{"id":2823,"date":"2013-03-14T21:59:47","date_gmt":"2013-03-14T20:59:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2823"},"modified":"2013-03-23T14:07:22","modified_gmt":"2013-03-23T13:07:22","slug":"berlin-17-03-2013-berghain-innervisions-lost-in-a-moment","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/03\/14\/berlin-17-03-2013-berghain-innervisions-lost-in-a-moment\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 17.03.2013] berghain: innervisions &#8211; lost in a moment"},"content":{"rendered":"<p>zu erwarten sind zust\u00e4nde wie zu silvester. au\u00dfer karenn, marcel dettmann und r\u00f8dh\u00e5d mache ich mir keine pl\u00e4ne, sondern freue mich lieber dar\u00fcber, am montag nicht arbeiten zu m\u00fcssen.<br \/>\nund nat\u00fcrlich: ja, schon wieder.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">innervisions &#8211; lost in a moment<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\" data-mce-mark=\"1\">berghain<\/span><br \/>\n00h00: gerd janson<br \/>\n04h00: karenn <em>live<\/em><br \/>\n05h00: robert hood<br \/>\n07h00: aiken<br \/>\n10h00: alex.do<br \/>\n13h30: benjamin damage<br \/>\n16h00: dvs1<br \/>\n20h00: marcel dettmann<br \/>\n00h00: r\u00f8dh\u00e5d<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\" data-mce-mark=\"1\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00: monkey maffia<br \/>\n05h00: roman fl\u00fcgel<br \/>\n09h00: dvs1<br \/>\n13h00: schwarzmann <em>live<\/em><br \/>\n14h30: dixon<br \/>\n19h00: \u00e2me <em>live<\/em><br \/>\n20h00: marcus worgull<br \/>\n23h00: petre inspirescu<br \/>\n02h00: \u00e2me \/ gerd janson<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\" data-mce-mark=\"1\">eintritt<\/span><br \/>\n14 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\" data-mce-mark=\"1\">review<\/span><\/p>\n<p>ob es an der witterung, dem gew\u00f6hnungseffekt oder der z\u00fcgig und effizient arbeitenden t\u00fcr lag &#8211; trotz der wohl vorhandenen f\u00fclle war es zumindest im berghain stets ertr\u00e4glich. dort fand sich auf der tanzfl\u00e4che immer ein platz, was zugegebenerma\u00dfen von der panorama bar nicht behauptet werden kann. da war w\u00e4hrend des dixon-sets kein durchkommen an der bar bei den sofas.<\/p>\n<p>sichtbare neuerungen:<\/p>\n<ul>\n<li>die ausgewechselten monitorboxen im berghain. auch immer noch von funktion one, daf\u00fcr sind an den seiten nur noch hoch- und mittelt\u00f6ner montiert, in der mitte eine kombination aus beidem, f\u00fcr den bass sorgt ein subwoofer unter dem pult. die sorge bez\u00fcglich r\u00fcckkoppelungen oder springenden nadeln liegt nahe, erwies sich jedoch den ganzen abend \u00fcber als unbegr\u00fcndet.<\/li>\n<li>zwei stroboskope unter der live-act-b\u00fchne im berghain. simpel, aber effizient. blendet beim direkten hinschauen, aber das ist auch irgendwo sinn der sache.<\/li>\n<li>die varilights an der r\u00fcckseite kamen dieses mal irgendwie besonders zur geltung.<\/li>\n<li>im treppenhaus besteht das &#8222;rudel&#8220; jetzt aus marquardt-bildern der resident-djs.<\/li>\n<\/ul>\n<p>hatte mich erneut f\u00fcr den zwei-schicht-betrieb entschieden, wobei die erste mit ihren gut vier stunden von kurz nach 1 bis kurz nach 5 fast schon als aufw\u00e4rm\u00fcbung zu verstehen ist. die schlange war zu dem zeitpunkt schon ansehnlich bis fast zum h\u00e4uschen und der nachschub an publikum somit gesichert. der blieb auch erstmal im berghain bei gerd janson h\u00e4ngen, der eine sch\u00f6ne mischung aus chordigen, melodischen tracks sowie den einen oder anderen klassiker spielte. so habe ich dort endlich einmal die &#8222;m5&#8220; geh\u00f6rt. er hatte also das gl\u00fcck, welches bereits diversen warm-up-djs vor ihm zuteil wurde: die meisten besucher fanden erstmal nicht den weg nach oben, sondern direkt den weg zu ihm auf die tanzfl\u00e4che. war f\u00fcr monkey maffia zwar schade, da sich bis nach 2 uhr in der panorama bar nicht wirklich was bewegen wollte, aber auch dort sah es zwei stunden sp\u00e4ter schon deutlich besser aus.<br \/>\nnach dem ma\u00dfgeschneiderten warm-up durch herrn janson also karenn. tats\u00e4chlich ausschlie\u00dflich analog, kein laptop oder mitlaufender pc, sondern live-improvisation. gnadenlose 135 bpm, dazu brachiale, aber nicht \u00fcberfordernde sounds. rauh, ungeschliffen und damit einfach nur zum tanzen zwingend, so dass ich mich wie bei the advent im tresor anno 1998 f\u00fchlte. erfanden zwar das rad nicht neu, aber das ist bei dem energielevel wirklich egal, wenn der k\u00f6rper einem keine signale von ersch\u00f6pfung geben will. kurzum: richtig klasse.<\/p>\n<p>die zweite schicht geriet geringf\u00fcgig l\u00e4nger: 15h30 bis 7h30.<br \/>\nauch dabei wie schon vor zwei wochen &#8211; entt\u00e4uscht hat mich niemand. dvs1 hat mich ziemlich positiv \u00fcberrascht, da er zwar durchaus druck-, aber dabei auch gef\u00fchlvoll spielte. dies in dem ma\u00dfe, dass mir nach anderthalb stunden schon der sinn nach etwas mehr temperament stand, aber andererseits war das f\u00fcr die uhrzeit genau passend.<br \/>\nbei dixon und \u00e2me oben das \u00fcbliche &#8211; man wei\u00df bei ihnen einfach, was man bekommt. habe sie dennoch eher im hintergrund wahrgenommen, weil zu der zeit tats\u00e4chlich die vollversammlung auf der tanzfl\u00e4che stattfand, an der ich nicht teilnehmen wollte. das h\u00e4tte eher stress aufgrund des durchbahnens und unfreiwilligen k\u00f6rperkontaktes beim tanzen bedeutet.<br \/>\ndas letzte mal marcel dettmann an ort und stelle war ja leider schon etwas her, meine vorfreude daher recht gro\u00df, und die wurde vollkommen erf\u00fcllt. zur h\u00e4lfte mit alten platten aus dem archiv und dem subtilen aufbau, der ihn so auszeichnet. hat also nichts von seinen qualit\u00e4ten eingeb\u00fc\u00dft und mich \u00fcber seine vier stunden gefesselt. tolles licht w\u00e4hrend seines sets im \u00fcbrigen.<br \/>\nauch r\u00f8dh\u00e5ds set reiht sich nahtlos in die reihe des verdammt hohen niveaus an diesem abend \/ tag \/ wieder abend ein. war schon von etwas d\u00fcsteren industrial-angehauchten fl\u00e4chen gepr\u00e4gt, aber dabei nicht zu dystopisch und vor allem inhaltlich sowie dramaturgisch sehr geschlossen. er hat eher einzelne druckvolle tracks gespielt, um akzente zu setzen und mehr wert auf tiefe gelegt. das hat \u00fcber seine siebeneinhalb stunden hinweg auch bestens funktioniert, so dass die meute nach &#8222;space invaders are smoking grass&#8220; von i-f als zugabe beschwingt nach oben oder &#8211; wie meine wenigkeit &#8211; im positiven sinne ersch\u00f6pft nach hause gegangen sind.<\/p>\n<p>meine hitliste, m\u00fcsste ich eine benennen: karenn, marcel dettmann, r\u00f8dh\u00e5d (sehr dicht dahinter), gerd janson und dvs1 (auch ungef\u00e4hr gleichauf). wie gesagt: alles auf extrem hohem niveau und mit einer stimmung, die mich ab sonntag abend gut mitgerissen hat, wo sich der bis dahin eh trotz des besucheransturmes in grenzen haltende stress v\u00f6llig aufl\u00f6ste. daf\u00fcr mal wieder ein dankesch\u00f6n an die t\u00fcr, die sich sowohl fr\u00fch als auch sp\u00e4t \u00e4u\u00dferst entspannt gegen\u00fcber dem zu erwartenden durchlauf pr\u00e4sentierte &#8211; zumindest drinnen. aussortiert wurde drau\u00dfen meinem eindruck nach ganz sch\u00f6n flei\u00dfig.<br \/>\nallerdings ist es bei mir wohl soweit: diese dimensionen nehme ich fast schon als standard wahr. kann aber auch an meinen h\u00e4ufigen besuchen der letzten wochen liegen, so dass ich schon recht froh bin, noch die avian-nacht mitzunehmen, um danach etwas pause zu haben. soll ja auch f\u00fcr den schlafrhythmus nicht so schlecht sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zu erwarten sind zust\u00e4nde wie zu silvester. au\u00dfer karenn, marcel dettmann und r\u00f8dh\u00e5d mache ich mir keine pl\u00e4ne, sondern freue mich lieber dar\u00fcber, am montag nicht arbeiten zu m\u00fcssen. und nat\u00fcrlich: ja, schon wieder. innervisions &#8211; 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