{"id":2640,"date":"2012-09-30T12:28:02","date_gmt":"2012-09-30T10:28:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2640"},"modified":"2012-10-16T01:39:47","modified_gmt":"2012-10-15T23:39:47","slug":"berlin-02-10-2012-berghain-downwards-finest-tuesday","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/09\/30\/berlin-02-10-2012-berghain-downwards-finest-tuesday\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.10.2012] berghain: downwards \/ finest tuesday"},"content":{"rendered":"<p>nachdem die wochenenden im september dem lohnerwerb dienten, wird im oktober wieder einiges nachgeholt. da der mittwoch praktischerweise ein feiertag ist, geht es direkt dienstag mit dem \u00fcberaus ansehnlichen aufgebot aus dem vereinigten k\u00f6nigreich los.<br \/>\ndem folgt die sub:stance am 18. und eine samst\u00e4gliche klubnacht wird wohl auch noch drin sein. das ist aber vom wetter und anderen spontan auftretenden faktoren abh\u00e4ngig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">downwards \/ finest tuesday<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: downwards<\/span><br \/>\n23h00-02h30: james ruskin<br \/>\n02h30-03h30: cut hands <em>live<\/em><br \/>\n03h30-05h30: regis<br \/>\n05h30-06h30: vatican shadow <em>live<\/em><br \/>\n06h30-09h00: surgeon<br \/>\n09h00-ende: pete<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar: finest tuesday<\/span><br \/>\n00h00-04h00: ryan elliott<br \/>\n04h00-06h00: guy gerber <em>live<\/em><br \/>\n06h00-10h00: daniel stefanik<br \/>\n10h00-ende: italo johnson dj-team<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1442528542'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1442528542\" style=\"display:none\">nach kurzem vorschlafen war ich tats\u00e4chlich gegen 2 uhr vor ort, james ruskin und regis haben im berghain arbeitsteilung betrieben, ergo gab es zwei o\/v\/r-sets (den slot nach cut hands haben sie auch in teamarbeit bestritten). ryan elliott bediente in der zeit eine \u00fcberschaubar gef\u00fcllte panorama bar, aber dies mit gewohnter routine und klasse.<br \/>\ncut hands war als neues projekt von ex-whitehouse-initiator william bennett die erste gelegenheit des abends, um die spreu vom weizen zu trennen. schrille hocht\u00f6ne und mit s\/m-vokabular angereicherte schimpfkanonaden gab es nicht, stattdessen afrikanische rhythmen, die sich das 4\/4-korsett so zurechtbogen wie es passte. whitehouse-anleihen gab es kurz mal zwischendurch, aber sonst hatte das eine menge eigenst\u00e4ndiges, was definitiv h\u00f6renswert, jedoch mit nicht mal 40 minuten zu kurz war.<br \/>\no\/v\/r bedienten verschiedene jahrg\u00e4nge und stile, so dass jeder auf seine kosten kommen konnte. h\u00e4tte ich so gut nicht erwartet. vatican shadow war mit seinem kathedralenartigen stil auch richtig gesetzt, jedoch hat das set auf mich einen eher zerfahrenen eindruck gemacht. ein fluss zwischen den tracks kam nicht zustande, irgendwie musste ich an reel by real letztes jahr denken. kann aber auch an meiner zu hohen erwartungshaltung liegen, musikalisch gibt es nichts zu meckern. auch nicht bei guy gerber, der die panorama bar mit seinem fast schon hymnischen sound fest im griff hatte.<br \/>\nsurgeon hatte ich die letzten male im berghain immer angekreidet, dass er mit angezogener handbremse und nicht mit der stilvielfalt spielt, die er in seinen hochgeladenen sets pr\u00e4sentiert. hat sich, angefangen mit &#8222;lyot&#8220; im maurizio-mix von 1992 bis zur gegenwart vorgearbeitet und dabei so sch\u00f6n hart, aber herzlich gespielt, dass ich insbesondere in der zweiten h\u00e4lfte nicht von der tanzfl\u00e4che wollte. markante stelle hierbei sein &#8222;death before surrender&#8220; (\u00fcberhaupt: sehr viel eigenmaterial im set) mit &#8222;wriggle like a fucking eel&#8220; von whitehouse ins break gemischt. und endlich mal wieder vex&#8217;d im berghain geh\u00f6rt &#8211; klasse set.<br \/>\npete sah sich dann zwar mit der tatsache konfrontiert, dass surgeon ihm einen gro\u00dfteil der tracks aus seinem stammrepertoire weggespielt hatte, griff daher auf erprobte tools und eine menge joey beltram zur\u00fcck. schloss um 11h45 mit scorn auf ad noiseam, nachdem er schon eine halbe stunde dubstep und artverwandtes gespielt hatte.<\/p>\n<p>musikalisch von vorne bis hinten ein genuss. atmosph\u00e4risch auch, weil sich der abend f\u00fcr mich so angef\u00fchlt hat wie ein berghain-samstag anno 2005, als unten gegen mittag schluss gemacht wurde. der f\u00fcllgrad pr\u00e4sentierte sich jederzeit angenehm und das publikum erweckte den anschein, sich das line-up vorher gut angeschaut zu haben. nach all den superlativen, die jetzt ab herbstbeginn wieder jedes wochenende auf&#8217;s neue herausgefordert werden, tat dieser abend fernab vom wochenend-hype in der form verdammt gut.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nachdem die wochenenden im september dem lohnerwerb dienten, wird im oktober wieder einiges nachgeholt. da der mittwoch praktischerweise ein feiertag ist, geht es direkt dienstag mit dem \u00fcberaus ansehnlichen aufgebot aus dem vereinigten k\u00f6nigreich los. dem folgt die sub:stance am 18. und eine samst\u00e4gliche klubnacht wird wohl auch noch drin sein. das ist aber vom&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-2640","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2640"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2663,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2640\/revisions\/2663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}