{"id":2834,"date":"2013-03-22T13:41:32","date_gmt":"2013-03-22T12:41:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=2834"},"modified":"2013-04-08T13:47:04","modified_gmt":"2013-04-08T11:47:04","slug":"berlin-23-03-2013-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/03\/22\/berlin-23-03-2013-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 23.03.2013] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>und schon wieder, allerdings f\u00e4llt n\u00e4chste woche aufgrund selbstauferlegter schonzeit zu ostern und arbeitsbedingt auch ein guter teil des april weg. prim\u00e4res interesse meinerseits an blawan, truss alias mpia3 (der so herrlich brachiale acid-tracks unter&#8217;s volk bringt, dass man die guten alten djax-tage sp\u00fcrt) und henning baer. wird spontan entschieden, nach welchem schichtmodell ich verfahre.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00: ventress<br \/>\n04h00: shxcxchcxsh <em>live<\/em><br \/>\n05h00: truss<br \/>\n08h00: blawan<br \/>\n11h00: shifted b2b sigha<br \/>\n18h00: henning baer<br \/>\n22h00: answer code request<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00: ryan elliott<br \/>\n04h00: will saul<br \/>\n07h00: sei a<br \/>\n10h00: october<br \/>\n13h00: dj qu<br \/>\n16h00: anja schneider<br \/>\n19h00: stefan goldmann<br \/>\n22h00: ripperton<br \/>\n01h00: margaret dygas<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n14 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">review<\/span><\/p>\n<p>erste ankunft gegen 5h30, mit einer erk\u00e4ltung im gep\u00e4ck, die sich (auch in den wochen danach) nicht so wirklich entscheiden konnte, ob sie auch wirklich eine sein m\u00f6chte. die ist jedoch der grund daf\u00fcr, weshalb ich die besuche (ja, wieder mal zwei schichten) im nachhinein als nicht zwingend notwendig werte. liegt nicht daran, dass mir der abend gesundheitstechnisch den rest gegeben h\u00e4tte, sondern an meiner eher miesepetrigen stimmung, da ich die grippe sechs wochen zuvor als erledigt betrachtet hatte und zweistellige minusgrade ende m\u00e4rz auch nicht gerade zu begeisterungsst\u00fcrmen einluden.<\/p>\n<p>neutral betrachtet war es eine klubnacht nach fast vergessenen standards vor zwei, drei jahren. keine schlange bis zum h\u00e4uschen, sondern gerade mal eine zweistellige anzahl an potentiellen besuchern, die locker beim gitter platz fanden. entsprechend kurz also die zeit bis zum eintritt. drinnen war es ebenfalls entspannt, aber das tat nach der innervisions-sause auch sehr gut.<br \/>\ntruss wirkte auf mich irgendwie demotiviert. gut, mixen ist auf dauer immer der gleiche ablauf, den man sich aber abwechslungsreich gestalten kann. lief (vergleichbar mit robert hood) stets nach dem gleichen \u00fcberblendungsschema ab. stilistisch blieb in der zeit bis 6h00 auch nichts nennenswertes bei mir h\u00e4ngen, so dass ich der panorama bar eine chance geben wollte.<br \/>\nauch da fand ich will saul nicht sonderlich berauschend. klar, tanzbar war es, aber dabei fehlte mir der rote faden und das zwingende. gegen 7 uhr herum pl\u00f6tzlich eine wende zum wesentlich besseren, will hei\u00dfen: tracks mit fetter kick, snares und groove, das lud zu mehr als kopfnicken ein. schob ich auf den wechsel zu sei a, der jedoch versp\u00e4tung hatte, so dass will saul den ersteindruck mit seiner letzten halben stunde ins gegenteil verkehrt hat. sei a nahm den faden leider nicht auf, sondern schaltete wieder gef\u00fchlt zwei g\u00e4nge zur\u00fcck.<br \/>\ntruss hatte kurz vor 8 (eigentlich in seiner letzten stunde, wie mir gesagt wurde) richtig an fahrt aufgenommen. beim heruntergehen lief jedenfalls bizarre inc, was schon mal einen dicken pluspunkt gibt. der eigentliche grund f\u00fcr meinen besuch (blawan) schoss w\u00e4hrend seines sets dann komplett den vogel ab. jedenfalls waren seine drei stunden eine kontinuierliche steigerung ohne ausfl\u00fcge in dubstep-gefilde, sondern wie bereits zum warm-up im dezember zum berghain-geburtstag toolige, gerade tracks. schnell gemixt und vom tempo her ebenfalls so weit anziehend, dass er am ende bei heutzutage sportlichen 142 bpm angelangt war. erstaunlich, wie gut das beim publikum funktionierte, das sich in den letzten jahren doch an anderes gew\u00f6hnt haben d\u00fcrfte. bin nach seinem set dann doch ziemlich zufrieden nach hause zur erholung.<\/p>\n<p>wiedergekommen bin ich kurz vor 18 uhr, da ich henning baer bereits zwei mal dort verpasst habe und dies nachholen wollte. dabei bitte nicht von der tatsache t\u00e4uschen lassen, dass ich die nachbetrachtung zum 26. januar mit forward strategy group am rande der tanzfl\u00e4che mit meinem smartphone geschrieben habe. langweilig war das set keinesfalls, aber aufgrund der pseudo-erk\u00e4ltung und dem blawan-set im hinterkopf war es wirklich schwer, mich zum tanzen zu motivieren. lag also an mir und keinesfalls am set, das sich stilistisch zu gro\u00dfen teilen beim berghain-standard etablierte, aber dann doch mit einigen \u00e4lteren sachen garniert war (der dave-clarke-remix zu &#8222;dream on&#8220; von depeche mode beispielsweise).<br \/>\nstefan goldmann oben melodisch und der uhrzeit angemessen, will hei\u00dfen: nicht zu anstrengend, sondern gem\u00fctlich unterhaltend, ripperton langsam und sexy &#8211; jedenfalls in der viertelstunde, die ich von ihm mitbekommen habe, bis ich gegen 22h30 endg\u00fcltig gegangen bin.<\/p>\n<p>unter neutralen gesichtspunkten also ein normaler berghain-sonntag ohne extreme, mit einer ganz schweren blawan-breitseite und einem erneut positiven eindruck von henning baer. rational betrachtet h\u00e4tte es jedoch auch nicht geschadet, den sonntag anders, irgendwie ges\u00fcnder zu verbringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>und 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