{"id":278,"date":"2006-11-12T14:24:22","date_gmt":"2006-11-12T13:24:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=278"},"modified":"2006-11-12T14:40:03","modified_gmt":"2006-11-12T13:40:03","slug":"einkaufe-vom-21-oktober-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2006\/11\/12\/einkaufe-vom-21-oktober-2006\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 21. oktober 2006"},"content":{"rendered":"<p>mal den kleinsten aller stapel abarbeiten. erster besuch im audio-in, \u00fcberaus lohnenswert, des weiteren noch mitbringsel von marvin und <a href=\"http:\/\/www.00100.fi\/\">wheezer<\/a> (besten dank an euch beide!).  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/26669\">love inc.<br \/>\nr.e.s.p.e.c.t. remixes<br \/>\n[sm:)le sm-9006-0]<\/a><br \/>\nentgegen aller discogs-behauptungen ist mein vinyl schwarz, soll ja eh am besten klingen.<br \/>\ndas original hat sich die bezeichnung &#8222;klassiker&#8220; redlichst verdient, muss hier wohl nicht weiter vorgestellt werden. hatte den track bislang einfach nur nicht. &#8222;cosmic indifference&#8220; ist im prinzip das selbe, nur ohne fl\u00e4che, mit mehr acid und vor allem schneller.<br \/>\nneu war mir, dass luke slater als planetary assault systems einen remix beigesteuert hat, und da groovt alles ganz locker entspannt vor sich hin, aber die intensit\u00e4t des originals erreicht er lange nicht. gutes tool, trotzdem. bei der air-liquide-version sehe ich nicht so schnell die chance, damit wirklich warm zu werden.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/38641\">ian pooley &#038; jaguar<br \/>\ntwo space cowboys on a bad trip<br \/>\n[force inc. music works fim 102]<\/a><br \/>\nian pooley und alec empire &#8211; ja, das gab&#8217;s mal tats\u00e4chlich. heute eher schwer vorstellbar. die entstehungsgeschichte ist auch ganz lustig zu lesen.<br \/>\nder erste track mit d\u00fcsteren chords und einer von einem filter bearbeiteten sequenz, die trotzdem das gesamtbild st\u00f6rt. der zweite track (kaufgrund) befindet sich in bester gesellschaft zu temple nyc: dezente 303, unaufdringlicher, aber trotzdem fordernder beat, pr\u00e4dikat &#8222;jackin'&#8220;. der letzte will wieder mit dunkler bassline gepaart mit aufhellend gemeinten sequenz-sprenkseln punkten, schafft es aber zumindest bei mir nicht. der <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/31063\">zweite teil<\/a> ist um meilen besser.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/52165\">spinning atoms<br \/>\nsub-set<br \/>\n[re-load records rel 94 15]<\/a><br \/>\nmayday &#8222;reformation&#8220; reprise, diesmal aber daz sound, der den accelerator-remix spielte. ein nach wie vor pulsierendes, pumpendes techno-unget\u00fcm, dessen langgezogene chords auf der vier dem ganzen auch eine sch\u00f6n federnde note verpassen. die anderen beiden sind dann eher futter f\u00fcr die trance-fraktion, die den 303-einsatz auch nicht scheut. meinen tee trinke ich lieber aus anderen tassen.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/135311\">dj hooligan<br \/>\nrave nation<br \/>\n[ultraphonic 4509-98050-0]<\/a><br \/>\nund weiter geht&#8217;s mit der gr\u00fcndlichen selbstdemontage durch rave-outings. das video lief mit sch\u00f6ner regelm\u00e4\u00dfigkeit nach mayday-\u00fcbertragungen oder generell auf viva zu der zeit, und sowas hinterl\u00e4sst bei einem 15-j\u00e4hrigen nat\u00fcrlich tiefe spuren &#8211; 12 jahre dazwischen \u00e4ndern auch nichts daran, dass der mittlerweile vermeintlich gereifte j\u00fcngling beim anblick dieser platte zu einem preis von 2 euro in unmittelbare gl\u00fcckskauf-laune ausbricht.<br \/>\ngut, wenn ich halbwegs objektive ma\u00dfst\u00e4be anlege: die remixe sind allesamt \u00fcberfl\u00fcssiger ballast, einzig der &#8222;piano mix&#8220; (das ist auch die version aus dem videoclip) rechtfertigt die investition und l\u00e4sst bestimmt all diejenigen grinsen, welche die damalige zeit auf die \u00e4hnlich naive art und weise wie ich miterlebt haben.<br \/>\nau\u00dferdem ist sein blick auf der cover-r\u00fcckseite doch mal mindestens 50 cent des preises wert.  <\/p>\n<p>&#8211;  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/71298\">technotronic<br \/>\nget up (before the night is over)<br \/>\n[bcm records bcm 12400]<\/a><br \/>\nnein, ich habe immer noch nicht genug vom trash. &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/37937\">pump up the jam<\/a>&#8220; sollte auf keiner party fehlen, dessen publikum a) aus leuten besteht, die zur selben zeit wie der dj in die grundschule gingen, b) der meinung des djs nach ein bisschen mehr humor vertragen k\u00f6nnten oder c) einem schnurzpiepegal ist. genau so ist es bei der hier, lustig auch, dass david morales das damals schon &#8222;veredelt&#8220; hat. zur vervollst\u00e4ndigung fehlt jetzt nur noch &#8222;this beat is technotronic&#8220;, mehr muss von ihrem &#8222;gesamtkunstwerk&#8220; keinen platz im regal beanspruchen.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/38732\">culture beat<br \/>\nanything<br \/>\n[dance pool dan 659956 6]<\/a><br \/>\nok, ich h\u00f6re gleich auf, nur die eine noch.<br \/>\nscheint tats\u00e4chlich vor &#8222;mr vain&#8220; rausgekommen zu sein, habe ich aber damals definitiv erst danach wahrgenommen. unglaubliches tempo, bei dem heutige minimal-platten definitiv nicht mithalten k\u00f6nnen. deshalb nimmt man f\u00fcr die rap-parts besser gleich notorisch simpel arrangierte chicago- oder tool-restbest\u00e4nde, die dadurch endlich (wieder) einen sinn ergeben k\u00f6nnen. ein jammer, dass man bei den sch\u00fclern von heute damit keinen blumentopf mehr gewinnen kann&#8230;  <\/p>\n<p>&#8211;  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/3272\">tobias von hofsten<br \/>\nswinger<br \/>\n[mechanisms industries m1982]<\/a><br \/>\nvom beat her an damaligen schwedentechno angelehnt, aber die mit echo versehenen chords machen das auf der a-seite ganz interessant. w\u00fcrde mich wundern, wenn babba v\u00e4th das damals nicht regelm\u00e4\u00dfig unter freiem himmel gespielt hat, daf\u00fcr m\u00fcsste die nummer n\u00e4mlich immer noch genug taugen, wenn nicht alle auf den minimal-sound fixiert w\u00e4ren. die b-seite schielt schon fast in richtung detroit. schnittstelle zwischen robert hood und heiko laux, w\u00fcrde ich sagen, und das sind ja nicht die schlechtesten referenzen.<br \/>\ninsgesamt eine platte f\u00fcr techno-sets, die das publikum nicht \u00fcberfordern sollen, im berghain ab 11h morgens zum beispiel.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/106435\">the architect<br \/>\n&#8230; lost in the mood<br \/>\n[tuning spork spork 05]<\/a><br \/>\njay haze eignet sich &#8211; trotz einigen wirklich guten eps auf contexterrior &#8211; derzeit bestens, um der belanglosen minimal-schickeria einen diss nach dem anderen zukommen zu lassen, und tats\u00e4chlich gl\u00e4nzt die a-seite durch melodi\u00f6s erzeugte langeweile. die r\u00fcckseite macht aber alles wieder wett: zun\u00e4chst mit einem minimal-jacker, bei dem man es fast schon wagen k\u00f6nnte, eine trax dazu zu mixen oder zumindest den sommer mit hei\u00dfen open-airs herbeisehnt, wo sowas als warm-up laufen k\u00f6nnte. im letzten track werden die melodien auch so zusammengestellt, dass sich die f\u00fcr haze typische melancholie einstellt. gerade nochmal gl\u00fcck gehabt.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/147630\">sixtoo<br \/>\noutremont mainline runs across the sunset<br \/>\n[vertical form vform025]<\/a><br \/>\nwaschechter hiphop, der einmal mehr zeigt, dass ich vertical form als label f\u00fcr qualit\u00e4tsware viel zu h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssige und einigen kids von heute zur anregung der gehirnzellen als zwangsma\u00dfnahme ganz gut tun w\u00fcrde. wer prefuse 73 mag, hat hiermit bestimmt keine probleme.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/441456\">v\/a<br \/>\ncollectio vol. 2<br \/>\n[x-rust xrust002]<\/a><br \/>\ndie sitzen in turku, finnland, und werfen scheinbar hin und wieder streng limitierte platten auf den lokalen markt, von denen man hierzulande nicht mal ansatzweise was mitbekommt. die artists sind ebenfalls (zumindest hier) unbeschriebene bl\u00e4tter und liefern auf der a-seite sch\u00f6n optimistischen, melodischen techhouse ab.<br \/>\ndie b-seite ist da ruhiger und auch reduzierter, aber scheut dennoch nicht vom einsatz pr\u00e4gnanter bassdrums zur\u00fcck. sei damit allen panorama-bar-residents oder den bereits erw\u00e4hnten freiluft-plattendrehern im sommer ans herz gelegt.  <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/729674\">cae$ar<br \/>\nsuck my soul<br \/>\n[stars-music stars-007]<\/a><br \/>\nwieder turku, aber zumindest marko laine kennt man von djax-up. allerdings h\u00e4tte damals wohl niemand gedacht, dass der eines tages mittelpr\u00e4chtigen techhouse machen w\u00fcrde&#8230;<br \/>\ndas original hat was. zwar mit vocals, begleitender bassline, claps &#8211; an sich all den zutaten, die man hierzulande in den letzten jahren bis zur gen\u00fcge geh\u00f6rt hat, aber dabei echt funky. der &#8222;dark dub&#8220; tr\u00e4gt seine bezeichnung, zumindest was den dub angeht, zurecht.<br \/>\nden brecher findet man ganz bescheiden auf der b2, was man marko laine dann eher zugetraut h\u00e4tte: brachial-acid, aus einem live-set geschnitten, im vergleich zur restlichen platte v\u00f6llig unerwartet, kann man ohne z\u00f6gern in dunklen kellern unter massivem strobo-einsatz spielen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mal den kleinsten aller stapel abarbeiten. erster besuch im audio-in, \u00fcberaus lohnenswert, des weiteren noch mitbringsel von marvin und wheezer (besten dank an euch beide!). love inc. r.e.s.p.e.c.t. remixes [sm:)le sm-9006-0] entgegen aller discogs-behauptungen ist mein vinyl schwarz, soll ja eh am besten klingen. das original hat sich die bezeichnung &#8222;klassiker&#8220; redlichst verdient, muss hier&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[3,2],"tags":[],"class_list":["post-278","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-frisch-eingetroffen","category-musik"],"modified_by":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=278"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/278\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}