{"id":3105,"date":"2013-11-20T20:07:17","date_gmt":"2013-11-20T19:07:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=3105"},"modified":"2013-11-23T08:13:53","modified_gmt":"2013-11-23T07:13:53","slug":"berlin-22-11-2013-stattbad-x-mix-k7-av-night-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2013\/11\/20\/berlin-22-11-2013-stattbad-x-mix-k7-av-night-2\/","title":{"rendered":"[berlin \/ 22.11.2013] stattbad: x-mix &#8211; !k7 a\/v night #2"},"content":{"rendered":"<p>das stattbad besuche ich viel zu selten. andererseits ist der boiler room erstens schlecht mit arbeits- und heimkehrzeiten vereinbar und zweitens ohnehin meistens zu voll. das wird sich am freitag auch nicht vermeiden lassen, aber ich kann bei dem line-up und der aussicht auf optischen genuss einfach nicht anders.<br \/>\nf\u00fcr die zukunft muss ich mir dann einfach nur vormerken, dass die grounded theory dort auch nicht zu vernachl\u00e4ssigen ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?attachment_id=3107\" rel=\"attachment wp-att-3107\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3107\" alt=\"stattbad20131122\" src=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/11\/stattbad20131122.jpg\" width=\"452\" height=\"640\" srcset=\"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/11\/stattbad20131122.jpg 452w, https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-content\/data\/2013\/11\/stattbad20131122-211x300.jpg 211w\" sizes=\"auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">eintritt<\/span><br \/>\n13 euro<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">ablauf<\/span><br \/>\n00h00: marius reisser<br \/>\n01h30: objekt<br \/>\n03h30: dave clarke<br \/>\n05h30: fiedel<br \/>\n07h30: marius reisser<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">nachbetrachtung<\/span><\/p>\n<p>mal wieder direkt am ende der party, dann habe ich einen punkt weniger auf der to-do-liste.<\/p>\n<p>versuche ich es mit einem anderen aufbau&#8230;<\/p>\n<p>nervig fand ich: (mal wieder) die feierstatisten. das maximum an bewegung ein angedeutetes wiegen nach links und rechts und \u00fcberhaupt ist der tratsch mit dem anhang wichtiger. man k\u00f6nnte ja fast dar\u00fcber nachdenken, areale am rand abzusperren, so dass sie ein zumindest theoretisches gesp\u00fcr daf\u00fcr entwickeln, wie das mit der umsicht so gehen kann.<br \/>\nnoch hinzu kamen die smartphone-kamera-power-user, sehr gerne auch mit blitz. die resultate waren bei dem nebel eher bescheiden, aber hey, die buddies m\u00fcssen einfach in partypose verewigt werden. oder gerne auch das gruppenfoto vor dem boxenturm. da wei\u00df ich l\u00e4den mit striktem fotoverbot erst recht zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig fand ich: den floor. fand tats\u00e4chlich im alten schwimmbecken statt. somit mehr m\u00f6glichkeiten, gro\u00dfe leinw\u00e4nde aufzuh\u00e4ngen. interessant, den dj hinter einer halbtransparenten leinwand auflegen zu lassen. die visuals verpufften f\u00fcr meine begriffe jedoch ziemlich. mag am nebel oder den zu schwachen beamern gelegen haben, sicherlich auch am zu hellen restlicht, das bei forderndem techno meistens recht statisch vor sich hinleuchtete, ohne dass es in kombination mit den visuals wirkliche akzente setzen konnte.<br \/>\nhinzu kam noch das gef\u00e4lle im schwimmbecken, bei dem nicht nur ich damit besch\u00e4ftigt war, die balance zu halten. so wirklich befreites tanzen ging f\u00fcr mich damit nicht, mag auch ein grund gewesen sein, weshalb manche nicht so recht aus dem knick kamen. tipp: weiter nach vorne richtung dj postieren, da ist das gef\u00e4lle nicht so ausgepr\u00e4gt.<br \/>\natmosph\u00e4re hat der raum f\u00fcr mich auch so gut wie keine, wirkt alles etwas gewollt und damit nicht so authentisch wie unten.<br \/>\ndas bisher aufgez\u00e4hlte sind auch die gr\u00fcnde daf\u00fcr, weshalb ich bestenfalls semi-warm mit dem abend wurde. denn auch wenn dies alles sich bislang ern\u00fcchternd liest&#8230;<\/p>\n<p>toll fand ich: alle sets, keine ausnahme. ich habe es erst leider zum ersten drittel von objekt geschafft, aber bei dem jungen herrn ist auf die risikofreude einfach verlass. m\u00f6gen manche kombinationen sich zun\u00e4chst komisch anh\u00f6ren, ergeben die nach einigen takten doch sehr viel sinn. breaks, electro, acid, techno &#8211; das sind so die koordinaten.<br \/>\n&#8222;it&#8217;s shit what he does&#8220; meinte ein junger herr zu mir, als herr clarke gerade angefangen hatte. ich hatte mir insgeheim erhofft, dass er im stil der &#8222;electro boogie&#8220; spielt und das hat er sowas von konsequent durchgezogen, dass es f\u00fcr mich eine echte freude war. egyptian lover, dj assault, ectomorph, prince (&#8222;all the critics love you in new york&#8220; &#8211; wann h\u00f6rt man das schon?), dopplereffekt &#8211; herrlich. pech f\u00fcr den jungen herrn, der die cds auch nicht kannte, wie sich herausstellte. andere seines alters hatten mit dem stil keine probleme.<br \/>\nfiedel kn\u00fcpfte am electro-faden an und blieb gut eine dreiviertelstunde dabei. danach das, was er bei seiner berghain-residency wohl spielen d\u00fcrfte. vom aufbau damit schl\u00fcssig, muss ihn mal wieder an der sonstigen wirkungsst\u00e4tte h\u00f6ren.<br \/>\nzu einem schluss von marius scheint es hier nicht mehr zu kommen, was aufgrund des f\u00fcllgrades (aktuell um 8:09) auch so klar geht.<br \/>\nhei\u00dft f\u00fcr mich: heimweg. morgen \/ nachher ist ja auch noch gelegenheit. das stattbad dann lieber wieder unten, das passt vom ambiente her einfach besser.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>das stattbad besuche ich viel zu selten. andererseits ist der boiler room erstens schlecht mit arbeits- und heimkehrzeiten vereinbar und zweitens ohnehin meistens zu voll. das wird sich am freitag auch nicht vermeiden lassen, aber ich kann bei dem line-up und der aussicht auf optischen genuss einfach nicht anders. f\u00fcr die zukunft muss ich mir&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_lmt_disableupdate":"","_lmt_disable":"","footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"class_list":["post-3105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-stadtleben","category-terminkalender"],"modified_by":"stype","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3105"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3114,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3105\/revisions\/3114"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}