{"id":2702,"date":"2012-12-06T05:56:51","date_gmt":"2012-12-06T04:56:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2702"},"modified":"2012-12-09T11:03:59","modified_gmt":"2012-12-09T10:03:59","slug":"berlin-07-12-2012-berghain-leisure-system-get-perlonized","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2012\/12\/06\/berlin-07-12-2012-berghain-leisure-system-get-perlonized\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 07.12.2012] berghain: leisure system \/ get perlonized"},"content":{"rendered":"<p>wieder einmal eine leisure system mit ausgedehnten set-zeiten und der gelegenheit f\u00fcr mich, vladislav delay auch mal solo zu h\u00f6ren, wie er sein neues raster-noton-album vorstellt. auch die kombination von jimmy edgar und machinedrum unter &#8222;jets&#8220; l\u00e4sst nach der ersten ep auf einiges hoffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2703\" title=\"leisuresystem20121207\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/12\/leisuresystem20121207.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"1060\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/12\/leisuresystem20121207.jpg 750w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/12\/leisuresystem20121207-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2012\/12\/leisuresystem20121207-724x1024.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: leisure system<\/span><br \/>\n00h00-02h00: n&gt;e&gt;d<br \/>\n02h00-03h00: vladislav delay <em>live<\/em><br \/>\n03h00-05h00: disclosure<br \/>\n05h00-07h00: jets <em>live<\/em><br \/>\n07h00-ende: discipline<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar: get perlonized<\/span><br \/>\nthe mole <em>live<\/em><br \/>\nsammy dee<br \/>\nzip<br \/>\nj\u00f6rg franzmann <em>video<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n12 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id506784400'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id506784400\" style=\"display:none\">wieder mal was neues, und zwar eine ungef\u00e4hr halb so lange schlange f\u00fcr die g\u00e4steliste im vergleich zur normalen. aufgrund des wintereinbruchs ging an der t\u00fcr alles z\u00fcgig &#8211; auch das aussortieren.<\/p>\n<p>drinnen war ich dann gegen 2:40 uhr. das hat also immerhin noch f\u00fcr die zweite h\u00e4lfte von vladislav delay gereicht, der den anfang mit drones bestritten hat (wurde mir jedenfalls gesagt). mich erinnerte das bild an cut hands vor zwei monaten: die meisten h\u00f6rten interessiert zu, manche tanzten, und die \u00fcberforderten gingen hoch, wo es sich auch erstmal f\u00fcllen musste.<br \/>\nhihats und snares waren quasi nicht pr\u00e4sent, daf\u00fcr seine akkorde und ein tempo, das man entweder als gabba um 240 oder eben halbiert interpretieren konnte. fand ich angenehm herausfordernd. notiz f\u00fcr mich: n\u00e4chstes mal komplett mitnehmen.<br \/>\nvon disclosure hatte ich via soundcloud einen zwiesp\u00e4ltigen eindruck gewonnen. die chartkompatibilit\u00e4t aufgrund der harmonien und vocals ist nicht abzustreiten und ich war schon neugierig drauf, wie sie sich ins berghain einf\u00fcgen w\u00fcrden. ganz ohne vocals ging es nicht, aber joy o. ward zu h\u00f6ren und die letzten 20\/25 minuten des sets waren astreiner techno mit blawan und co. ich hab mich oben bei zip dennoch besser aufgehoben gef\u00fchlt, der zwar keine ekstatischen momente kreiert, aber daf\u00fcr ist perlon auch nicht unbedingt bekannt. mit dieser tatsache im hinterkopf konnte ich daher durchaus viel mit seiner sanften hypnose durch warme, trockene tracks anfangen. mit the mole hingegen weniger, da haben wiederum disclosure gepunktet.<br \/>\nzu jets fallen mir eigentlich nur superlative ein. ich habe selten ein so gut funktionierendes blindes verst\u00e4ndnis bei live-acts erlebt (autechre sind ein gutes beispiel). musikalisch haben sie den teilzeit-musikskeptikern, denen irgendwie die neuen impulse fehlen (eine laune, die sich mit zunehmender besch\u00e4ftigung mit der materie \u00f6fter bei mir breit macht), in der ersten stunde m\u00e4chtig viele weckrufe verpasst. da wurden hiphop, funk, r&amp;b-anleihen, dubstep, ghettobeats und auch techno so wild durcheinandergequirlt, dass keine langeweile aufkam. das gilt auch f\u00fcr die zweite h\u00e4lfte, die aus gediegenerem acid-house um die 123 bpm bestand. war wohl in teilen auch improvisiert, was meine hochachtung noch mehr steigen l\u00e4sst. hoffentlich kommt ver\u00f6ffentlichungstechnisch noch einiges nach.<br \/>\ndiscipline aka area boy aka opium hum sowie sammy dee konnten die meute ebenfalls gut f\u00fchren. ersterer eher auf techno-pfaden mit eingestreuten breakbeats und dubstep zum schluss, letzterer mit house und mehr publikum. \u00e4ndert aber nichts an der tatsache, dass ich es unten inhaltlich besser fand (reine geschmackssache).<\/p>\n<p>summa summarum: eine so richtig gute leisure system, auf der jets sicherlich bei so manchen einen bleibenden eindruck hinterlassen haben d\u00fcrften. vladislav delay ebenfalls sehr \u00fcberzeugend, get perlonized bot gewohnt guten standard. geschlossen ist das berghain seit 9:30 uhr, ich werde jetzt eine knappe viertelstunde sp\u00e4ter den heimweg antreten.<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>wieder einmal eine leisure system mit ausgedehnten set-zeiten und der gelegenheit f\u00fcr mich, vladislav delay auch mal solo zu h\u00f6ren, wie er sein neues raster-noton-album vorstellt. auch die kombination von jimmy edgar und machinedrum unter &#8222;jets&#8220; 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