{"id":2586,"date":"2012-08-02T18:37:03","date_gmt":"2012-08-02T16:37:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2586"},"modified":"2016-05-14T22:56:57","modified_gmt":"2016-05-14T20:56:57","slug":"berlin-10-08-2012-suicide-krake-festival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/08\/02\/berlin-10-08-2012-suicide-krake-festival\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 10.08.2012] suicide: krake festival"},"content":{"rendered":"<p>zun\u00e4chst der disclaimer, da es in eigenwerbung ausartet: ja, auch das line-up an den anderen tagen ist toll. ich werde jedoch aller wahrscheinlichkeit nach nicht dazu kommen, mir etwas anderes anzusehen, auch wenn der samstag noch einmal besonders dick auff\u00e4hrt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/krake-festival.de\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2587\" title=\"krakeposter2012\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/08\/krakeposter2012.jpg\" alt=\"\" width=\"679\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/08\/krakeposter2012.jpg 679w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/08\/krakeposter2012-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">line-up<\/span><br \/>\npole <em>live<\/em><br \/>\nulrich schnauss <em>live<\/em><br \/>\nshrubbn!! <em>live<\/em><br \/>\nalex smoke<br \/>\nkid606 <em>live<\/em><br \/>\ncassegrain<br \/>\ngoner <em>live<\/em><br \/>\ndj flush<br \/>\naxiom<br \/>\nstype <em>ableton-set<br \/>\n<\/em>transforma<em> vj<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">start<\/span><br \/>\n23 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n15 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">zeitplan<\/span><br \/>\n<em>club<br \/>\n<\/em>23h00-00h30: axiom<br \/>\n00h30-01h15: shrubbn!! + transforma <em>vj<\/em><br \/>\n01h15-02h15: pole<br \/>\n02h15-03h15: ulrich schnauss<br \/>\n03h15-04h15: goner<br \/>\n04h15-06h45: cassegrain<br \/>\n06h45-ende: adam weishaupt<br \/>\n<em>garten<\/em><br \/>\n00h00-02h00: stype<br \/>\n02h00-03h00: kid606<br \/>\n03h00-07h00: alex smoke<br \/>\n07h00-ende: dj flush<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id489869156'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id489869156\" style=\"display:none\">eine herausforderung in mehrfacher hinsicht. erstens die premiere im suicide-garten, und zweitens die bei krake. klar h\u00e4tte ich das gleiche machen k\u00f6nnen wie sonst auch, aber das erschien mir zu bequem. experimente wage ich im club immer noch viel zu selten, also war die gelegenheit g\u00fcnstig, mal wieder in anderen ecken der sammlung zu w\u00fchlen. etwas \u00e4hnliches wie im oktober 2009 zur leisure-system-edition des killekill-mittwochs schwebte mir vor &#8211; ergo ein sch\u00f6n langsamer beginn, um sich zeitnah hochzuschaukeln. schwierigkeit hierbei: tracks, die im dunklen club ohne probleme spielbar sind, lassen sich nicht zwingend drau\u00dfen einsetzen, also war die auswahl schon etwas eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nmit dem gef\u00fchl, dass es schon irgendwie funktionieren w\u00fcrde, ging es gegen 22h00 richtung suicide &#8211; im feinsten nieselregen. steigerte die vorfreude nicht zwingend. am grill im garten erstmal gest\u00e4rkt, in aller ruhe aufgebaut und nach absprache mit axiom eine viertelstunde fr\u00fcher mit &#8222;cliffs&#8220; von der &#8222;selected ambient works 2&#8220; von aphex twin angefangen. reisetempo: 105 bpm.<br \/>\ndie n\u00e4chste stunde verbrachte ich damit, ambient und electronica etwas lauter \u00fcber die echt gut eingestellte kirsch-audio-anlage vorzuspielen. in der zeit lie\u00df auch der regen nach und es kamen immer mehr neugierige in den garten. w\u00e4hrend shrubbn!! drinnen spielten, fragte mich ein j\u00fcngerer herr, ob es drinnen irgendwann schneller wird &#8211; &#8222;sicher, irgendwann.&#8220; &#8211; und nach dieser forderte er mir noch die an meteorologische pr\u00e4zision grenzende vorhersage ab, wann ich schneller werde &#8211; &#8222;um 1:46 uhr und &#8230; 47 sekunden.&#8220; glaube, da war ich gerade um 116 bpm unterwegs.<br \/>\ndie br\u00fccke zu tanzbaren tracks musste ich zwangsl\u00e4ufig schlagen, da mir die tracks in dem segment unter 120 bpm ausgingen. damit hatte ich wieder einmal eine l\u00fccke in der sammlung aufgetan, bei der ich noch schauen muss, womit die gef\u00fcllt werden kann. der reaktion des publikums nach zu urteilen war ich aber so ziemlich der einzige, der sich daran gest\u00f6rt haben d\u00fcrfte. ab einem gewissen zeitpunkt &#8211; paradoxerweise der, an dem kid606 sich den kanal schnappte, den ich eigentlich zum vorh\u00f6ren gebraucht h\u00e4tte (mir fiel erst sp\u00e4ter ein, dass ich das auch direkt am kopfh\u00f6rerausgang der soundkarte h\u00e4tte machen k\u00f6nnen) &#8211; hatte ich eine gewisse sicherheit gewonnen und mich dazu entschieden, auf der zwar tanzbaren schiene mit etwas anspruch zu bleiben. die vertrackter arrangierten tracks oder loops habe ich dann beiseite gelassen. war auch nicht so verkehrt &#8211; am ende war die tanzfl\u00e4che dank ausbleibendem regen voll und ich konnte trotz (oder vielleicht wegen?) der zwischendrin \u00fcber den haufen geworfenen taktik zufrieden sein. daher ist das set auch unten verlinkt.<br \/>\nnach mir kid606, von dessen dubstep-tracks ich aufgrund des gro\u00dfen wobble-anteils nicht so angetan war. dennoch hat der herr in der vergangenheit so ziemlich alle elektronischen genres durchdekliniert, so dass ich gespannt war, was er anstellen w\u00fcrde. zun\u00e4chst gilt es mal festzuhalten, dass ich mir von seiner art, mit penetranten g\u00e4sten, die nach mehr lautst\u00e4rke und mehr bass gieren, etwas abschauen sollte: eine dame, die ihm mehrmals damit ein ohr abkauen wollte, \u00fcbergoss er einfach von der b\u00fchne aus mit dem inhalt seiner mineralwasserflasche. danach war ruhe, h\u00e4tte aber auch nach hinten losgehen k\u00f6nnen, wenn sie sich am laptop ger\u00e4cht h\u00e4tte. das blieb jedoch aus, und so zeigte er, dass er tats\u00e4chlich alle genres von ambient bis zu seinen ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten sample-breakcore-orgien in einer stunde unterbringen kann. h\u00e4tte ich nicht erwartet, fand ich daher gut.<br \/>\nshrubbn!!: verpasst. ulrich schnauss: dito. pole: nur am rande geh\u00f6rt, das gefiel mir jedoch sehr. selbiges bei goner, den man auch nur schwer einordnen konnte.<br \/>\ndas fiel mit alex smoke etwas leichter, der spielte drau\u00dfen sehr geradlinig und stellenweise traditionsbewusst (&#8222;ulla&#8220; von thomas brinkmann oder &#8222;detroit: one circle&#8220; von robert hood). cassegrain r\u00e4umten dann f\u00fcr mich so richtig ab. stur auf techno fixiert, gar nicht mal so schnelles tempo, aber trotzdem zwingend, analog, dreckig. dabei auch ein lob an mark, der die anlage so gut eingestellt hat, dass sie a) nicht ausfiel und b) auch ohne musicsafes gut genie\u00dfbar war.<br \/>\ndj flush und adam weishaupt hatten beide keine m\u00fche, den morgen ausklingen zu lassen. musikalisch also &#8211; mich selbst mangels objektiver f\u00e4higkeit zur beurteilung au\u00dfen vor lassend &#8211; ein abend ohne einen einzigen schwachpunkt. wenn es mal eine kleine durststrecke gab, fing der jeweils andere floor einen auf.<\/p>\n<p>samstag war ich auch noch einmal kurz da, jedoch aufgrund schlafmangels und vorherigem programm so platt, dass ich nur james dean brown (locker-flockig-housig im garten) und lakker (schnell, vertrackt und dennoch tanzbar drinnen &#8211; sehr guter zeitgem\u00e4\u00dfer sound) im stehen mitbekommen habe. ceephax litt w\u00e4hrend seines sets etwas unter der tatsache, dass seine 909 ihm kaputtgegangen war und leihweiser ersatz besorgt werden musste. abgesehen davon tat er sich keinen zwang an, das tempo bis \u00fcber 160 bpm zu steigern &#8211; und die meute ging mit. barker nahm direkt darauf das tempo raus, blieb aber mit den vocals und sequenzen eher ravig, was auch als anschluss gut passte. ich habe jedoch zeitnah aus konditionsmangel kapituliert.<\/div>\n<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">mitschnitt<\/span><br \/>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2586-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_krake_20120810.mp3?_=1\" \/><a href=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_krake_20120810.mp3\">http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_krake_20120810.mp3<\/a><\/audio><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_krake_20120810.mp3\">download<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zun\u00e4chst der disclaimer, da es in eigenwerbung ausartet: ja, auch das line-up an den anderen tagen ist toll. ich werde jedoch aller wahrscheinlichkeit nach nicht dazu kommen, mir etwas anderes anzusehen, auch wenn der samstag noch einmal besonders dick auff\u00e4hrt. line-up pole live ulrich schnauss live shrubbn!! live alex smoke kid606 live cassegrain goner live&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6,7],"tags":[],"class_list":["post-2586","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","category-werbung"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2586"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2586\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4034,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2586\/revisions\/4034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}