{"id":3083,"date":"2013-10-30T21:32:52","date_gmt":"2013-10-30T20:32:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3083"},"modified":"2014-03-18T12:53:03","modified_gmt":"2014-03-18T11:53:03","slug":"berlin-31-10-2013-salon-zur-wilden-renate-seriously","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/10\/30\/berlin-31-10-2013-salon-zur-wilden-renate-seriously\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 31.10.2013] salon zur wilden renate: seriously!?"},"content":{"rendered":"<p>ja, ernsthaft. unter der woche, vor einem arbeitstag, und ich gehe hin. die renate wollte ich mir schon gerne einmal anschauen, und da marcel zum anfang spielt, \u00fcberlege ich nicht lange und freue mich dann darauf, dass der freitag m\u00f6glichst schnell vor\u00fcbergeht. den rest des line-ups werde ich leider verpassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=3084\" rel=\"attachment wp-att-3084\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3084\" alt=\"seriously20131031\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/10\/seriously20131031.jpg\" width=\"715\" height=\"1011\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/10\/seriously20131031.jpg 715w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/10\/seriously20131031-212x300.jpg 212w\" sizes=\"auto, (max-width: 715px) 100vw, 715px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">line-up<\/span><br \/>\nanfang: marcel heese<br \/>\nmitte: m\u00f8rbeck<br \/>\nschluss: derek plaslaiko<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n7 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>der renate eilt ja ein \u00e4hnlicher ruf voraus wie dem kater holzig oder ritter butzke &#8211; eine raumausstattung, die sich beim barock genauso bedient wie bei urdeutschen innenausstattungss\u00fcnden wie dem hirschgeweih und alleine durch die \u00fcberpr\u00e4senz an dekoration fast dazu beitr\u00e4gt, dass die musik eher im hintergrund stehen kann (aber auch nicht muss). so ist der bevorzugte stil dort auch eher unaufgeregter techhouse, manchen hintergrundmusik f\u00fcr das ausleben des laberflashs, f\u00fcr andere wiederum der grund, sich stundenlang auf der tanzfl\u00e4che aufzuhalten, manchmal auch sch\u00f6n zurechtgemacht und durch die helleren lichtverh\u00e4ltnisse auch sch\u00f6n inszeniert. kann auch etwas f\u00fcr sich haben, aber wo meine pr\u00e4ferenzen liegen, d\u00fcrfte dem stammleser klar sein.<br \/>\nergo: ich ging nicht ohne die g\u00e4ngigen klischees und einigen offenen fragen im hinterkopf dahin. wie nimmt das renate-publikum eine techno-reihe \u00fcberhaupt an? passt das dahin? k\u00f6nnte der schuss nicht nach hinten losgehen? und wie ist die location eigentlich?<\/p>\n<p>auch wenn ich arbeitsbedingt nicht zu lange bleiben konnte, war ich am ende positiv angetan davon, dass alle klischees als das entlarvt wurden, was sie in den meisten f\u00e4llen sind: unn\u00f6tig. sicher pflegt die renate dekorationstechnisch ein \u00e4hnliches konzept wie die g\u00e4ngigen l\u00e4den, daran ist aber auch nichts verwerflich. da es sich ja um ein altes wohnhaus handelt, f\u00fchrt es automatisch dazu, dass in dem geb\u00e4ude eine menge zu entdecken ist. hinzu kam noch, dass nur der eine floor im 1. og bespielt wurde, normalerweise sind es wenigstens zwei. der kleine raum hinter der bar mit sitzgelegenheiten und diversen monitoren hat mich dabei auch beeindruckt.<br \/>\nnoch beeindruckender jedoch: die publikumsreaktionen. ich hatte eigentlich eine gewisse reserviertheit gegen\u00fcber techno bef\u00fcrchtet, aber nichts dergleichen trat ein. lag sicher auch an der grundsoliden leistung von marcel, der den f\u00fcllgrad konsequent so steigerte, dass es vom dj-pult bis zur bar schon etwas dauern konnte. nebel war auch vorhanden, einen strobo f\u00e4nde ich (man lese und staune) dort etwas deplatziert, ging auch so offensichtlich sehr gut. anlage dazu noch ausreichend dimensioniert, so dass man durchaus auch kurz mit tanznachbarn ins gespr\u00e4ch kommen konnte (was wiederum die these belegt, dass es solchen clubs sehr daran gelegen ist, viele orte m\u00f6glicher kommunikation zu schaffen), und das publikum schien mir auch \u00fcberaus aufgeschlossen.<\/p>\n<p>bin also positiv angetan kurz nach m\u00f8rbecks beginn gegangen, der sich ausgiebig im &#8222;big room dj tool techno&#8220;-fach bediente (danke an das hardwax f\u00fcr diese schublade &#8211; sonst widerstrebt mir ja dieses einsortieren, aber wenn mich ein set nicht mitrei\u00dft, werde ich gerne auf diese kurze, pr\u00e4gnante formel zur\u00fcckgreifen) und mir damit den abschied gegen 3h30 auch nicht schwer machte. die renate hingegen werde ich zu solchen gelegenheiten gerne wieder besuchen, alleine weil ich auf die anderen r\u00e4ume neugierig bin, die es dort zu entdecken gibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ja, ernsthaft. unter der woche, vor einem arbeitstag, und ich gehe hin. die renate wollte ich mir schon gerne einmal anschauen, und da marcel zum anfang spielt, \u00fcberlege ich nicht lange und freue mich dann darauf, dass der freitag m\u00f6glichst schnell vor\u00fcbergeht. den rest des line-ups werde ich leider verpassen. line-up anfang: marcel heese mitte:&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3083","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3083","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3083"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3083\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3246,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3083\/revisions\/3246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3083"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3083"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3083"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}