{"id":3010,"date":"2013-08-04T13:46:52","date_gmt":"2013-08-04T11:46:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3010"},"modified":"2014-01-26T17:13:39","modified_gmt":"2014-01-26T16:13:39","slug":"berlin-05-11-08-2013-krake-festival-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/08\/04\/berlin-05-11-08-2013-krake-festival-2013\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 05.-11.08.2013] krake festival 2013"},"content":{"rendered":"<p>zwischen erster und zweiter berghain-schicht mal eben auf wordpress 3.6 aktualisieren und die werbetrommel f\u00fcr die 2013er auflage des krake festivals r\u00fchren. ich gebe mir am montag, mittwoch und sonntag als gast die ehre.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3011\" alt=\"krake2013\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/08\/krake2013.jpg\" width=\"363\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/08\/krake2013.jpg 363w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/08\/krake2013-106x300.jpg 106w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">05.08.2013 \/ passionskirche, ab 20 uhr: opening<\/span><br \/>\nmonolake <em>live<\/em><br \/>\ncristian vogel <em>live<\/em><br \/>\nparoah chromium <em>live<\/em><br \/>\nprokyon <em>live<\/em><br \/>\nadam weishaupt<br \/>\n<em>vorverkauf: 20 euro<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">07.08.2013 \/ berghain kantine, ab 22 uhr: a night of glitter and penises<\/span><br \/>\nfurfriend <em>live<\/em><br \/>\nhard ton <em>live<\/em><br \/>\nanklepants <em>live<\/em><br \/>\ndj flush<br \/>\ndj wawashi<br \/>\n<em>vorverkauf: 10 euro<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">09.08.2013 \/ suicide circus, ab 24 uhr<\/span><br \/>\nuntold<br \/>\ndasha rush <em>live<\/em><br \/>\nbill youngman <em>live<\/em><br \/>\nphon.o <em>live<\/em><br \/>\nkarl marx stadt <em>live<\/em><br \/>\nhanno hinkelbein<br \/>\nultraviolett<br \/>\nuta<br \/>\nthe apron controller<br \/>\nthe29novfilms <em>visuals<\/em><br \/>\n<em>vorverkauf: 12 euro<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">10.08.2013 \/ suicide circus, ab 23 uhr<\/span><br \/>\ndopplereffekt <em>live<\/em><br \/>\nfennesz <em>live<\/em><br \/>\nfrank bretschneider <em>live<\/em><br \/>\ntraversable wormhole <em>live<\/em><br \/>\ngen.hectic<br \/>\nadrian friedrich<br \/>\ndj flush<br \/>\nsebastian k\u00f6kow<br \/>\nfist van odor<br \/>\nadam weishaupt<br \/>\n<em>vorverkauf: 12 euro<\/em><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">11.08.2013 \/ kiekebusch, ab 12 uhr<\/span><br \/>\ni-f<br \/>\nmax cooper <em>live<\/em><br \/>\nnathan fake <em>live<\/em><br \/>\ndadub<br \/>\neomac<br \/>\nlxc feat. al haca soundsystem<br \/>\nhubble<br \/>\nalienata<br \/>\ng\u00fcnther lause<br \/>\naxiom<br \/>\nadam weishaupt<br \/>\n<em>vorverkauf: 12 euro, shuttle vom s-bahnhof zeuthen ist eingerichtet.<\/em><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">ablauf<\/span><br \/>\n<a class=\"spoiler_link_show\" href=\"javascript:void(0)\" onclick=\"wpSpoilerToggle(document.getElementById('id996885670'), this, 'zeigen', 'verstecken')\">zeigen<\/a>\n<div class=\"spoiler_div\" id=\"id996885670\" style=\"display:none\"><br \/>\n<em>floor 1<\/em><br \/>\n12h00: alienata<br \/>\n14h00: eomac<br \/>\n16h00: i-f<br \/>\n18h00: max cooper<br \/>\n20h00: nathan fake<br \/>\n<em>floor 2<\/em><br \/>\n12h00: hubble &amp; g\u00fcnther lause<br \/>\n15h00: axiom<br \/>\n16h00: alpha cut &amp; al haca soundsystem<br \/>\n19h00: dadub<br \/>\n20h00: adam weishaupt<\/div>\n<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p><em>montag, 05.08.2013<\/em><br \/>\nder er\u00f6ffnungs-montag von 2012 hatte ja schon einiges an positivem echo gebracht und auch ich war gespannt, wie sich (im weitesten sinne) ambient in der umgebung einf\u00fcgen kann.<br \/>\ndas einzige, was mir von dem abend als unangenehm in erinnerung geblieben ist, waren die sich meldenden knochen nach mehrst\u00fcndigem sitzen auf der holzbank. ansonsten gab es noch kleinere probleme mit dem linken boxenturm, wodurdt prokyons set eher in mono stattfand. da fand ich es wiederum gut, dass zwischen ihm und herrn vogel eine l\u00e4ngere pause gemacht wurde, um der sache auf den grund zu gehen. half auch, den rest des abend \u00fcber gab es gar keine probleme mehr.<br \/>\nparaoh chromium fand ich als gesamtkonzept schon interessant. spielt schon bei seinem auftreten mit der alt\u00e4gyptischen \u00e4sthetik, und diese art synthetische oboe, deren sounds er stetig verfremdete, passte da super ins bild. sch\u00f6ne er\u00f6ffnung, dies.<br \/>\nprokyon war nicht minder schlecht, f\u00fcr die soundprobleme konnte er am wenigsten was, aber sch\u00f6ne symbiose zwischen musik und visuals.<br \/>\ncristian vogel f\u00fchrte sein konzept der &#8222;eselsbr\u00fccke&#8220; vor, und dazu sollte man erst sein <a href=\"http:\/\/www.hz-journal.org\/n18\/vogel.html\">paper<\/a> gelesen haben. das ist noch um einiges abstrakter als das, was er mitte der 1990er-jahre auf mille plateaux gemacht hat. wer sich noch an die trurl &amp; klapaucius auf supremat erinnert, kriegt einen ganz guten anhaltspunkt. schwer verdaulich, ohne frage. auch ich finde sein tanzfl\u00e4chenfutter immer noch um einiges ansprechender, dennoch sch\u00f6n, dass er sich nicht auf dem technischen und inhaltlichen status quo ausruht.<br \/>\nmit monolake gab es die m\u00f6glichkeit, vom eher passiven zuh\u00f6rerdasein zum aktiven bestandteil einer party zu wechseln. auch wenn ich erstmal das gewissen befragen musste, ob es okay ist, in einer kirche zu tanzen, sah ich nach zehn minuten keine probleme mehr darin. es schien einigen anderen \u00e4hnlich zu gehen, es war jedoch sch\u00f6n zu beobachten, wie immer mehr leute \u00fcber ihren schatten sprangen und sich zu den wie immer toll arrangierten rhythmen und sounds von herrn henke inklusive wieder mal tollen visuellen effekten von tarik barri bewegten. robert henke selbst sammelte mal wieder menschliche pluspunkte, als er ein st\u00fcck kurz anspielte, es unterbrach, mit den worten &#8222;geht gleich weiter, muss mir nur erstmal mein bier von hinten holen&#8220; verschwand und dann direkt weitermachte. um die zugabe musste man ihn auch nicht lange bitten &#8211; er hatte sichtlichen spa\u00df an dem abend.<br \/>\nklasse er\u00f6ffnung.<\/p>\n<p><em>mittwoch, 07.08.2013<\/em><br \/>\nkam direkt zu hard tons set an, was eine eindrucksvolle performance dessen war, was die queere gay-kultur so ausmacht. er geh\u00f6rt zu der sorte an performern, die sich ihr publikum nicht lange erobern m\u00fcssen, sondern durch verkleidung, schminke und vor allem einer wahnsinnig guten stimme von der ersten sekunde an packend sind. es steht auf einem anderen blatt papier, dass die art von discoidem house nicht ganz mein stil ist, aber es war mitrei\u00dfend, was nicht zuletzt das saunaklima in der berghain-kantine best\u00e4tigte.<br \/>\nfurfriend ebenfalls als optisches gesamtkunstwerk, nehmen ihren projektnamen sehr w\u00f6rtlich mit langhaar- und -bartper\u00fccken, was bei gef\u00fchlten 40 grad raumtemperatur bestimmt an den k\u00f6rperlichen fl\u00fcssigkeitshaushalt ging. musikalisch war&#8217;s mir \u00fcber weite strecken zu trocken, aber der politische kommentar (russische flagge, in einen becher gestopft, &#8222;let me urinate on that&#8220; als ansage, um dann kurze zeit sp\u00e4ter die regenbogenfahne hervorzuholen) kam genau zur richtigen zeit.<br \/>\nda es f\u00fcr mich das ende einer arbeitswoche war und die m\u00fcdigkeit ihr \u00fcbriges tat, war mein besuch damit auch schon wieder beendet, aber die besucherzahl konnte einen schon ziemlich neidisch machen, was an einem mittwoch im sommer dort so gehen kann.<\/p>\n<p><em>sonntag, 11.08.2013<\/em><br \/>\nkeine ahnung, wie das mit dem shuttle so funktionierte, hatte sowohl auf dem hin- als auch auf dem r\u00fcckweg das gl\u00fcck, mich in einer fahrgemeinschaft einklinken zu k\u00f6nnen. der ort liegt tats\u00e4chlich etwas versteckt und der kiessee an sich wirkte auch etwas trostlos, aber der ort an sich war zum wohlf\u00fchlen. nur schade, dass die etwas abgek\u00fchlten temperaturen doch ein paar leute in berlin bleiben lie\u00dfen, so dass axiom wie immer sch\u00f6ne electro-sachen quasi f\u00fcr sich alleine spielte und der zweite floor als konsequente und richtige entscheidung auch fr\u00fchzeitiger geschlossen wurde.<br \/>\nein gl\u00fcck konnte ich noch gut die zweite h\u00e4lfte des i-f-sets mitbekommen, das er querbeet durch electro, acid, italo-disco und abba (&#8222;lay all your love on me&#8220;) richtig sch\u00f6n kurzweilig gestaltete. max cooper und die eomac-zugabe gerieten beide sch\u00f6n technoid-treibend, und nathan fake sorgte beim schluss nochmal f\u00fcr die sph\u00e4risch-hymnischen momente. ganz bis zum ende habe ich es nicht mitbekommen, da ich zu mitfahrangeboten bei so einer lage schwer &#8222;nein&#8220; sagen kann. guter abschluss, dem entweder eine bessere witterung und somit mehr leute oder dann doch eine location innerhalb berlins aber doch ganz gut gestanden h\u00e4tten. so bleibt der montag tats\u00e4chlich mein favorit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>zwischen erster und zweiter berghain-schicht mal eben auf wordpress 3.6 aktualisieren und die werbetrommel f\u00fcr die 2013er auflage des krake festivals r\u00fchren. ich gebe mir am montag, mittwoch und sonntag als gast die ehre. 05.08.2013 \/ passionskirche, ab 20 uhr: opening monolake live cristian vogel live paroah chromium live prokyon live adam weishaupt vorverkauf: 20&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3010","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3010","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3010"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3010\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3159,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3010\/revisions\/3159"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3010"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3010"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3010"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}