{"id":2652,"date":"2012-10-04T12:12:18","date_gmt":"2012-10-04T10:12:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2652"},"modified":"2012-11-08T13:21:27","modified_gmt":"2012-11-08T12:21:27","slug":"berlin-10-10-2012-about-blank-impulse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/10\/04\/berlin-10-10-2012-about-blank-impulse\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 10.10.2012] about blank: impulse"},"content":{"rendered":"<p>fast alles notwendige steht auf dem flyer, bis auf eine kleinigkeit &#8211; die steht darunter. f\u00fcr mich eine herausforderung im dezidierten dubstep-umfeld. andererseits haben die bisherigen abende gezeigt, dass stilistische offenheit auch hier gro\u00df geschrieben wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2653\" title=\"impulse20121010\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/10\/impulse20121010.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"701\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/10\/impulse20121010.jpg 500w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/10\/impulse20121010-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">zeitplan<\/span><br \/>\n00h00-02h00: turrican<br \/>\n02h00-04h00: stype <em>ableton-set<\/em><br \/>\n04h00-06h00: wh\u00f8?<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id1221802239'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id1221802239\" style=\"display:none\">gleich mehrere herausforderungen galt es zu meistern, bzw. trieben meinen adrenalinspiegel hoch. zur hauptzeit habe ich lange nicht mehr gespielt, dann noch bei einer reihe, die eher f\u00fcr dubstep bekannt ist, was f\u00fcr mich als genre in den letzten jahren zwar zahlreiche interessante bl\u00fcten getrieben hat &#8211; als experte w\u00fcrde ich mich darin jedoch bei weitem nicht bezeichnen.<br \/>\ninsofern also unklar, was veranstalter und publikum so erwarten. durch die vorherigen besuche hatte ich jedoch den eindruck gewonnen, dass die leute ziemlich stiloffen sind, entsprechend passte ich meine vorbereitungen an. meine techno-wurzeln kann ich nicht ohne weiteres abstreifen, wollte ich auch nicht &#8211; da gibt es einige ankn\u00fcpfungspunkte im genre. zugleich hatte ich aber auch viel lust, prototypen-dubstep zu spielen und das set in entsprechende abteilungen untergliedert, die einen jeweiligen wechsel untereinander erm\u00f6glichen sollten, wenn mal irgendwas schief l\u00e4uft.<br \/>\nvor 1 uhr im club angekommen stellte ich fest, dass turrican selbst schon sehr technoid und vor allem z\u00fcgig (um 142 bpm) unterwegs war, was ich um die zeit bereits nicht erwartet h\u00e4tte. f\u00fchrte dazu, dass nicht sonderlich viele an der bar festhingen, sondern gleich zur tanzfl\u00e4che fanden. entsprechend stieg meine sorge parallel zum ehrgeiz, die meute bei laune zu halten. bis zur \u00fcbergabe hatte er das tempo jedoch gedrosselt und ich konnte bei 136 bpm ankn\u00fcpfen.<br \/>\ndies auch zun\u00e4chst auf eher gewohntem terrain (bandshell auf hessle audio oder f auf 7even), bis eine junge dame aus dem publikum an mich herantrat und fragte, wann denn der dub k\u00e4me. das nahm ich als anreiz, dann doch in den n\u00e4chsten minuten die kurve hin zu dubstep zu kriegen. gelang auch, komischerweise machte das publikum die stilwechsel bis dahin auch mit, so dass die zeit wesentlich schneller vor\u00fcberging als beim warm-up bei der contour im juni.<br \/>\nals brocken f\u00fcr publikum und mich gleicherma\u00dfen gab es zum schluss hin die gute alte &#8222;ventolin&#8220; von aphex twin, die mal wieder als tolles experiment zur trennung der spreu vom weizen beziehungsweise einigen als motivation diente, doch mal die \u00f6rtlichkeiten oder die bar aufzusuchen. wage ich viel zu selten, sowas, tat irgendwie gut.<br \/>\nwh\u00f8? machte danach einen schnitt, fing melodisch an und blieb auch eher auf dieser schiene. wechselte ebenfalls zwischen den verschiedenen ans\u00e4tzen, die nicht rein auf dubstep fixiert werden k\u00f6nnen und hielt sein set dadurch interessant. war f\u00fcr den schluss sehr passend. w\u00e4hrend des sets erfuhr ich vom veranstalter, dass die sich an der kasse gewundert haben, warum ich keinen techno spiele, woraufhin ich mir ein lachen nicht verkneifen konnte. da h\u00e4tten sich viele gedanken im voraus erledigt, aber auch f\u00fcr mich sind solche n\u00e4chte anlass genug, neben den bislang beschrittenen pfaden zu wandeln und zu schauen, wie die im techno-bereich gesammelte erfahrung bez\u00fcglich set-aufbau auch in anderen kontexten klappen kann. das vermeidet routine und somit gleichf\u00f6rmigkeit, h\u00e4lt die musik f\u00fcr mich somit spannend und motiviert mich zu mehr courage. kann so verkehrt nicht sein, wurde ja auch belohnt.<br \/>\nsehr zufriedenstellender abend, musikalisch, besuchertechnisch, \u00fcberhaupt. das set ist unten nachzuh\u00f6ren.<\/div>\n<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">mitschnitt<\/span><br \/>\n[wpaudio url=&#8220;http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/mixes\/stype_impulse_20121011.mp3&#8243; text=&#8220;stype @ impulse: abyssal (:\/\/about blank, berlin \/ 11.10.2012)&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>fast alles notwendige steht auf dem flyer, bis auf eine kleinigkeit &#8211; die steht darunter. f\u00fcr mich eine herausforderung im dezidierten dubstep-umfeld. andererseits haben die bisherigen abende gezeigt, dass stilistische offenheit auch hier gro\u00df geschrieben wird. zeitplan 00h00-02h00: turrican 02h00-04h00: stype ableton-set 04h00-06h00: wh\u00f8? 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