{"id":2618,"date":"2012-08-29T14:00:08","date_gmt":"2012-08-29T12:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2618"},"modified":"2012-11-08T23:59:00","modified_gmt":"2012-11-08T22:59:00","slug":"gorlitz-07-09-2012-jugendkulturzentrum-basta-fokus-festival-warm-up","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/08\/29\/gorlitz-07-09-2012-jugendkulturzentrum-basta-fokus-festival-warm-up\/","title":{"rendered":"[g\u00f6rlitz \/ 07.09.2012] jugendkulturzentrum basta: fokus festival warm up"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2619\" title=\"fokus2012\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/08\/fokus2012.jpg\" alt=\"\" width=\"448\" height=\"960\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/08\/fokus2012.jpg 448w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/08\/fokus2012-140x300.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/p>\n<p>das <a href=\"http:\/\/www.fokusfestival.eu\/\">fokus festival<\/a> ist zugegebenerma\u00dfen bisher v\u00f6llig an mir vorbeigegangen, aber seit der anfrage letzte woche ist meine neugierde doch ziemlich gro\u00df.<br \/>\ndabei handelt es sich um eine plattform, die von verschiedenen jugendkulturinitiativen aus deutschland und polen (daher auch g\u00f6rlitz als veranstaltungsort) getragen und organisiert wird. das eigentliche festival findet am 8. september auf dem alten schlachthofgel\u00e4nde in g\u00f6rlitz statt, bereits am 7. september gibt es das warm-up im <a href=\"http:\/\/www.basta-club.net\/\">basta<\/a>. um den abend musikalisch abzurunden, darf ich zum schluss dubstep spielen.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">programm<\/span><br \/>\nab 20 uhr: filmprogramm &#8211; zwei dokumentationen. zum einen \u00fcber das boomfest, ein deutsch-polnisches jugendprojekt, zum anderen interviews des jugendrings oberlausitz mit jugendinitiativen in und um g\u00f6rlitz.<br \/>\nab 22 uhr: <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/jabbadubsoundsystem\">jabbadub<\/a><br \/>\nab 0:30 uhr: stype <em>ableton-set<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ort<\/span><br \/>\njugendkulturzentrum basta<br \/>\nhotherstra\u00dfe 25<br \/>\ng\u00f6rlitz<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id285014127'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id285014127\" style=\"display:none\">meine festival-premiere (von krake mal abgesehen), und auch wenn es &#8222;nur&#8220; die warm-up-party war, war die betreuung und organisation derartig professionell, dass ich unterwegs im auto hoffte, dass ich wenigstens ein \u00e4hnliches niveau bieten k\u00f6nnte, was p\u00fcnktlichkeit und vor allem das set angeht. wieder einmal war ich vor die herausforderung gestellt, abseits bekannten terrains \u00fcberzeugen zu m\u00fcssen und ich hatte daher versucht, m\u00f6glichst viele musikalische facetten des genres abzudecken.<br \/>\num es gleich vorwegzunehmen: ich glaube, so wirklich \u00fcberzeugt habe ich nur wenige. ursachen kann es viele daf\u00fcr geben: der abend war von der quantit\u00e4t der besucher schon schwierig, wobei ich mich im basta wirklich gut aufgehoben gef\u00fchlt habe (sehr leckeres veganes catering bspw.) und die leute noch nicht so \u00fcbers\u00e4ttigt sind wie hier zuweilen. allerdings schienen manche sehr auf die wobble-dubstep-formel abonniert zu sein, was ich zwischendrin auch gespielt habe, aber so gro\u00df ist mein fundus und der spa\u00df daran nicht, als dass ich ein set ausschlie\u00dflich damit bestreiten k\u00f6nnte und wollte.<br \/>\nes mag auch sein, dass ich die tatsachen auch komplett verkenne: diejenige, die den kontakt hergestellt hatte, meinte im nachhinein, dass bei mir die gr\u00f6\u00dfte anzahl an leuten auf der tanzfl\u00e4che war, was ich sogar glauben kann. jabbadub hatten zwar ihren fanclub dabei und mit ihrer mixtur aus dancehall, reggae und auch dubstep gerade beim dj-set sch\u00f6ne musik zu bieten, aber eine wirkliche party wollte sich daraus nicht entwickeln &#8211; daf\u00fcr waren zu viele leute im hof oder oben beim kickern.<br \/>\nein aha-erlebnis gab es dennoch, als der techniker gegen ende meines sets zu mir kam und fragte, ob er sein mikrofon anst\u00f6pseln und etwas mcing betreiben k\u00f6nne. normalerweise schrillen bei mir in solchen situationen die alarmglocken (ja, ich wei\u00df, nicht von den eigenen nicht vorhandenen skills auf die anderer schlie\u00dfen), aber er hatte sich den ganzen abend kompetent um die technik gek\u00fcmmert und ich hatte es eh wieder erfolgreich geschafft, die tanzfl\u00e4che so gut wie leerzuspielen &#8211; da war mir das risiko auch egal. umso sch\u00f6ner, dass er \u00fcber recht minimalistischen dubstep (glaube, ich habe zu dem zeitpunkt kryptic minds gespielt) mit richtig gutem timing und flow improvisierte. war f\u00fcr mich ein sch\u00f6ner abschluss des abends.<\/p>\n<p>mit der unterkunft war im privaten rahmen alles geregelt, und auch hier der n\u00e4chste \u00fcberraschungsmoment: unweit der g\u00f6rlitzer innenstadt l\u00e4sst es sich \u00e4u\u00dferst preiswert wohnen, sofern man bereit ist, beim komfort einige abstriche zu machen und den handwerklichen aufwand auf sich zu nehmen. ich kam jedenfalls in einer sehr ger\u00e4umigen wohnung unter, deren bewohner am n\u00e4chsten tag das catering mitgestaltete. auch dort habe ich mich sehr gut aufgehoben gef\u00fchlt.<br \/>\ndas festival an sich kann ich in seiner breite gar nicht gen\u00fcgend darstellen, weil ich recht fr\u00fch den heimweg nach berlin angetreten und so leider nichts vom abendprogramm mitbekommen habe. festzuhalten ist jedoch, dass an diesem einen nachmittag auf dem schlachthofgel\u00e4nde eine vielfalt geboten wird, die f\u00fcr einige jugendliche aus der region wie gerufen gekommen sein d\u00fcrfte. zu nennen w\u00e4re sprayen, breakdancing, bmx tricks auf einem entsprechenden parcours, apropos: parcour gab es auch von einer polnischen gruppe, die mal eben eine drei meter breite l\u00fccke zwischen zwei geb\u00e4uden in ungef\u00e4hr drei meter h\u00f6he \u00fcbersprang. au\u00dferdem jede menge kunstinstallationen, wozu die brachliegenden hallen f\u00f6rmlich einluden &#8211; und musik nat\u00fcrlich. hatte beim essen jedenfalls eine coverband von 1960er-gassenhauern der beatles und beach boys im ohr.<\/p>\n<p>kurzum: eine tolle sache, die dort auf die beine gestellt worden ist &#8211; in einer stadt mit charmant vielen altbauten, die aufgrund des nicht wie in dresden oder auch leipzig stattfindenden strukturwandels viel leerstand aufweisen. dem gedanken des festivals steht die tatsache entgegen, dass viele pension\u00e4re sich g\u00f6rlitz aufgrund der (noch) niedrigen lebenshaltungskosten als alterssitz aussuchen. dem spricht aufgrund der vom krieg verschonten bauwerke auch nichts entgegen. ich hoffe jedoch, dass auch die alternativkultur als attraktion nicht ganz aus dem blick ger\u00e4t. vielleicht sollte ich mir dar\u00fcber auch keine sorgen machen &#8211; die organisation des festivals ist mit der verwaltung von g\u00f6rlitz und zgorzelec schon sehr gut vernetzt, so dass das fokus hoffentlich auch nachhaltige spuren hinterl\u00e4sst. vielleicht ergibt sich noch einmal die gelegenheit, dass ich mir die stadt etwas l\u00e4nger anschauen kann &#8211; daf\u00fcr war der zeitplan dieses mal leider zu knapp.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das fokus festival ist zugegebenerma\u00dfen bisher v\u00f6llig an mir vorbeigegangen, aber seit der anfrage letzte woche ist meine neugierde doch ziemlich gro\u00df. dabei handelt es sich um eine plattform, die von verschiedenen jugendkulturinitiativen aus deutschland und polen (daher auch g\u00f6rlitz als veranstaltungsort) getragen und organisiert wird. das eigentliche festival findet am 8. september auf dem&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6,7],"tags":[],"class_list":["post-2618","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","category-werbung"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2618","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2618"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2618\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2693,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2618\/revisions\/2693"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2618"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2618"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2618"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}