{"id":273,"date":"2006-11-06T22:27:03","date_gmt":"2006-11-06T21:27:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=273"},"modified":"2006-11-07T00:18:15","modified_gmt":"2006-11-06T23:18:15","slug":"hausarbeit-transportiert-das-global-operierende-hollywood-politische-botschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2006\/11\/06\/hausarbeit-transportiert-das-global-operierende-hollywood-politische-botschaften\/","title":{"rendered":"hausarbeit: transportiert das global operierende hollywood politische botschaften?"},"content":{"rendered":"<p>aller guten dinge sind drei und damit auch erstmal genug f\u00fcr heute politisiert.  <\/p>\n<p>dies ist die hausarbeit zum bereits im juli erw\u00e4hnten seminar &#8222;die usa &#8211; einzig verbleibende supermacht&#8220;, was sich f\u00fcr mich durch die neuerung auszeichnete, dass jeder der teilnehmer (und das waren mit ca. 60 plus x bis zum ende mehr als genug) zu jeder sitzung in der lage sein sollte, zum jeweiligen thema ein kurzreferat halten zu k\u00f6nnen. welche literatur man verwendet, blieb jedem selbst \u00fcberlassen, nur sollte man ein papier mit drei thesen verfassen, die zusammen mit der hausarbeit abgegeben werden sollten. das klingt erstmal nach schikane, f\u00fchrte aber dazu, dass die sitzungen sich eben nicht dadurch auszeichneten, dass vorne drei, vier, f\u00fcnf leute referieren, w\u00e4hrend der rest sich dem tagtr\u00e4umen hingibt, sondern tats\u00e4chlich lebhafter diskutiert wurde. didaktisch hervorragend, gelangweilt habe ich mich da jedenfalls in keinster weise.<br \/>\ndie hausarbeit ist wegen dieser thesenpapiere auch deutlich k\u00fcrzer als f\u00fcr ein hauptseminar \u00fcblich, also gerade mal 12 seiten, locker nebenher zu lesen. eigentlich wollte ich \u00fcber die wirkung politischer botschaften auf das amerikanische publikum schreiben (f\u00f6rderung des patriotismus &#8211; ja oder nein?), mir wurde nur bei der lekt\u00fcre klar, dass abseits der vermarktungschancen bisher kaum publikumsforschung bez\u00fcglich inhaltlicher fragen in den usa betrieben wurde. daher lag es nahe, sich besser mit \u00fcberhaupt vorhandenen botschaften auseinanderzusetzen, zwei au\u00dfenpolitisch wichtige felder (kalter krieg, vietnam) und deren entsprechung im amerikanischen kino zu betrachten, um diese mit der entwicklung zum blockbuster-kino ab den 1970er jahren abzugleichen. klingt ambitioniert, und wenn es danach ginge, w\u00e4re eine genre-analyse wahrscheinlich passender gewesen, nur h\u00e4tte die den rahmen von 12 seiten locker gesprengt. alleine der western gibt gen\u00fcgend material f\u00fcr eigene b\u00fccher her.<br \/>\nes ist daher &#8222;nur&#8220; ein \u00fcberblick \u00fcber das mainstream-kino ab dem zweiten weltkrieg geworden, und wer das in den letzten jahr(zehnt)en beobachtet hat, wird die antwort auf die frage (ja, die \u00fcberschrift der arbeit sollte tats\u00e4chlich als frage formuliert werden &#8211; wieder was angenehm anderes) auch ohne die lekt\u00fcre wissen.<br \/>\nwer aber daran interessiert ist, wie man mit einer eigentlich kulturhistorischen arbeit in den politikwissenschaften trotzdem eine 2,0 kriegen kann (den schein habe ich mir heute abgeholt), klickt <a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/Hausarbeit_-_Politische_Botschaften_Hollywood_Andreas_Greger.pdf\">hier<\/a>. ist als pdf online, zitieren: gerne, ein verweis w\u00e4re dann aber klasse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aller guten dinge sind drei und damit auch erstmal genug f\u00fcr heute politisiert. dies ist die hausarbeit zum bereits im juli erw\u00e4hnten seminar &#8222;die usa &#8211; einzig verbleibende supermacht&#8220;, was sich f\u00fcr mich durch die neuerung auszeichnete, dass jeder der teilnehmer (und das waren mit ca. 60 plus x bis zum ende mehr als genug)&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[13],"tags":[],"class_list":["post-273","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fortbildung"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=273"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=273"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=273"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=273"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}