{"id":2809,"date":"2013-03-06T02:14:32","date_gmt":"2013-03-06T00:14:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2809"},"modified":"2013-04-10T22:23:57","modified_gmt":"2013-04-10T20:23:57","slug":"berlin-15-03-2013-suicide-killekill-011-record-release","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/03\/06\/berlin-15-03-2013-suicide-killekill-011-record-release\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 15.03.2013] suicide: killekill 011 record release"},"content":{"rendered":"<p>james t. cotton hat ziemlich detroitig-jazzig-housige tracks eingereicht und killekill sie vor ein bis zwei wochen als vinyl ver\u00f6ffentlicht. zur feier des anlasses spiele ich auf dem holzfloor.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=2810\" rel=\"attachment wp-att-2810\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2810\" alt=\"killekill20130315\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/03\/killekill20130315.jpg\" width=\"363\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/03\/killekill20130315.jpg 363w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/03\/killekill20130315-106x300.jpg 106w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">club<\/span><br \/>\nanfang: dj flush<br \/>\nhauptrolle 1: james t. cotton<br \/>\nhauptrolle 2: traxx<br \/>\nende: alienata<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">lounge<\/span><br \/>\nvon anfang bis ende: stype <em>vinyl-set<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n10 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">start<\/span><br \/>\n24 uhr<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><\/p>\n<p>ich bitte vorab um verzeihung, da dies eine etwas egozentrische nachbetrachtung wird. allerdings habe ich von drinnen nicht mehr als dj flush zum anfang und ihn im duett mit alienata zum ende geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>dazwischen lagen gute sieben stunden, in denen ich die leute auf dem holzfloor unterhalten habe. angestachelt war ich durch eine mail von flush wenige tage zuvor, der zu mir meinte, dass er nach dem warm-up drinnen nicht zwingend nochmal drau\u00dfen spielen m\u00fcsste. das weckte nat\u00fcrlich den ehrgeiz in mir, auch mal mit etwas \u00fcberl\u00e4nge zu spielen, obwohl ich das \u00f6ffentlich noch nie gemacht hatte.<br \/>\nnat\u00fcrlich kam auch das gewissen ins spiel: nach \u00fcber einem jahr mal wieder mit vinyl spielen? dann gleich so lange? das mit gr\u00f6\u00dftenteils alten sachen, da ich die neuen sachen zumeist digital habe? ist gut gealterte popmusik der 1980er \u00fcberhaupt das richtige? ergo: das \u00fcbliche an bedenken, die aber auch bestehen, wenn ich mit ableton live spiele. mit dem unterschied, dass ich da immer noch flexibler reagieren kann, was mit zwei taschen, die insgesamt 90 platten und ein paar cds trugen, nicht so wirklich m\u00f6glich ist.<br \/>\nplan: mit soul und downbeat so um 100 bpm beginnen und sich von dort aus hocharbeiten. das positive da drau\u00dfen ist (zumindest im winter), dass es recht egal ist, ob da jemand tanzt oder die leute einen soundtrack f\u00fcr ihre gespr\u00e4che brauchen. eventuell nahm dies etwas von den eh latent pr\u00e4senten sorgen vor oder auch w\u00e4hrend eines sets und ich spielte mit dem bewusstsein, dass es eigentlich nichts zu verlieren gibt, etwas befreiter als sonst drinnen zum warm-up. dort w\u00e4re es schon etwas anderes, wenn nach zwei, drei stunden nicht mal wenigstens 20 leute tanzen. aber gut, das kam mir im suicide noch nie vor.<\/p>\n<p>an sich gab es eine menge dinge, welche die sieben stunden zu einer f\u00fcr mich echt kurzweiligen angelegenheit machten. das fing schon relativ am anfang an, als sich jemand aus dem publikum bei mir bedankte, dass ich &#8222;groove me&#8220; von king floyd spielte. hatte bei den alten soul-sachen an sich mit gro\u00dfen fragezeichen \u00fcber den gesichtern gerechnet.<br \/>\n\u00e4hnliche erlebnisse gab es einige. die 808-state-remixe von new order auf rephlex lie\u00dfen sich endlich mal beide gut unterbringen und f\u00fchrten auch prompt zu nachfragen. &#8222;1984&#8220; von den eurythmics hatte leider nicht ganz den effekt, den ich mir erhofft hatte. prince scheint hingegen immer zu gehen. dazwischen gerne minimalere sachen, house, manchmal mit technoiderer und verschrobener note (&#8222;geile tiere&#8220; von dj elin endlich mal wieder gespielt).<br \/>\nmixtechnisch klappte es auch gr\u00f6\u00dftenteils, obwohl ich zugeben muss, mich an den komfort von ableton live schon gew\u00f6hnt zu haben. sicher gab es auch den einen oder anderen salat, was aber \u00fcber den zeitraum zu verzeihen ist. manche kombination war auch harmonisch etwas komisch, was mir nur wieder vor augen f\u00fchrt, mich damit entweder eingehender zu besch\u00e4ftigen oder eben bei meinen leisten zu bleiben.<br \/>\nansonsten keine verbesserungsvorschl\u00e4ge w\u00e4hrend des sets. flush fragte zwischendrin, ob ich noch k\u00f6nne oder ob er f\u00fcr eine halbe stunde spielen solle. da war mein ehrgeiz aber schon so weit angestachelt, dass ich es erst recht wissen und bis zum schluss machen wollte. einzig einer dame musste ich den wunsch nach michael jackson abschlagen, von dem sich tats\u00e4chlich keine einzige platte in meiner sammlung befindet.<br \/>\nscheine also aus publikumssicht ein bisschen was richtig gemacht zu haben. so ab 3h war der f\u00fcllgrad jedenfalls konstant und der wechsel zwischen pop, (tech)house und chicago wurde bereitwillig mitgemacht. kann aber auch etwas an dem einen oder anderen hit gelegen haben. habe jedenfalls gl\u00fccklich ersch\u00f6pft kurz vor 8 uhr mit der zweiten zugabe (&#8222;pump up the jam&#8220;, technotronic, das zweite mal an dem abend) schluss gemacht und dann noch plaudernd alienata und flush von drinnen mitbekommen, die eine mittlerweile \u00fcberschaubare besucherschar mit nicht zu aufregendem acid \u00e0 la mike dearborn von anfang der 1990er oder mike dunn bei laune hielt.<\/p>\n<p>ich hab&#8217;s jedenfalls sehr genossen und w\u00fcrde es auch auf eine wiederholung ankommen lassen. aus gr\u00fcnden des perfektionismus bleibt das set dennoch unter verschluss, bzw. nur denen zug\u00e4nglich, die an dem abend auch im publikum waren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>james t. cotton hat ziemlich detroitig-jazzig-housige tracks eingereicht und killekill sie vor ein bis zwei wochen als vinyl ver\u00f6ffentlicht. zur feier des anlasses spiele ich auf dem holzfloor. club anfang: dj flush hauptrolle 1: james t. cotton hauptrolle 2: traxx ende: alienata lounge von anfang bis ende: stype vinyl-set eintritt 10 euro start 24 uhr&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6,7],"tags":[],"class_list":["post-2809","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender","category-werbung"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2809","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2809"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2809\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2866,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2809\/revisions\/2866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2809"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2809"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2809"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}