{"id":316,"date":"2006-12-20T23:05:37","date_gmt":"2006-12-20T22:05:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/?p=316"},"modified":"2006-12-20T23:11:55","modified_gmt":"2006-12-20T22:11:55","slug":"einkaufe-vom-16-dezember-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dissonanzstudien.de\/blog\/2006\/12\/20\/einkaufe-vom-16-dezember-2006\/","title":{"rendered":"eink\u00e4ufe vom 16. dezember 2006"},"content":{"rendered":"<p>hierzu erstmal eine vorgeschichte, die das erste album betrifft. da es sich bei den rezensionen aber um die musik und nicht um nebens\u00e4chlichkeiten drehen soll, erfahrt ihr von der odyssee eben separat.<br \/>\nanfang november hatte ich mir die &#8222;<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/65407\">specific momentific<\/a>&#8220; f\u00fcr sagenhafte 7,50 euro ersteigert, ein paar tage sp\u00e4ter 12,50 euro \u00fcberwiesen, weil paket und porto bezahlt sein m\u00fcssen. alles wunderbar, dachte ich bei mir, als eines sch\u00f6nen montags (wir schreiben den 13. november 2006) ein blauer zettel in meinem briefkasten lag, auf dem vermerkt war, dass die sendung bei unserem b\u00e4cker um die ecke abholbereit w\u00e4re.<br \/>\nfrohen mutes ging ich dorthin, legte den zettel vor, die bedienung suchte ein &#8211; nicht f\u00fcr mich bestimmtes &#8211; b\u00fccherpaket hervor, legte es mir auf den tisch, ich wies darauf hin, dass es nicht f\u00fcr mich bestimmt sei. ein paket, welches bereits \u00e4u\u00dferlich den anschein hatte, dass eine platte damit verschickt worden sein k\u00f6nnte, war weder im regal neben dem tresen, noch sonstwo im laden zu finden.<br \/>\n&#8222;ok, m\u00f6glich, dass der bote es doch im wagen vergessen hat, probiere ich es eben morgen nochmal,&#8220; sagte mir mein verstand. also am n\u00e4chsten tag abends zum wiederholten male in den laden, identischer ablauf. mittwoch fr\u00fch nochmal das gleiche, diesmal stand allerdings zuf\u00e4lligerweise der dhl-wagen mit dem stammboten vor der t\u00fcr, den ich bei der gelegenheit gleich selbst fragen konnte. er war sich eigentlich sicher, die sendung dort abgegeben zu haben, wollte vorsichtshalber nochmal im lager nachschauen. als sich bis freitag nichts getan hatte, rief ich bei der zust\u00e4ndigen stelle in lichtenberg an, der fahrer wollte sich auch auf den weg zu mir machen, nur wird er mich auf dem weg zur uni wohl verpasst haben.<br \/>\ndas wochenende verging, montag abend (20. november 2006) traf ich wagen mitsamt boten bei uns in der stra\u00dfe, gelegenheit beim schopf gepackt, n\u00fctzte aber nicht viel. er sei sich absolut sicher, das paket in der b\u00e4ckerei abgegeben zu haben und stellte n\u00fcchtern fest, dass es wohl geklaut worden sein m\u00fcsste. durchaus realistische annahme, weil &#8211; und hiermit bitte ich, von beschuldigungen wie &#8222;verkappter faschist&#8220; oder \u00e4hnlichem abzusehen &#8211; das personal des von t\u00fcrkischen mitb\u00fcrgern betriebenen ladens sich bei meinen drei versuchen nicht die m\u00fche machte, den namen auf dem post-zettel mit dem auf den paketen zu vergleichen. dazu ist zu erw\u00e4hnen, dass besagtes regal f\u00fcr die in empfang genommenen sendungen zwar neben dem tresen liegt, es im hektischen gesch\u00e4ftsbetrieb aber nicht auffallen d\u00fcrfte, wenn dort jemand hinlangt. wie leicht ein plattenpaket von au\u00dfen erkennbar ist, muss ich nicht extra betonen. der stammbote war allerdings bereit, mir den betrag f\u00fcr die platte zu ersetzen, was vergangenen freitag auch endlich unb\u00fcrokratisch \u00fcber die b\u00fchne ging. in der b\u00e4ckerei habe ich zumindest versucht, meinem unmut \u00fcber deren umgang mit in empfang genommenen paketen luft zu machen, aber bis auf eine endlosschleife \u00e0 la &#8222;da m\u00fcssen sie sich an ihr postamt wenden, wenn ihre sendung verlorengegangen ist.&#8220; (b\u00e4ckereifachangestellte) &#8211; &#8222;das habe ich schon probiert, aber wenn das paket bei ihnen abgegeben und gestohlen worden ist, liegt der fehler nicht bei denen.&#8220; (ich) kam dabei nichts raus. ob es an der sprachbarriere oder am desinteresse gelegen hat, \u00fcberlasse ich dem geneigten leser. f\u00fcr mich ist die geschichte seit samstag erledigt, weil ich immerhin die cd-version des albums f\u00fcr 6 euro im audio-in bekommen habe. den boten habe ich darum gebeten, pakete f\u00fcr mich bitte nicht mehr beim b\u00e4cker w\u00fchlisch-\/gryphiusstra\u00dfe abzuliefern. wird in seinem interesse liegen, denke ich. schlie\u00dflich musste er den schaden aus eigener tasche zahlen.<br \/>\nnun aber zum inhaltlichen.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/86361\">cristian vogel<br \/>\nspecific momentific<br \/>\n[mille plateaux mp 027 cd]<\/a><br \/>\nsein zweites album f\u00fcr mille plateaux, und im direkten vergleich zu &#8222;<a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/52409\">beginning to understand<\/a>&#8220; ein wenig gereifter. war beim erstling noch der acid-einfluss deutlich h\u00f6rbar, verlagern sich die schwerpunkte hier auf wirklich melodi\u00f6se st\u00fccke, bzw. beim seinerzeit auf hot rotation bei &#8222;house-tv&#8220; (aus den guten alten viva-zeiten) gesendeten &#8222;gigantic tautological machinery&#8220; auf industrielle t\u00f6ne. zum gr\u00f6\u00dften teil \u00fcberwiegen tats\u00e4chlich die auch f\u00fcr au\u00dfenstehende ohne gr\u00f6\u00dfere probleme genie\u00dfbaren tracks, auf hohem niveau spielt sich das ganze nat\u00fcrlich dennoch ab, da sein hang zum perfektionismus bereits damals sein markenzeichen war. und wessen augen bei &#8222;cancion sintectica&#8220; nicht feucht werden, ist auch nicht mehr zu helfen. ideal, um die leute im winter nach hause zu schicken, f\u00fcr den sommer ist es dann doch einige spuren zu melancholisch.<\/p>\n<p><a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/21252\">justin berkovi<br \/>\ncrouton ep<br \/>\n[mosquito msq 007]<br \/>\n<\/a>mit 1997 war das seine anfangsphase, und wenn ich ehrlich bin, kann ich damit mehr anfangen als mit seinen sp\u00e4teren sachen, obwohl sein <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.discogs.com\/release\/31178\">\u00fcberhit<\/a> auf harthouse drei jahre sp\u00e4ter immer noch alles in den schatten stellt.<br \/>\neine typische mosquito-platte, deren a-seite man sich ohne weiteres in hektischen cristian-vogel-sets vorstellen kann, da die doch ein ganz sch\u00f6nes tempo vorlegt und trotz reduziertem arrangement munter vor sich hinquiekt. k\u00f6nnte aber genau das sein, was die leute heute wieder zum abgehen bringen k\u00f6nnte. vielleicht bietet sich irgendwann die gelegenheit.<br \/>\ndie b-seite bedient dann die zielgruppe, die es gern ruhiger mag: zun\u00e4chst mit einem verjazzten track, und der letzte f\u00fchlt sich in n\u00e4he von stewart walker bestimmt ganz wohl.<br \/>\neine seiner besten eps, ganz bestimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>hierzu erstmal eine vorgeschichte, die das erste album betrifft. da es sich bei den rezensionen aber um die musik und nicht um nebens\u00e4chlichkeiten drehen soll, erfahrt ihr von der odyssee eben separat. anfang november hatte ich mir die &#8222;specific momentific&#8220; 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