{"id":31,"date":"2005-11-25T14:36:10","date_gmt":"2005-11-25T13:36:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=31"},"modified":"2005-11-30T14:49:54","modified_gmt":"2005-11-30T13:49:54","slug":"einkaufe-am-24-november-2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2005\/11\/25\/einkaufe-am-24-november-2005\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe am 24. november 2005"},"content":{"rendered":"<p>der tag, an dem ich meine grippe-impfung bekam (ess meine rollkragenpullover, winter!) und sch\u00e4tze wie <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/9969\">die<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/50515\">die<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/7408\">die<\/a> in der space hall gegen perlen wie diese umgetauscht habe.  <\/p>\n<p>modeselektor<br \/>\nhello mom!<br \/>\n[bpitch control bpc 115lp]<br \/>\nwar nur eine frage der zeit, bis die beiden immer-noch-labelzugpferde ihre erste lp herausbringen. in den printmedien ist der weg dahin zur gen\u00fcge nachzulesen, das brauche ich hier nicht nochmal auszubreiten.<br \/>\nklar, ihre live-acts und ihre tontr\u00e4ger sind immer noch zwei verschiedene welten, und gerade ihr set der dazugeh\u00f6rigen releaseparty vor zwei monaten (in der nacht vor der wahl) ist bis auf weiteres nicht zu schlagen, aber einige tracks kommen mir daher wohlbekannt vor. wie man das jetzt stilistisch etikettieren will, ist jedem selbst \u00fcberlassen. f\u00fcr mich funktioniert die mischung aus cut-up-hiphop-idm und rave blendend, und es ist teilweise schon atemberaubend, was die beiden mit simplen raps als ausgangsbasis anstellen k\u00f6nnen.<br \/>\ndefinitiv eines der alben des jahres (aber bitte irgendwie zusehen, dass das &#8222;first rebirth&#8220;-cover lizensiert und herausgebracht wird).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/528113\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>neil landstrumm &#038; sugar experiment station<br \/>\nfighting spirit ep<br \/>\n[iron oxide fe03]<br \/>\nwenn man&#8217;s genau nimmt: drei mal neil, einmal sugar experiment station. was soll man sagen? neil hat es immer noch nicht verlernt, tracks mit einer industriellen h\u00e4rte zu produzieren, die den nachwuchs alt aussehen lassen. trifft jedenfalls auf den ersten zu. der zweite seine art von hip hop, was man entweder von <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/13604\">pro audio<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/27128\">noodles<\/a> kennt.<br \/>\nobwohl nur ein track auf der b-seite als &#8222;live&#8220; ausgewiesen ist: die m\u00fcssen beide live zusammengeschraubt sein. der erste spr\u00fcht nur so vor referenzen an die bleeps&#038;clonks-zeiten, der zweite (dann mit tobias schmidt im dreamteam) l\u00e4sst mich einfach nur hoffen, dass irgendein booker sich hier mal ein herz fasst. warum bringt tresor nicht solche ep&#8217;s raus?<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/412011\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>v\/a<br \/>\nthe rumpus room vol. 2<br \/>\n[don&#8217;t 008]<br \/>\nsollte urspr\u00fcnglich als doppel-12&#8243; erscheinen, nun leider getrennt (leider, weil die erste mir immer noch fehlt).<br \/>\nedit mit breaks, die man mit den sounds und der verpackung sonst nur aus der schweiz kennt, endet ganz sch\u00f6n abrupt und bei den etwas \u00fcber drei minuten sollte man auch recht geschwind mixen. paul birken packt schon beinahe dramatische melodien in ein breakbeat-korsett, es muss also nicht immer tooltechno sein.<br \/>\nr\u00fcckseite: tsr lassen es mal wieder krachen, diesmal nicht selbst am vocoder, aber immer noch mit der taktgebenden stimme und sonst immer feste drauf. kennt man ja. groove asylum mit streng verfieptem electro, zwischen schweiz und buckfunk 3000 und mit einem hauch alter schule.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/493235\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>surgeon<br \/>\nbasictonal-remake<br \/>\n[tresor 85]<br \/>\nkann mir die lange rede eigentlich sparen. wer einmal sonntag morgen um 10h im berghain von pete die wucht von &#8222;intro version 2&#8220; zu sp\u00fcren bekommen hat, braucht diese platte. &#8222;krautrock version 3&#8220; ist nicht minder guter, geradliniger techno. damit ist ihr alleine wegen der a-seite als grundpfeiler f\u00fcr jedes techno-set ihr platz in der tasche sicher.<br \/>\nb-seite mit mick harris und d\u00fcsteren downbeats und der surgeon-variante von ambient. nicht weniger interessant.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/8420\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>dave clarke<br \/>\nno one&#8217;s driving<br \/>\n[deconstruction drive 001]<br \/>\nbescheidenheit ist nicht unbedingt eine seiner tugenden, und dementsprechend dick klingt es dann auch, wenn er hip hop produziert. nimmt etwas das sampling von big beat vorweg, oder nannte man das anno 1996 schon so? liegt bei den chemical brothers als remixer auch nahe. kickdrums f\u00fcr die massen, quasi.<br \/>\nb-seite: robert hood remixt &#8222;wisdom to the wise&#8220;, liefert damit den \u00e4u\u00dferst schlagkr\u00e4ftigen kaufgrund. samples von martin luther king und die bassline des originals, dazu die zuhause so unscheinbar klingende, im club daf\u00fcr in den bauch gehende bassdrum (das macht der immer so) und sein talent, minimale tracks mitnichten dahinpl\u00e4tschern zu lassen, sondern die wenigen gegebenen mittel auch wirklich tanzfl\u00e4chenf\u00fcllend zu nutzen &#8211; all das macht den track zum klassiker, der im atemzug mit den drei original-ep&#8217;s genannt werden muss.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/118507\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>gary martin<br \/>\nmole people 3<br \/>\n[mole people mope 003]<br \/>\nschon erstaunlich, dass es noch l\u00e4den gibt, die sie noch eingeschwei\u00dft auf lager haben. erst k\u00fcrzlich entdeckt, da bei den tresor-headquarters anfang oktober &#8222;<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/45517\">luv luv lik lik<\/a>&#8220; und bei der ersten dynamo-nacht im raumklang noch eine andere gespielt wurde, so dass ich die reihe mal n\u00e4her in augenschein nehmen wollte (gerade wegen der letzten, wo ich die nummer nicht wei\u00df, aber muss eine der ersten beiden sein).<br \/>\na-seite mit zwei variationen eines tracks (einmal &#8222;straight&#8220;, einmal funky), recht simpel gestrickt mit zwei sequenzen und claps, b-seite mit rotzigem funk im 4\/4-takt &#8211; favorit.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/102428\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>gary martin<br \/>\nmole people 4<br \/>\n[mole people mope 004]<br \/>\ndie bessere der beiden mit dem selben schema auf der a-seite. die sequenz erinnert sehr an robert hood, aber um die bassdrum gesellt sich wesentlich mehr als nur eine hihat. auf der b-seite science-fiction-techno mit w\u00e4rmster unterst\u00fctzung des subbasses.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/38011\">discogs<\/a>  <\/p>\n<p>ibrahim alfa<br \/>\ndecode yourself ep<br \/>\n[mosquito msq 015]<br \/>\ndamit der traum vom kompletten mosquito-backstock auch irgendwann mal realit\u00e4t wird&#8230;<br \/>\ngeht hier quer durch den gem\u00fcsegarten. beginnt bspw. mit einem schon beinahe &#8222;house&#8220; zu nennenden track, bei dem herr vogel wohl \u00fcber die schulter geschaut haben muss, geht mit einem bassline-schieber weiter, um auf der r\u00fcckseite bei dem irgendwie vertr\u00e4umten ibi-electro und einem irgendwie komischen druckarmen techno-track zu landen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/21258\">discogs<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>der tag, an dem ich meine grippe-impfung bekam (ess meine rollkragenpullover, winter!) und sch\u00e4tze wie die, die oder die in der space hall gegen perlen wie diese umgetauscht habe. modeselektor hello mom! 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