtentwicklung ausgehen k\u00f6nnte, welches in die f\u00fcr meine begriffe goldrichtige richtung weist. man stelle sich nur mal die v\u00f6lkerwanderungen auf der michaelkirchbr\u00fccke zwischen kater holzig (so er denn l\u00e4nger als die vorgesehenen zwei jahre existieren darf) und dem holzmarkt vor. wenn dann noch der tresor um die ecke wieder zu alter st\u00e4rke zur\u00fcckfindet (wie mir berichtet wurde, hat das booking-gespann dort nach z\u00e4hem ringen durchgesetzt, dass sowas wie kanzler-n\u00e4chte nicht mehr stattfinden sollen &#8211; auch wieder ein zeichen daf\u00fcr, dass sich manches zum besseren wenden kann), k\u00f6nnte das ein neues vorzeigeareal f\u00fcr die stadt werden.<\/p>\n<p>hier noch der link zum artikel: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/gelaende-der-ehemaligen-bar-25-neustart-am-spreeufer,10809148,16435530.html\">klick<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das ist doch eine interessante wende, die sich auf dem ehemaligen gel\u00e4nde der bar 25 ergeben hat und welche die berliner zeitung (stand 21.06.2012, 15:08 uhr) als titelmeldung auf der website bringt. zugegeben: das musikalische und hedonistische selbstbild der bar 25 hat mich davon ferngehalten, aber es scheint tats\u00e4chlich nicht zu verleugnen, dass sie nicht&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[11,5],"tags":[],"class_list":["post-2556","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-notizen","category-stadtleben"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2556"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2556\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2563,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2556\/revisions\/2563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2556"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2556"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}