{"id":2804,"date":"2013-02-28T02:06:53","date_gmt":"2013-02-28T01:06:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2804"},"modified":"2013-03-20T01:23:35","modified_gmt":"2013-03-20T00:23:35","slug":"berlin-02-03-2013-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/02\/28\/berlin-02-03-2013-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.03.2013] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>function hat ein album gemacht, das erscheint auf ostgut ton, der anlass wird mit einem line-up zelebriert, nach dem mir das &#8222;ja, schon wieder.&#8220; als eingest\u00e4ndnis, mich nicht gen\u00fcgend um alternativen im nachtleben zu bem\u00fchen, nicht schwerf\u00e4llt.<br \/>\ndas mit dem zurechtlegen eines planes wird hier jedoch schwierig. warm-ups von pete sind immer eine bank und surgeon an sich sowieso. andererseits w\u00fcrde ich auch gerne svreca und das house-set der beiden new yorker im berliner exil (adam x und function) mitbekommen. das ist allerdings konditionell nur schwer zu bew\u00e4ltigen, so dass ich mir den sonntagmittag als ziel setze, den laden zu verlassen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\" data-mce-mark=\"1\">berghain &#8211; function record release party<\/span><br \/>\n00h00: pete<br \/>\n04h00: tobias. <em>live<\/em><br \/>\n05h30: function<br \/>\n09h00: surgeon<br \/>\n12h00: svreca<br \/>\n15h00: silent servant<br \/>\n18h00: norman nodge<br \/>\n23h00: inland*<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\" data-mce-mark=\"1\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00: massimiliano pagliara<br \/>\n05h00: todd terje<br \/>\n08h00: soundstream<br \/>\n11h00: bill patrick<br \/>\n14h00: adam x &amp; function<br \/>\n18h00: francis harris<br \/>\n21h00: ellen allien<br \/>\n00h00: spencer parker<\/p>\n<p>*: aka ed davenport<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n14 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><\/p>\n<p>der zwei-schicht-betrieb hat sich bei mir als standard etabliert, auch wenn dies kompromisse nach sich zieht. function h\u00e4tte ich schon gerne mitbekommen, aber mir blieb ja noch sein gemeinsames set mit adam x als hoffnung, die sp\u00e4ter auch nicht entt\u00e4uscht wurde.<\/p>\n<p>die erste schicht fand f\u00fcr mich also von 0h30 bis 4h15 statt. gr\u00fcnde: den stempel abholen und mal wieder pete h\u00f6ren, der seine bereits erprobte rezeptur (gebrochene beats zum anfang, die von geraden kickdrums abgel\u00f6st werden) einmal mehr erfolgreich einsetzte. ich hatte in der zeit keinen grund, nach oben zu gehen, um wenigstens den schlangenstatus zu \u00fcberpr\u00fcfen (das geht \u00fcbrigens seit der renovierung der toiletten auf berghain-ebene ohnehin von den dortigen fenstern aus).<\/p>\n<p>die zweite runde gab es nach einer schlafpause in den heimischen gem\u00e4chern von kurz nach 9 bis kurz nach 23 uhr. auch wenn es sonst zu meinen spezialit\u00e4ten geh\u00f6rt, das haar in der suppe ausfindig zu machen, gab es dieses mal absolut keine schwachstelle f\u00fcr mich im line-up.<br \/>\nsurgeon erwies f\u00fcr mich mal wieder als klarer favorit des abends. es kam mir so vor, als ob er im oktober bei der downwards-nacht sein aha-erlebnis hatte, was die bereitschaft zum stil\u00fcbergreifenden risiko angeht. mir blieb keine andere wahl als die tanzfl\u00e4che f\u00fcr die drei stunden nicht zu verlassen. dennoch: besser wurden die von ihm gespielten tracks der trade-ep (darunter leider nicht der letzte) auch \u00fcber die funktion one nicht.<br \/>\nsvreca mit d\u00fcsterem, industrial-lastigen techno, blieb auch konstant bei dem stil. fand ich f\u00fcr die uhrzeit auch in ordnung, riss mich jedoch nicht mit. ist allerdings auch eine frage meiner pr\u00e4ferenzen, angeh\u00f6rt habe ich mir ihn sehr gerne, zumal er mit cds und vinyl beneidenswert pr\u00e4zise mixte.<br \/>\ndas exil-new-yorker-duo brachte mit der ersten stunde des sets ordentlich schwung in die panorama bar. angek\u00fcndigt war ein house-set alter new yorker schule, de facto liefen auch jede menge breakbeats, hip house und auch die gute alte &#8222;we call it techno&#8220;. hatte fast schon etwas von der back to basics, auch wenn deren rahmen ein total anderer ist. stilistisch definitiv eine geschmacksfrage, auf die sich nicht alle einigen konnten, aber die auf der tanzfl\u00e4che verbliebenen hatten eine menge spa\u00df &#8211; mich eingeschlossen, auch wenn in der mitte des sets etwas leerlauf herrschte.<br \/>\nda ich mit silent servant nicht so recht warm werde (obwohl er technisch super ist, aber da funken wieder mal meine pr\u00e4ferenzen dazwischen &#8211; nehme das also auf meine kappe), ging es erst zu norman nodge wieder runter, der sehr funktional mit ein paar ebm-tracks spielte. auch dies war als anlass, den abend nochmal in schwung zu bringen, vollkommen richtig so.<br \/>\nzwischendrin noch ein paar abstecher zu ellen allien, in der hoffnung, dass sie einen guten tag erwischt hat. war tats\u00e4chlich der fall, jedenfalls ging sie mit dem mut zur vielfalt einige risiken ein, was auch dankend angenommen wurde. hat bei mir alleine durch &#8222;loner&#8220; von burial wieder pluspunkte gesammelt, auch die &#8222;township funk&#8220; von dj mujava fand ich nicht fehl am platz.<\/p>\n<p>dennoch war es f\u00fcr meine begriffe kurz nach 23 uhr genug. der eindruck von\u00a0einer klubnacht ohne musikalische und atmosph\u00e4rische schw\u00e4chen hatte sich zu dieser zeit manifestiert, so dass ich meine kondition nicht weiter \u00fcberstrapazieren wollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>function hat ein album gemacht, das erscheint auf ostgut ton, der anlass wird mit einem line-up zelebriert, nach dem mir das &#8222;ja, schon wieder.&#8220; 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