{"id":3093,"date":"2013-11-01T21:54:07","date_gmt":"2013-11-01T20:54:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3093"},"modified":"2013-11-20T01:06:47","modified_gmt":"2013-11-20T00:06:47","slug":"berlin-02-11-2013-berghain-klubnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/11\/01\/berlin-02-11-2013-berghain-klubnacht\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 02.11.2013] berghain: klubnacht"},"content":{"rendered":"<p>gleich zwei wochenenden hintereinander, jedenfalls sieht es auf dem ersten blick danach aus. letzte woche kam jedoch etwas dazwischen, so dass ich passen musste (und nein, es lag in keinster weise an der t\u00fcr).<br \/>\nalso, neuer anlauf an diesem wochenende mit dem live-act, der brachiale analoge sounds mit sportlichen tempi servieren wird (hoffentlich). der rest ist wesentlich mehr als schm\u00fcckendes beiwerk.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.berghain.de\/\" target=\"_blank\">klubnacht<\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">berghain: sheworks at night<\/span><br \/>\n00h00: midland<br \/>\n04h00: karenn <em>live<\/em><br \/>\n05h30: surgeon<br \/>\n08h30: blawan &amp; pariah<br \/>\n11h00: sunil sharpe<br \/>\n14h00: pangaea<br \/>\n17h00: sigha<br \/>\n20h00: henning baer<br \/>\n24h00: fiedel<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">panorama bar<\/span><br \/>\n00h00: kresy<br \/>\n04h00: octo octa <em>live<\/em><br \/>\n05h00: john daly<br \/>\n08h00: oliver deutschmann<br \/>\n12h00: dsan powell<br \/>\n15h00: andre galluzzi<br \/>\n18h00: todd bodine<br \/>\n21h00: josh wink<br \/>\n24h00: radio slave<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n14 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><br \/>\nhin und wieder setze ich mir lebensziele. eines davon war, mal 20 stunden am st\u00fcck im berghain zu verbringen. hat zumindest brutto geklappt, mit dem anderthalbst\u00fcndigen volksabstimmungs-intermezzo waren es 18einhalb.<br \/>\nbereut habe ich keine einzige davon. einer der seltenen abende ohne irgendeinen ausfall, und sogar mittelma\u00df habe ich vergeblich gesucht. mag aber auch an der r\u00fcckkehr nach f\u00fcnf wochen und der damit verbundenen euphorie liegen.<\/p>\n<p>es hat p\u00fcnktlich zu karenn geklappt, die genauso fordernd zu werke gingen wie im m\u00e4rz. ganz ohne leerlauf ging es in den anderthalb stunden nicht, aber das ist bei sets in der gangart dramaturgisch passend. in der hinsicht war surgeon auch mal wieder beispielhaft. zwar ging er stilistisch auf nummer sicher, daher f\u00fcr seine verh\u00e4ltnisse &#8222;nur&#8220; gutes mittelfeld, aber dabei bitte im hinterkopf behalten, dass er selbst mit den vergangenen sets die ma\u00dfst\u00e4be ganz sch\u00f6n nach oben verr\u00fcckt hat. im aufbau so oder so hervorragend, &#8222;set up 707&#8220; zum finale war definitiv ein denkw\u00fcrdiger schlusspunkt.<br \/>\narbeitsteilung zwischen dem karenn-dj-duo: pariah spielt tracks mit wiedererkennungspotential oder melodien, blawan brettert. ging jeweils f\u00fcr drei, vier tracks im wechsel so und blieb schl\u00fcssig. sunil sharpe rackerte sich mit vinyl \u00e4hnlich hart durch mal mehr und mal mindernde acid-tracks. bei seinem set kam leider die pause dazwischen.<br \/>\npangaea machte nachmittags dann das, was ich von surgeon erhofft hatte: rumexperimentieren mit versetzten kickdrums im 4\/4-takt. zu der zeit tauscht sich das publikum eh aus, bedeutet also gen\u00fcgend platz auf der tanzfl\u00e4che, und den habe ich sehr gerne genutzt. heimlicher gewinner f\u00fcr mich.<br \/>\nneuaufbau durch sigha, mal nach oben zu herrn galluzzi gegangen, von dem mir eine alte justus k\u00f6hncke auf kompakt (&#8222;2 after 909&#8220;) positiv im ged\u00e4chtnis geblieben ist. trotzdem das \u00fcbliche kino vor der couch bei den toiletten genossen. josh wink hat sein setup leicht ge\u00e4ndert, spielt nun mit traktor scratch und timecode-cds. \u00e4nderte an seiner form nichts, nur fiel es mir schwer, dazu spa\u00df zu haben &#8211; zu hoher f\u00fcllgrad, aber daf\u00fcr ein sch\u00f6ner platz oben auf der der galerie zum zuschauen. habe den aber auch schnell aufgegeben, als er &#8222;age of love&#8220;, direkt gefolgt von &#8222;klang der familie&#8220; spielte. f\u00fclle hin oder her, aber wenn die panorama bar so ausgelassen reagiert, will ich auch nicht passiv daneben stehen.<br \/>\nhenning baer hatte unten ebenfalls keine m\u00fche, aber da herr wink seltener zu gast ist, habe ich die zeit lieber oben verbracht.<\/p>\n<p>musikalisch bin ich also auf ganzer linie gro\u00dfartig unterhalten worden. zu kritisieren w\u00e4ren nur die zaung\u00e4ste, die sich so bis sonntag vormittag\/mittag auf die tanzfl\u00e4che schieben und denen man am liebsten einen zettel in die hand dr\u00fccken m\u00f6chte, dass sie sich doch lieber anderswo unterhalten sollten oder die vielgelobte berghain-atmosph\u00e4re nicht zwingend dadurch gewinnt, dass sie licht, anlage und beton staunend in der mitte der tanzfl\u00e4che genie\u00dfen. oder wenn sie es schon m\u00fcssen, dann wenigstens nicht andere beim tanzen zu behindern.<br \/>\nsolange allerdings darauf verlass ist, dass ab sonntag nachmittag eine viel gel\u00f6stere stimmung inklusive anwesenheit des stammpublikums herrscht, kann ich damit gut leben. wie aktuell im berghain-forum zu lesen ist, veranstaltet die t\u00fcr mittlerweile ein kleines quiz an der t\u00fcr, indem details zum line-up oder zum label abgefragt werden. mal schauen, wie sich das bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>n\u00e4chstes ziel sind dann \u00fcbrigens die 24 stunden, aber nicht mehr in diesem jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>gleich zwei wochenenden hintereinander, jedenfalls sieht es auf dem ersten blick danach aus. letzte woche kam jedoch etwas dazwischen, so dass ich passen musste (und nein, es lag in keinster weise an der t\u00fcr). also, neuer anlauf an diesem wochenende mit dem live-act, der brachiale analoge sounds mit sportlichen tempi servieren wird (hoffentlich). der rest&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3093","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3093"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3093\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3102,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3093\/revisions\/3102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}