{"id":3008,"date":"2013-08-02T23:33:52","date_gmt":"2013-08-02T21:33:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3008"},"modified":"2013-09-10T23:09:31","modified_gmt":"2013-09-10T21:09:31","slug":"berlin-03-08-2013-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/08\/02\/berlin-03-08-2013-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 03.08.2013] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>und wieder die treue unter beweis stellen. auch wenn ich die musikalische entwicklung ian pooleys in den jahren nach 2000 wirklich nicht in weiten teilen mittrage, nutze ich die gelegenheit, um ihn in aktion zu erleben. herr dettmann ist sowieso stets einen besuch wert, aber vor allem m\u00f6chte ich den garten mal wieder sehen, der im letzten jahr aufgrund der witterung bei meinen visiten stets geschlossen war. bei dem freiluftprogramm wird es (eine stabile witterung vorausgesetzt) leicht, das gewissen zu beruhigen, sich lauter musik in clubs hinzugeben anstatt sich im see abzuk\u00fchlen.<br \/>\nplan: doppelschicht. die erste von ein wenig pooley bis herrn dettmann, sch\u00f6nheitsschlaf bis mittag, und dann den sonntag genie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain<\/span><br \/>\n00h00: ian pooley<br \/>\n04h00: beroshima <em>live<\/em><br \/>\n05h30: marcel dettmann<br \/>\n08h30: len faki<br \/>\n12h00: jerome sydenham<br \/>\n17h00: freddy k<br \/>\n21h00: henning baer<br \/>\n01h00: m\u00f8rbeck<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00: anthea<br \/>\n04h00: matthew styles<br \/>\n05h00: monika kruse<br \/>\n08h00: andhim<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">garten<\/span><br \/>\n12h00: grizzly &amp; peter a.<br \/>\n16h00: sven weisemann<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n14 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nauch wenn pl\u00e4ne nicht ganz zum partyleben, jedoch umso besser in die vielzitierte work-life-balance passen und ich mir damit gerne den schuh des pedanten anziehe: ja, es lief genau nach plan. erste schicht von herrn pooley bis zu marcel dettmann, die zweite von der mitte des grizzly-sets bis kurz vor mitternacht. hat dann auch gereicht.<\/p>\n<p>war so gegen 2 uhr da, wo ian pooley schon gut unten gas gab. unter anderem die killabite 2, &#8222;diabla&#8220; im sls-remix und dave clarkes &#8222;southside&#8220; hat er gespielt und mich damit gut zw\u00f6lf bis 14 jahre zur\u00fcck katapultiert &#8211; f\u00fchlte sich ganz gut an, fand es nur so fr\u00fch etwas schade. obwohl es gut gef\u00fcllt war, sind das alles tracks, die gerne mal wieder mehr leute h\u00f6ren k\u00f6nnten, die das alles von damals nicht kennen. anthea konnte oben auch eine gut gef\u00fcllte tanzfl\u00e4che mit ganz normalem house bei laune halten.<br \/>\nberoshima fand ich nicht sonderlich zielf\u00fchrend. hatten so in der mitte eine ganz gute treibende phase (da lief auch eine variante von &#8222;electronic discussion&#8220;), aber mich trieb das set eher nach oben zu matthew styles, der das gegenteil von unten demonstrierte. hatte eine klare linie im set, auch wenn es mich jetzt nicht dazu zwang, dass ich mir seine ver\u00f6ffentlichungen zulege. aber cluborientiert war das in jedem fall.<br \/>\nzu marcel dettmann kann ich mich nur wiederholen: status als lieblings-vize-berghain-resident neben pete erneut gerecht geworden, da waren drei stunden fast zu kurz. aus gr\u00fcnden der gesundheit oder der kraftreserven jedoch goldrichtig.<\/p>\n<p>zweite runde, direkt in den garten, der im berghain-forum meiner meinung nach zu unrecht miesepetrig bedacht wird. etwas gem\u00fctliches wie im about blank oder kater holzig kann und sollte man nicht erwarten. ich fand es zun\u00e4chst etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig, dass die tanzfl\u00e4che nun im container liegt und die urspr\u00fcngliche nun als deren erweiterung dient. aber die wasserschl\u00e4uche gibt es noch und \u00fcberhaupt sind die kleinen h\u00fcgel und die verschiedenen nischen mit den bereits seit jahren bekannten betonb\u00e4nken doch gem\u00fctlich. passt stilistisch meiner meinung nach zur unterk\u00fchlten \u00e4sthetik des clubs, zum davonlaufen ist der garten jedenfalls nicht. w\u00fcrde ihn jedenfalls der panorama bar bei 30+x grad vorziehen, aber gut, da w\u00fcrde ich eh zusehen, mich anderweitig herumzutreiben.<br \/>\nvon peter a. habe ich wenig gesehen, jedenfalls nicht hinter dem pult. stattdessen schwang grizzly gewohnt gut das zepter, gleiches gilt auch f\u00fcr sven weisemann sp\u00e4ter. zu jerome sydenham habe ich so kurze abstecher gemacht, dass es f\u00fcr eine bewertung nicht reicht, freddy k hingegen traute sich, alte dance-mania und (wirklich zum frohlocken) &#8222;ringbinder&#8220; von neil landstrumm zu spielen. das alles auch in einem sch\u00f6nen treibenden tempo, was mich durchaus l\u00e4nger als eine viertelstunde im berghain halten konnte.<br \/>\nhenning baer profitierte danach von der schlie\u00dfung des gartens und der dritten (?) welle an g\u00e4sten, denen in den sommermonaten sonntags nichts anderes als das berghain \u00fcbrig bleibt, da die panorama bar nach dem ende im garten nicht mehr \u00f6ffnet. als ich gegen 23h30 den heimweg antrat, war die tanzfl\u00e4che jedenfalls so voll wie in einer guten samstagnacht.<\/p>\n<p>in summe: wieder mal ein sch\u00f6ner abend im durchaus oberen berghain-mittelfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>und wieder die treue unter beweis stellen. auch wenn ich die musikalische entwicklung ian pooleys in den jahren nach 2000 wirklich nicht in weiten teilen mittrage, nutze ich die gelegenheit, um ihn in aktion zu erleben. herr dettmann ist sowieso stets einen besuch wert, aber vor allem m\u00f6chte ich den garten mal wieder sehen, der&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3008","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3008"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3008\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3045,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3008\/revisions\/3045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}