{"id":2570,"date":"2012-06-27T01:46:02","date_gmt":"2012-06-26T23:46:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2570"},"modified":"2016-06-30T00:30:25","modified_gmt":"2016-06-29T22:30:25","slug":"larz-28-06-01-07-2012-fusion-festival-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/06\/27\/larz-28-06-01-07-2012-fusion-festival-2012\/","title":{"rendered":"[l\u00e4rz \/ 28.06-01.07.2012] fusion festival 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2571\" title=\"fusion2012\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/06\/fusion2012.png\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"505\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/06\/fusion2012.png 480w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/06\/fusion2012-285x300.png 285w, 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last.fm vom line-up zu lesen ist, reicht f\u00fcr den eindruck, dass wieder viel m\u00fche darauf verwendet worden ist, den kulturell undogmatischen unter uns ein kurzweiliges, verl\u00e4ngertes wochenende zu bescheren. welche horizonte oder augenringe erweitert worden sind, ist danach hier nachzulesen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>das hat man nun davon, es etwas schleifen zu lassen. ein jahr und fast drei monate sp\u00e4ter (verfasst wurden diese zeilen am 22. september 2013) erinnere ich mich l\u00e4ngst nicht an alle details, insofern gibt es kein minuti\u00f6ses tagebuch wie f\u00fcr 2013. stattdessen beschr\u00e4nke ich mich auf das, was ich toll oder nicht so toll fand.<br \/>\ngenerell hat es nach dem einen jahr auszeit (wobei ich 2011 eher gl\u00fcck hatte, da die fusion in dem jahr gut untergegangen ist, was regenmassen angeht) aber locker daf\u00fcr gereicht, dass ich 2013 unbedingt wieder hin wollte. soviel schon mal vorab.<\/p>\n<p>toll war:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/vimeo.com\/30968839\">charon<\/a>: erst auf dem burning man, dann auf der fusion. ob es jetzt etwas \u00fcber den stand der fusion als festival aussagt, mag jeder selber beurteilen. habe dort einige minuten zugebracht, aktiv und passiv.<\/li>\n<li>die deko, \u00fcberall. darauf kann und konnte man sich bei der fusion immer verlassen. hervorzuheben die in den boden gerammte, qualmende fusion-rakete vor den essensst\u00e4nden. die lichtspiele auf der turmb\u00fchne, die tanzwiese mit holzh\u00fctten-charme oder der wald mit den strobos in den b\u00e4umen.<\/li>\n<li>das robofield mit dem riesigen bassline circus, der f\u00fcr mich eine musikalische bereicherung war. jedenfalls ging es donnerstag bei jazzsteppa schon amtlich zur sache. eines der vielen surrealen erlebnisse, aus dem bassline-circus-zelt nach drau\u00dfen zu kommen und die <a href=\"http:\/\/www.lightningforhire.co.nz\/\">lords of lightning<\/a> unter strom zu sehen. direkt gegen\u00fcber die roboter-band inklusive headbangendem &#8222;gitarristen&#8220;, pyronale-orchester und einigen tags\u00fcber umherstreunenden robo-tieren.<\/li>\n<li>fil und sharkey freitag mittag auf der hangarb\u00fchne. vor ihm sitzend ca. 1000 leute und er in der mittagshitze in unterhose und mit hut stehend. mit seinem \u00fcblichen hang zur (selbst)ironie und ein paar spitzen in richtung der techno-fraktion, was als ex-punk aber eh zum guten ton geh\u00f6rt und zudem ohnehin gut ankam. habe niemanden gesehen, der kopfsch\u00fcttelnd den platz verlassen h\u00e4tte. stattdessen hatte er mit seinem humor die versammelten herrschaften im nu gewonnen und dass kollektives lachen f\u00fcr die stimmung einer gro\u00dfveranstaltung nichts schlechtes bedeuten kann, wurde schnell deutlich.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.raoulpetite.com\/\">raoul petite<\/a>, donnerstag abend auf dem roten platz. ein abgefahrenes ensemble aus einem craquer mit frappierender \u00e4hnlichkeit zu louie austen, zwei damen in fellkost\u00fcmen und l\u00e4ssigem franz\u00f6sischen pop mit sprechgesang, drumsoli mit allem m\u00f6glichen, was man so als schlaginstrument gebrauchen kann (blechpfannen, schalen, glocke, und das alles von einem typen gehalten, der als menschliches schlagzeug diente). auch nett war die ins publikum geworfene torte aus rasierschaum.<\/li>\n<li>steve rachmad und marc schneider auf der turmb\u00fchne, africa hitech als abschluss sonntag abend in der tubebox. das ist jedenfalls in elektronischer hinsicht bei mir positiv h\u00e4ngengeblieben.<\/li>\n<li>campen auf dem familyspace inklusive tollen bezugspersonen.<\/li>\n<li>personal an essensst\u00e4nden und einlass dem vibe der fusion entsprechend herzlich.<\/li>\n<li>die professionalit\u00e4t, mit der den zwei unwettern begegnet worden ist. musik auf allen floors ausgeschaltet, eine ruhige, aber bestimmte ansage, dass sich jetzt bitte jeder zum zeltplatz begeben solle und wir erfahren, wann es weitergeht. klar, sollte versicherungstechnisch auch besser so gemacht werden, ehe jemand von einer zeltplane begraben wird. trotzdem fand ich die art und weise goldrichtig.<\/li>\n<\/ul>\n<p>nicht so toll war:<\/p>\n<ul>\n<li>im gro\u00dfen und ganzen fand ich das, was an elektronischer musik geboten worden ist, nicht so berauschend oder ich war nur zur falschen zeit an den falschen orten. ohnehin habe ich nur ganz wenig von dem gesehen, was ich mir vorgenommen hatte. das hing mit der falschen einteilung der kondition zusammen, die auf nacht- und tagbetrieb wegen der nicht in frage kommenden k\u00fcnstlichen verl\u00e4ngerungsoption einfach nicht ausgelegt ist. so blieb ich deswegen schon freitag weite teile im camp sitzen und ein (in der tat lohnenswerter) ausflug vom familyspace zu den bachstelzen kostete samstag auch etwas zeit.<br \/>\nwohin das f\u00fchrte, k\u00f6nnt ihr in der nachbetrachtung f\u00fcr 2013 nachlesen: die absicht, in keinem fall etwas planen zu wollen, und wenn, dann nur grob. endete dann in ganz penibler ablaufplanung, die aber eher auf den tag ausgerichtet war. das ist aktuell auch f\u00fcr mich der modus, in dem ich ein festival wie die fusion auch mehr genie\u00dfen kann, auch wenn die lichtspiele samstag abend schon etwas sind, das man gesehen haben sollte.<br \/>\nwieder mal gekonnt den faden verloren. symptomatisch f\u00fcr die schw\u00e4che in elektronischer hinsicht war beispielsweise der brostep samstag abend auf der seeb\u00fchne (unter anderem borgore lief dort) oder leider auch wolle xdp, auf den ich mich eigentlich gefreut hatte. ich komme mit diesen plakativen ravesignalen neuerer gangart einfach nicht klar, ist vielleicht aber auch mein problem. ansonsten gab es nur die oben erw\u00e4hnten positiven beispiele, aber auch eine menge mittelma\u00df. magda war als abschluss auf der turmb\u00fchne beispielsweise ok. nicht mehr, nicht weniger.<\/li>\n<li>stehpisser, manchmal h\u00f6chstens zehn meter von der rinne entfernt. keine ahnung, ob die ihr hirn abgeben, sobald sie ihr b\u00e4ndchen am handgelenk tragen, ist aber auch eine ewige geschichte.<\/li>\n<li>die beiden unwetter. das erste riss uns aus der hamletmaschine, die an sich famos pr\u00e4sentiert war (projektionen auf kleine wasserstrahle) und der regen kam auch direkt auf der h\u00e4lfte des weges richtung familyspace aus vollen k\u00fcbeln. das alleine war noch nicht so dramatisch, klamotten lassen sich wechseln. unsch\u00f6n wurde es in dem augenblick, als ich nur noch das unterzelt sah, zumal das zelt selbst auch nur geliehen war. ein gl\u00fcck hatte der wind nicht alle heringe geschafft, so dass es nur unweit daneben lag, und es muss zu einem zeitpunkt gewesen sein, an dem der regen nachgelassen hatte. so war es drinnen nur etwas feucht, aber f\u00fcr eine nacht auszuhalten.<br \/>\nbeim zweiten hatten wir etwas mehr gl\u00fcck. da gingen sturm und regen erst 50 meter vor unserem camp los. dann aber auch gleich so heftig, dass wir die sonnenplane zu viert festgehalten haben. mir als campingunerprobten und erneut um mein zelt besorgten muss die nervosit\u00e4t anzumerken gewesen sein. aber mit holl\u00e4ndern im camp ging das super vor\u00fcber, um nicht zu sagen: sie gaben mir sofort das gef\u00fchl, dass das ohne weiteres ausgesessen werden kann. war auch so, das zelt stand danach immer noch da wie eine eins. dennoch zog ich f\u00fcr diese und die darauf folgende letzte nacht ins auto eines treuen begleiters, was zu der entscheidung f\u00fchrte, dass ich 2013 zum mietwagen griff, was ich jederzeit wieder so machen w\u00fcrde. wie auch die fusion an sich \u00fcbrigens.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>letztes jahr hatte ich mit der master-arbeit andere sorgen und mich nicht um eine karte gek\u00fcmmert. diejenigen, die dann hingefahren sind, wurden zeuge, wie das festival in regen und schlamm versank. so wirklich umwerfend sehen die prognosen f\u00fcr das 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